Arthroskopie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Es gibt eine Reihe von Erkrankungen der Gelenke, die es erforderlich machen, sie von innen genaustens zu begutachten. Die moderne Arthroskopie oder Gelenkspiegelung ermöglicht genau dies, ohne dass es großer Operationen bedarf, wie es vor ihrer Erfindung noch notwendig war.
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Was ist die Arthroskopie?
Bei der Arthroskopie handelt es sich um eine sogenannte minimal invasive Operation. Gemeint ist damit eine medizinische Maßnahme, bei der in den lebenden Körper eingedrungen wird, allerdings nicht in dem Ausmaße, wie es bei einer gewöhnlichen Operation der Fall ist.
Vielmehr wird durch eine nur wenige Millimeter große Einschnittöffnung ein spezielles Instrument in den Körper eingeführt. Ziel der Arthroskopie ist, wie es ihr aus dem Griechischen stammender Name schon andeutet, den genauen Zustand eines Gelenkes von innen zu betrachten.
"Arthron" bedeutet aus dem Griechischen übersetzt "Gelenk"; "skopein" lässt sich mit "Schauen" oder "Begutachten" übersetzen. Das Betrachten oder eben Begutachten des Gelenkes erfolgt bei der Arthroskopie mittels eines Endoskops.
Hierbei handelt es sich um ein medizinisches Instrument, das rein optisch einem Schlauch ähnelt. Das Besondere an diesem "Schlauch" ist, dass am oberen Ende eine hochauflösende Kamera installiert ist, die die optischen Daten an einen Monitor sendet, an dem der behandelnde Arzt den Verlauf der Arthroskopie verfolgen und den Zustand des Gelenkes beurteilen kann.
Ferner sind weitere Instrumente angebracht, wie beispielsweise Häkchen sowie Schneidewerkzeug, um das Gelenk noch während der Arthroskopie therapeutisch behandeln zu können, soweit dies erforderlich sein sollte. Zu den Pionieren der Arthroskopie zählt der Schweizer Chirurg Eugen Bircher, der das Verfahren Anfang des 20. Jahrhunderts am Kniegelenk anwandte und wesentlich zu seiner Verbreitung beitrug.
Geschichte & Entwicklung
Die Arthroskopie, eine minimal-invasive chirurgische Technik zur Untersuchung und Behandlung von Gelenken, hat ihren Ursprung im frühen 20. Jahrhundert. Der dänische Chirurg Severin Nordentoft präsentierte 1912 erstmals die Idee der Gelenkspiegelung auf einem Kongress. Die erste tatsächliche Durchführung gelang jedoch dem japanischen Chirurgen Kenji Takagi im Jahr 1918, als er mit einem modifizierten Zystoskop das Knie eines Patienten untersuchte.
Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte der japanische Chirurg Masaki Watanabe die Methode weiter und konstruierte verschiedene Arthroskope, die bessere Sichtverhältnisse und eine präzisere Untersuchung ermöglichten. Watanabes Modelle legten den Grundstein für die moderne Arthroskopie, die in den 1950er und 1960er Jahren zunehmend Verbreitung fand.
Die Entwicklung der Faseroptik in den 1970er Jahren revolutionierte die Arthroskopie, indem sie eine deutlich verbesserte Beleuchtung und Bildqualität ermöglichte. Dies führte zu einem raschen Anstieg der Anwendung der Arthroskopie in der orthopädischen Chirurgie, insbesondere bei Knie- und Schultergelenken.
In den folgenden Jahrzehnten wurde die Technik weiter verfeinert, und es wurden spezialisierte Instrumente entwickelt, die eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Eingriffen ermöglichen. Die fortlaufende technologische Entwicklung, einschließlich hochauflösender Kameras und verbesserter Instrumente, hat die Arthroskopie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der modernen Orthopädie gemacht, das durch seine minimal-invasive Natur eine schnellere Genesung und geringere postoperative Schmerzen für Patienten ermöglicht.
Einsatz & Indikation
Eine Arthroskopie wird durchgeführt, um Gelenkbeschwerden zu diagnostizieren und zu behandeln, die auf andere Weise nicht ausreichend abgeklärt oder therapiert werden können. Sie wird häufig bei anhaltenden Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen eingesetzt, wenn nicht-invasive Methoden wie Röntgen, MRT oder CT keine eindeutigen Ergebnisse liefern.
Die häufigsten Gelenke, die mittels Arthroskopie untersucht und behandelt werden, sind Knie-, Schulter-, Ellenbogen-, Hand- und Sprunggelenk. Indikationen für eine Arthroskopie können Verletzungen des Gelenkknorpels, Meniskusschäden, Kreuzbandverletzungen, Entzündungen der Gelenkschleimhaut (Synovitis), freie Gelenkkörper (wie Knorpel- oder Knochensplitter) sowie degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrose sein. Bei einer reinen Kniegelenksarthrose galt die Arthroskopie lange als Behandlungsoption; nach heutigem Kenntnisstand ist ein Nutzen hier nicht belegt, weshalb der Gemeinsame Bundesausschuss die Arthroskopie des Kniegelenks bei Arthrose 2016 aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen hat.
Ein arthroskopischer Eingriff kann notwendig werden, wenn konservative Behandlungsmethoden wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen keine ausreichende Linderung bringen. Durch die Arthroskopie können Chirurgen nicht nur die genaue Ursache der Beschwerden feststellen, sondern auch gleichzeitig therapeutische Maßnahmen ergreifen. Dazu gehören das Glätten oder Entfernen beschädigter Gewebeteile, die Reparatur oder Rekonstruktion von Bändern und Sehnen sowie die Entfernung entzündeter Schleimhaut.
Durch die minimal-invasive Natur der Arthroskopie sind die postoperativen Erholungszeiten in der Regel kürzer und die Komplikationsrisiken geringer als bei offenen chirurgischen Eingriffen, was sie zu einer bevorzugten Methode bei vielen Gelenkerkrankungen macht.
Vorteile & Nutzen
Die Arthroskopie bietet gegenüber traditionellen offenen chirurgischen Verfahren und anderen diagnostischen Methoden mehrere signifikante Vorteile. Einer der Hauptvorteile ist die minimal-invasive Natur des Verfahrens. Durch kleine Schnitte wird ein Arthroskop in das Gelenk eingeführt, was zu einer geringeren Gewebeschädigung führt. Dies reduziert postoperative Schmerzen und die Notwendigkeit für starke Schmerzmittel.
Ein weiterer Vorteil ist die schnellere Genesung. Patienten, die sich einer Arthroskopie unterziehen, können oft früher zu ihren normalen Aktivitäten zurückkehren als nach einer offenen Gelenkoperation. Dies liegt daran, dass die geringere Gewebeschädigung weniger Heilungszeit benötigt und das Risiko von Komplikationen wie Infektionen und Narbenbildung verringert wird.
Arthroskopie ermöglicht zudem eine präzisere Diagnose und Behandlung. Mit Hilfe hochauflösender Kameras können Chirurgen das Innere des Gelenks in Echtzeit betrachten und spezifische Probleme identifizieren, die auf bildgebenden Verfahren wie Röntgen oder MRT möglicherweise nicht sichtbar sind. Dies führt zu einer genaueren Diagnose und ermöglicht es den Chirurgen, gezielte therapeutische Maßnahmen direkt durchzuführen.
Zusätzlich bietet die Arthroskopie den Vorteil einer kürzeren Krankenhausaufenthaltsdauer. Viele arthroskopische Eingriffe können ambulant durchgeführt werden, was bedeutet, dass Patienten am selben Tag nach Hause gehen können. Dies verringert die Gesamtkosten der Behandlung und minimiert die Belastung für das Gesundheitssystem.
Insgesamt bietet die Arthroskopie eine Kombination aus geringerer Invasivität, schnellerer Erholung, präziser Diagnose und Behandlung sowie geringeren Kosten, was sie zu einer bevorzugten Methode in der modernen orthopädischen Chirurgie macht.
Funktion, Wirkung & Ziele
Ehe die Arthroskopie beginnen kann, muss das zu untersuchende Gelenk mit einer Flüssigkeit, seltener mit einem Gas aufgefüllt werden. Während Bircher damals noch Stickstoff nutzte, gilt heute als goldener Standard die Natriumchloridlösung oder die Ringerlösung.
Seltener, beispielsweise bei zu befürchtenden allergischen Reaktionen des Patienten, wird auf Kohlenstoffdioxid ausgewichen. Die gewählte Lösung wird dann durch eine Spritze in das Gelenk eingespritzt. Anschließend wird die Blutzufuhr des Körperbereichs, in dem sich das Gelenk befindet, mittels Manschetten unterbrochen. Die Arthroskopie kann unter Vollnarkose, in Regionalanästhesie oder bei kleineren Eingriffen in örtlicher Betäubung erfolgen; die Wahl richtet sich nach Umfang des Eingriffs und Zustand des Patienten.
Sobald die Betäubung zu wirken beginnt, erfolgt die eigentliche Operation, indem eine etwa fünf Millimeter kleine Einschnittstelle geschnitten wird. Über diese Einschnittstelle wird das Endoskop eingeführt. Hinsichtlich des Zwecks, wozu die Arthroskopie überhaupt dienen soll, werden die diagnostische und die therapeutische Arthroskopie unterschieden. Bei der diagnostischen Arthroskopie beschränkt sich der Arzt darauf, den Zustand des Gelenks zu begutachten und seine Funktionsfähigkeit zu prüfen.
Hierzu bedient er sich beispielsweise der am Endoskop angebrachten Häkchen, um die Reißstabilität der Kreuzbänder zu prüfen. Die therapeutische Arthroskopie geht weiter und führt chirurgische Maßnahmen durch. Um am Beispiel des Knies zu bleiben, können mittels der am Endoskop angebrachten Instrumente aufgefaserte Knorpelanteile geglättet werden oder beim Kreuzbandriss die Bänder durch neue ersetzt werden.
Nach einer therapeutischen Arthroskopie schließt sich in der Regel eine Krankengymnastik an. Dadurch sollen die Funktionsfähigkeit des Gelenks und eventuell neu eingesetzter Bänder wiederhergestellt und die Beweglichkeit geübt werden.
Durchführung & Ablauf
Eine Arthroskopie beginnt mit der Vorbereitung des Patienten, die in der Regel eine gründliche medizinische Untersuchung und gegebenenfalls bildgebende Verfahren umfasst, um die genaue Lokalisation und das Ausmaß der Gelenkprobleme zu bestimmen. Am Tag des Eingriffs erhält der Patient eine Anästhesie, die entweder lokal, regional oder allgemein sein kann, abhängig von der Komplexität der Operation und den Vorlieben des Patienten sowie des Chirurgen.
Nach der Anästhesie werden kleine Einschnitte, etwa 5-10 Millimeter lang, um das betroffene Gelenk herum gemacht. Durch einen dieser Einschnitte wird das Arthroskop eingeführt, ein dünnes, röhrenförmiges Instrument mit einer Kamera und Lichtquelle. Die Kamera überträgt hochauflösende Bilder des Inneren des Gelenks auf einen Monitor, sodass der Chirurg eine detaillierte Ansicht des Gelenks hat.
Über zusätzliche kleine Schnitte können spezielle chirurgische Instrumente eingeführt werden, um diagnostische oder therapeutische Maßnahmen durchzuführen. Dies kann das Entfernen oder Reparieren von beschädigtem Gewebe, das Glätten von Knorpel oder die Entfernung von freien Gelenkkörpern umfassen. Die gesamte Prozedur dauert in der Regel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden, abhängig von der Komplexität des Eingriffs.
Nach Abschluss der Arthroskopie werden die Instrumente entfernt, die Einschnitte mit wenigen Stichen oder Steri-Strips verschlossen und ein steriler Verband angelegt. Der Patient wird in einen Aufwachraum gebracht und überwacht, bis die Anästhesie nachlässt. Nach einer kurzen Erholungsphase, die oft noch am selben Tag endet, kann der Patient in der Regel nach Hause gehen, mit detaillierten postoperativen Anweisungen zur Pflege des Gelenks und zur Rehabilitation.
Risiken & Gefahren
An der Arthroskopie wird aber auch Kritik ausgeübt. Beispielsweise wird vor allem der rein diagnostischen Arthroskopie vorgeworfen, überholt zu sein.
Seit der Verbreitung von Computertomografie und vor allem Magnetresonanztomographie wird sie nur noch selten allein zur Diagnosestellung eingesetzt. Ferner wurden, wie bei allen anderen Operationen auch, Beobachtungen gemacht, dass das Risiko, eine Thrombose zu erleiden, durch eine Arthroskopie erhöht wird. Auch Wundheilstörungen wurden als Folge einer Arthroskopie registriert.
Trotz der Kritik handelt es sich insbesondere bei der therapeutischen Arthroskopie um eine besonders schonende Maßnahme, bestehende Erkrankungen zu behandeln. Denn dieselben Kritikpunkte, die der Arthroskopie vorgeworfen werden, gelten auch bei klassischen Operationen - und zwar in noch höherem Maße.
Alternativen
Wenn eine Arthroskopie nicht möglich ist, gibt es mehrere alternative Verfahren zur Diagnose und Behandlung von Gelenkerkrankungen. Eine häufig genutzte diagnostische Methode ist die Magnetresonanztomographie (MRT). Die MRT liefert detaillierte Bilder von Weichteilen, Knorpel, Bändern und anderen Strukturen im Gelenk, ohne invasive Eingriffe. Sie ist besonders nützlich, um Entzündungen, Risse oder Degenerationen zu erkennen und bietet eine genaue Darstellung der Gelenkstrukturen.
Eine weitere bildgebende Alternative ist die Computertomographie (CT). Die CT kann in Kombination mit Kontrastmitteln detaillierte Bilder von Gelenken und Knochenstrukturen liefern. Sie ist hilfreich bei der Beurteilung von komplexen Frakturen und knöchernen Anomalien.
Ultraschall ist ebenfalls eine nicht-invasive Methode, die verwendet werden kann, um Weichteilverletzungen, Sehnenrisse oder Flüssigkeitsansammlungen in Gelenken zu erkennen. Ultraschall ist besonders vorteilhaft für die Echtzeit-Beurteilung von dynamischen Prozessen im Gelenk.
Für therapeutische Zwecke gibt es konservative Behandlungsmethoden wie Physiotherapie, die durch gezielte Übungen und Techniken zur Verbesserung der Gelenkfunktion und Schmerzlinderung beitragen kann. Medikamente, insbesondere entzündungshemmende Mittel und Schmerzmittel, können ebenfalls zur Linderung von Gelenkschmerzen und Entzündungen eingesetzt werden.
Injektionen von Kortikosteroiden oder Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk können Entzündungen reduzieren und die Gelenkfunktion verbessern. Diese Injektionen bieten oft temporäre Linderung und können die Notwendigkeit eines operativen Eingriffs hinauszögern oder vermeiden.
Wenn eine umfangreiche Reparatur erforderlich ist, kann eine offene Gelenkoperation (Arthrotomie) in Betracht gezogen werden. Diese Methode ermöglicht direkte Eingriffe am Gelenk, ist jedoch invasiver und erfordert eine längere Erholungszeit im Vergleich zur Arthroskopie.
Diese alternativen Verfahren bieten verschiedene Möglichkeiten, je nach den spezifischen Bedürfnissen und der Gesundheitslage des Patienten, um Gelenkerkrankungen effektiv zu diagnostizieren und zu behandeln.
Nachsorge und Heilungsverlauf
Nach dem Eingriff wird das Gelenk zunächst geschont, gekühlt und hochgelagert; das soll Schwellung und Blutergussbildung begrenzen. Der Verband wird in den ersten Tagen gewechselt, die Wundverschlüsse werden entfernt, sobald die kleinen Schnitte verheilt sind. Wie stark das Gelenk belastet werden darf, legt der Operateur fest, und zwar nach dem, was im Gelenk geschehen ist: Nach einer reinen Spiegelung zur Abklärung ist die Belastung meist früh wieder möglich, nach dem Ersatz eines Bandes oder der Naht eines Meniskus dagegen nur schrittweise und über einen längeren Zeitraum.
Weil das Bein nach einem Eingriff am Kniegelenk oder am Sprunggelenk vorübergehend weniger bewegt wird, gehört die Vorbeugung einer Thrombose zur Nachsorge. Sie besteht in frühem Aufstehen, in Bewegungsübungen und, je nach Eingriff und Risikoprofil des Patienten, in gerinnungshemmenden Medikamenten.
Mit dem Verschluss der Haut ist der Heilungsverlauf nicht abgeschlossen. Die Gelenkinnenhaut reagiert auf den Eingriff mit einer vorübergehenden Reizung, die sich als Schwellung und als Gelenkerguss zeigen kann; beides klingt in der Regel von selbst ab. Zunehmende Schmerzen, eine stark anschwellende, überwärmte oder gerötete Gelenkregion sowie Fieber gehören dagegen nicht zum üblichen Verlauf und sind Anlass für eine ärztliche Untersuchung, weil sie auf eine Infektion des Gelenks oder auf eine Thrombose hinweisen können.
Besonderheiten bei den einzelnen Gelenken
Der grundsätzliche Ablauf ist an allen Gelenken gleich, die Anforderungen sind es nicht.
Am Kniegelenk, dem am häufigsten gespiegelten Gelenk, ist der Innenraum vergleichsweise geräumig; die Instrumente werden meist über zwei Zugänge beiderseits der Kniescheibensehne eingeführt. Typische Anlässe sind Schäden am Meniskus, am Knorpel und an den Kreuzbändern.
Am Schultergelenk wird der Patient sitzend oder in Seitenlage gelagert, und betrachtet wird nicht nur der eigentliche Gelenkraum, sondern auch der Raum unter dem Schulterdach, in dem Sehnen und Schleimbeutel liegen. Behandelt werden hier unter anderem Risse der Rotatorenmanschette und Einengungen unter dem Schulterdach.
Das Hüftgelenk ist tief von Muskulatur umgeben und liegt eng in seiner Pfanne. Damit die Instrumente überhaupt Platz finden, wird das Bein während des Eingriffs unter Zug gehalten. Am Sprunggelenk und am Handgelenk sind die Räume noch enger, sodass dort besonders dünne Instrumente verwendet werden. Diese Unterschiede erklären, warum die Spiegelung der kleineren Gelenke später in die Anwendung kam als die des Knies und weiterhin seltener durchgeführt wird.
Quellen
- Niethard, F. U., Pfeil, J., Biberthaler, P.: Orthopädie und Unfallchirurgie.
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- Wirth, C. J., Mutschler, W., Kohn, D., Pohlemann, T. (Hrsg.): Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie.
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- Kerschbaumer, F., Weise, K., Wirth, C. J. (Hrsg.): Operative Zugangswege in Orthopädie und Traumatologie.
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- Reiser, M., Kuhn, F.-P., Debus, J.: Radiologie.
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