Lungenbiopsie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

Sie sind hier: Startseite Behandlungen Lungenbiopsie

Die Lungenbiopsie, ein diagnostisches Verfahren in der Medizin, ermöglicht die Entnahme von Lungengewebe. In Untersuchungen wie zum Beispiel histologischen oder genetischen Tests liefert die Biopsie wichtige Erkenntnisse.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Lungenbiopsie?

Lungenbiopsie
Bei einer Lungenbiopsie wird Lungengewebe entnommen und in einer histopathologischen oder zytologischen Untersuchung genauen Tests unterzogen.

Generell ist die Lungenbiopsie ein invasives Diagnostikverfahren. Zum Einsatz kommt sie bei Erkrankungen im Lungengewebe, wenn sich klinische Symptome zeigen oder im Röntgenbild Veränderungen sichtbar sind. Eine Lungenbiopsie hilft bei pathologischen Veränderungen in der Lunge eine Diagnose zu stellen. Dabei wird Lungengewebe entnommen und in einer histopathologischen oder zytologischen Untersuchung genauen Tests unterzogen.

Genauer gesagt wird Gewebe oder auch Zellen aus dem Körper entnommen und unter einem Mikroskop untersucht. Die Proben werden dabei mit einer speziellen Biopsienadel oder im Verlauf einer Operation entnommen, um mögliche Erkrankungen der Lunge oder Krebs auszuschließen oder zu bestätigen. In welcher Form eine Biopsie durchgeführt wird, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Ausschlaggebend ist das Gesamtbild der Erkrankung des Betroffenen, aber auch wo sich die Läsion befindet und welche Erkrankung der Lunge vorliegt.

Funktion, Wirkung & Ziele

Lungenbiopsien werden in einem sogenannten offenen oder geschlossenen Verfahren durchgeführt. Bei einem geschlossenen Verfahren erfolgt die Entnahme durch die Luftröhre oder die Haut.

Die offene Biopsie erfolgt in einer Operation mittels Vollnarkose. Dabei erfolgt ein Einschnitt an der Brust in die Haut, um einen Teil des Lungengewebes chirurgisch zu entfernen. Entsprechend dem Ergebnis der Biopsie ermöglicht dieses Verfahren dem Chirurgen, im Bedarfsfall einen Lungenlappen zu entfernen. Die offene Biopsie stellt einen größeren chirurgischen Eingriff dar, der Patient muss daher auch nach dem Eingriff im Krankenhaus bleiben.

Generell gibt es unterschiedliche Verfahren der Gewebeentnahme. Bei einer Bronchoskopie werden mit Hilfe eines Bronchoskops und einer Biopsiezange Gewebeproben in erreichbaren Gebieten der Lunge entnommen. Das Verfahren ist auch bei gesundheitlich stark beeinträchtigten Patienten möglich. Dabei wird ein langer, dünner Schlauch eingeführt, das sogenannte Bronchoskop. Ein anderes Verfahren ist die transthorakale Feinnadelbiopsie, bei der unter der Kontrolle von einer Computertomographie oder Fluoroskopie eine Gewebeprobe entnommen wird.

Diese Vorgehensweise bei der Biopsie ist als geschlossene, transthorakale oder perkutane – durch die Haut – Biopsie bekannt. Eine Hohlnadel dringt dabei durch die Brustwand in den verdächtigen Bereich ein. Beim Eindringen wird über Ultraschall oder CT navigiert. Im OP-Verfahren mittels Lokalanästhesie erfolgt die Thorakoskopie über einen kleinen Schnitt in der Brustwand. Das Thorakoskop wird dabei über die Brusthöhle eingeführt, das Gewebe mit einer Biopsiezange entfernt.

Allerdings wird hier nur Gewebe entnommen, das sich an der Oberfläche der Lunge befindet. Es besteht die Gefahr von Komplikationen wie Blutungen in die Pleurahöhle oder einem Pneumothorax. Bei direkter Sicht wird eine Biopsie bei einer sogenannten Thorakotomie durch das Eröffnen des Brustkorbs zwischen den Rippen durchgeführt, also ein chirurgischer Eingriff am Brustkorb. Auch hier sind Komplikationen möglich. Beim Verfahren der thorakoskopischen Biopsie kann das Gewebe gewonnen werden, es können aber auch Knoten oder andere Gewebeläsionen entfernt werden. Eine Lungenbiopsie gibt auch Aufschluss über mögliche Anomalien, unterstützt die Diagnose von einer Infektion in der Lunge oder eine Lungenerkrankung.

Sie bietet eine Möglichkeit Ursachen zu finden, um eine Flüssigkeitsansammlung in der Lunge genauer abzuklären. Besonders wichtig ist das Verfahren, um festzustellen, ob die Lungenmasse bösartige oder gutartige Tumorzellen aufweist. Darüber hinaus erlaubt die Lungenbiopsie auch eine genauere Bestimmung, wie weit sich eine Krebserkrankung ausgebreitet hat. Abhängig von der Art des Verfahrens kann eine Dränage in den Brustraum eingeführt werden, die das Ablaufen von Flüssigkeit oder Luft unterstützt.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Ein Eingriff wie die Lungenbiopsie wird durchgeführt, um Klarheit über die Erkrankung zu gewinnen und die Behandlung darauf ausrichten zu können. Jedoch können Komplikationen und Beschwerden nie völlig ausgeschlossen werden.

Bei einer Lungenbiopsie kann es zu Komplikationen kommen wie Blutungen oder Pneumothorax. Ebenso hat der Patient die Ratschläge seines Arztes zu befolgen, um seine Genesung positiv zu beeinflussen. Bei Kontraindikationen wie verstärkter Neigung zu Blutungen, aber auch bei einer Thrombozytopenie oder pulmonalen Hypertonie ist besondere Vorsicht geboten.

Besteht bereits eine interstitielle Lungenerkrankung bei Patienten, deren Vitalität stark reduziert ist, oder liegt bei einer Sauerstoffgabe eine nicht kompensierbare Hypoxämie vor, ist abzuwägen, ob das Risiko eines Eingriffs durch eine Lungenbiopsie den Nutzen überwiegt. Bei einer offenen oder thorakoskopischen Lungenbiopsie kann es zu Blutverlust oder Blutgerinnseln kommen.

Auch können das Auftreten von Schmerzen oder Beschwerden nach dem Eingriff nicht ausgeschlossen werden, ebenso eine Lungenentzündung, ein Pneumothorax, Blutungen in der Lunge oder eine Infektion. Der Arzt sollte über eine möglicherweise bestehende Schwangerschaft informiert sein, da bei einer Steuerung des Eingriffs über Computertomografie oder Fluoroskopie eine Strahlenbelastung besteht.

Nach einer Vollnarkose bleibt der Betroffene im Aufwachraum, bis Puls, Atmung und Blutdruck stabil sind und der Patient bei guter Verfassung ist. Erfolgte die Biopsie mit örtlicher Betäubung, ist eine Heimkehr in das gewohnte Umfeld bei stabilem Zustand kein Problem.

In den nachfolgenden Tagen muss der Patient Geduld walten lassen und körperliche Anstrengung oder sportliche Aktivitäten für einige Zeit vermeiden. Bei Symptomen wie Brustschmerzen, Bluthusten, Fieber mit oder ohne Schüttelfrost und Atembeschwerden wie Kurzatmigkeit ist die Konsultation des Arztes empfohlen. Sollten sich rund um die Biopsiestelle Blutungen, Schwellungen oder Rötungen der Haut einstellen, ist ebenfalls eine ärztliche Kontrolle angeraten.

Vorbereitung auf den Eingriff

Vor einer Lungenbiopsie steht ein ausführliches Gespräch, in dem der Arzt erklärt, welches Verfahren er vorschlägt, welche Frage damit beantwortet werden soll und welche Belastungen und Komplikationen möglich sind. Weil bei jeder Gewebeentnahme aus der Lunge Blutungen und ein Pneumothorax auftreten können, gehört dieses Gespräch zwingend dazu; es findet in der Regel mit zeitlichem Abstand zum Eingriff statt, damit der Patient in Ruhe entscheiden kann.

Zur Vorbereitung gehört fast immer eine Laboruntersuchung des Blutes. Geprüft werden vor allem das Blutbild und die Blutgerinnung, denn eine gestörte Gerinnung erhöht das Blutungsrisiko erheblich. Wer gerinnungshemmende Medikamente einnimmt – etwa Vitamin-K-Antagonisten, direkte orale Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmer –, bespricht das vorab mit dem behandelnden Arzt. Ob und wie lange solche Mittel vor der Biopsie pausiert oder umgestellt werden, entscheidet der Arzt im Einzelfall; eigenmächtig sollten sie nie abgesetzt werden, weil dadurch das Risiko einer Thrombose oder eines Gefäßverschlusses steigt.

Ebenso wichtig sind die vorhandenen Bilder. Eine Computertomographie des Brustkorbs dient als Landkarte: Sie zeigt, wo die auffällige Veränderung liegt, wie groß sie ist, wie tief sie sitzt und welche Gefäße, Bronchien oder das Zwerchfell auf dem Weg dorthin liegen. Aus dieser Lage ergibt sich, welches Entnahmeverfahren überhaupt in Betracht kommt. Ergänzend werden je nach Situation die Lungenfunktion und die Herzleistung überprüft, um abzuschätzen, ob der Patient den Eingriff und eine mögliche Komplikation verkraftet.

Soll der Eingriff in Sedierung oder Vollnarkose erfolgen, muss der Patient nüchtern erscheinen; die genauen Vorgaben nennt die durchführende Abteilung. Nach einer Sedierung darf er für den Rest des Tages nicht selbst Auto fahren und sollte begleitet werden. Bei einer Entnahme in Lokalanästhesie entfällt die Nüchternheit häufig. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, klärt vorher, welche davon am Untersuchungstag wie gewohnt weitergenommen werden.

Die Verfahren im Vergleich

Welches Entnahmeverfahren gewählt wird, hängt vor allem davon ab, wo die zu klärende Veränderung liegt und wie viel Gewebe der Pathologe für seine Beurteilung braucht. Grob lassen sich vier Wege unterscheiden.

Über die Atemwege arbeitet die transbronchiale Biopsie im Rahmen einer Bronchoskopie. Sie erreicht Veränderungen, die nahe an den Bronchien liegen, und liefert bei kleinen Zangenproben eher kleine Gewebestücke. Seit einigen Jahren steht zusätzlich die Kryobiopsie zur Verfügung: Statt einer Zange wird eine Sonde eingeführt, an deren Spitze das Gewebe schockgefroren wird und beim Zurückziehen anhaftet. Auf diese Weise lassen sich größere und weniger gequetschte Proben gewinnen, was besonders bei diffusen Erkrankungen des Lungengerüsts von Bedeutung ist. Blutung und Pneumothorax gelten auch hier als die beiden wichtigsten Komplikationen, weshalb das Verfahren an erfahrenen Zentren mit vorbereitetem Komplikationsmanagement durchgeführt wird.

Sind vergrößerte Lymphknoten zwischen den Lungenflügeln die eigentliche Frage, kommt die Punktion unter endobronchialem Ultraschall infrage. Dabei sitzt ein Ultraschallkopf an der Spitze des Bronchoskops; unter Sicht wird eine feine Nadel durch die Bronchialwand in den Lymphknoten geführt. Für dieselbe Region gibt es mit der Mediastinoskopie auch einen chirurgischen Zugang über einen kleinen Schnitt am Hals.

Durch die Brustwand führt die transthorakale Punktion, gesteuert über Ultraschall oder Computertomographie. Sie eignet sich vor allem für Herde, die weiter außen und nahe an der Brustwand liegen. Sie ist der Weg, bei dem am häufigsten ein Pneumothorax auftritt, weil die Nadel das Lungenfell durchdringt.

Chirurgisch schließlich wird über die videoassistierte Thorakoskopie oder – seltener und nur bei besonderen Fragestellungen – über eine Thorakotomie Gewebe gewonnen. Diese Wege liefern die größten und aussagekräftigsten Proben, bedeuten aber auch den größten Eingriff mit Narkose und stationärem Aufenthalt. In der Praxis wird deshalb meist vom schonendsten zum aufwendigsten Verfahren hin vorgegangen: Erst wenn ein weniger belastender Weg keine verwertbare Antwort geliefert hat, folgt der nächstgrößere.

Wann eine Lungenbiopsie nicht infrage kommt

Nicht jeder unklare Befund in der Lunge lässt sich bioptisch klären. Gegen den Eingriff sprechen vor allem Zustände, in denen eine Blutung oder ein Pneumothorax nicht beherrschbar wäre. Dazu zählen eine ausgeprägte Gerinnungsstörung, eine niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) und ein deutlich erhöhter Blutdruck im Lungenkreislauf (pulmonale Hypertonie).

Auch die Reserve der Lunge selbst spielt eine Rolle. Bei stark eingeschränkter Lungenfunktion oder einem Sauerstoffmangel, der sich auch mit Sauerstoffgabe nicht ausgleichen lässt, kann schon ein kleiner Pneumothorax bedrohlich werden. Bei ausgeprägtem Lungenemphysem mit großen Blasen im Lungengewebe steigt das Risiko ebenfalls. Ein instabiler Kreislauf, eine akute schwere Infektion oder starker, nicht unterdrückbarer Hustenreiz sprechen gegen einen Eingriff zum geplanten Zeitpunkt, weil der Patient während der Entnahme ruhig liegen und Anweisungen befolgen muss.

Eine Schwangerschaft ist keine grundsätzliche Gegenanzeige, verlangt aber eine besondere Abwägung, wenn der Eingriff über Röntgendurchleuchtung oder Computertomographie gesteuert werden soll. In all diesen Fällen prüft das Behandlungsteam, ob die Frage nicht auf anderem Weg beantwortet werden kann – etwa durch wiederholte Bildgebung im Verlauf, durch die Untersuchung von Zellen aus einer Spülflüssigkeit oder aus einem Pleuraerguss, oder durch die Punktion einer besser zugänglichen Metastase außerhalb der Lunge.

Nach dem Eingriff

Wie lange die Überwachung dauert, richtet sich nach dem gewählten Verfahren. Nach einer transbronchialen oder transthorakalen Entnahme bleibt der Patient noch einige Zeit unter Beobachtung; Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung werden kontrolliert. Zum Ausschluss eines Pneumothorax wird üblicherweise eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs mit zeitlichem Abstand zum Eingriff angefertigt, manchmal ergänzt durch eine Ultraschalluntersuchung des Lungenfells.

Tritt tatsächlich ein Pneumothorax auf, bleibt er häufig klein und bildet sich unter Beobachtung von selbst zurück. Ist er größer oder nimmt er zu, wird eine Thoraxdrainage eingelegt, über die die eingedrungene Luft abgeleitet wird, bis sich die Lunge wieder vollständig entfaltet hat. Nach einer Sedierung klingt die Wirkung des Beruhigungsmittels allmählich ab; bis dahin bleibt der Patient im Aufwachbereich.

Das Ergebnis liegt nicht sofort vor. Die Gewebeprobe muss im Labor aufgearbeitet, geschnitten und gefärbt werden, bevor sie ein Facharzt für Pathologie beurteilen kann. Je nachdem, ob zusätzlich Spezialfärbungen, mikrobiologische Kulturen oder molekulare Untersuchungen nötig sind, verlängert sich diese Zeit. Der behandelnde Arzt bespricht den Befund anschließend in einem gesonderten Termin.

Was der Befund aussagt – und was nicht

Ein Biopsiebefund kann eine Diagnose sichern, die vorher nur vermutet wurde. Bei bösartigen Veränderungen sagt er, um welchen Tumortyp es sich handelt – eine Information, von der die gesamte weitere Behandlung abhängt, weil sich Chemotherapie, Strahlentherapie und operative Möglichkeiten danach richten. Bei Lungenkrebs werden am gewonnenen Material heute regelhaft zusätzlich molekulare Merkmale bestimmt, weil sich daraus ergibt, ob zielgerichtete Medikamente infrage kommen. Deshalb ist es wichtig, dass genügend Gewebe entnommen wird und nicht nur einzelne Zellen.

Ebenso kann die Biopsie eine Entzündung, eine Infektion oder eine Erkrankung des Lungengerüsts nachweisen und damit von einer Krebserkrankung abgrenzen. Bei Erkrankungen wie der Sarkoidose oder einer Lungenfibrose wird der Gewebebefund nicht für sich allein bewertet, sondern gemeinsam mit dem Bild der Computertomographie, der Lungenfunktion und dem Beschwerdebild in einer gemeinsamen Besprechung von Lungenfachärzten, Radiologen und Pathologen eingeordnet.

Wichtig ist die Kehrseite: Ein unauffälliger Befund beweist nicht in jedem Fall, dass keine Erkrankung vorliegt. Die Nadel oder die Zange kann den entscheidenden Bezirk verfehlt haben, oder die Probe war zu klein, um beurteilt zu werden. Man spricht dann von einem nicht-repräsentativen oder nicht-diagnostischen Ergebnis. Passt der Befund nicht zum klinischen Bild und zur Bildgebung, wird deshalb entweder erneut biopsiert, ein anderes Entnahmeverfahren gewählt oder der Verlauf engmaschig kontrolliert.

Abgrenzung zu anderen Untersuchungen der Lunge

Die Lungenbiopsie steht am Ende einer Untersuchungskette und beantwortet eine Frage, die keine andere Methode beantworten kann: Wie ist das Gewebe beschaffen? Alle übrigen Verfahren nähern sich der Lunge von außen.

Bildgebende Untersuchungen – Röntgen, Computertomographie und die Magnetresonanztomographie – zeigen Form, Lage und Ausdehnung einer Veränderung, aber nicht ihre feingewebliche Natur. Ein Lungenfunktionstest misst, wie leistungsfähig die Lunge ist, sagt aber nichts darüber, welche Erkrankung die Einschränkung verursacht. Die Lungenszintigraphie stellt Durchblutung und Belüftung dar und wird vor allem bei Gefäßfragen und zur Abschätzung von Operationsrisiken eingesetzt. Die Positronen-Emissions-Tomographie macht Bezirke mit gesteigertem Stoffwechsel sichtbar und hilft bei der Suche nach Absiedlungen, liefert aber ebenfalls keine Gewebediagnose.

Erst die Biopsie liefert Material, das unter dem Mikroskop beurteilt und mit Färbungen sowie molekularen Methoden weiter untersucht werden kann. Weil sie dafür einen Eingriff in den Körper verlangt, wird sie nicht zur allgemeinen Vorsorge eingesetzt, sondern erst dann, wenn eine konkrete Frage offen ist, deren Antwort das weitere Vorgehen tatsächlich verändert.

Quellen

  • Karpf, R. M., Wälscher, J.: Flexible Bronchoskopie für Einsteiger.
    ISBN: 9783662664100
  • Bösch, D.: Pneumologie.
    ISBN: 9783662714430
  • Hoffmann, H., Ludwig, C., Passlick, B. (Hrsg.): Thoraxchirurgie.
    ISBN: 9783662591451
  • Reiser, M., Kuhn, F.-P., Debus, J.: Radiologie.
    ISBN: 9783131253248
  • Eucker, J., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Hämatologie Onkologie.
    ISBN: 9783437212079

Das könnte Sie auch interessieren