Fiebersenkende Mittel

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 6. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Da Fieber eine begleitende Erscheinung bei einer Vielzahl von Erkrankungen ist, bedarf es fiebersenkender Mittel im Allgemeinen nicht, solange das Fieber keine Unannehmlichkeiten verursacht. Um den Organismus im Heilungsprozess bei anhaltenden fiebrigen Zuständen zu entlasten und akute Zustände zu vermeiden, können fiebersenkende Mittel eingesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

Was sind fiebersenkende Mittel

Fiebersenkende Mittel
Zur Entscheidung zum Einsatz fiebersenkender Mittel ist zuvor auf zuverlässige Art die Körpertemperatur zu ermitteln.

Fiebersenkende Medikamente hemmen die Synthese von Prostaglandin-E2 im Gehirn, wodurch sich die Hautgefäße erweitern. Dadurch wird vom Körper in erhöhtem Maße Wärme abgegeben und mehr Schweiß abgesondert – es tritt ein Kühlungsprozess ein.

Fieber an sich ist ein Zeichen für funktionierende Körperprozesse, die sich bei der Bekämpfung von Infektionen abspielen. Eine frühzeitige Unterbindung kann sich kontraproduktiv auswirken und wirkt nicht krankheitsverkürzend. So spielt die Einschätzung, ob ein krankhafter Zustand mit fiebersenkenden Mitteln begleitet werden muss, eine wichtige Rolle.

Bei Kleinkindern und Säuglingen kann bereits eine leicht erhöhte Temperatur auf eine schwere Krankheit hinweisen. Für Erwachsene ist Fieber in der Regel bis zu 39 – 40 Grad nicht gefährlich. Hier ist es eher von Bedeutung, in welcher Fieberphase die fiebersenkenden Mittel zum Einsatz kommen, da bei zunächst eintretendem Schüttelfrost ein zusätzlicher Wärmeverlust vermieden werden sollte.

Geschichte & Entwicklung

Die Geschichte der fiebersenkenden Mittel, auch Antipyretika genannt, reicht weit zurück und zeigt eine faszinierende Entwicklung von natürlichen Heilmitteln zu modernen synthetischen Medikamenten.

Im antiken Griechenland und Rom nutzten Ärzte wie Hippokrates Weidenrinde zur Behandlung von Fieber und Schmerzen. Die aktive Verbindung in Weidenrinde, Salicin, wurde erst im 19. Jahrhundert identifiziert. 1828 gelang es Johann Buchner, das Salicin zu isolieren, und rund 25 Jahre später synthetisierte der Chemiker Charles Frederic Gerhardt Acetylsalicylsäure (ASA), den Hauptbestandteil von Aspirin. Die industrielle Produktion von Aspirin begann 1899 durch die Firma Bayer, die das Medikament zu einem der ersten weitverbreiteten synthetischen Antipyretika machte.

Parallel zur Entwicklung von Aspirin wurde 1887 Acetanilid entdeckt, das ebenfalls fiebersenkende Eigenschaften hatte, aber wegen seiner toxischen Nebenwirkungen bald durch Paracetamol (Acetaminophen) ersetzt wurde. Paracetamol wurde erstmals 1877 synthetisiert, seine fiebersenkenden Eigenschaften jedoch erst 1948 entdeckt und in den 1950er Jahren populär.

Ein weiterer wichtiger Fortschritt kam 1961 mit der Einführung von Ibuprofen durch die Boots Group in Großbritannien. Ibuprofen wurde schnell zu einem der meistverwendeten Antipyretika aufgrund seiner Wirksamkeit und relativen Sicherheit.

Zusammen haben diese Entwicklungen den Weg für eine Vielzahl von Antipyretika geebnet, die heute weltweit zur Behandlung von Fieber und Schmerzen eingesetzt werden, und haben das therapeutische Arsenal erheblich erweitert.

Anwendung, Wirkung & Gebrauch

Fieber ist ein komplexer Körpervorgang zwischen Immunsystem und Nervensystem zur Abwehr von Infektionen, der nur in angeratenen Fällen unterbrochen werden sollte.

Zur Entscheidung zum Einsatz fiebersenkender Mittel ist zuvor auf zuverlässige Art die Körpertemperatur zu ermitteln. Die mit Gefahren versehenen Quecksilberthermometer sind inzwischen durch preiswert erhältliche Thermometer mit Digitalanzeigen ersetzt worden. Bei der Verwendung sollte genau auf die Anweisungen zur Interpretation der Pieptöne geachtet werden.

Bei Kleinkindern sollte die Temperatur rektal gemessen werden. Dazu wird das Thermometer dem sicher auf dem Bauch liegenden Kind vorsichtig in den Anus eingeführt. Ob fiebersenkende Mittel eingesetzt werden, richtet sich dabei nicht nach einem festen Temperaturwert, sondern nach dem Befinden des Kindes. Bei erkrankten Kindern zwischen 2 und 17 Jahren sowie bei Erwachsenen wird die Temperatur abgelesen, indem das Thermometer unter die Zunge gelegt wird.

Auch hier gibt weniger die gemessene Temperatur als das Befinden den Ausschlag; bei anhaltend hohem Fieber oder deutlich beeinträchtigtem Befinden ist ärztlicher Rat anzuraten. Zwingend angeraten ist eine ärztliche Konsultation, wenn verbunden mit dem Fieber starke Kopfschmerzen, ungewöhnlicher Hautausschlag oder Lichtempfindlichkeit, ein steifer Nacken, geistige Verwirrung, schweres Erbrechen, Atemnot oder Bauchschmerzen auftreten. Von einer Messung im Ohr ist aufgrund der erhöhten Fehleranfälligkeit infolge falscher Handhabung eher abzuraten.

Pflanzliche, natürliche & pharmazeutische fiebersenkende Mittel

Fiebersenkende Medikamente werden als Antipyretika bezeichnet und basieren auf den Wirkstoffen Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Metamizol. Paracetamol (in den USA als Acetaminophen bezeichnet), Aspirin und Ibuprofen gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten. Sie greifen direkt in das Nervensystem ein und haben neben einer fiebersenkenden zumeist auch eine schmerzstillende Wirkung. Aufgrund ihrer Wirkweise wird von einer Regulierung des Temperatursollwertes gesprochen.

Die Naturheilkunde präferiert Fieber und warnt vor einer Überbetonung der Notwendigkeit fiebersenkender Mittel. Sie empfiehlt die Stärkung des Körpers durch Ruhe und Diät, was ganz natürlich zu einer Fiebersenkung führen soll. Hausmittel basieren oft auf der Anwendung von Wasser und der angestrebten Ableitung von Wärme. Dazu werden feuchtwarme Tücher auf die Stirn gelegt oder um die Waden gewickelt. Bequeme Kleidung verhindert zusätzliche Wärme. Kühlung von innen kann auch durch kühle Speisen erzeugt werden, dringend erforderlich ist ausreichendes Trinken, um Dehydrierung entgegenzuwirken.

Da Fieber krankheitsbedingt auftritt, ist die Auswahl eines geeigneten homöopathischen Mittels auf die Krankheit abzustimmen. In vielen Fällen wird Aconitum oder Belladonna verwendet. In kontrollierten Studien ließ sich für die Homöopathie allerdings keine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung nachweisen. Von der Methode, Fieber durch Überhitzung zu senken, ist ohne ärztliche Begleitung eher abzuraten.


Risiken & Nebenwirkungen

Aspirin sollte bei Kindern oder Jugendlichen nicht als fiebersenkendes Mittel angewendet werden. Es wird im Falle des Einsatzes während einer viralen Krankheit (besonders Windpocken und Influenza) mit dem Reye-Syndrom in Verbindung gebracht, einer gefährlichen Krankheit, die anhaltendes Erbrechen, Verwirrung sowie Koma und Leberversagen verursachen kann. Ein weit verbreitetes Missverständnis ist der Einsatz von kaltem Wasser: Es lässt die Hautgefäße eng werden und löst Kältezittern aus, behindert dadurch die Wärmeabgabe und belastet den geschwächten Organismus zusätzlich. Metamizol wiederum wirkt zuverlässig fiebersenkend, ist in Deutschland aber verschreibungspflichtig, weil es in seltenen Fällen eine Agranulozytose auslösen kann, einen gefährlichen Mangel an weißen Blutkörperchen.

Anwendung & Sicherheit

Die genaue Anwendung von fiebersenkenden Mitteln hängt vom spezifischen Medikament und der Altersgruppe des Patienten ab. Zu den häufigsten Antipyretika gehören Paracetamol und Ibuprofen. Für beide Wirkstoffe sind ein Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen und eine Tageshöchstmenge festgelegt; sie stehen in der Packungsbeilage. Für Kinder richtet sich die Menge jeweils nach dem Körpergewicht.

Die Sicherheit dieser Medikamente ist gut etabliert, jedoch gibt es wichtige Vorsichtsmaßnahmen. Paracetamol kann bei Überdosierung zu schwerwiegenden Leberschäden führen, weshalb die empfohlene Dosis nicht überschritten werden sollte. Ibuprofen kann bei längerer Einnahme Magen-Darm-Beschwerden, Nierenprobleme und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Beide Medikamente sollten mit Vorsicht bei Patienten mit bestehenden Leber- oder Nierenerkrankungen verwendet werden.

Die Qualitätskontrolle bei der Herstellung von Antipyretika ist streng reguliert. Herstellungsprozesse unterliegen den Good Manufacturing Practices (GMP), die sicherstellen, dass die Produkte konsistent und von hoher Qualität sind. Dies umfasst die Kontrolle der Rohstoffqualität, die Überwachung der Herstellungsverfahren und die Durchführung von Tests auf Reinheit, Wirksamkeit und Sicherheit der Endprodukte. Regelmäßige Inspektionen und Tests durch Gesundheitsbehörden und unabhängige Prüflabore gewährleisten, dass die Medikamente sicher und wirksam für den Konsumenten sind.

Alternativen

Neben den klassischen fiebersenkenden Mitteln wie Paracetamol und Ibuprofen gibt es weitere fiebersenkende Wirkstoffe sowie nicht-medikamentöse Verfahren zur Behandlung von Fieber.

Medikamente:

Acetylsalicylsäure (Aspirin): Ein weiteres Antipyretikum, das ebenfalls entzündungshemmende und schmerzlindernde Eigenschaften besitzt. Bei Kindern und Jugendlichen darf es wegen des Risikos des Reye-Syndroms nicht als Fiebermittel angewendet werden.

Naproxen: Ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID), das ähnlich wie Ibuprofen wirkt, jedoch eine längere Halbwertszeit hat und daher weniger häufig eingenommen werden muss.

Nicht-medikamentöse Therapieformen:

Körperliche Kühlung: Methoden wie lauwarme Wickel und Umschläge können helfen, die Körpertemperatur zu senken. Diese Methoden sind vor allem bei Kindern und in Situationen, in denen Medikamente nicht gewünscht sind, eine sinnvolle Ergänzung.

Hydration: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend bei Fieber, um Dehydration zu vermeiden und den Körper bei der Temperaturregulation zu unterstützen. Wasser, Kräutertees und Elektrolytlösungen sind empfehlenswert.

Ruhe und Erholung: Fieber ist oft eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers. Ruhe und Schlaf unterstützen das Immunsystem bei der Bekämpfung der Infektion.

Vergleich:

Medikamentöse Behandlung bietet schnelle und effektive Linderung der Symptome und ist besonders nützlich bei hohem Fieber oder starken Beschwerden. Nicht-medikamentöse Methoden sind sicherer in Bezug auf Nebenwirkungen und können besonders bei mildem Fieber und bei Personen mit Kontraindikationen für Antipyretika effektiv sein. Beide Ansätze können kombiniert werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen und die Belastung für den Körper zu minimieren.

Forschung & Zukunft

Aktuelle Trends in der Forschung zu fiebersenkenden Mitteln konzentrieren sich auf die Entwicklung sichererer und effektiverer Behandlungsoptionen sowie auf das Verständnis der Mechanismen von Fieber und Entzündung. Ein bedeutender Trend ist die Untersuchung von zielgerichteten Therapien, die spezifische molekulare Pfade ansprechen, um Fieber zu reduzieren, ohne die natürlichen Abwehrmechanismen des Körpers zu beeinträchtigen.

Biologika sind eine neue Klasse von Medikamenten, die spezifische Entzündungsmediatoren, wie Zytokine, hemmen. Diese werden bereits in der Behandlung von Autoimmunerkrankungen eingesetzt und könnten potenziell auch bei der Fieberbehandlung Anwendung finden.

Ein weiterer innovativer Ansatz ist die Nanomedizin. Forscher entwickeln Nanopartikel-basierte Systeme, die Wirkstoffe gezielt an Entzündungsherde im Körper transportieren können, wodurch die Effektivität erhöht und Nebenwirkungen minimiert werden.

Phytotherapie und die Untersuchung von pflanzlichen Wirkstoffen gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Pflanzliche Extrakte wie Curcumin und Ingwer haben entzündungshemmende Eigenschaften und werden als potenzielle natürliche Antipyretika untersucht.

Die Forschung zielt auch darauf ab, die Langzeitsicherheit herkömmlicher Antipyretika zu verbessern. Modifikationen in der Molekülstruktur von Paracetamol und Ibuprofen werden erforscht, um das Risiko von Nebenwirkungen zu verringern, insbesondere in Bezug auf Leber- und Nierenschäden.

Zusätzlich wird die individualisierte Medizin immer relevanter. Durch genetische und biomarkerbasierte Ansätze können individuell abgestimmte Behandlungen entwickelt werden, die besser auf die spezifischen Bedürfnisse und Gesundheitsprofile der Patienten eingehen.

Diese Entwicklungen versprechen verbesserte und sicherere Behandlungsoptionen für Patienten und könnten die Zukunft der fiebersenkenden Therapien maßgeblich beeinflussen.

Was die Behandlung erreichen soll

Woran sich der Einsatz bemisst, hat die britische Leitlinie zum Fieber bei Kindern unter fünf Jahren, herausgegeben vom National Institute for Health and Care Excellence, in eine ausdrückliche Empfehlung gefasst: Fiebersenkende Mittel sollen nicht mit dem alleinigen Ziel eingesetzt werden, die Körpertemperatur zu senken; in Betracht kommen sie, wenn das Kind sichtlich leidet. Daraus ergibt sich zugleich ein Ende der Anwendung, das keine Temperaturmarke ist: Fortgeführt wird sie nur so lange, wie dieses Leiden anhält.

Für die beiden gebräuchlichen Wirkstoffe zieht dieselbe Leitlinie eine klare Linie zwischen Nacheinander und Nebeneinander: Paracetamol und Ibuprofen sollen nicht gleichzeitig gegeben werden. Ein Wechsel auf den jeweils anderen Wirkstoff kommt dagegen in Betracht, wenn die Beschwerden des Kindes unter dem ersten nicht nachlassen. Der Wechsel ist damit vorgesehen, das Nebeneinander nicht.

Alter, Temperaturhöhe und Risiko

Aus dem Ansprechen auf ein fiebersenkendes Mittel lässt sich nicht ablesen, wie ernst eine Erkrankung ist. Ob die Temperatur nach der Gabe sinkt oder nicht, taugt weder zur Unterscheidung zwischen einem harmlosen Infekt und einer schweren Krankheit noch als Entwarnung – die Leitlinie rät ausdrücklich davon ab, aus dem Rückgang oder dem Ausbleiben des Rückgangs einen solchen Schluss zu ziehen. Ebenso wenig erlaubt die Dauer des Fiebers eine Vorhersage darüber, wie schwer die zugrunde liegende Erkrankung ist.

Was dagegen zählt, ist das Alter. Säuglinge unter drei Monaten mit einer Temperatur von 38 Grad oder mehr gehören nach dieser Leitlinie in die Gruppe mit hohem Risiko für eine ernste Erkrankung; bei Kindern zwischen drei und sechs Monaten gilt das ab 39 Grad zumindest als mittleres Risiko. Bei Kindern jenseits des sechsten Lebensmonats soll die Höhe der Temperatur allein dagegen nicht mehr herangezogen werden, um eine schwere Erkrankung zu erkennen. Für die jüngsten Säuglinge merkt die Leitlinie zusätzlich an, dass auch Impfungen in diesem Alter Fieber auslösen können.

Ein eigener Punkt gilt der Einschätzung der Eltern. Berichten sie, ihr Kind habe Fieber gehabt, so soll diese Wahrnehmung nach der Leitlinie als gültig angesehen und ernst genommen werden – auch dann, wenn eine spätere Messung einen unauffälligen Wert ergibt. Ein einzelner Messwert bildet nur einen Zeitpunkt ab, während die Eltern das Kind über Stunden erlebt haben.

Für die Betreuung zu Hause führt dieselbe Leitlinie auf, woran ein beginnender Flüssigkeitsmangel zu erkennen ist: eine eingesunkene Fontanelle beim Säugling, ein trockener Mund, eingesunkene Augen, fehlende Tränen beim Weinen und ein insgesamt schlechter Allgemeinzustand. Regelmäßiges Trinken gehört zu ihren Empfehlungen, bei gestillten Säuglingen die Muttermilch. Genannt werden außerdem ein Hautausschlag, der sich beim Daraufdrücken nicht wegdrücken lässt, sowie Anlässe, erneut Rat einzuholen – darunter ein Krampfanfall, ein Fieber, das über mehrere Tage anhält, und der Eindruck der Eltern, dass es dem Kind schlechter geht als beim vorangegangenen Kontakt.

Hinter einem Fieber kann eine Sepsis stehen, eine lebensbedrohliche Organfunktionsstörung infolge einer fehlgesteuerten Antwort des Körpers auf eine Infektion. Die Leitlinie verlangt von Behandelnden deshalb, bei einem fiebernden Kind ausdrücklich die Frage zu stellen, ob es sich um eine Sepsis handeln könnte, und verweist dafür auf eine eigene Leitlinie. Ein fiebersenkendes Mittel beeinflusst dabei die Temperatur, nicht den Verlauf der Erkrankung.

Quellen

  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541
  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., et al. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437061257
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655
  • Gesenhues, S., Gesenhues, A.: Praxisleitfaden Allgemeinmedizin.
    ISBN: 9783437224577
  • Meyer, S. (Hrsg.): Duale Reihe Pädiatrie.
    ISBN: 9783132446212

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