Solarium
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
Sie sind hier: Startseite Behandlungen Solarium
Das Solarium wird vor allem gern in den Wintermonaten, vor Urlaubsreisen sowie als regelmäßige Bräunungsmöglichkeit der Haut verwendet. Die Bräunung erfolgt mit künstlichem UV-Licht und tritt schnell ein.
Solarien sind für viele Menschen ein beliebter Weg, um auch in sonnenarmen Monaten eine gebräunte Haut zu erhalten. Diese Geräte nutzen ultraviolette (UV) Strahlung, um eine Bräunung der Haut zu simulieren, die sonst durch Sonnenlicht erreicht wird. Das Solarium ist eine schnelle und bequeme Alternative zum natürlichen Sonnenbaden, es bringt aber eine Reihe gesundheitlicher Folgen mit sich, die den ihm zugeschriebenen Vorteilen gegenüberstehen.
In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Aspekte der Nutzung von Solarien aus einer gesundheitlichen Perspektive untersuchen. Wir beginnen mit einem Überblick über die Funktionsweise von Solarien, gefolgt von einer Einordnung der Wirkungen, die dem Solarium zugeschrieben werden – etwa die Unterstützung der Vitamin-D-Produktion –, und der Risiken, einschließlich der erhöhten Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken. Zudem werden wir aktuelle Richtlinien und Empfehlungen für den sicheren Gebrauch von Solarien beleuchten und einen Blick auf die gesetzlichen Regelungen werfen, die die Nutzung dieser Geräte steuern.
Ziel ist es, ein umfassendes Bild der gesundheitlichen Auswirkungen von Solarien zu vermitteln und dabei zu helfen, eine informierte Entscheidung über ihre Nutzung zu treffen. So viel vorweg: Für die kosmetische Besonnung ist bislang kein gesundheitlicher Nutzen belegt, während das Krebsrisiko als gesichert gilt. Die Abwägung fällt damit weniger offen aus, als die Werbung für Sonnenstudios nahelegt.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist ein Solarium?
Ein Solarium (auch Sonnenstudio) ist ein Betrieb, in dem mehrere Sonnenbänke (auch Solarium bzw. Solarien) betrieben werden. Jede Sonnenbank verfügt über UV-Röhren, mit denen die Bestrahlung des ganzen Körpers erfolgt. Es gibt verschiedene Stärken von Sonnenbänken. Der Kunde legt sich entkleidet auf ein für ihn geeignetes Solarium und wird dann für die ausgewählte Zeit mit den UV-Strahlen versorgt.
Solariumskunden schätzen vor allem die Bräunung, aber es gibt auch viele weitere Beweggründe, um in ein Solarium zu gehen. Diese sind z.B. Hautunreinheiten, wie Akne und Pickel, Neurodermitis, Schuppenflechte, Sonnenallergie, vermehrte Neigung zu Sonnenbrand (mit der Begründung, dass die Dosierung der Besonnung im Solarium eher eingeschätzt und von Fachpersonal bestimmt werden kann), Vitamin-D-Mangel und Winterdepression. Eine medizinische Indikation ist damit jedoch nicht verbunden: Bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte ist allein die ärztlich verordnete und überwachte Phototherapie anerkannt, bei der Wellenlänge und Dosis gezielt auf das Krankheitsbild abgestimmt werden. Kosmetische Solarien sind dafür kein Ersatz, und wer besonders leicht einen Sonnenbrand bekommt, gehört gerade nicht zur Zielgruppe der Besonnung.
Technische Grundlagen der Solarien
Solarien, oft auch als Sonnenbänke bezeichnet, sind Geräte, die ultraviolette (UV) Strahlung aussenden, um die Haut künstlich zu bräunen. Diese Geräte sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, darunter liegende Sonnenbänke, stehende Kabinen und tragbare Geräte. Um die Funktionsweise und den Einfluss von Solarien auf die Gesundheit zu verstehen, ist es wichtig, ihre technologischen und historischen Kontexte zu betrachten.
Funktionsweise eines Solariums
Ein Solarium verwendet UV-Lampen, die Strahlung ähnlich der des Sonnenlichts abgeben. Diese Strahlen teilen sich in UV-A und UV-B auf. UV-A-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein und sind hauptsächlich für die sofortige Pigmentierung verantwortlich, die die Haut bräunt. UV-B-Strahlen hingegen fördern die Produktion von Melanin, was zu einer länger anhaltenden Bräune führt. Die Intensität und die Wellenlängenverteilung dieser Strahlen können je nach Gerät variieren, was unterschiedliche Bräunungsergebnisse und gesundheitliche Auswirkungen hat.
Geschichte der Solarien
Die kommerzielle Nutzung von Solarien begann in den 1970er Jahren, als die Nachfrage nach ganzjähriger Bräune wuchs. Ursprünglich wurden sie als gesunde Alternative zum natürlichen Sonnenlicht beworben, was zu ihrer schnellen Popularisierung führte. Im Laufe der Jahre entwickelte sich jedoch ein tieferes Verständnis für die Risiken der UV-Strahlung, was die Wahrnehmung und Regulierung von Solarien beeinflusste.
Diese Geräte wurden populär, weil sie eine schnelle, kontrollierbare und bequeme Methode zur Hautbräunung bieten, unabhängig von Wetter oder geografischen Bedingungen. Die Entwicklung von Solarien spiegelt eine Gesellschaft wider, die großen Wert auf Ästhetik und persönliches Wohlbefinden legt, jedoch nicht immer unter Berücksichtigung der potenziellen langfristigen Gesundheitsrisiken.
Das Verständnis dieser Grundlagen ist entscheidend, um die gesundheitlichen Vorteile und Risiken, die im weiteren Verlauf dieses Artikels diskutiert werden, vollständig zu erfassen. Die Balance zwischen dem Wunsch nach ästhetischer Bräune und der Notwendigkeit, die Hautgesundheit zu bewahren, bleibt eine Herausforderung, die eine informierte Nutzung von Solarien erfordert.
Funktion, Wirkung & Ziele
Im Solarium ist der Anteil der UV-A-Strahlung am höchsten, diese verursacht eine schnelle Bräunung der Haut. Die UV-B-Strahlung ist in geringer Menge vorhanden und führt in diesem Dosierungsbereich zu einer Lichtschutzfunktion der Haut und bildet einen natürlichen Sonnenschutz. Dieser Eigenschutz ist allerdings gering: Er entspricht etwa einem Lichtschutzfaktor von 2 bis 3 und ersetzt weder Sonnencreme noch schützende Kleidung.
Über den genauen nützlichen Anteil wird in der Wissenschaft allerdings noch diskutiert. UV-C-Strahlung ist sehr kurzwellig und aggressiv, in der Natur wird sie durch das Ozon aus dem Licht herausgefiltert, in Solarien kommt sie gar nicht vor. Die UV-Strahlung in Solarien ist meist höher als in der natürlichen Sonne, weshalb die Besonnungszeit auch wesentlich kürzer ist. Der Kunde sollte sich immer mit Fachpersonal absprechen und eine Überdosierung sowie Sonnenbrand vermeiden.
Eine Überdosierung ist wiederum schädlich für die Haut, lässt diese vorzeitig altern und erhöht das Hautkrebsrisiko. Dies trifft auf Häufigkeit und Dauer der Solarienbesuche gleichermaßen zu. Es sollte auf jeden Fall immer mindestens ein voller Tag zwischen zwei Solarienbesuchen liegen, und mehr als ein Besuch pro Woche sollte es nicht sein. Um eine bestimmte Bräunungsstärke zu erhalten, reicht auch der wöchentlich einmalige Besuch aus. Die Strahlenschutzkommission empfiehlt darüber hinaus, insgesamt nicht mehr als 50 Besonnungen im Jahr vorzunehmen.
Die Wahl des Solariums und der Besonnungsdauer spielen ebenfalls eine große Rolle. Einsteiger und helle Hauttypen sollten mit einer leichten Bank und einer geringen Zeitspanne beginnen und vorsichtig die Zeiten steigern. Aber auch für dunkle Hauttypen gibt es Risiken. Zwar sind dunkelhäutige Menschen länger geschützt, aber auch da gibt es Grenzen.
Jedes Sonnenstudio verfügt über Typenbestimmungsformulare, sodass eine korrekte und genaue Zuordnung des Hauttyps erfolgen kann und der Kunde die bestmögliche Besonnung unter dem für ihn entsprechenden Solarium bekommen kann.
Gesundheitliche Vorteile
Obwohl die Nutzung von Solarien häufig aufgrund ihrer Risiken kritisiert wird, gibt es auch Argumente, die bestimmte gesundheitliche Vorteile hervorheben. Diese Vorteile sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da sie in einem sorgfältigen Verhältnis zu den potenziellen Gefahren stehen müssen.
Vitamin-D-Synthese
Einer der Hauptvorteile, der oft mit der Nutzung von Solarien in Verbindung gebracht wird, ist die Förderung der Vitamin-D-Produktion durch die Haut. Vitamin D, auch bekannt als das „Sonnenschein-Vitamin“, ist essenziell für die Knochengesundheit, da es hilft, Kalzium und Phosphat im Körper zu regulieren. In Regionen mit geringer Sonneneinstrahlung, insbesondere in den Wintermonaten, kann ein Mangel an natürlichem Sonnenlicht zu Vitamin-D-Mangel führen. Theoretisch können Solarien dazu beitragen, diesen Mangel auszugleichen, indem sie UV-B-Strahlen liefern, die die Haut zur Produktion von Vitamin D anregen. Als Weg zur Vitamin-D-Versorgung raten Fachgesellschaften vom Solarium jedoch ausdrücklich ab. Viele Geräte sind auf einen hohen UV-A-Anteil ausgelegt und tragen dadurch kaum zur Vitamin-D-Bildung bei, wohl aber zur Strahlenbelastung der Haut. Kurze Aufenthalte im Freien oder – bei nachgewiesenem Mangel – ein Vitamin-D-Präparat erreichen dasselbe Ziel ohne dieses Risiko.
Psychologische Effekte
Ein weiterer potenzieller Vorteil des Solariums ist die Verbesserung des psychologischen Wohlbefindens. Einige Studien deuten darauf hin, dass UV-Strahlung die Produktion von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, stimulieren kann. Dies kann zu einer verbesserten Stimmung und einem Gefühl des Wohlbefindens führen. Besonders in den dunkleren Monaten wird die Besonnung deshalb häufig als stimmungsaufhellend erlebt. Mit der Lichttherapie bei saisonal abhängiger Depression (SAD) hat das jedoch nichts zu tun: Diese arbeitet mit hellem, sichtbarem Licht ohne UV-Anteil, und das Solarium ist dafür kein Ersatz.
Fallbeispiele und Studien
Dass UV-B-Strahlung die Vitamin-D-Bildung in der Haut anregt und Tageslicht auf die Stimmung wirkt, ist unstrittig. Umstritten ist allein, ob sich daraus ein Nutzen gerade der Sonnenbank ableiten lässt; die Fachgesellschaften verneinen das, weil dieselben Wirkungen ohne die zusätzliche Strahlenbelastung zu erreichen sind. Wer Aussagen über gesundheitliche Vorteile liest, sollte deshalb vor allem darauf achten, ob sie sich auf UV-Strahlung allgemein oder auf das Solarium beziehen.
Es ist unerlässlich, dass Nutzer von Solarien sich dieser Zusammenhänge bewusst sind und zugleich verstehen, dass die gesundheitlichen Risiken, die im nächsten Abschnitt detaillierter besprochen werden, oft die potenziellen Vorteile überwiegen können. Die Entscheidung, ein Solarium zu nutzen, sollte daher immer gut informiert und unter Berücksichtigung aller verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erfolgen.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Wie bereits erwähnt, können UV-Strahlen die Haut vorzeitig altern lassen und auch das Hautkrebsrisiko erheblich erhöhen. Dies kann durch eine typgerechte, fachkundige Beratung und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Solariumsbräune verringert werden.
Zu häufige und zu lange Besonnungen sollten vermieden werden. Wichtig ist der kontinuierliche, langsame Aufbau der Bräune, man kann nicht erwarten, nach einem Besuch im Solarium bereits die gewünschte Bräune zu haben, und sollte auch auf die allzu schnelle Bräune verzichten.
Merkt ein Kunde, dass trotz Beratung die Haut unter der Sonnenbank unangenehm heiß wird oder anfängt zu brennen, sollte die Besonnung vorzeitig abgebrochen und mit der Besonnungszeit, die keine Probleme verursacht hat, beim nächsten Solarienbesuch wieder eingestiegen werden.
Ein Sonnenbrand sollte in jedem Fall vermieden werden. Dieser ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann, je nach Intensität, auch nachhaltige Schäden verursachen. Der Schutz der Augen ist besonders wichtig, Hornhaut und Linse werden sonst geschädigt und es kann kurzfristig zu einer schmerzhaften Entzündung der Hornhaut, langfristig zum Grauen Star und in seltenen Fällen auch zu Krebsformen am Auge kommen. Jedes Solarium verfügt über entsprechende Schutzbrillen.
Jedes Solarium in Deutschland unterliegt strengen Auflagen und die Besonnung für unter 18-jährige Personen ist verboten worden. Rechtsgrundlage sind das Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NiSG) und die darauf gestützte UV-Schutz-Verordnung (UVSV). Danach muss in einem Sonnenstudio während der Öffnungszeiten geschultes Fachpersonal anwesend sein, das den Hauttyp bestimmt, einen Bestrahlungsplan erstellt und über die Risiken aufklärt; außerdem ist die maximale Bestrahlungsstärke der Geräte begrenzt. Bei einzelnen Hauterkrankungen kann eine UV-Bestrahlung von Hautärzten verordnet werden; sie erfolgt dann jedoch als überwachte Phototherapie in der Praxis oder Klinik und nicht im Sonnenstudio. Ein gesundheitlicher Nutzen der kosmetischen Besonnung ist dagegen nicht belegt: Die Weltgesundheitsorganisation stuft UV-Bestrahlungsgeräte seit 2009 als krebserregend für den Menschen ein.
Die Nutzung von Solarien ist also nicht ohne gesundheitliche Risiken, und diese überwiegen oft die oben genannten potenziellen Vorteile. Das Verständnis dieser Risiken ist entscheidend, um eine fundierte Entscheidung über die Verwendung von Solarien treffen zu können.
Hautkrebsrisiko
Das wohl schwerwiegendste Gesundheitsrisiko, das mit der Nutzung von Solarien verbunden ist, ist das erhöhte Risiko für verschiedene Arten von Hautkrebs, einschließlich Melanom, dem tödlichsten Typ. Die UV-Strahlung, die in Solarien verwendet wird, kann die DNA in den Hautzellen schädigen, was zu Mutationen führen kann, die letztendlich Krebs auslösen. Studien haben gezeigt, dass die regelmäßige Nutzung von Solarien, besonders in jungen Jahren, das Risiko für Melanom signifikant erhöht. Auch andere Hautkrebsarten wie Plattenepithelkarzinom und Basalzellkarzinom werden mit häufiger Solariennutzung in Verbindung gebracht.
Vorzeitige Hautalterung
Neben dem Krebsrisiko trägt die UV-Strahlung auch zur vorzeitigen Hautalterung bei. Dies umfasst Symptome wie Faltenbildung, Verlust der Hautelastizität und Veränderungen in der Pigmentierung. Die Schäden, die durch UV-Strahlung verursacht werden, akkumulieren über die Zeit und können zu sichtbaren Zeichen der Hautalterung führen, die weit über das normale Maß hinausgehen, das durch das Altern allein verursacht wird.
Augenschäden
Die Exposition gegenüber UV-Strahlung kann auch die Augen schädigen, wenn nicht angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Dies kann zu einer Vielzahl von Problemen führen, darunter Photokeratitis (auch bekannt als Schneeblindheit), die eine schmerzhafte, aber vorübergehende Schädigung der Augenoberfläche ist, sowie langfristigere Schäden wie Katarakte, die in einer Trübung der Augenlinse bestehen und die Sehkraft beeinträchtigen können.
Weitere medizinische Bedenken
Die Nutzung von Solarien kann auch das Immunsystem beeinflussen. UV-Strahlung hat die Fähigkeit, die Immunantwort der Haut zu unterdrücken, was den Körper anfälliger für Infektionen und einige Krankheiten macht. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der Wirkung von UV-Strahlung auf bestehende Hautzustände; während einige Nutzer eine vorübergehende Verbesserung bei bestimmten Hauterkrankungen wie Psoriasis berichten, kann die Langzeitexposition die Symptome anderer Hauterkrankungen verschlimmern.
Insgesamt ist es entscheidend, dass potenzielle Nutzer von Solarien sich der ernsten gesundheitlichen Risiken bewusst sind, die mit der UV-Exposition verbunden sind. Die Entscheidung, ein Solarium zu nutzen, sollte sorgfältig abgewogen und im besten Fall mit einem Hautfacharzt oder einem medizinischen Berater besprochen werden, um eine sichere und gesunde Entscheidung zu treffen.
Fazit
Die Nutzung von Solarien bietet eine schnelle und bequeme Möglichkeit, eine gebräunte Haut zu erlangen, jedoch kommen diese Vorteile nicht ohne signifikante gesundheitliche Risiken. Wie wir in diesem Artikel gesehen haben, reichen die potenziellen gesundheitlichen Auswirkungen von vermuteten Vorteilen wie einer verbesserten Stimmung bis hin zu schwerwiegenden Risiken wie einem erhöhten Hautkrebsrisiko, vorzeitiger Hautalterung und Augenschäden.
Die wissenschaftliche Forschung unterstreicht, dass die Risiken der regelmäßigen Nutzung von Solarien, insbesondere die Gefahr von Hautkrebs, die möglichen Vorteile oft überwiegen. Daher ist es wichtig, dass die Entscheidung, ein Solarium zu nutzen, auf einer informierten Basis erfolgt. Nutzer sollten sich der Risiken bewusst sein und Schutzmaßnahmen ergreifen, wie das Tragen von Schutzbrillen und die Begrenzung der Häufigkeit und Dauer der Nutzung.
Darüber hinaus sollten gesetzliche Regelungen und Richtlinien, die die Sicherheit und Effektivität von Solarien sicherstellen, streng eingehalten und regelmäßig aktualisiert werden, um den Verbraucherschutz zu gewährleisten. Es ist auch ratsam, dass Personen, die Solarien nutzen möchten, sich vorher von einem Hautarzt beraten lassen, besonders wenn sie eine Vorgeschichte von Hauterkrankungen haben oder zu Risikogruppen für Hautkrebs gehören.
Abschließend lässt sich sagen, dass die Nutzung von Solarien eine persönliche Entscheidung ist, die sorgfältig überlegt sein sollte. Die Aufklärung über die Risiken und der verantwortungsbewusste Umgang mit Solarien sind entscheidend, um die Gesundheit und Sicherheit aller Nutzer zu gewährleisten. In einer Gesellschaft, die zunehmend Wert auf Gesundheit und Wohlbefinden legt, ist es wichtig, die Bedeutung fundierter, wissenschaftlich untermauerter Informationen zu betonen, die den Einzelnen befähigen, gesunde Entscheidungen zu treffen.
Quellen
- Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
ISBN: 9783662495445
- Moll, I. (Hrsg.): Dermatologie.
ISBN: 9783132446045
- Moll, I. (Hrsg.): Duale Reihe Dermatologie.
ISBN: 9783132446069
- Hurrelmann, K., Richter, M., Stock, S. (Hrsg.): Referenzwerk Prävention und Gesundheitsförderung.
ISBN: 9783456863504
- Umbach, W. (Hrsg.): Kosmetik und Hygiene von Kopf bis Fuß.
ISBN: 9783527309962
