Arthrodese

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Als Arthrodese wird eine gewollte operative Gelenkversteifung bezeichnet. Dieses Verfahren wird in der Orthopädie und Chirurgie angewendet und ist meistens die letzte Möglichkeit, wenn gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr wirksam oder sinnvoll sind. Jedoch gibt es auch Anwendungsgebiete der Arthrodese, wo diese als sehr erfolgreiche Therapie durchgeführt wird, wie beispielsweise bei schweren Formen des weitverbreiteten Hallux valgus.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Arthrodese?

Arthrodese
Als Arthrodese wird eine gewollte operative Gelenkversteifung bezeichnet. Dieses Verfahren wird in der Orthopädie und Chirurgie angewendet und ist meistens die letzte Möglichkeit, wenn gelenkerhaltende Maßnahmen nicht mehr wirksam oder sinnvoll sind.

Bei einer Arthrodese handelt es sich um eine gewollte operative Versteifung eines Gelenks. Die anatomische Funktion wird dabei komplett unterbunden und blockiert. Eine Arthrodese wird häufig bei weit fortgeschrittenen Arthrosen (Gelenkverschleiß) oder bei schmerzhafter Instabilität eines Gelenks durchgeführt. Dadurch soll eine höhere Belastbarkeit des Gelenks und eine mögliche Schmerzfreiheit erzielt werden.

Das Verfahren der Arthrodese wurde erstmals von Eduard Albert im Jahre 1878 durchgeführt. Durch die Versteifung der Kniegelenke verschaffte E. Albert einem Mädchen mit Kinderlähmung wieder einen sicheren Stand. Im Jahre 1887 hat Eduard Albert eine erste Arthrodese am Hüftgelenk erfolgreich durchgeführt. Heute wird zwischen der intraartikulären Arthrodese (das Gelenk wird für die Arthrodese eröffnet) und der extraartikulären Arthrodese (das Gelenk wird für die Arthrodese nicht eröffnet) unterschieden. Eine vorübergehende Gelenkversteifung kann operativ mit einem sogenannten K-Draht erfolgen.

Das Verfahren der Arthrodese ist an jedem Gelenk möglich, wird jedoch immer seltener durchgeführt. Grund dafür ist die zunehmende Weiterentwicklung der Gelenkendoprothese. Die meisten Arthrodesen werden heute noch am Schultergelenk, Handgelenk, Sprunggelenk und an den mittleren Fußgelenken durchgeführt. Die Arthrodese gilt als sehr erfolgreicher operativer Eingriff zur Therapie von schweren Instabilitäten beim Hallux valgus oder auch beim Hallux rigidus. Grundsätzlich ist eine Arthrodese jedoch dauerhaft und lässt sich nicht rückgängig machen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Eine Arthrodese ist indiziert, wenn eine fortgeschrittene Arthrose in dem Gelenk vorliegt und die Versorgung durch eine Totalendoprothese nicht möglich ist. Auch die Lockerung einer bereits vorhandenen Gelenkprothese kann eine Arthrodese erforderlich machen, sofern die Prothese nicht ausgetauscht oder neu einzementiert werden kann. Häufig wird dieses Verfahren auch durchgeführt, wenn eine allgemeine Instabilität eines Gelenks vorliegt. Dies kann auch krankheitsbedingt, durch Muskellähmung der Extremität, sein.

Wird ein Gelenk krankheitsbedingt, wie beispielsweise bei rheumatoiden Arthritis, zerstört, so ist auch dies absolut indiziert für eine operative Arthrodese. Große Gelenke, wie das Hüftgelenk oder Kniegelenk, werden versucht möglichst lange in ihrer Anatomie und Physiologie zu erhalten. Als erste Alternative wird hier der Austausch gegen ein künstliches Gelenk in Betracht gezogen, um die Mobilität und Selbstständigkeit des Patienten zu erhalten. Ausschlaggebend dafür ist auch das Alter, die eventuell bestehende berufliche Tätigkeit und das familiäre Umfeld.

Ob eine Arthrodese indiziert ist und ob das Gelenk nicht erhalten werden kann in seiner Funktion, entscheidet der Facharzt. Dies ist abhängig von der Anamnese des Patienten, dem Zustand des Gelenks und davon, ob alternative Eingriffe langfristig wirksam und sinnvoll sind. Des Weiteren müssen auch die Komplikationen und mögliche Folgen durch den behandelnden Arzt abgewogen werden. Wird eine Arthrodese durchgeführt, so wird das Gelenk in den meisten Fällen eröffnet. Um an das Gelenk zu gelangen, muss das Gewebe und die Weichteilstrukturen durchtrennt werden.

Mit einem Meißel oder einer Fräse werden die Gelenkknorpel entfernt und die Gelenkflächen somit geglättet. Dieser Vorgang ist von hoher Bedeutung, damit die Enden der gelenkbildenden Knochen adäquat zusammengeführt und in der Position verbunden werden können. Um die Enden aneinander zu fixieren, wird ein Verfahren der Osteosynthese angewandt. Die Enden werden mit Schrauben und Platten aus chirurgischem Stahl fixiert. Sind die Knochen stabil fixiert, wird die Gelenkkapsel wieder vernäht und um die knöchernen Enden gelegt.

Postoperativ kann Wundschmerz auftreten, der bei Bedarf medikamentös behandelt werden kann. Die Fäden der Operationswunde werden etwa 12 Tage postoperativ entfernt. Die Wundversorgung sollte trocken und steril erfolgen, um Infektionen zu vermeiden. Die betroffene Extremität sollte nach Möglichkeit nicht belastet werden, bis die Knochenenden miteinander verwachsen sind. Dies kann unter Umständen drei bis vier Monate dauern und kann anhand einer Röntgenaufnahme beurteilt werden. Ab wann und wie viel die Extremität belastet werden kann, entscheidet jedoch immer der behandelnde Facharzt unter dem Aspekt der individuellen Anamnese und des Versorgungsverlaufs des Patienten.

Bis die Knochen vollständig miteinander verwachsen sind, kann die Extremität in einer Schiene oder einem Gipsverband gelagert werden. Zudem können Hilfsmittel, wie beispielsweise Unterarmgehstützen oder sogar ein vorübergehender Rollstuhl, verordnet werden.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Bei der Arthrodese handelt es sich um einen operativen Eingriff, der massive Auswirkungen auf die anatomische und physiologische Funktion und Struktur des Gelenks hat. Dies birgt Risiken, die langfristige Folgen haben können. Ein typisches Risiko einer Arthrodese ist beispielsweise die Bildung einer Pseudarthrose.

Das bedeutet, dass sich im Bereich des versteiften Gelenks ein sogenanntes Falschgelenk bilden kann. Des Weiteren kann es zu chronischen Schmerzzuständen, Bewegungseinschränkungen der gesamten Extremität, Sensibilitätsstörungen, Materialunverträglichkeiten oder einer Verkürzung der Extremität kommen. Zusätzlich müssen die allgemeinen Risiken eines operativen Eingriffs berücksichtigt werden. Diese können Verletzungen von Nerven, Blutungen während der Operation und auch postoperativ sein.

Des Weiteren kann es zu großen Blutergüssen kommen, die möglicherweise punktiert oder operativ ausgeräumt werden müssen. Außerdem kann es zu Verletzungen von Sehnen und Muskeln, Infektionen und Narbenbildung kommen. Auch die Risiken einer Teil- oder Vollnarkose sollten immer mitbedacht werden.

Vorbereitung und Prüfung der Indikation

Weil eine Arthrodese nicht zurückgenommen werden kann, geht ihr eine ausführliche Abklärung voraus. Röntgenaufnahmen unter Belastung zeigen den verbliebenen Gelenkspalt und die Achsenstellung, eine Computertomographie gibt Auskunft über die knöcherne Substanz, und eine Magnetresonanztomographie stellt Bandapparat, Knorpel und Knochenmark dar. Bei unklarer Schmerzursache kann eine Szintigraphie ergänzt werden. Vor jedem versteifenden Eingriff wird zudem eine Infektion im Gelenk ausgeschlossen, unter anderem durch Blutuntersuchung und Gelenkpunktion, weil ein infiziertes Gelenk zunächst anders behandelt wird.

Geprüft werden außerdem Durchblutung und Nervenversorgung der Gliedmaße, was besonders am Fuß und bei Diabetes mellitus Bedeutung hat, da beides die Wundheilung und das knöcherne Zusammenwachsen beeinflusst. Als weiterer ungünstiger Faktor für die Knochenheilung gilt das Rauchen. Um abzuschätzen, wie sich die dauerhafte Bewegungsaufhebung auswirken wird, kann das Gelenk vorübergehend in einem Gipsverband oder einer Orthese ruhiggestellt werden. Lassen die Beschwerden dabei deutlich nach, spricht dies dafür, dass die Bewegung im Gelenk die Schmerzursache ist.

Die Wahl der Versteifungsstellung

Ein Gelenk wird bei einer Arthrodese nicht in beliebiger Haltung verbunden. Da die Stellung dauerhaft bestehen bleibt, entscheidet sie darüber, welche Bewegungen dem Patienten anschließend noch möglich sind. Der Operateur legt deshalb vorab eine Funktionsstellung fest, in der die verbleibenden Bewegungen der Nachbargelenke am besten genutzt werden können.

Am oberen Sprunggelenk wird eine Stellung angestrebt, in der der Fuß beim Stehen flach auf dem Boden aufsetzt und beim Gehen abgerollt werden kann; eine Spitz- oder Hackenfußstellung würde das Gangbild dauerhaft stören. Am Handgelenk wird meist eine leichte Streckstellung gewählt, weil die Hand in dieser Haltung am kräftigsten zugreifen kann. Wird das Schultergelenk versteift, richtet sich die Stellung danach, dass die Hand den Mund, den Kopf und das Gesäß erreicht; die Beweglichkeit des Schulterblatts gegenüber dem Brustkorb übernimmt anschließend einen Teil der Armbewegung. Am Großzehengrundgelenk wird auf eine Stellung geachtet, die das Abrollen erlaubt und den Zeh nicht gegen den Schuh drückt.

Die geplante Stellung wird während der Operation überprüft, bevor die Knochenenden endgültig fixiert werden; hierzu dienen unter anderem die Lagerung des Beins, der Vergleich mit der Gegenseite und Röntgenkontrollen im Operationssaal. Eine später als ungünstig erkannte Stellung lässt sich nur durch einen erneuten Eingriff verändern.

Verbindungstechniken und Materialien

Damit zwei Knochenenden knöchern zusammenwachsen, müssen sie mit möglichst großer Fläche aneinanderliegen, fest fixiert sein und unter Druck stehen. Auf diesem Grundsatz beruht die Kompressionsarthrodese, bei der die vorbereiteten Flächen mit dem Fixationsmaterial gegeneinander gepresst werden. Verwendet werden je nach Gelenk Zugschrauben, winkelstabile Platten, Klammern oder ein Nagel, der im Markraum der beteiligten Knochen verläuft. Bei schlechten Weichteilverhältnissen oder bei einer vorausgegangenen Infektion kommt auch ein von außen angebrachtes Gestänge in Betracht, ein Fixateur externe, dessen Schrauben oberhalb und unterhalb des Gelenks im Knochen verankert werden.

Reicht der vorhandene Knochen nicht aus, um die Lücke zu überbrücken, wird zusätzlich Knochenmaterial eingebracht. Häufig wird dazu körpereigene Spongiosa verwendet, also der schwammartige Knochen aus dem Inneren, der meist am Beckenkamm entnommen wird. Alternativ stehen Fremdknochen aus einer Knochenbank oder industriell gefertigte Ersatzmaterialien zur Verfügung. Als Werkstoffe für Schrauben und Platten dienen chirurgischer Stahl und Titanlegierungen.

An einzelnen Gelenken, insbesondere am oberen Sprunggelenk, kann die Arthrodese unter Sicht mit einem Arthroskop vorbereitet werden. Knorpel und Restgewebe werden dabei über kleine Zugänge entfernt, die Schrauben anschließend durch die Haut eingebracht. Ob dies möglich ist, hängt von der Achsenstellung, vom Ausmaß der Zerstörung und vom Zustand der Weichteile ab. Das eingebrachte Material verbleibt in der Regel im Körper; entfernt wird es vor allem dann, wenn es stört, drückt oder unverträglich ist.

Häufige Anwendungsorte

Am Fuß betreffen Versteifungen vor allem das obere Sprunggelenk, das untere Sprunggelenk zwischen Sprung- und Fersenbein, die Gelenke zwischen den Fußwurzelknochen sowie das Großzehengrundgelenk beim Hallux rigidus. An der Hand werden das Handgelenk – vollständig oder als Teilversteifung einzelner Handwurzelgelenke –, die Finger- und Daumengelenke sowie das Daumensattelgelenk versteift. An der Schulter kommt die Arthrodese vor allem bei Lähmungen der schulterumgreifenden Muskulatur und nach ausgeheilten Infektionen in Betracht.

Ein eigenes und zahlenmäßig großes Gebiet ist die Versteifung von Bewegungssegmenten der Wirbelsäule. Sie wird als Spondylodese bezeichnet und mit Schrauben, Stäben und Platzhaltern zwischen den Wirbelkörpern ausgeführt. Begrifflich handelt es sich um eine Arthrodese, doch wird sie wegen ihrer besonderen Technik und ihrer eigenen Indikationen – etwa bei Instabilität, ausgeprägter Skoliose oder Wirbelbrüchen – als eigenständiges Verfahren geführt.

Folgen für die benachbarten Gelenke

Die Bewegung, die ein versteiftes Gelenk nicht mehr ausführt, verschwindet nicht, sondern wird von den Nachbargelenken übernommen. Diese arbeiten dadurch über einen größeren Bereich und unter höherer Last. Über Jahre kann daraus ein vermehrter Verschleiß der angrenzenden Gelenke entstehen, der als Anschlussdegeneration bezeichnet wird. Nach einer Versteifung des oberen Sprunggelenks betrifft dies vor allem das untere Sprunggelenk und die Fußwurzelgelenke, nach einer Spondylodese die angrenzenden Bewegungssegmente der Wirbelsäule.

Diese Aussicht ist einer der Gründe, weshalb vor der Entscheidung geprüft wird, ob gelenkerhaltende Maßnahmen oder ein Gelenkersatz möglich sind, und weshalb die Zahl der versteiften Gelenke möglichst gering gehalten wird. Ergänzend wird versucht, die Nachbargelenke zu entlasten: Am Fuß geschieht dies durch orthopädische Schuhzurichtungen mit versteifter Sohle und einer Abrollhilfe, die den fehlenden Bewegungsablauf im Schuh nachbildet, sowie durch Einlagen und, wenn nötig, durch Maßschuhe.

Im Alltag macht sich eine Versteifung vor allem dort bemerkbar, wo das betroffene Gelenk seine Bewegung bisher zum Ausgleich beigetragen hat. Nach einer Versteifung des oberen Sprunggelenks fallen das Gehen auf unebenem Untergrund, das Treppabsteigen und das Hocken schwerer, weil der Fuß sich der Unterlage nicht mehr anpassen kann. Nach einer vollständigen Versteifung des Handgelenks bleiben das Drehen des Unterarms und die Beweglichkeit der Finger erhalten, da beide nicht im Handgelenk stattfinden; verloren geht dagegen das Beugen und Strecken der Hand, das für das Erreichen enger Stellen benötigt wird.

Nachbehandlung und Wiedereingliederung

Neben der Ruhigstellung und der Entlastung der Extremität gehören zur Nachbehandlung eine Vorbeugung von Thrombosen, solange das Bein nicht belastet werden darf, sowie abschwellende Maßnahmen wie Hochlagerung und Kühlung. Die Physiotherapie beginnt nicht erst nach der knöchernen Durchbauung: Sie richtet sich zunächst auf die Nachbargelenke, auf die Muskulatur der betroffenen Gliedmaße und auf das Gehen mit Unterarmgehstützen, um einem Muskelabbau und Fehlbelastungen der Gegenseite entgegenzuwirken. Röntgenaufnahmen in ärztlich festgelegten Abständen dienen der Beurteilung, wie weit die Knochenenden zusammengewachsen sind, und damit der Entscheidung über die weitere Belastung.

Nach einer Versteifung an der oberen Extremität hat die Ergotherapie einen besonderen Stellenwert, weil Greifformen und Handhaltungen neu eingeübt werden müssen, die zuvor über das nun versteifte Gelenk liefen. Nach Abschluss der Ruhigstellung schließt sich häufig eine Rehabilitation an, die Gangschule, Kräftigung und die Erprobung von Hilfsmitteln umfasst. Wann eine berufliche Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann, hängt davon ab, wie stark sie die versteifte Gliedmaße beansprucht; bei stehenden und gehenden Tätigkeiten dauert es länger als bei überwiegend sitzenden. Auch die Frage, ab wann wieder ein Fahrzeug geführt werden kann, wird ärztlich beurteilt, weil eine versteifte untere Extremität die Fähigkeit zur Notbremsung beeinträchtigen kann.

Abgrenzung zur Arthrolyse und zur Arthroplastik

Drei orthopädische Eingriffe tragen den griechischen Wortstamm für Gelenk und verfolgen dennoch gegensätzliche Ziele. Die Arthrodese verbindet die Knochenenden dauerhaft und hebt die Beweglichkeit auf; der Wortteil geht auf das griechische Wort für Bindung zurück. Die Arthrolyse löst narbige Verwachsungen und verkürzte Kapselanteile, um die Beweglichkeit eines steifen Gelenks wiederzugewinnen, und arbeitet dabei gelenkerhaltend. Die Arthroplastik soll die Gelenkfunktion wiederherstellen; sie umfasst gelenkerhaltende Verfahren am Knorpel ebenso wie den Ersatz von Gelenkanteilen oder eines ganzen Gelenks durch eine Endoprothese.

In der Behandlungsfolge stehen diese Verfahren in der Regel hintereinander: Zuerst wird konservativ behandelt, danach kommen gelenkerhaltende Eingriffe in Betracht, dann der Gelenkersatz, und erst wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft oder nicht anwendbar sind, die Versteifung. Die Übergänge sind dabei nicht in eine Richtung festgelegt: Kann eine gelockerte oder infizierte Endoprothese nicht durch eine neue ersetzt werden, kommt die Arthrodese als Rückzugsmöglichkeit in Betracht.

Quellen

  • Niethard, F. U., Pfeil, J., Biberthaler, P.: Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783132443136
  • Ewerbeck, V., Wentzensen, A., Grützner, P. A., et al. (Hrsg.): Standardverfahren in der operativen Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783132431577
  • Wirth, C. J., Mutschler, W., Kohn, D., Pohlemann, T. (Hrsg.): Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783131406439
  • Engelhardt, P., Schuh, R., Wanivenhaus, A.: Orthopädische Fußchirurgie.
    ISBN: 9783642449925
  • Kerschbaumer, F., Weise, K., Wirth, C. J. (Hrsg.): Operative Zugangswege in Orthopädie und Traumatologie.
    ISBN: 9783132403055

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