Rachitis
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 22. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Rachitis ist eine in Deutschland nahezu ausgestorbene Erkrankung, die gerne auch als „Knochenerweichung“ bezeichnet wird. Es ist eine Krankheit, die im Kindesalter auftritt, aber unbehandelt Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter hinein haben kann.
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Was ist Rachitis?
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Das Wort Rachitis leitet sich vom griechischen Begriff „rhachis“ ab, der „Wirbelsäule“ bedeutet.
Vor der industriellen Revolution war die Rachitis in Europa sehr weit verbreitet, da gerade die Kinder als billige Arbeitskräfte in Fabriken und Bergwerken arbeiteten und kaum Sonnenlicht sahen. Die Luft in den Städten war stickig und verpestet, Sonnenlicht drang kaum bis zu den Menschen vor. Erst viel später fanden die Ärzte den Zusammenhang von Rachitis und Sonnenlicht.
Rachitis ist eine Stoffwechselerkrankung, hervorgerufen durch Vitamin-D-Mangel. Vitamin D ist unbedingt notwendig, damit der Körper Kalzium und Phosphat aus der Nahrung aufnehmen und in die Knochen einbauen kann.
Fehlt Sonnenlicht, kann die Haut nicht genügend Vitamin D bilden; seine Umwandlung in die wirksame Form erfolgt anschließend in Leber und Niere. Die sich im Wachstum befindlichen Knochen verkalken bei der Rachitis nicht richtig, sie bleiben weich und werden unter Belastung krumm. Bei der Rachitis sind vor allem die Wachstumsfugen an Knien, Handgelenken und Rippen sowie die Beine betroffen; trotz der Wortherkunft ist die Wirbelsäule nicht der typische Ort der Veränderungen.
Ursachen
Es gibt auch eine Sonderform der Rachitis, die nicht durch einen Vitamin-D-Mangel verursacht wird.
Um Kalzium und Phosphat richtig in den Knochen einzubauen, braucht der Körper Vitamin D. Außerdem sorgt Vitamin D dafür, dass Kalzium und Phosphat aus dem Darm aufgenommen und aus den Nieren wieder zurückgewonnen werden können. Bei einem Vitamin-D-Mangel ist diese Aufnahme gestört. Die Knochen werden weich und verformen sich.
Vitamin D stellt der menschliche Körper mit Hilfe der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichtes in der Haut selbst her. Einen kleinen Teil des Vitamin-D-Bedarfs nimmt man mit der Nahrung auf. Die Aufnahme aus der Nahrung langt zur Rachitisprophylaxe allerdings nicht aus.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Rachitis ist eine meist durch Vitamin-D-Mangel hervorgerufene Knochenkrankheit bei Kindern. Sie wird auch als Englische Krankheit bezeichnet. Das Pendant der im Erwachsenenalter auftretenden Erkrankung lautet Osteomalazie. Allgemein wird von einer Kalziummangel-Rachitis gesprochen. Weit seltener ist die oft vererbte Phosphatmangel-Rachitis.
Bei dieser Sonderform entsteht die Störung durch einen über die Nieren verursachten Verlust von Phosphat. Etwa im zweiten Lebensmonat des Kindes zeigen sich die ersten Krankheitssymptome. Die Kinder werden allgemein unruhig und erschrecken leicht. Hinzu kommen Schweißausbruch und juckender Hautausschlag.
Dieser wird durch das vermehrte Schwitzen hervorgerufen. Nach weiteren vier Wochen machen sich eine allgemeine Muskelschwäche und der charakteristische, weiche "Froschbauch" bemerkbar. Die Kinder neigen zu Verstopfungen und Muskelkrämpfen. Durch eine Erweichung des Schädelknochens entsteht ein stark abgeflachter Hinterkopf, mit dem typischen Bild eines "Quadratschädels".
Der Brustkorb und die Gelenke der Extremitäten verbreitern sich. Defekte machen sich auch am Kieferknochen bemerkbar. Die Kinder zahnen verspätet, der Zahnschmelz weist Defekte auf und es kann ein offener Biss entstehen. Rachitis wird von verschiedenen Knochenverformungen begleitet. Ein typisches Anzeichen sind O-Beine. Diese entstehen durch die Verkrümmungen der Röhrenknochen. Erwachsene zeigen bei einem Vitamin-D-Mangel keine rachitistypischen Knochenverformungen, da das Knochenwachstum bereits abgeschlossen ist; bei ihnen entsteht stattdessen eine Osteomalazie.
Krankheitsverlauf
Schon im zweiten oder dritten Lebensmonat zeigen sich die Symptome einer Rachitis. Unruhe, Schreckhaftigkeit und starkes Schwitzen am Hinterkopf gehören zu den Frühsymptomen. Dazu kommt ein juckender Hautausschlag.
Verstopfungen, eine schlaffe Bauchdecke, Krämpfe und Veränderungen am Skelett sind Symptome, die im dritten bis vierten Lebensmonat dazukommen. Noch offene Schädelnähte schließen sich nur verzögert, Schädelknochen erweichen. An den Rippen zeigt sich der typische rachitische Rosenkranz. Dabei handelt es sich um Auftreibungen an der Knochen-Knorpel-Grenze der Rippen, die perlschnurartig aussehen.
Der Zahndurchbruch erfolgt verspätet, die Zahnschmelzbildung ist gestört und die Kinder neigen zu Karies. Typischerweise verformen sich bei der Rachitis die Oberschenkelknochen, die Kinder haben starke O-Beine.
Komplikationen
Die sich bei Kindern im Wachstum befindlichen Knochen verkalken im Fall einer Vitamin-D-Stoffwechselstörung nicht richtig, sie bleiben weich und krümmen sich, wenn sie belastet werden. In schweren Fällen und bei verspäteter Therapie ist insbesondere bei Kindern mit sogenannten "Grünholzfrakturen" zu rechnen. Dabei handelt es sich um einen unvollständigen Knochenbruch, bei dem die den Knochen umhüllende elastische Knochenhaut unverletzt bleibt.
Die Patienten müssen aber in der Regel dennoch über längere Zeit einen Gips tragen, was gerade Kindern meist sehr schwer fällt. Ist es aufgrund der Rachitis zu starken Knochenfehlstellungen gekommen, können diese meist nur mit einem operativen Eingriff korrigiert werden. Dies ist nicht in allen Fällen möglich. Der Patient kann dann lebenslang unter Deformationen leiden, die die Lebensqualität mindern und andere Störungen, zum Beispiel ständige Atemnot bei einer Verkrümmung des Thorax, entwickeln, die ihn ins Erwachsenenalter begleiten.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Die Erkrankung tritt im Normalfall bei Kindern auf. Die ersten Anzeichen für eine Unregelmäßigkeit sind ab dem zweiten Lebensmonat erkennbar. Unbehandelt kann es zu Langzeitfolgen kommen, die bis ins Erwachsenenalter anhalten. Daher sollten Eltern, Angehörige und Erziehungsberechtigte bei Veränderungen des Gesundheitszustandes des Kindes möglichst rechtzeitig reagieren und einen Arzt konsultieren. Auffälligkeiten des Hautbildes, Juckreiz oder Schweißausbrüche weisen auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung hin. Es besteht Handlungsbedarf sobald die Beschwerden über mehrere Tage oder Wochen anhalten. Besorgniserregend ist eine Zunahme der Unregelmäßigkeiten. In diesen Fällen ist schnellstmöglich ein Arztbesuch erforderlich.
Bei Störungen des Verdauungstraktes, Verstopfungen oder einem allgemeinen Krankheitsgefühl wird ärztliche Hilfe benötigt. Verkrampfungen oder der Kontrollverlust über den Muskelapparat gelten als ein Erkennungsmerkmal der Rachitis. Krampft ein Säugling, verdreht er die Augen oder wird er nicht mehr wach, ist das ein Notfall: Dann ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Das gilt auch in den ersten Wochen einer begonnenen Vitamin-D-Behandlung, weil dabei der Kalziumspiegel absinken kann. Zeigen sich im Wachstumsprozess Auffälligkeiten des Körperbaus, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer quadratischen Schädelform, O-förmigen Beinen oder einer Verbreiterung des Brustkorbs sind die Beobachtungen mit einem Arzt zu besprechen. Verformungen oder Verkrümmungen des Skelettsystems sowie Besonderheiten des Kiefers sollten untersucht und abgeklärt werden. Auffälligkeiten der Zähne, des Zahnschmelzes oder ein verspäteter Zahnwuchs sind Anzeichen einer Erkrankung. Kommt es zu einem offenen Biss, sollte ein Kontrollbesuch bei einem Arzt stattfinden, damit eine Ursachenforschung eingeleitet werden kann.
Behandlung & Therapie
Früher wurde Rachitis mit Lebertran behandelt, da Lebertran Vitamin D enthält. Heute erhalten erkrankte Kinder für zwölf Wochen Vitamin D in hoher Dosierung und dazu immer auch Kalzium, um einem Kalziummangel vorzubeugen. Die Behandlung der Vitamin D-Mangelrachitis sollte bis zum Alter von 12 Monaten mit 2000 IE Vitamin D3 und zusätzlichen Kalzium-Gaben (40-80 mg/kg pro Tag) für 12 Wochen erfolgen. Danach sollte die Durchführung der Vorbeugung mit 500 IE Vitamin D3 bis zum Ende des 1. Lebensjahres folgen.
Ab dem 2. Lebensjahr bis zum Alter von 12 Jahren wird mit 3000 bis 6000 IE Vitamin D3 und zusätzlichen Kalzium-Gaben (mindestens 500 mg pro Tag) für die Dauer von 12 Wochen behandelt. Wird die Rachitis erst ab dem 13. Lebensjahr festgestellt, erfolgt die Therapie mit 6000 IE Vitamin D3 und 500 bis 1000 mg Kalzium pro Tag. Die zusätzliche Kalziumgabe ist zwingend erforderlich, weil sonst in der Anfangsphase der Behandlung ein hypokalzämischer Krampfanfall droht. Drei bis vier Wochen nach Beginn der Therapie sollte eine Laborkontrolle erfolgen, um die Dosis von Kalzium und Vitamin D gegebenenfalls anzupassen. Danach ist auf eine ausreichende Sonnenbestrahlung und eine Zufuhr von Kalzium durch eine ausgewogene Ernährung (z.B. Milch) zu achten. (Quelle: Leitlinie „Vitamin-D-Mangel-Rachitis“ der Deutschen Gesellschaft für Kinderendokrinologie und -diabetologie (DGKED) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ))
Da fehlendes Sonnenlicht ebenfalls eine Ursache ist, gehört Sonnenlicht oder Höhensonnenbestrahlung ebenfalls zur Therapie. Im Anschluss an die medikamentöse Therapie muss eine kalziumreiche Ernährung eingehalten werden. Regelmäßiges Sonnenlicht ist ebenfalls notwendig.
Bei Phosphatmangelerscheinungen muss Phosphat medikamentös substituiert werden. Die Knochendeformierungen heilen in aller Regel mit dieser Behandlung aus. Schwere Oberschenkelverformungen durch die Krankheit Rachitis müssen allerdings oft mit Schienen korrigiert werden. Korrekturoperationen an den Beinachsen sind dagegen in der Regel nicht erforderlich; bis sich die Beinachsen bei ausreichender Kalzium- und Vitamin-D-Zufuhr vollständig begradigt haben, können allerdings zwei bis drei Jahre vergehen.
Vorbeugung
Rachitis ist heute in Deutschland nahezu ausgestorben. Neugeborene und Säuglinge erhalten im ersten Lebensjahr prophylaktisch jeden Tag eine Vitamin-D-Tablette à 500 IE, da die Muttermilch und auch die Kuhmilch nicht genug Vitamin D enthält.
Säuglingsmilch ist meist mit Vitamin D angereichert. Der rechnerische Tagesbedarf von Kindern dieses Alters liegt zwar niedriger, mit der höheren Dosierung der Tablette sollen Schwankungen und auch gelegentliches Vergessen der Tablettengabe aufgefangen werden. Die Vorbeugung wird über den ersten Geburtstag hinaus bis zum zweiten erlebten Frühsommer fortgeführt, je nach Geburtsmonat also bis zu einem Alter von etwa 12 bis 18 Monaten.
Lange Zeit erfolgte die Gabe in den meisten Fällen in Kombination mit Fluorid zur Kariesprophylaxe. Nach der gemeinsamen Empfehlung der zahnärztlichen und kinderärztlichen Fachgesellschaften (unter anderem DGZMK, DGKJ und DAKJ) aus dem Jahr 2021 wird ein solches Kombinationspräparat heute nur noch bis zum Durchbruch des ersten Milchzahns gegeben; danach werden die Zähne mit fluoridhaltiger Kinderzahnpasta geputzt und die Fluoridtabletten abgesetzt, weil Tabletten und Zahnpasta nicht gleichzeitig angewendet werden sollen. Die Vitamin-D-Gabe wird davon unabhängig weitergeführt. Die Tabletten sind in Milch und Wasser löslich und können somit mit der Säuglingsmilch oder Tee zur Rachitisvermeidung verabreicht werden.
Das Spielen draußen im Freien oder in der Sonne sorgt ebenfalls für einen gesunden Vitamin D-Haushalt. Jedoch sollten Eltern besonders im Sommer darauf achten, dass ihre Kinder dabei keinen Sonnenstich, Hitzschlag oder Sonnenbrand bekommen. Säuglinge im ersten Lebensjahr gehören allerdings gar nicht in die direkte Sonne; für sie ist die Vitamin-D-Tablette der sichere Weg.
Nachsorge
In den meisten Fällen stehen Betroffenen bei Rachitis keine besonderen oder direkten Maßnahmen einer Nachsorge zur Verfügung, sodass diese bei einer Erkrankung frühzeitig einen Arzt aufsuchen sollten. Ohne die Zufuhr von Vitamin D und Kalzium heilt eine Rachitis in aller Regel nicht von selbst aus, sodass der Besuch beim Kinderarzt immer notwendig ist. Je eher ein Arzt kontaktiert wird, desto besser ist in der Regel auch der weitere Verlauf der Erkrankung.
Nur wenige Betroffene sind auf einen operativen Eingriff angewiesen; er kommt allein bei ausgeprägten Knochenfehlstellungen infrage, die sich unter der Vitamin-D- und Kalziumbehandlung nicht von selbst zurückbilden. Dabei sollten sich Betroffene nach einem solchen Eingriff auf jeden Fall ausruhen und ihren Körper schonen. Von körperlichen Anstrengungen und stressigen Tätigkeiten ist auf jeden Fall abzusehen.
Der weitere Verlauf hängt sehr stark von der Art und auch von der Ausprägung der Fehlbildungen ab, sodass eine allgemeine Voraussage meist nicht möglich ist. Eine rechtzeitig behandelte Rachitis verkürzt die Lebenserwartung des Kindes nicht. Zur Nachsorge gehört die Laborkontrolle drei bis vier Wochen nach Therapiebeginn, bei der die Dosis von Vitamin D und Kalzium angepasst wird; darüber hinaus sind meist keine weiteren Maßnahmen notwendig. Nur sehr schwere, über Jahre unbehandelte Verläufe mit ausgeprägter Verformung des Brustkorbs können die Lebenserwartung beeinträchtigen.
Das können Sie selbst tun
Bei einer Rachitis helfen weder Bettruhe noch Wärmeanwendungen. Wichtig ist stattdessen, dass der Erkrankte dem Körper viel Tageslicht und frische Luft zuführt, denn die Haut bildet Vitamin D erst unter dem Einfluss von Sonnenlicht. Im Sommer kann bei geöffnetem Fenster geschlafen werden. Heiße Wickel sind kein Mittel gegen die Rachitis. Halsschmerzen und Schluckbeschwerden gehören nicht zum Beschwerdebild der Rachitis; treten sie auf, haben sie eine andere Ursache. Warme Milch mit Honig ist bei einem Säugling zudem gefährlich: Honig darf im gesamten ersten Lebensjahr nicht gegeben werden, weil er Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum enthalten kann, die beim Säugling einen lebensbedrohlichen Säuglingsbotulismus auslösen können. Auch pflanzliche Mittel wie Erika, Weidenrute, Thymian und Frauenmantel können das fehlende Vitamin D nicht ersetzen.
In Rücksprache mit dem Hausarzt kann die Ernährung umgestellt werden. Wichtig ist in erster Linie eine Ernährung, die reich an Kalzium – etwa aus Milchprodukten – und an weiteren Mineralstoffen und Vitaminen ist. Moderater Sport sowie Übungen aus dem Yoga und dem Pilates können die Physiotherapie unterstützen und zu einer Genesung beitragen. Bleiben nach einer sehr spät erkannten Rachitis schwere Knochenverformungen zurück, müssen langfristig auch Hilfsmittel wie Gehhilfen oder ein Rollstuhl organisiert werden. Hierfür sollte sich der Betroffene direkt an den Hausarzt wenden, der Weiteres mit der Krankenkasse klären kann.
Zuletzt muss die Ursache der Rachitis gefunden und behandelt werden. Gelingt dies frühzeitig, treten nur wenige Komplikationen auf und die Beschwerden bessern sich unter der Gabe von Vitamin D und Kalzium rasch. Sollten die Beschwerden trotz aller Maßnahmen stärker werden, muss der Hausarzt informiert werden.
Quellen
- Speer, C. P., Gahr, M., Dötsch, J. (Hrsg.): Pädiatrie.
ISBN: 9783662572948
- Hoffmann, G. F., Lentze, M. J., Spranger, J., Zepp, F. (Hrsg.): Pädiatrie - Grundlagen und Praxis.
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- Hefti, F.: Kinderorthopädie in der Praxis.
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- van de Loo, I., Harbeck, B.: Facharztwissen Endokrinologie und Diabetologie.
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- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
