Nelfinavir

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 17. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei der pharmakologischen Substanz Nelfinavir handelt es sich um ein Medikament, das zu den sogenannten HIV-Proteaseinhibitoren gerechnet wird. Es wurde in der Europäischen Union unter dem Handelsnamen Viracept® vertrieben; dort lief die Zulassung am 23. Januar 2013 aus, weil der Hersteller ihre Verlängerung nicht beantragt hatte. In den Vereinigten Staaten ist Viracept® weiterhin zugelassen. Indiziert ist das Arzneimittel Nelfinavir zur antiretroviralen Therapie von Patienten, die mit HIV-1 infiziert sind. Die speziellen Proteaseinhibitoren kommen dabei im Rahmen einer sogenannten ‚highly active antiretroviral therapy‘ zum Einsatz, wobei sie mit weiteren antiviralen Substanzen gemeinsam verabreicht werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Nelfinavir?

Nelfinavir
Das Medikament Nelfinavir verfügt über einen charakteristischen Wirkmechanismus, sodass es sich zur Therapie von Infektionen mit dem HI-Virus eignet. In der Europäischen Union ist es nicht mehr zugelassen.
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Grundsätzlich handelt es sich bei Nelfinavir um einen Proteaseinhibitor, der bei der medikamentösen Therapie von Infektionen mit HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) eine wichtige Rolle gespielt hat. Am 23. Januar 2013 endete die Zulassung des Medikaments Nelfinavir für den europäischen Markt: Der Hersteller hatte ihre Verlängerung vor Ablauf der letzten Fünfjahresfrist nicht beantragt. Bedingt durch die geringer werdende Nachfrage nach dem Medikament wurde dessen Vertrieb durch den Hersteller in dieser Region eingestellt.

Bei der pharmazeutischen Nutzung kommt das Salz der Methansulfonsäure zum Einsatz. Zu beachten ist dabei, dass bei der Synthese bestimmter Arzneimittel unter Umständen kanzerogene Verunreinigungen erzeugt werden.

Dies ist vor allem dann der Fall, wenn bestimmte Sulfonsäuren umgesetzt werden und die Produktionsbedingungen nicht ideal sind. Aus diesem Grund wurde das Medikament Nelfinavir im Jahr 2007 zeitweilig vom pharmazeutischen Markt genommen. Denn in einigen Präparaten mit Nelfinavir wurden entsprechende Verunreinigungen nachgewiesen. Jedoch ist es möglich, durch geeignete Sicherheitsmaßnahmen während der Herstellung ein relativ sicheres Produkt zu gewährleisten. Hierbei ist darauf zu achten, dass die vorgegebenen Grenzwerte nicht überschritten werden.

Pharmakologische Wirkung

Das Medikament Nelfinavir verfügt über einen charakteristischen Wirkmechanismus, sodass es sich zur Therapie von Infektionen mit dem HI-Virus eignet. Der Wirkstoff Nelfinavir bindet sich nach der Einnahme so gut wie vollständig an die Proteine, die sich im Plasma des Blutes befinden.

Das Medikament wird über das sogenannte Cytochrom-System abgebaut. Dabei handelt es sich um ein System der Leber. Wird zeitgleich ein zweiter HIV-Proteaseinhibitor eingenommen, so verzögert dieser den Abbau des Medikaments Nelfinavir in der Leber.

In einer Folge davon verlängert sich die Wirkungsdauer des Arzneimittels Nelfinavir. Erfolgt die Einnahme des Medikaments gemeinsam mit einer Mahlzeit, so wirkt sich dies positiv auf die Aufnahme des Wirkstoffs aus.

Grundsätzlich liegt die Halbwertszeit der Substanz Nelfinavir bei circa vier Stunden. Im Anschluss daran wird der überwiegende Teil des Wirkstoffs und seiner Abbauprodukte mit dem Stuhl ausgeschieden; nur ein sehr kleiner Anteil erscheint im Urin. Infrage kommt auch eine gemeinsame Einnahme mit speziellen nukleosidischen Reverse-Transkriptaseinhibitoren.

Der Wirkstoff Nelfinavir schließt an die sogenannte virale HIV-Protease an. Diese spielt eine wichtige Rolle bei der Vermehrung der Viren. Zentral ist dabei die Affinität, die die Substanz zur HIV-1- und HIV-2-Protease aufweist. In der Folge wird das virale Enzym beeinträchtigt, sodass sich die Viren nicht weiter vermehren. Dadurch reduziert sich die Viruslast für den Organismus des betroffenen Patienten. Grundsätzlich ähnelt die Wirkungsweise des Medikaments Nelfinavir der anderer HIV-Proteaseinhibitoren.

Eine Besonderheit ist die häufigste Resistenzmutation, die unter Nelfinavir entsteht: Viren, die allein diese Veränderung tragen, bleiben gegenüber anderen Proteaseinhibitoren empfindlich. Umgekehrt gilt das nicht – sind die Viren bereits gegen andere Proteaseinhibitoren unempfindlich, spricht meist auch Nelfinavir nicht mehr an. Nelfinavir hemmt die HIV-1-Protease; im Zellversuch wirkt der Stoff auch gegen HIV-2. Resistenzen entwickeln sich unter der Behandlung häufig, und zwar auch dann, wenn Nelfinavir mit weiteren antiviralen Substanzen kombiniert wird.

Wie die Hemmung im Einzelnen wirkt, beschreibt das amerikanische Zulassungsdokument genauer. Die virale Protease zerschneidet zwei große Eiweißvorstufen, aus denen die Bausteine neuer Viren hervorgehen. Wird sie gehemmt, unterbleibt dieser Schnitt, und es entstehen unreife Viren, die keine weiteren Zellen mehr anstecken können.

Die häufigste Veränderung, mit der die Viren sich der Hemmung entziehen, liegt an einer bestimmten Stelle des Erbguts für die Protease und wurde in den ausgewerteten Proben bei mehr als der Hälfte der Behandelten gefunden. Eine zweite, seltenere Veränderung an anderer Stelle trat in etwa einem Zehntel der Proben auf; drei weitere Stellen, an denen sich Viren gegen andere Proteasehemmer wehren, wurden gar nicht beobachtet. Die beiden Veränderungen wirken sich dabei unterschiedlich aus: Isolate mit der häufigsten Veränderung blieben im Zellversuch gegenüber Amprenavir, Indinavir, Lopinavir und Saquinavir empfindlich, Isolate mit der selteneren zweiten dagegen in unterschiedlichem Maß.

Auch für die Zusammenstellung der Kombinationsbehandlung liefern die Zellversuche Anhaltspunkte. Mit Indinavir verhielt sich Nelfinavir gegensätzlich, das heißt die Kombination wirkte schwächer, als es die Summe der Einzelwirkungen erwarten ließ; mit Ritonavir und Saquinavir addierten sich die Wirkungen, mit Amprenavir und Lopinavir verstärkten sie einander. In Verbindung mit Hemmstoffen der reversen Transkriptase reichte das Ergebnis von einer Addition bis zu einer gegenseitigen Verstärkung, ohne dass die Giftigkeit für die Zellen zunahm.

Vorteilhaft ist auch, dass sich die Aufnahme des Wirkstoffs erheblich verbessert, wenn Nelfinavir gemeinsam mit einer Mahlzeit eingenommen wird. Unabhängig davon bindet sich das Medikament nahezu vollständig an die Proteine im Blutplasma. In der Leber erfolgt die Metabolisierung der Substanz. Die Plasmahalbwertszeit des Medikaments beträgt im Durchschnitt zwischen dreieinhalb und fünf Stunden.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Soweit dieser Abschnitt die Anwendung im Präsens beschreibt, gibt er die Angaben der Fachinformation wieder; in der Europäischen Union ist Nelfinavir seit 2013 nicht mehr zugelassen. Das Arzneimittel Nelfinavir kommt im überwiegenden Teil der Fälle zur medikamentösen Behandlung von Infektionen mit HIV Typ 1 zum Einsatz. Dabei wird es in erster Linie vor dem Hintergrund einer sogenannten ‚highly active antiretroviral therapy‘ angewendet.

Das Medikament eignet sich zur Therapie von erwachsenen Patienten sowie Kindern, die älter als drei Jahre sind. Grundsätzlich wird es zur antiviralen Kombinationstherapie von HIV-Infizierten genutzt.

Das amerikanische Zulassungsdokument fasst das Anwendungsgebiet in einem einzigen Satz: Nelfinavir ist in Kombination mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen zur Behandlung der Infektion mit HIV-1 bestimmt. Eine Beschränkung auf bestimmte Krankheitsstadien oder auf vorbehandelte Patienten enthält es nicht. Bei der Altersgrenze geht dieses Dokument über die in Europa geltende Regelung hinaus und sieht die Anwendung bereits ab einem Alter von zwei Jahren vor, wobei für Kinder neben der Tablette ein Pulver zum Einnehmen zur Verfügung steht. Alle Zubereitungen werden zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen.


Risiken & Nebenwirkungen

Während der Behandlung mit der Substanz Nelfinavir zeigen sich in einigen Fällen unerwünschte Nebenwirkungen. Diese treten jedoch nicht bei allen Patienten auf. Am häufigsten kommt es während der Einnahme des Medikaments Nelfinavir zu Nebeneffekten wie etwa Störungen der Verdauung. Diese äußern sich zum Beispiel in Erbrechen oder Durchfall. Möglich sind auch Schmerzen in der Bauchgegend und Übelkeit. Bei manchen Personen kommt es zudem zu Kopfschmerzen und Reaktionen auf der Haut. Einige Patienten entwickeln eine Hepatitis und leiden unter starker Müdigkeit. Die am häufigsten berichtete unerwünschte Wirkung ist nach dem amerikanischen Zulassungsdokument der Durchfall, der überwiegend leicht bis mittelschwer ausfällt; in mindestens zwei von hundert Fällen traten in den Zulassungsstudien Durchfall, Übelkeit, Hautausschlag und Blähungen in mittelschwerer oder schwerer Ausprägung auf. Bei Kindern im Alter von zwei bis unter dreizehn Jahren verschiebt sich dieses Bild: Dort stehen neben dem Durchfall eine Verminderung der weißen Blutkörperchen, Hautausschlag, Appetitlosigkeit und Bauchschmerzen im Vordergrund.

Zu beachten sind diverse Wechselwirkungen des Medikaments Nelfinavir mit anderen medizinischen Substanzen. Die europäische Produktinformation zählte dazu die Präparate Cisaprid und Astemizol sowie die Benzodiazepine Triazolam und Midazolam zum Einnehmen, die Antiarrhythmika Amiodaron und Chinidin und die Mutterkornalkaloide. Nahm ein Patient derartige Medikamente ein, war die Gabe von Nelfinavir gegenangezeigt. Denn Nelfinavir hemmt das Cytochrom-P450-Enzym CYP3A4, über das diese Arzneistoffe abgebaut werden; ihre Konzentration im Blut kann dadurch gefährlich ansteigen und lebensbedrohliche Folgen haben.

Das amerikanische Zulassungsdokument führt diese ausgeschlossenen Kombinationen in einer eigenen Tabelle auf und macht dabei deutlich, dass zwei verschiedene Gefahren dahinterstehen. Die erste ist die genannte: Der Spiegel des anderen Arzneimittels steigt. Betroffen sind danach der Alpha-Blocker Alfuzosin, bei dem ein gefährlicher Blutdruckabfall droht, die Antiarrhythmika Amiodaron und Chinidin, die Antipsychotika Lurasidon und Pimozid, das Magen-Darm-Mittel Cisaprid, die Mutterkornalkaloide Dihydroergotamin, Ergotamin und Methylergometrin, die beiden Statine Lovastatin und Simvastatin, das bei Lungenhochdruck eingesetzte Sildenafil sowie die beruhigenden Wirkstoffe Triazolam und Midazolam zum Einnehmen. Die möglichen Folgen reichen je nach Stoff von schweren Herzrhythmusstörungen über einen Zerfall von Muskelgewebe und Durchblutungsstörungen an den Gliedmaßen bis hin zu einer gefährlich langen Dämpfung der Atmung.

Die zweite Gefahr wirkt in die umgekehrte Richtung: Der Spiegel des Nelfinavirs selbst fällt ab. Das gilt für das Tuberkulosemittel Rifampicin und für Zubereitungen aus Johanniskraut. In beiden Fällen kann die Behandlung ihre Wirkung verlieren, und es können sich Viren durchsetzen, die gegen Nelfinavir oder gegen die mitgegebenen antiretroviralen Wirkstoffe unempfindlich sind. Ein Wirkverlust ist bei einer HIV-Behandlung damit nicht weniger folgenreich als eine Vergiftung durch ein Begleitmedikament.

Nicht mehr in dieser Tabelle steht Astemizol, ein älteres Mittel gegen Allergien, das seit Jahren nicht mehr im Handel ist; Cisaprid führt das aktuelle Dokument dagegen weiterhin auf.

Dass Nelfinavir auf zwei Abbauwegen zugleich beteiligt ist, macht den Umgang mit Begleitmedikamenten aufwendig. Als Hemmstoff von CYP3A kann der Wirkstoff den Spiegel zahlreicher Arzneimittel anheben, die über dieses Enzym abgebaut werden; genannt sind unter anderem Calciumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ, Statine, Mittel zur Unterdrückung der Immunabwehr und die bei Erektionsstörungen eingesetzten Phosphodiesterase-Hemmer. Umgekehrt wird Nelfinavir selbst über CYP3A und über CYP2C19 abgebaut. Arzneimittel, die eines dieser beiden Enzyme vermehren, senken deshalb seinen Spiegel und können die Behandlung wirkungslos machen; Arzneimittel, die sie hemmen, heben ihn an.

Nach der Zulassung sind darüber hinaus Wirkungen bekannt geworden, die in den Studien nicht aufgefallen waren: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Verkrampfung der Bronchien, ausgedehntem Hautausschlag, Fieber und Schwellungen, eine Verlängerung des QT-Intervalls samt der gefürchteten Kammerrhythmusstörung Torsade de pointes, eine Gelbsucht sowie eine Übersäuerung des Blutes. Weil solche Meldungen freiwillig erfolgen, lässt sich aus ihnen weder eine Häufigkeit noch ein gesicherter ursächlicher Zusammenhang ableiten.

Es liegt in der Verantwortung des Patienten, eventuell auftretende Nebenwirkungen oder sonstige Beschwerden dem behandelnden Arzt mitzuteilen, um eine Alternative zu finden.

Warnhinweise

Neben den ausgeschlossenen Arzneimittelkombinationen nennt das amerikanische Zulassungsdokument sechs Punkte, die während einer Behandlung mit Nelfinavir zu beachten sind. Sie betreffen zum Teil den Wirkstoff selbst, zum Teil die ganze Gruppe der HIV-Proteasehemmer und zum Teil die antiretrovirale Behandlung insgesamt.

Der erste Punkt betrifft die Leber. Bei mittelschwerer und bei schwerer Einschränkung der Leberfunktion soll Nelfinavir nicht angewendet werden. Der zweite betrifft eine seltene angeborene Stoffwechselkrankheit: Das Pulver zum Einnehmen enthält als Bestandteil des Süßstoffs Aspartam die Aminosäure Phenylalanin, die Menschen mit einer Phenylketonurie schaden kann.

Der dritte und der vierte Punkt gelten für die Gruppe der Proteasehemmer. Unter ihrer Anwendung sind ein neu aufgetretener Diabetes mellitus, eine Verschlechterung eines bereits bestehenden Diabetes und erhöhte Blutzuckerwerte gemeldet worden; einzelne Betroffene benötigten daraufhin Insulin oder blutzuckersenkende Tabletten, in einzelnen Fällen kam es zu einer Übersäuerung des Blutes durch Ketonkörper. Bemerkenswert ist, dass die erhöhten Blutzuckerwerte in einem Teil der Fälle auch nach dem Absetzen fortbestanden. Der vierte Punkt betrifft Menschen mit der Bluterkrankheit: Bei den Formen A und B sind unter Proteasehemmern vermehrte Blutungen berichtet worden, darunter Blutergüsse in der Haut ohne äußere Ursache und Einblutungen in Gelenke. Ein ursächlicher Zusammenhang gilt in beiden Fällen als nicht gesichert.

Der fünfte Punkt betrifft die antiretrovirale Behandlung insgesamt. Bei einem Teil der Behandelten verteilt sich das Körperfett um: Es sammelt sich am Rumpf und im Nacken, während es an Armen, Beinen und im Gesicht schwindet; auch eine Vergrößerung der Brust ist beschrieben. Mechanismus und langfristige Folgen dieser Veränderung sind nicht geklärt.

Der sechste Punkt ist die Folge des Behandlungserfolgs. Erholt sich die Immunabwehr unter der Kombinationsbehandlung, kann sie mit einer Entzündungsreaktion auf Erreger antworten, die bis dahin unauffällig im Körper geblieben waren – genannt sind unter anderem Infektionen mit Mykobakterien, mit dem Zytomegalievirus, die Lungenentzündung durch Pneumocystis jirovecii und die Tuberkulose. Auch Erkrankungen, bei denen sich die Abwehr gegen den eigenen Körper richtet, sind in dieser Phase beobachtet worden; sie können noch viele Monate nach Behandlungsbeginn auftreten.

Für die Schwangerschaft rät das Zulassungsdokument dazu, andere antiretrovirale Wirkstoffe in Betracht zu ziehen. Ausschlaggebend sind veröffentlichte Berichte über Leberschäden bei Schwangeren, die von erhöhten Leberwerten bis zum Leberversagen reichen, sowie Hinweise darauf, dass die Wirkstoffmenge im Blut im zweiten und dritten Drittel der Schwangerschaft abnimmt. Zur Frage angeborener Fehlbildungen fallen die Vergleichszahlen uneinheitlich aus, je nachdem, welche Vergleichsgruppe herangezogen wird; ein bestimmtes Muster von Fehlbildungen wurde nicht gefunden. Vom Stillen rät das Zulassungsdokument ab: Zum einen kann das Virus dabei auf das Kind übertragen werden, zum anderen geht Nelfinavir in geringen Mengen in die Muttermilch über, und bei gestillten Kindern sind unerwünschte Wirkungen berichtet worden.

Quellen

  • Salzberger, B. (Hrsg.): Therapie-Handbuch - Infektionskrankheiten und Impfungen.
    ISBN: 9783437238178
  • Modrow, S., Truyen, U., Schätzl, H.: Molekulare Virologie.
    ISBN: 9783662617809
  • Brodt, H.-R., Simon, C. (Hrsg.): Infektionstherapie.
    ISBN: 9783132423435
  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223

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