Paracetamol

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Paracetamol ist ein Arzneistoff, der in erster Linie bei leichten bis mittelstarken Schmerzen, bei Erkältungsbeschwerden und zur Senkung von Fieber eingesetzt wird. Paracetamol wird sowohl als Einzelpräparat als auch in Kombination mit anderen Arzneistoffen eingesetzt.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Paracetamol?

Paracetamol
Paracetamol ist ein Arzneistoff, der in erster Linie bei leichten bis mittelstarken Schmerzen, bei Erkältungsbeschwerden und zur Senkung von Fieber eingesetzt wird.

Der schmerz- und fiebersenkende Arzneistoff Paracetamol ist im Jahre 1950 eingeführt worden und zählt zu den gebräuchlichsten und unentbehrlichsten Schmerzmitteln. Paracetamol gilt als gut wirksam und ist in Deutschland als Monopräparat rezeptfrei in Apotheken zu erwerben. Rezeptfrei sind allerdings nur Zubereitungen zum Einnehmen mit einer Gesamtwirkstoffmenge bis zu zehn Gramm je Packung sowie Zäpfchen; größere Packungen unterliegen nach der Arzneimittelverschreibungsverordnung der Verschreibungspflicht. Maßgeblich ist dabei die Wirkstoffmenge der ganzen Packung, nicht die Wirkstärke der einzelnen Tablette.

Verschreibungspflichtig sind dagegen Kombinationspräparate mit Codein. Kombinationen aus Paracetamol, Acetylsalicylsäure und Coffein bleiben in den üblichen Packungsgrößen rezeptfrei. Das Analgetikum wird von der Weltgesundheitsorganisation als unentbehrliches Arzneimittel eingestuft, auf der Liste der WHO steht der Wirkstoff Paracetamol seit 1977.

Medizinische Wirkung & Anwendung

Paracetamol findet bei diversen Krankheitsbildern medizinische Anwendung. Der Wirkstoff zählt zum ersten Mittel der Wahl bei den unterschiedlichsten Schmerzbeschwerden, wie beispielsweise Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Regelschmerzen, Zahnschmerzen aber auch Sonnenbrand und kann bis zu einem gewissen Maß auch bei Migräne eingesetzt werden. Bei Migräne wird jedoch eine Kombination mit Acetylsalicylsäure und Koffein empfohlen, da die Wirksamkeit durch die Wechselwirkung gesteigert wird.

Bei mäßig starken bis starken Schmerzen wird eine Kombination mit Codein oder Tramadol empfohlen. Auch bei der Behandlung von diversen Erkältungskrankheiten findet Paracetamol Anwendung. In vielen Grippemitteln, Hustenlösern und fiebersenkenden Medikamenten ist Paracetamol Bestandteil. Während der Schwangerschaft sollte Paracetamol nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden; lange Zeit wurde vermutet, dass eine Einnahme während der Schwangerschaft mit einer späteren Asthmaerkrankung des Kindes in Zusammenhang steht. Nach den heutigen Fachinformationen weist die große Datenmenge zu Schwangeren weder auf ein Fehlbildungsrisiko noch auf eine Schädigung des Ungeborenen hin; Paracetamol kann deshalb in der Schwangerschaft angewendet werden, wenn es klinisch erforderlich ist – mit der geringsten wirksamen Dosis, über den kürzest möglichen Zeitraum, so selten wie möglich und nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln.

Das Stillen, in Kombination mit Paracetamol, gilt jedoch als unbedenklich. Paracetamol wird üblicherweise oral aufgenommen, kann jedoch auch rektal und intravenös verabreicht werden. Die Dosierung richtet sich nach Alter und Körpergewicht; zwischen zwei Einnahmen ist ein Mindestabstand einzuhalten, und für jeden Tag gilt eine Höchstmenge. Die für das jeweilige Präparat geltenden Mengen stehen in der Packungsbeilage.

Wie Paracetamol wirkt, ist bis heute nicht restlos geklärt; die Fachinformationen halten sowohl eine zentrale als auch eine periphere Wirkung für wahrscheinlich. Nachgewiesen ist, dass der Stoff die Bildung von Prostaglandinen im Gehirn ausgeprägt hemmt, während er dieselbe Bildung im übrigen Gewebe nur schwach beeinflusst; zusätzlich dämpft er die Wirkung körpereigener fiebererzeugender Stoffe auf das Wärmeregulationszentrum im Zwischenhirn. Daraus erklärt sich, wofür Paracetamol taugt und wofür nicht. Als Anwendungsgebiet nennen die Fachinformationen die Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und von Fieber; Entzündungen führen sie nicht auf. Eine entzündlich geschwollene Gelenkkapsel etwa wird von Paracetamol kaum beeinflusst – dafür kommen nichtsteroidale Entzündungshemmer wie Ibuprofen infrage.

Wechselwirkungen

Paracetamol sollte auf keinen Fall mit Alkohol kombiniert werden. Ebenso wie die kombinierte Einnahme von bestimmten Schlafmitteln und Antiepileptika, führt die gleichzeitige Zufuhr von Alkohol dazu, dass der Abbau von Paracetamol zu einem giftigen Stoffwechselprodukt verstärkt wird. So können schon kleine Dosen Paracetamol gravierende Leberschäden auslösen.

Bei einer gleichzeitigen Gabe des Breitband-Antibiotikums Chloramphenicol verzögert Paracetamol den Abbau des Antibiotikums und macht dessen Wirkstoff somit giftiger. Systemisch, also als Tablette oder Infusion, wird Chloramphenicol in Deutschland heute nicht mehr angewendet; im Handel sind nur noch Zubereitungen zur Anwendung am Auge. AIDS-Patienten, die das Mittel Zidovudin einnehmen, sollten Paracetamol nur mit Rücksprache eines Arztes verwenden, da Paracetamol bestimmte Nebenwirkungen des Medikaments verstärken kann.

In der Hauptsache gilt Paracetamol jedoch als ein Medikament, das andere Wirkstoffe nur selten negativ beeinflusst. Wie bei jedem anderen Medikament sollte auch bei Paracetamol im Zweifelsfall Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker gehalten werden.


Verabreichung und Dosierung

Paracetamol, auch bekannt als Acetaminophen, ist ein weit verbreitetes Schmerzmittel und Fieberreduzierer. Bei der Verabreichung und Dosierung von Paracetamol sind bestimmte Richtlinien zu beachten, um Sicherheit und Wirksamkeit zu gewährleisten sowie das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.

Die Fachinformationen geben für Erwachsene eine gewichtsabhängige Einzeldosis und einen Mindestabstand zwischen zwei Einnahmen vor; dazu kommt eine Tageshöchstmenge, die keinesfalls überschritten werden darf. Bei Kindern richtet sich die Dosierung ebenfalls nach dem Körpergewicht, und auch hier ist eine Tageshöchstmenge festgelegt. Für Menschen mit einem Körpergewicht unter 50 Kilogramm, mit chronischem Alkoholismus, mit Flüssigkeitsmangel oder mit chronischer Unterernährung setzen die Fachinformationen die Tageshöchstmenge ohne ärztliche Anweisung zusätzlich herab; dasselbe gilt bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und beim Gilbert-Syndrom.

Warum gerade die Leber die empfindliche Stelle ist, erklärt der Abbauweg des Wirkstoffs. Der weitaus größte Teil des aufgenommenen Paracetamols wird in der Leber an Glucuronsäure oder an Schwefelsäure gebunden und in dieser unschädlichen Form über die Nieren ausgeschieden. Ein kleiner Rest wird über ein anderes Enzymsystem zu einem giftigen Zwischenprodukt umgebaut, das der Körper mit Hilfe von Glutathion sofort entgiftet. Übersteigt die aufgenommene Menge das, was die beiden Hauptwege bewältigen können, fällt mehr von diesem Zwischenprodukt an; ist der Glutathionvorrat aufgebraucht, greift es die Leberzellen unmittelbar an. Daraus erklärt sich auch die Zurückhaltung der Fachinformationen gegenüber allem, was diesen Vorrat schmälert – von chronischem Alkoholmissbrauch über Unterernährung und Flüssigkeitsmangel bis zu Erkrankungen, die mit einem niedrigen Glutathionspiegel einhergehen.

Es ist wichtig, bei der Einnahme von Paracetamol Vorsicht walten zu lassen, besonders wenn andere Medikamente konsumiert werden, die ebenfalls Paracetamol enthalten, um eine versehentliche Überdosierung zu vermeiden. Eine Überdosierung kann zu schweren Leberschäden führen und potenziell lebensbedrohlich sein.

Der Verlauf einer solchen Überdosierung ist tückisch, weil er zunächst harmlos wirkt. In der Regel treten am ersten Tag Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Blässe und Bauchschmerzen auf. Danach kann sich das Befinden sogar wieder bessern, während die Schädigung der Leber bereits im Gange ist; zurück bleiben oft nur leichte Leibschmerzen als Hinweis darauf. Sichtbar werden die Zeichen der Leberschädigung meist erst am zweiten Tag, und ihren Höhepunkt erreichen sie noch einige Tage später. Aus einer schweren Schädigung können ein Leberversagen, eine Übersäuerung des Blutes und eine Beeinträchtigung des Gehirns bis hin zum Koma werden; auch ein akutes Nierenversagen ist möglich, selbst wenn die Leber vergleichsweise wenig gelitten hat.

Für den Verdacht auf eine Vergiftung gibt es ein Gegenmittel. Gegeben wird Acetylcystein, ein Stoff, der dem Körper Baumaterial für Glutathion nachliefert. Am besten schützt er, wenn er früh nach der Einnahme verabreicht wird; auch später bietet er noch einen gewissen Schutz, dann allerdings über einen längeren Zeitraum gegeben. Daraus folgt ein wichtiger praktischer Hinweis: Beim Verdacht, zu viel Paracetamol eingenommen zu haben, ist sofort ärztliche Hilfe zu suchen, und zwar bevor Beschwerden auftreten. Zu warten, bis sich der Körper meldet, kostet gerade die Zeit, in der das Gegenmittel am wirksamsten ist.

Patienten mit Lebererkrankungen oder einem chronischen Alkoholkonsum sollten Paracetamol nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen, da in solchen Fällen das Risiko von Leberschäden erhöht sein kann. Schwangere und stillende Mütter sollten ebenfalls ihren Arzt konsultieren, bevor sie Paracetamol einnehmen.

Risiken & Nebenwirkungen

Paracetamol gilt als ein sehr gut verträgliches Arzneimittel, bei dem nur selten Nebenwirkungen auftreten, solange es im bestimmungsgemäßen Rahmen eingenommen wird. Eine eigene Rolle spielt der durch Schmerzmittel selbst verursachte Kopfschmerz. Er entsteht nicht bei bestimmungsgemäßer Anwendung, sondern dann, wenn Schmerzmittel über längere Zeit hoch dosiert und entgegen der Gebrauchsanweisung eingenommen werden; behandeln lässt er sich dann gerade nicht mit einer höheren Dosis. Wird die Einnahme nach einem solchen Gebrauch plötzlich beendet, können erneut Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Beschwerden auftreten; sie klingen innerhalb weniger Tage ab. Betroffen sind vor allem Menschen mit häufigen Kopfschmerzen, etwa Migränepatienten.

Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen sind des Weiteren ein Anstieg der Leberenzyme, schwerwiegende Blutbildveränderungen, allergische Reaktionen wie z.B. Nesselausschlag und eine Verkrampfung der Atemmuskulatur.

Des Weiteren steht Paracetamol in Verdacht, bei häufiger Anwendung in der Kindheit, das Asthmarisiko und die Wahrscheinlichkeit von Bindehautentzündungen zu erhöhen. Auch häufige Hautentzündungen und Entzündungen der Nasenschleimhaut werden mit der Einnahme von Paracetamol in der Kindheit in Verbindung gebracht.

Kontraindikationen

Paracetamol ist ein allgemein gut verträgliches Schmerzmittel und Fieberreduzierer, doch gibt es bestimmte Kontraindikationen und Vorsichtsmaßnahmen, die berücksichtigt werden müssen, um schwerwiegende gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Eine der Hauptkontraindikationen für die Einnahme von Paracetamol ist eine bekannte Überempfindlichkeit oder Allergie gegen den Wirkstoff selbst oder gegen einen der sonstigen Bestandteile des Medikaments. Personen, die in der Vergangenheit allergische Reaktionen auf Paracetamol gezeigt haben, einschließlich Hautausschläge, Nesselsucht oder Atembeschwerden, sollten dieses Medikament vermeiden.

Menschen mit schweren Lebererkrankungen oder Leberinsuffizienz müssen besonders vorsichtig sein, da Paracetamol in der Leber metabolisiert wird und bei Überdosierung zu akutem Leberversagen führen kann. Auch bei Patienten mit chronischem Alkoholmissbrauch oder einer Vorgeschichte von alkoholbedingten Leberschäden ist Vorsicht geboten, da ihr Risiko für Paracetamol-induzierte Leberschäden erhöht ist.

Darüber hinaus sollten Personen mit schweren Nierenerkrankungen oder Niereninsuffizienz die Verwendung von Paracetamol mit ihrem Arzt besprechen, da eine Anpassung der Dosis oder eine sorgfältige Überwachung erforderlich sein kann.

Schwangere und stillende Mütter sollten Paracetamol nur nach Rücksprache mit einem Arzt einnehmen, da obwohl es allgemein als sicher für diese Gruppen gilt, die Einnahme jeder Medikation während der Schwangerschaft oder Stillzeit einer sorgfältigen Abwägung bedarf.

Die Beachtung dieser Kontraindikationen und die Einhaltung der empfohlenen Dosierungsrichtlinien sind entscheidend, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Paracetamol als Schmerzmittel und Fieberreduzierer zu gewährleisten.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Die gleichzeitige Anwendung von Paracetamol mit bestimmten anderen Medikamenten kann zu Wechselwirkungen führen, die die Wirksamkeit der beteiligten Medikamente beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen können. Es ist wichtig, diese potenziellen Interaktionen zu kennen und gegebenenfalls mit einem Arzt oder Apotheker zu besprechen.

  • Alkohol: Die gleichzeitige Einnahme von Paracetamol und Alkohol erhöht das Risiko von Leberschäden erheblich. Personen, die regelmäßig größere Mengen Alkohol konsumieren, sollten besonders vorsichtig sein und Paracetamol nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden.
  • Antikoagulanzien (Blutverdünner): Paracetamol kann bei wiederholter Einnahme über mehr als eine Woche die Wirkung von Warfarin, einem häufig verwendeten Antikoagulans, verstärken und das Blutungsrisiko erhöhen. Die gelegentliche Einnahme hat dagegen keinen bedeutsamen Einfluss auf die Blutungsneigung.
  • Antiepileptika: Einige Medikamente zur Behandlung von Epilepsie, wie Phenytoin, Carbamazepin und Barbiturate, können den Abbau von Paracetamol beschleunigen und dessen Wirksamkeit verringern. Sie können auch das Risiko für Paracetamol-bedingte Leberschäden erhöhen.
  • Antibiotika: Bestimmte Antibiotika, insbesondere Rifampicin, können ebenfalls die Lebertoxizität von Paracetamol erhöhen.
  • Isoniazid: Dieses zur Behandlung von Tuberkulose eingesetzte Medikament kann ebenfalls das Risiko für Leberschäden in Verbindung mit Paracetamol erhöhen.

Es ist wichtig, vor der Einnahme von Paracetamol eine vollständige Liste aller aktuellen Medikamente, einschließlich verschreibungspflichtiger Medikamente, rezeptfreier Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, mit einem Gesundheitsdienstleister zu besprechen. Diese Vorsichtsmaßnahme hilft, potenzielle gefährliche Wechselwirkungen zu vermeiden und sicherzustellen, dass Paracetamol sicher und effektiv eingesetzt wird.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn Paracetamol nicht vertragen wird oder kontraindiziert ist, stehen verschiedene alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung, um Schmerzen zu lindern und Fieber zu reduzieren.

  • NSAR (nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente): Zu den NSAR gehören Wirkstoffe wie Ibuprofen, Naproxen und Aspirin. Diese Medikamente wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend, indem sie die Produktion von Prostaglandinen hemmen, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Aspirin bei Kindern und Jugendlichen mit viralen Infektionen wie Grippe oder Windpocken vermieden werden sollte, um das Risiko des Reye-Syndroms zu verringern.
  • Opioid-Analgetika: Bei starken oder chronischen Schmerzen können Opioid-Analgetika wie Tramadol, Morphin oder Oxycodon verschrieben werden. Diese Medikamente wirken auf das zentrale Nervensystem, um die Schmerzempfindung zu verringern, und werden normalerweise nur unter ärztlicher Aufsicht und bei Bedarf verwendet, da sie ein hohes Abhängigkeitspotenzial haben.
  • Muskelrelaxantien: Bei Schmerzen aufgrund von Muskelverspannungen können Muskelrelaxantien wie Baclofen oder Tizanidin verschrieben werden. Diese Medikamente helfen, Muskelkrämpfe zu reduzieren und die Muskelspannung zu verringern, was zu einer Schmerzlinderung führen kann.
  • Topische Analgetika: Salben, Gele oder Pflaster mit lokalen Analgetika wie Lidocain, Menthol oder Capsaicin können auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, um Schmerzen zu lindern. Diese Produkte können eine Alternative sein, wenn die orale Einnahme von Schmerzmitteln nicht möglich oder nicht erwünscht ist.
  • Alternative Therapien: Akupunktur, Physiotherapie, Massage und andere alternative Therapien können ebenfalls zur Schmerzlinderung beitragen. Diese Behandlungen können bei einigen Personen wirksam sein und werden oft als Ergänzung zu traditionellen Medikamenten eingesetzt.

Es ist wichtig, mit einem Arzt zu sprechen, um die beste Behandlungsoption zu finden, die auf die individuellen Bedürfnisse und die zugrunde liegende Ursache der Schmerzen zugeschnitten ist. Die richtige Auswahl und Anwendung von alternativen Behandlungsmethoden und Wirkstoffen kann dazu beitragen, Schmerzen effektiv zu kontrollieren, ohne die Risiken und Nebenwirkungen von Paracetamol einzugehen.

Quellen

  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223
  • Diener, H.-C., Baron, R., Maier, C. (Hrsg.): Die Schmerztherapie.
    ISBN: 9783437215421
  • Zilker, T. R.: Klinische Toxikologie für die Intensivmedizin: Noxen, Symptome, Therapie, Analytik.
    ISBN: 9783837456486
  • Ludewig, R., Regenthal, R.: Akute Vergiftungen und Arzneimittelüberdosierungen.
    ISBN: 9783804732117
  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541

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