Neurasthenie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 20. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Der Begriff Neurasthenie war früher eine häufige Bezeichnung für eine Reihe nervöser Beschwerden. In der modernen Medizin wird er kaum noch verwendet; die dahinterstehenden Beschwerden werden heute meist als Erschöpfungssyndrom oder Burnout eingeordnet.
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Was ist Neurasthenie?
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Der Begriff Neurasthenie kennzeichnet eine Nervenschwäche, eine Überreizung der Nerven. Sie war im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine der häufigsten Diagnosen, wenn für körperliche Probleme keine organische Ursache gefunden werden konnte. Weil keine organischen Schäden nachweisbar sind, wird die Neurasthenie heute eher als psychische Störung oder Neurose angesehen, auch wenn noch nicht genau erforscht ist, ob die Ursachen mehr im psychischen oder körperlichen Bereich liegen.
Zu den verschiedenen Anzeichen einer Nervenschwäche kann es nach langen Krankheiten, starken seelischen Spannungen, Zeiten anhaltender, hoher Konzentration oder emotionalen Problemen kommen. Betroffene leiden dann schon bei geringen körperlichen oder geistigen Anstrengungen unter Erschöpfung und chronischer Müdigkeit. Die Bezeichnung „Neurasthenie“ wurde durch den New Yorker Nervenarzt George M. Beard geprägt, der die Überreizung der Nerven als Reaktion auf die elektrische Revolution seiner Zeit sah. Die moderne Medizin ordnet solche Beschwerden meist als Erschöpfungssyndrom oder als Burnout-Syndrom ein. Vom Chronischen Erschöpfungssyndrom (ME/CFS) ist die Neurasthenie dagegen abzugrenzen: Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Krankheitsbild mit einer typischen, oft erst Stunden später einsetzenden Verschlechterung nach körperlicher oder geistiger Anstrengung, und nicht einfach um den heutigen Namen für die Neurasthenie.
Als eigenständige Diagnose ist die Neurasthenie inzwischen weitgehend bedeutungslos. Die noch gebräuchliche Krankheitsklassifikation ICD-10 führt sie zwar unter dem Schlüssel F48.0, in der neueren ICD-11 kommt sie als eigener Begriff nicht mehr vor. Beschwerden, die früher als Neurasthenie bezeichnet wurden, werden heute je nach Befund als depressive Störung, als Angststörung, als somatoforme Störung oder eben als Erschöpfungs- beziehungsweise Burnout-Zustand eingeordnet. Auch der Begriff Neurose gilt mittlerweile als überholt und wird in den aktuellen Klassifikationen nicht mehr verwendet.
Ursachen
Besonders gefährdet sind Menschen mit persönlichen Eigenschaften wie Ehrgeiz, Hang zum Perfektionismus, unzureichenden Stressbewältigungskompetenzen, einem Helfersyndrom oder der Unfähigkeit, auch mal nein zu sagen. Überhöhte Ansprüche, denen sie nicht mehr gerecht werden können, lassen sie innerlich ausbrennen. Anders als bei der Neuropathie liegen bei der Neurasthenie keine organischen Schäden an den Nerven vor. Zu unterschiedlichen Zeiten wurden unterschiedliche Ursachen gesehen.
Sigmund Freud sah sie im Aufstauen von sexueller Energie, andere Forscher sahen in ihr eine narzisstische Störung aufgrund von Selbstwertproblemen oder einem misslungenen Konfliktverhalten. Momentan werden die Ursachen mehrheitlich in einer Reizüberflutung durch äußere Einflüsse oder körperlicher und geistiger Überanstrengung gesehen.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Bei einer Neurasthenie können sich vielfältige Symptome zeigen. Häufige Anzeichen sind Erschöpfung und häufige Müdigkeit, Ängstlichkeit, Herzneurosen sowie Neuralgien. Aber auch Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit und Melancholie gehören zu den Anzeichen. Mitunter zeigt sich die Erkrankung in sexueller Unlust oder Sexualstörungen.
Die Symptome können durch Außenreize begünstigt werden, können aber auch durch zu viel Monotonie entstehen. Schon geringe körperliche und geistige Belastungen führen bei den Betroffenen dazu, dass sie sich länger erholen müssen als gesunde Menschen. Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts war dieses Krankheitsbild bekannt.
Von dem österreichischen Schriftsteller Robert Musil ist zum Beispiel bekannt, dass er 1913 wegen Herzklopfen mit erhöhtem Puls, Zuckungen beim Einschlafen, Verdauungsstörungen, depressiven Stimmungen und seelischer Ermüdung einen Nervenarzt aufsuchte. Er arbeitete seinerzeit als Bibliothekar an der Technischen Universität und litt unter dem Stumpfsinn dieser Arbeit.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Wegen der vielfältigen Symptome ist eine Neurasthenie nicht leicht zu diagnostizieren. Betroffene leiden meistens subjektiv sehr stark unter ihren Symptomen, auch wenn für diese keine organische Ursache gefunden werden kann. Hinzu kommt, dass der Verlauf meistens schleichend ist. Bevor eine Diagnose gestellt wird, können oft Jahre ins Land gehen. Oft werden erst einmal eine längere Zeit die körperlichen Beschwerden untersucht und gegebenenfalls behandelt.
Am günstigsten ist eine frühzeitige Diagnose, weil die meisten Betroffenen ängstlich ihre Beschwerden beobachten, wodurch neue Ängste geschürt werden, die die Symptome verstärken können. Oft werden mehrere Ärzte aufgesucht, um endlich eine Ursache zu finden. Die Diagnose erfolgt in den meisten Fällen durch eingehende Gespräche mit den Patienten über die Symptome, nachdem körperliche Ursachen ausgeschlossen werden konnten.
Dieser Ausschluss ist der wichtigste Schritt, denn eine ganze Reihe körperlicher Erkrankungen verursacht genau dieselbe anhaltende Erschöpfung. Abgeklärt werden sollten vor allem eine Schilddrüsenunterfunktion, eine Blutarmut (Anämie), ein Eisenmangel oder Vitamin-B12-Mangel, ein Diabetes mellitus sowie eine Schlafapnoe, bei der die Atmung im Schlaf wiederholt aussetzt und die Betroffenen deshalb tagsüber erschöpft sind, ohne es mit dem Schlaf in Verbindung zu bringen. In der Regel genügen dafür eine körperliche Untersuchung, eine Blutuntersuchung und gezielte Fragen zum Schlaf und zu eingenommenen Medikamenten.
Komplikationen
Weiterhin leiden die Betroffenen an sexueller Unlust und auch an einer Reizbarkeit oder an Depressionen. Die Neurasthenie führt im weiteren Verlauf ebenfalls zu Verdauungsbeschwerden oder zu einem erhöhten Puls. Dabei kann es auch zu Schlafstörungen und zu Muskelzuckungen kommen. In der Regel kann die Neurasthenie gut behandelt werden. Bestehen die Beschwerden allerdings schon seit Jahren, zieht sich auch die Behandlung entsprechend lange hin und kann zu einer dauerhaften Belastung werden. Nur in schwerwiegenden Fällen ist die Behandlung mit Hilfe von Medikamenten notwendig.
Antidepressiva weisen dabei verschiedene Nebenwirkungen auf, die auftreten könnten. Weiterhin muss der Betroffene den Stress reduzieren, um die Beschwerden der Neurasthenie zu vermeiden. In der Regel ist ein positiver Krankheitsverlauf zu verzeichnen, wenn die Neurasthenie früh genug diagnostiziert und behandelt wird. Eine gesunde Lebensweise wirkt sich dabei sehr positiv auf die Erkrankung aus.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Anhaltender Stress und emotionale Belastungen führen zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Leidet der Betroffene über einen längeren Zeitraum an Schlafstörungen, einer inneren Unruhe oder Apathie, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Eine Gereiztheit, Stimmungsschwankungen oder Verhaltensauffälligkeiten sind Anzeichen einer Unregelmäßigkeit und sollten untersucht und abgeklärt werden. Aufmerksamkeitsdefizite, eine Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit sowie Störungen der Konzentration sind weitere Hinweise für eine vorliegende Problematik.
Ein Arztbesuch ist notwendig, sobald die alltäglichen oder beruflichen Anforderungen nicht mehr ausreichend wahrgenommen und erfüllt werden können. Bei einer depressiven Stimmung, einem Verlust des Wohlbefindens sowie der Lebensfreude, ist dies einem Arzt zu berichten. Kommt es zu einer verminderten Libido, bei Frauen zu Unregelmäßigkeiten des Menstruationszyklus, einem allgemeinen Unwohlsein und Kopfschmerzen, wird ein Arzt benötigt. Angst, schnelle Erschöpfung sowie Störungen der Verdauung entstehen bei einer vorliegenden gesundheitlichen Beeinträchtigung.
Ein Arzt ist zu konsultieren, sobald die Beschwerden unvermindert anhalten, sie an Intensität zunehmen oder sich weitere Symptome ausbilden. Veränderungen der Nahrungsaufnahme, Gewichtsprobleme, eine Unzufriedenheit und Zuckungen des Auges sowie der Gliedmaßen sind einem Arzt vorzustellen. Herzrasen, ein erhöhter Blutdruck und ein Verlust an der Teilhabe des sozialen und gesellschaftlichen Lebens geben Anlass zur Besorgnis. Ein Arztbesuch ist notwendig, damit eine Ursachenforschung eingeleitet werden kann.
Nicht abwarten sollte man dagegen, wenn aus der depressiven Verstimmung Gedanken daran werden, sich das Leben zu nehmen. Bei akuter Gefahr ist über die Notrufnummer 112 sofort der Rettungsdienst zu alarmieren. Außerhalb der Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 weiter, rund um die Uhr und kostenfrei erreichbar ist außerdem die Telefonseelsorge unter 0800 1110111 oder 0800 1110222.
Behandlung & Therapie
Die nervösen Symptome, die bei einer Neurasthenie auftreten, sind ein Zeichen dafür, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers durch Anforderungen von außen geschwächt sind. Deshalb sollten Betroffene zunächst einmal einen Gang herunterschalten und Entspannungsphasen einlegen, um sich wieder zu regenerieren. Es empfiehlt sich eine individuell abgestimmte Verhaltenstherapie, um Verhaltensmuster, die die Störung begünstigt haben könnten, durch neue, gesundheitsfördernde zu ersetzen.
Am besten erfolgt parallel ein leichtes Körpertraining, um die Tendenz zur Schonung, die Betroffene aufgrund ihrer Beschwerden an den Tag legen, wieder zu reduzieren. Dabei ist es wichtig, dem Körper so viel wie möglich zuzumuten und gleichzeitig so viel Schonung wie nötig zu gewährleisten. Das Maß muss allerdings behutsam gesteigert werden: Führt eine Belastung regelmäßig zu einer Verschlechterung, die noch Stunden oder Tage später anhält, ist das Training zurückzunehmen und ärztlich zu klären, ob nicht ein Chronisches Erschöpfungssyndrom vorliegt. Bei diesem Krankheitsbild kann ein aufbauendes Ausdauertraining den Zustand verschlechtern; die früher übliche Empfehlung, in solchen Fällen die Aktivität planmäßig zu steigern, gilt deshalb heute als überholt. Da die Neurasthenie als psychosomatische Erkrankung gilt, bei der nicht klar ist, ob die Ursachen mehr in der Seele oder im Körper liegen, sollte parallel zur Verhaltenstherapie der Lebensstil angepasst werden.
Wenn Depressionen und Angstsymptome auftreten, können begleitend Antidepressiva verordnet werden. Hilfreich und wichtig ist es, dass Betroffene lernen, Stress auf eine gesunde Art wieder abzubauen.
Aussicht & Prognose
Die Prognose bei Neurasthenie hängt von mehreren Faktoren ab und ist von Fall zu Fall verschieden. Die Heilungsaussichten werden maßgeblich von der Persönlichkeitsstruktur des Patienten beeinflusst. Bei Menschen, die sich selbst stark unter Druck setzen und ständig einer großen Erwartungshaltung unterliegen, kann sich die Neurasthenie zu einer langfristigen Belastung entwickeln.
Um die Erkrankung zu besiegen, ist grundlegendes Umdenken und eine Anpassung des Lebensstils notwendig, was häufig nur unter psychotherapeutischer Anleitung zu einem anhaltenden Erfolg führt. Je eher eine Therapie einsetzt, desto größer sind die Heilungschancen. Bestehen die Symptome bereits über lange Zeit, ist es schwer, bestimmte automatisierte Verhaltensweisen zu ändern oder ganz abzulegen. Zudem kann eine unbehandelte Neurasthenie zu Depressionen führen, die eine längere und intensivere Behandlung erfordern.
Die Prognose verbessert sich, wenn der Erkrankte einsichtig und willens ist, für ihn typische Stressoren aufzuspüren und neue Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln. Eine Stärkung des Selbstvertrauens durch lösbare Herausforderungen und das Pflegen von Sozialkontakten trägt ebenfalls zur Bewältigung der Erkrankung bei.
Damit eine Neurasthenie langfristig geheilt werden kann, müssen die Auslöser gefunden und so gut wie möglich ausgeschaltet werden. Ein Rückfall in alte Verhaltensweisen kann jederzeit das erneute Auftreten der Symptomatik zur Folge haben.
Vorbeugung
Eine gute Vorbeugung vor nervösen Störungen ist eine gute Balance zwischen Stress und Erholung. Wer häufig unter Hochdruck arbeitet, sollte einen Gang zurückschalten. Manchmal hilft es, einfach mehr Pausen einzulegen und Prioritäten zu setzen. Bei zu viel Monotonie hilft Abwechslung und bei Überreizung der Nerven die Minimierung der Stressfaktoren.
Nachsorge
In der Regel stehen dem Betroffenen bei der Neurasthenie nur sehr eingeschränkte oder nur sehr wenige Maßnahmen der direkten Nachsorge zur Verfügung, sodass der Patient bei dieser Erkrankung idealerweise schon sehr früh einen Arzt aufsuchen sollte. Nur so können weitere Komplikationen und Beschwerden verhindert oder eingeschränkt werden, da eine Selbstheilung nur dann eintritt, wenn die auslösende Dauerbelastung wegfällt.
Je früher dabei ein Arzt konsultiert wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf der Erkrankung. Häufig sind die Betroffenen der Neurasthenie auf eine Therapie bei einem Psychologen angewiesen. Dabei ist auch die Hilfe der eigenen Familie oder der Angehörigen sehr wichtig, um Depressionen und andere psychische Verstimmungen zu verhindern.
Ebenso kann sich der Kontakt zu anderen Patienten der Neurasthenie positiv auf den weiteren Verlauf auswirken, da es dabei zu einem Austausch an Informationen kommt, welcher den Alltag deutlich erleichtern kann. Bei der Einnahme von Medikamenten sollte der Betroffene immer den Anweisungen des Arztes folgen und diesen bei Fragen oder bei Nebenwirkungen aufsuchen. Ebenso ist auf eine richtige Dosierung und auf eine regelmäßige Einnahme zu achten. Die Erkrankung selbst verkürzt das Leben nicht. Entwickelt sich jedoch eine Depression, gehört diese behandelt – bei Gedanken daran, sich das Leben zu nehmen, ist sofort Hilfe zu holen.
Das können Sie selbst tun
Entsprechend der vielen verschiedenen Symptomatiken, die sich beim Vorliegen einer Neurasthenie zeigen können, sind auch die Möglichkeiten zur Selbsthilfe divers. Grundsätzlich zielen alle darauf ab, Stressfaktoren zu verringern und Raum zur Erholung zu schaffen.
Betroffene können etwa Rituale entwickeln, die sie fokussiert und beruhigt stimmen. Gerade Morgenrituale können viel Kraft für die nächsten Stunden geben. Ergänzt werden kann dies durch Entspannungstechniken, Sport, eine gesunde Ernährung und das feste Einplanen von Pausen. So ist es bei Menschen mit Neurasthenie notwendig, dass sie sich aus Situationen gezielt ausklinken können. Diese Räume zu schaffen, ist deshalb eine wertvolle Form der Selbsthilfe. Zudem können auch Rückzugsräume (zum Beispiel in Form von Hobbys) sich als wertvoll erweisen.
Gegen viele körperliche Symptome des Leidens (Schwindel, Übelkeit etc.) hilft es zuweilen, sich flach hinzulegen und einen Schluck Wasser zu trinken. Werden die körperlichen Symptome früh von den Betroffenen wahrgenommen, können sie meist gut überwunden werden. Wichtig ist, dass die (vermeintlich) auslösende Situation verlassen wird.
Die Selbsthilfemaßnahmen bei einer Neurasthenie werden noch durch Techniken ergänzt, welche der Betroffene gegebenenfalls von einem Therapeuten vermittelt bekommt. Sie alle sind nur als Ergänzung zu einer Psychotherapie zu betrachten.
Quellen
- Berger, M. (Hrsg.): Psychische Erkrankungen. Klinik und Therapie.
ISBN: 9783437224850
- Falkai, P., Laux, G., Deister, A., Möller, H.-J. (Hrsg.): Duale Reihe Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
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- Dilling, H., Mombour, W., Schmidt, M. H., Schulte-Markwort, E. (Hrsg.): Internationale Klassifikation psychischer Störungen.
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- Kruse, J., Langewitz, W., Schneider, A. (Hrsg.): Psychosomatische Medizin.
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- Heuft, G., Conrad, R.: Lehrbuch Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
ISBN: 9783608402179
