Augenmigräne


Aktualisiert am 30. November 2018 von Dr. med. Nonnenmacher

Schon seit vielen Jahrhunderten leiden die Menschen unter Migräne, zu denen Sonderform die Augenmigräne gehört. Diese überwiegend chronische Erkrankung stellt ein Leiden dar, welches extrem unangenehm ist und die Lebensqualität der Betroffenen immens reduziert.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Augenmigräne?

Infogramm zu den Ursachen und Symptomen bei Migräne und Kopfschmerzen. Bild anklicken, um zu vergrößern.

In der medizinischen Fachsprache verbirgt sich hinter den Synonymen ophthalmische Migräne oder Migraine ophtalmique die Augenmigräne. Diese auch ophthalmische Migräne bezeichnete Erkrankung kann in zwei unterschiedlichen Verlaufsformen auftreten.

Die Augenmigräne ist häufig so stark, dass sich die Patientinnen und Patienten aus dem alltäglichen Geschehen zurückziehen müssen. Die meist als "bedrohlich" wahrgenommene Augenmigräne kann zudem sehr schmerzhaft sein und ist durch verschiedene Begleiterscheinungen gekennzeichnet.

Die Belastung der Augenmigräne entsteht durch das vorübergehende Fehlen des Sehvermögens. Leider tritt die Augenmigräne nicht nur bei Erwachsenen auf. Immer mehr Kinder sind bereits von der Augenmigräne, einer neurologischen Erkrankung betroffen.

Ursachen

Bei der Findung der Ursachen sind noch nicht alle Vorgänge komplett erforscht worden, was insbesondere in punkto Vorbeugung und Behandlung noch eine Einschränkung darstellt. Die Ursachenfindung der Augenmigräne hat bislang Erkenntnisse gebracht, die sich auf Schwankungen des Hormonhaushaltes, unterschiedliche Stressoren, stark blendendes Licht sowie die verstärkte Aufnahme von Alkohol und Nikotin beziehen.

Als Auslöser für die Augenmigräne können zudem verschiedene Inhaltsstoffe in Lebensmitteln sowie Änderungen des Klimas verantwortlich sein. Auch einige Arzneimittel stehen im Verdacht, die Augenmigräne auslösen zu können. Im Rahmen der hormonellen Unregelmäßigkeiten können in diesem Zusammenhang die Pubertät, die Antibabypille, die Zeit unmittelbar vor der Menstruation sowie die Wechseljahre ausschlaggebend sein.

Diese Faktoren beeinflussen das Nervensystem und zentralisieren sich auf die Sehrinde, in deren Bereich sich die Arteria cerebri posterior befinden. Die entstehenden Zustände in diesen Arealen tragen dazu bei, dass bei einer Augenmigräne die Sehstörungen und Sehausfälle sowie die anhaltenden massiven Schmerzen entstehen können.

Hier finden Sie Ihre Medikamente

Symptome, Beschwerden & Anzeichen

Ein typisches Anzeichen der Augenmigräne ist das Auftreten von Sehstörungen, die jedoch nur von vorübergehender Natur sind. Sie zeigen sich an beiden Augen. Zu den häufigsten Symptomen der ophthalmischen Migräne zählt das Flimmerskotom. Dabei kommt es zu einem Flimmern vor dem Auge, das von Lichtblitzen begleitet werden kann.

Verbunden ist das Flimmerskotom mit dem Ausfall des Gesichtsfeldes. Charakteristisch ist, dass sich der äußere Blickumfang von außen nach innen verengt oder sich die Ausfälle inmitten des Gesichtsfelds zeigen. Die Ausprägung des Gesichtsfeldverlusts fällt von Patient zu Patient unterschiedlich aus.

So nehmen einige Betroffene ihre Umgebung wie unter Scheuklappen wahr. Kommt ein Flimmerskotom hinzu, erscheint ein Teilbereich des Gesichtsfelds flimmernd oder unscharf. Ähnlich wie bei der Migräne-Aura verändern sich die Skotome mitunter oder wandern von einer Richtung in die andere.

Nicht selten kommt es auch zu Lichtblitzen. Sie ähneln den grellen Lichtflecken, die beim hineinschauen in eine Lampe auftreten und nicht sofort wieder verschwinden. In manchen Fällen ändern sich die Symptome nach einigen Jahren und wechseln in andere Migräneformen über.

Ist die Augenmigräne stark ausgeprägt, gehen die Sehstörungen manchmal sogar in optische Halluzinationen über. Dazu gehören vor allem das Erscheinen von Doppelbildern oder die Wahrnehmung von Gegenständen, die in der Realität gar nicht existieren. Des Weiteren können sämtliche Symptome der klassischen Migräne auch bei der Augenmigräne auftreten.

Diagnose & Verlauf

Bei der klassischen Augenmigräne kommt es zu Erscheinungen in beiden Augen, welche die Sehfähigkeit beeinträchtigen. In diesen Fällen treten sogenannte Sehstörungen auf, die als Flimmerskotome beschrieben werden.

Typisch sind bei der Augenmigräne beidseitige Ausfälle des Gesichtsfeldes sowie die Skotome in Form von sich bewegenden Lichtblitzen. Diese Symptome treten entweder in Kombination oder einzeln auf. Der nachfolgende Verlauf ist bei der Augenmigräne durch massive klopfende Kopfschmerzen, Schmerzen im Gesicht und/oder im Nacken gekennzeichnet.

Die von einer Augenmigräne Betroffenen leiden unter Übelkeit und Erbrechen, Lichtempfindlichkeit und Schwindel. Da sich Veränderungen des Blutdruckes einstellen können, fühlen sich die Patientinnen und Patienten meist extrem unwohl und schwitzen unter Umständen stark.

Komplikationen

In vielen Fällen kann die Augenmigräne den Alltag des Patenten stark einschränken. Somit sind alltägliche Sachen und Tätigkeiten nicht mehr möglich, da die Augenmigräne zu starken Schmerzen und Schwindelgefühlen führt. Oft ist es für den Patienten auch nicht mehr möglich, seine Arbeitsstätte aufzusuchen.

Für gewöhnlich wird auch die Sehstärke stark beeinträchtigt, sodass die betroffene Person eine Sehhilfe tragen muss, um Gegenstände scharf sehen zu können. Die Augenmigräne wird nicht direkt behandelt, es gibt allerdings viele Mittel, die das Symptom abschwächen können, sodass ein gewöhnlicher Alltag wieder möglich ist. Dazu gehören vor allem Schmerzmittel.

Es ist allerdings davon abzuraten, diese auf lange Sicht einzunehmen, da sie den Magen angreifen können. Die Augenmigräne kann auch aufgrund einer Unverträglichkeit eines bestimmten Medikamentes aufkommen. In diesem Falle muss das jeweilige Medikament abgesetzt werden und es kommt zu einem positiven Krankheitsverlauf.

Wird die Augenmigräne behandelt, so kommt es in der Regel zu keinen weiteren Komplikationen. Ohne Behandlung kann die Augenmigräne die Lebensqualität stark senken und den Patienten aus dem Alltagsgeschehen herausziehen. Damit können auch soziale Probleme und Schwierigkeiten entstehen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Eine Augenmigräne bedarf nicht unbedingt einer ärztlichen Behandlung. Meist verschwinden die Beschwerden nach einigen Stunden wieder oder können durch einfache Maßnahmen selbstständig gelindert werden. Ein Arztbesuch empfiehlt sich, wenn die Symptome länger als üblich (maximal 24 Stunden) anhalten oder gesundheitliche Komplikationen auftreten. Sehstörungen wie ein Flimmerskotom oder anhaltende Lichtblitze sollten von einem Arzt untersucht werden. Eine Migräne mit Aura, also neurologischen Ausfällen, bedarf einer umgehenden Behandlung.

Bleibt die Augenmigräne unbehandelt, kann es zu einem migränösen Infarkt und in der Folge zu einem Schlaganfall kommen. Patienten, die unter einer chronischen Augenmigräne leiden, sollten generell Rücksprache mit einem Arzt halten. Bei schweren Attacken sollte zur weiteren Behandlung ein Krankenhaus aufgesucht werden. Kinder, die über Augenschmerzen und typische Migränesymptome klagen, sollten zum Haus- oder Kinderarzt gebracht werden.

Bei längeren Attacken, Schwindelanfällen und neurologischen Ausfällen muss ein Notarzt gerufen werden. Chronische Migräneattacken sollten mit einem Spezialisten besprochen werden. Fachkundiger Rat empfiehlt sich vor allem, wenn die Beschwerden mit schweren Symptomen wie Sprach- oder Bewusstseinsstörungen oder Doppelbildern verbunden sind.

Behandlung & Therapie

Eine mögliche Therapie der Augenmigräne wird schon seit langer Zeit angestrebt. Augenmigränepatienten nutzen die Angebote, welche heutzutage im Rahmen aktueller Therapiemöglichkeiten gegeben sind.

Vom Grundsatz her bezieht sich die Behandlung der Augenmigräne vorrangig auf hochwertige Medikamente. In diesem Zusammenhang setzen die Betroffenen auf solche Medikamente wie Schmerzmittel und Substanzen wie Coffein, Ergotamin und die als Betablocker bei Herzerkrankungen verordneten pharmazeutischen Stoffe. Darüber hinaus sind bei der Therapie der Augenmigräne Arzneistoffe wie Amitriptylin und Riza- oder Sumatriptan relevant.

Diese unterbrechen die Weiterleitung der Schmerzen über die Beeinflussung der zuständigen Botenstoffe und wirken sehr zuverlässig. Sumatriptan und Rizatriptan zeigen jedoch nicht bei allen Patientinnen und Patienten einen Effekt. Auch verschiedene homöopathische Wirksubstanzen auf natürlicher Basis können gegen die Symptome der Augenmigräne hilfreich sein.

Beim akuten Auftreten der Augenmigräne werden erprobte pharmazeutische Erzeugnisse wie Schmerzmittel und Medikamente gegen die Übelkeit eingenommen. Die beste "Medizin" gegen eine Augenmigräne sind jedoch die vorbeugenden Maßnahmen, welche zu deren

Die Augenmigräne ist ein Erscheinungsbild, das sich auch ohne ärztliche Behandlung in der Regel rasch zurückbildet und keine Komplikationen ausbildet. Dennoch ist Nachsorge für einen kurzen Zeitraum nach der Attacke ein sinnvolles Vorgehen. Denn der Augenmigräneanfall ist für Patienten häufig ein Ereignis, das nicht nur durch die körperlichen Symptome belastet, sondern bei einigen Menschen auch Angst hervorrufen kann.

Daher ist es gut, wenn sich an die Augenmigräne noch eine Ruhephase anschließt. Insbesondere dann macht dies Sinn, wenn sich an den eigentlichen Augenmigräneanfall eine Kopfschmerzphase anschließt. Ansprechpartner für die Behandlung und Nachsorge der Augenmigräne sind Hausarzt oder Neurologe.

Nachsorge

Nachsorge bedeutet, dass der Patient sich nach dem Anfall einige Zeit gibt, die Sehstörungen körperlich und psychisch zu verarbeiten und nicht sofort wieder der Alltagsbelastung nachzugehen. Autofahren, Sonnenlicht, Diskothekenbesuche. Die Augenmigräne ist ein Erscheinungsbild, das sich auch ohne ärztliche Behandlung in der Regel rasch zurückbildet und keine Komplikationen ausbildet.

Dennoch ist Nachsorge für einen kurzen Zeitraum nach der Attacke ein sinnvolles Vorgehen. Denn der Augenmigräneanfall ist für Patienten häufig ein Ereignis, das nicht nur durch die körperlichen Symptome belastet, sondern bei einigen Menschen auch Angst hervorrufen kann. Daher ist es gut, wenn sich an die Augenmigräne noch eine Ruhephase anschließt.

Insbesondere dann macht dies Sinn, wenn sich an den eigentlichen Augenmigräneanfall eine Kopfschmerzphase anschließt. Ansprechpartner für die Behandlung und Nachsorge der Augenmigräne sind Hausarzt oder Neurologe. Nachsorge bedeutet, dass der Patient sich nach dem Anfall einige Zeit gibt, die Sehstörungen körperlich und psychisch zu verarbeiten und nicht sofort wieder der Alltagsbelastung nachzugehen.

Autofahren, Sonnenlicht, Diskothekenbesuche, Fernsehen oder auch Lesen sind mit Anstrengung für die Augen verbunden und sind idealerweise noch für ein oder zwei Stunden zu unterlassen. Das Tragen einer Sonnenbrille bei entsprechender Witterung ist sinnvoll. Ablenkung von dem Flimmerereignis, das von Betroffenen oft auch psychisch als Belastung empfunden wird, ist ideal in der Nachsorge. Eine ausreichende Trinkmenge kann im Hinblick auf eine klassischen Anfall von Migräne ebenfalls hilfreich sein. In Absprache mit Neurologe oder Hausarzt kann auch eine Tablette zur Prophylaxe eingenommen werden.

Aussicht & Prognose

Die Augenmigräne ist ein klassisches Anfallsleiden, das sich häufig immer im gleichen Erscheinungsbild zeigt. Eine negative Prognose im Sinne einer Verschlechterung körperlicher Befunde ist nicht zu erwarten, da hinter der Augenmigräne in der Regel ja kein organischer Befund steckt. Dies gilt sowohl für Patienten, die den Anfall einfach abwarten oder die sich wegen anschließenden Kopfschmerzattacken in die Behandlung eines Arztes oder Heilpraktikers begeben.

Auch die Prognose des akuten Zustands der Augenmigräne ist sehr gut. Das Flimmerskotom, das zu einer mehr oder weniger starken Sehstörung beim Betroffenen führt, verschwindet spontan wieder. In vielen Fällen ist die Erscheinung innerhalb einer Viertelstunde bis 20 Minuten wieder vorbei. Dabei spielt es keine große Rolle, ob sich Betroffene während dieser Zeit hinlegen oder, soweit dies möglich ist, ihrem normalen Tagesablauf nachgehen.

Der einzige denkbare Verlauf, der sich etwas ungünstiger gestalten könnte, hat weniger mit dem Augenflimmern an sich zu tun als mit der psychischen Verfassung des Betroffenen. Immer wieder gibt es Patienten, die sich trotz der Stellung einer harmlosen Diagnose durch den Arzt bei jedem Anfall sehr ängstigen. Die Angst kann einen Anfall oder eine möglicherweise sich anschließende Schmerzproblematik verlängern und in manchen Fällen auch die Disposition für den nächsten Anfall etwas erhöhen. Hier ist gegebenenfalls erneute Aufklärung oder eine kurze psychotherapeutische Behandlung hilfreich.

Hier finden Sie Ihre Medikamente

Vorbeugung

Alle Ursachen, welch im kausalen Zusammenhang mit der Entstehung einer Augenmigräne stehen, sollten als sinnvolle Prophylaxen zunächst vermieden werden. Ein Verzicht auf spezielle Nahrungsmitteln und Alkohol sollte dies kein allzu großes Problem darstellen. Etwas schwieriger wird es mit den Stressfaktoren, die zwar zu einer Augenmigräne führen können, aber nicht immer ausgeschlossen werden.

Mediziner empfehlen deshalb das regelmäßige Durchführen von Entspannungsübungen und das Erlernen von Entspannungstechniken, um einer Augenmigräne erfolgreich begegnen zu können. Prophylaktisch bedeutsame Arzneistoffe gegen Augenmigräne gibt es nicht.

Das können Sie selbst tun

Es gibt keine gesonderte Therapieform bei Augenmigräne, die Leitlinien zur Behandlung basieren auf klassischer Migräne.

Die Augensymptomatik kündigt sich zuverlässig an, so dass Patienten bereits im Vorfeld medikamentös gegensteuern können. Ärzte verordnen Triptane - hierbei handelt es sich um Schmerzmittel, die speziell zur Behandlung von Migräne zugelassen sind. Mittlerweile sind die Produkte frei verkäuflich in Apotheken erhältlich.

Für den Patienten bedeutet es Sicherheit, immer eine Dosis seiner Medikamente parat zu haben. Reichen Schmerztabletten nicht aus, können vom Arzt zusätzlich Präparate gegen Übelkeit und Schwindel verordnet werden.

Kündigt sich die Augenmigräne an, sollten Patienten direkt handeln. Während bei normalen Kopfschmerzen oft ein Glas Wasser ausreicht, vergehen die Schmerzen einer Migräneattacke nicht unbehandelt. Schon bei kleinen Anzeichen kann mit der Medikamentendosis gegengesteuert werden.

Hilfreich kann für viele Patienten ein zusätzliches Anti-Stress-Programm sein. Verhaltenstherapien, Hypnosesitzungen oder Yoga können das persönliche Stresslevel senken und somit die Häufigkeit der Augenmigräne drosseln.

Am sinnvollsten ist die ursächliche Behandlung der Erkrankung. Mitunter kann Augenmigräne durch Stress, Bluthochdruck oder Hormonschwankungen ausgelöst werden. Die regelmäßige Einnahme etwaiger Blutdrucksenker und die Verminderung von Stress gehört daher oft zu den Therapiebestandteilen.

Quellen

  • Burk, A. et al.: Checkliste Augenheilkunde. Thieme, Stuttgart 2011
  • Dahlmann, C., Patzelt, J.: Basics Augenheilkunde. Urban & Fischer, München 2014
  • Masuhr K., Masuhr, F., Neumann, M.: Duale Reihe Neurologie. Thieme, Stuttgart 2013


Das könnte Sie auch interessieren

Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Augenmigräne?

Name oder Pseudonym:

Kommentar:

(Bitte auf Groß-, Kleinschreibung und verständliche, ganze Sätze achten.)

Sicherheitsfrage: Wieviel sind 30 plus 5?

Mit dem Abschicken Ihres Kommentars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten (Datenschutzerklärung) durch diese Website einverstanden.

Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Brigitte kommentierte am 26.03.2013

Mit 17 Jahren verspürte ich plötzlich während eines Ausganges, dass ich nur mit der Hälfte meines linken Auges sehen konnte. Ich bekam panische Angst, zum Glück war ich nicht allein. Nach ca. 30 Minuten ging es langsam wieder zurück. Es traten dann andere Symptome auf, die ich auch jetzt, in hohem Alter, noch immer des Öfteren habe. Anfangs kann ich z.B. beim Lesen oder im Gesicht eines Menschen einen kleinen Abschnitt nicht mehr sehen. Dann weiß ich Bescheid, dass ich wenige Zeit später ein diagonales Zackeln von klein bis immer größer werdend, bekomme. Wenn es dann langsam wieder verschwindet, meistens von einem Augenwinkel in den anderen, bekomme ich selten Kopfschmerzen, die aber nie heftig sind und oft ohne Medikamenteneinnahme wieder verschwinden.
Hierzu möchte ich noch bemerken, dass meine Schwester ebenfalls an dieser Augenmigräne mit dem Flimmerscotom litt und dabei von starken Kopfscherzen geplagt wurde, wenn sie keine Tablette während des Flimmerns zur Hand hatte. Sie bekam diese Attacken meistens dann, wenn sie mit einer Handnäherei (sie war Maßschneiderin) beschäftigt war und sie dabei einen Druck auf die Schilddrüse verspürte. Die Tochter meines Sohnes leidet schon seit ihrer Kindheit an einer Migräne mit Aura, die immer mit Sprachstörungen und Lähmungserscheinugen einhergeht. Erbrechen und starke Kopofschmerzen gehören auch meistens dazu. Sie bekommt z.B. immer beim Einkaufen in einer großen Kaufshalle eine Attacke.

Thomas kommentierte am 20.08.2013

Ich leide seit dem ich 8 Jahre alt bin an Augenmigräne. Ich bin jetzt 32 Jahre alt und habe es mit der Augenmigräne immer dann zutun, wenn es nicht sein darf, z.B. beim Autofahren oder auf der Arbeit. Es geschieht ganz plötzlich, dass ich einen flimmernden Punkt bemerke und dieser breitet sich so schnell aus, dass, wenn ich Auto fahre es gerade an den Straßenrand schaffe, bevor ich dann gar nichts mehr sehe. Wenn ich den kompletten Sehausfall habe, kommen die hämmerden Kopfschmerzen, die sich im vorderen Teil und seitlich bemerkbar machen und zu guter letzt auch noch Übelkeit verursachen. Ich möchte dazu sagen, dass ich weder Alkohol noch Nikotin zu mir nehme. ich bin aber leider mit dem Klinefelter-Syndrom xxy bestraft worden und habe ein Hormonproblem und sehr viel Stress. Wenn es zum Ausbruch kommt, versuche ich die Augen zu schließen und mich zu entspannen. Manchmal klappt es, manchmal nicht, dann helfen nur noch Kopfscherztabletten.

Patrick kommentierte am 18.12.2013

Ich hatte lange Zeit Augenmigräne. Ein Naturheiler hat meine Füße untersucht und mir zu Einlagen geraten, weil meine Füße nach Innen abknicken. Seit ich diese Einlagen trage, habe ich keine Rückenschmerzen und keine Augenmigräne mehr.

klaus kommentierte am 19.02.2014

Es wird gesagt, dass man bestimmte Nahrungsmittel meiden soll. Welche sind das und warum genau diese?

daniela kommentierte am 26.06.2014

Ich hatte heute das erste mal Augenmigräne. Innerhalb von drei Stunden trat es zweimal auf und da ich das nicht kannte, geriet ich leicht in Panik. Nach etwa 30 Minuten war es wieder weg, aber was mache ich wenn es plötzlich beim Autofahren passiert? Außer Lichtunterschieden konnte ich nichts mehr erkennen.

C.M kommentierte am 18.08.2014

Ich bin 28 Jahre alt und habe das Problem seit ich 16 bin. Meinen letzten Anfall hatte ich vor vier Tagen, davor hatte ich jahrelang Ruhe. Es beginnt mit dem linken Auge und die linke Hand wird leicht taub. Zum Glück habe ich weder Schwindel noch Erbrechen. Es geht meist 30 Minuten und dann ist alles weg, zurück bleiben nur höllische Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit. Mit der Empfindlichkeit habe ich dann drei Tage zu kämpfen.

MrHigH kommentierte am 23.09.2014

Ich bin 17 Jahre alt und leide seit ich 16 bin an Migräne.
Bis vor Kurzem blieben die Anfälle eher sehr selten, dreimal im Jahr etwa. Seit ein paar Monaten ist es aber schlimmer, da ich angefangen habe zu rauchen. Die Migräneanfälle haben mir klar gemacht, dass ich noch heute mit dem Rauchen aufhören muss, denn diese Schmerzen sind eine Plage. Ich merke es wenige Minuten bevor es richtig zur Sache geht. Zuerst fängt das rechte Auge ganz rechts am Rand an zu verschwimmen, danach merke ich es auch beim linken Auge. Es wird dann immer schlimmer, ich kann nur noch die linke Hälfte einer Uhr sehen. Nach etwa 30-45 Minuten sehe ich wieder fast normal, aber dann kommen höllische Kopfschmerzen, die erst nach einer Stunde nachlassen. Ich muss weder brechen noch was anderes, ich kann einfach kaum sehen und bekomme Kopfweh. Es helfen nur Medikamente gegen Kopfschmerzen und auch nur, wenn ich früh genug nehme. Dann sehe ich zwar rechts am Auge erstmal schlecht, dafür kann ich aber vorne alles sehen und bekomme die Kopfschmerzen nur selten. Mein letzter Anfall war gestern, vorgestern hatte ich sogar zwei Anfälle. Ich leide gerade immer noch unter Lichtempfindlichkeit und vermeide Licht, um nicht wieder einen Anfall zu bekommen. Ich sollte noch dazu sagen, dass bei mir keine Augenmigräne diagnostiziert wurde, aber ich mir zu 99,9% sicher bin, dass es eine ist, da es mir wie euch geht. Wenn ich keine Besserung merke, lasse ich mich in einem Monat untersuchen. Ich habe das Rauchen ja gerade aufgegeben und glaube, dass es jetzt besser werden müsste.

Horut kommentierte am 05.10.2014

Ich bin jetzt 79 Jahre alt. Meinen ersten Migräneanfall bekam ich auf der Flucht vor der roten Armee noch in Hinterpommern nach schockierenden Erlebnissen. Diese Anfälle waren begleitet von Unruhe, deutlicher Aura, starken halbseitigen Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die Schmerzen konnte ich mit dem Medkament Migräne-Kranit bei rechtzeitiger Einnahme kupieren. Im Alter von ca. 27 Jahren wurden die Anfälle seltener und verschwanden dann ganz. Stattdessen erlebte ich mit ca. 60 Jahren die erste Augenmigräne, allerdings ohne Kopfschmerzen. Die Gesichtsfeldausfälle und die Aura als Halbkreis verschwinden nach ca. 20 Minuten. 100 mg ASS und ein ruhiger abgedunkelter Raum helfen bei der Überwindung des Anfalls und bei der Verbesserung der Stimmungslage. Triptane haben bei mir keine Wirkung gezeigt.

pat18 kommentierte am 11.11.2014

Ich bin 20 Jahre jung und leide seit ein paar Jahren, ich schätze seit ich 18 bin, an der Augenmigräne. Mal ist es so, dass ich Wochen oder Monate keine Augenmigräne habe. Leider gibt es jedoch auch Tage in denen ich täglich Augenmigräne habe. Bei mir ist es so: Ich merke das ich mit den Augen nicht mehr genau sehen kann. Ich kann dann keinen bestimmten Punkt mehr sehen, nur alles drum herum. Das fängt leicht an und wird stärker. Hält etwa 15 min an und darauf folgene heftige Kopfschmerzen, die den ganzen Tag lang anhalten und immer schwächer werden. Noch am nächsten Morgen verspüre ich leichte Kopfschmerzen. Seit einiger Zeit ist es nun auch so, dass mir dann jedes Mal leicht übel ist und ich das Gefühl habe zu erbrechen. Ich bin beruflich den ganzen Tag am Rechner und sitze viel. Ich werde mir wohl endlich mal angewöhnen müssen gerade zu sitzen um mein Rücken und meinen Nacken zu schonen und hoffe dass die Probleme dann aufhören. Meistens tritt die Augenmigräne dann auf, wenn ich am Rechner sitze oder kurz danach, wenn ich davor ein paar Stunden am Rechner verbracht habe.

Andre kommentierte am 12.01.2015

Ich leide seit ich 14 Jahre alt bin an der Augenmigräne und habe schon alle Therapien versucht, doch leider ohne Erfolg. Die Sehstörung dauert ca. 20-30 Minuten und verschwindet dann wieder. Ich habe mich schon lange gefragt, was im Körper passiert und begonnen genauer auf die Symptome zu achten. Diese Auren sind wie kleine helle Flecken, die von der Mitte nach außen wandern. Manchmal bin ich in der Lage eine Art Ölfilm auf dem Auge zu erkennen. Es scheint also eine biochemische Substanz zu sein und wenn diese abgebaut ist, verschwinden auch die Blitze. Danach fühle ich mich aufgedreht als wenn mein Körper plötzlich ein Glückshormon ausschüttet. Ich bekomme diese Anfälle bei nasskalten Wetter und leichtem Sturm. Also wenn das Wetter wechselt. Vor den Anfällen fühle ich schon, dass es anstrengend ist richtig zu fokusieren. Ich bin während eines Anfalls zu einem Augenarzt, der nur wenig machen konnte und viele Neurologen machen auch nur das Gleiche. Wichtig wäre zu wissen, welche Stoffe über das Auge geleitet werden können und so etwas auslösen.

Doro kommentierte am 20.02.2015

Mit gut 63 Jahren, bekam ich das erste Mal einen Augenmigräne-Anfall an einem Samstag Nachmittag beim Wäsche aufhängen im vergangenen Sommer. Dauer ca. 15 Minuten. Das Ganze wiederholte sich genau einen Tag später in den Abendstunden. Für ebenfalls ca. 15-20 Minuten. Nach 25 Tagen wieder das Gleiche. Zwischendurch habe ich sowohl augenärztlich, als auch internistisch alles Nötige abgeklärt. Ohne Befund. Vor 17 Tagen wieder an zwei aufeinander folgenden Tagen das Gleiche und heute um 14 Uhr wieder eine Attackev von 25 Minuten und zwei Stunden später noch einmal 5 Minuten. Mein Arzt sagt, das Ganze sei bei mir durch extreme Hormonschwankungen ausgelöst und durch zu viel Stress. Die Erscheinungen beginnen meist mit einem zackigen Fleck in der Mitte des Gesichtsfeldes, der dann nach außen wandert. Mal farbig mal nur weiß.

Max kommentierte am 28.02.2015

Ich bin heute 52 Jahre und habe als Jugendlicher sehr unter Augenmigräne gelitten. Allerdings ist die Krankheit damals nie korrekt diagnostiziert worden. Mit ungefähr 12 Jahren trat die Migräne zum ersten mal auf, mit etwa 18 hat sie aufgehört. Bis vor 5 Jahren hatte ich nur noch einen einzigen Anfall, seitdem tritt sie unregelmäßig wieder auf, allerdings weit weniger schlimm als während meiner Jugend.

Die Symptome: Es beginnt mit einzelnen toten Flecken im Gesichtsfeld, etwa so, als ob man in helles Licht geschaut hat. Diese Flecken verdichten sich innerhalb einiger Minuten, bis sie etwa ein Drittel des Gesichtsfeld einnehmen. Allerdings sind sie nicht konstant an der selben Stelle sondern einem Flimmern ähnlich. Es ist während dieser Zeit z.B. fast unmöglich zu lesen.

Nach etwa 30 Minuten sind die Symptome so weit abgeklungen, dass ich wieder normal sehen kann. Gelegenlich treten die Sehstörungen aber nach einigen Stunden erneut auf.

Das eigentliche Leiden sind die Kopfschmerzen, die im Anschluss einsetzen. Als Kind musste ich deswegen häufiger die Schule abbrechen. Meist waren die Schmerzen so stark, dass ich mich übergeben musste. Das hat die Einnahme von Schmerzmitteln natürlich erschwert. Bis zum Abend waren die Schmerzen meist abgeklungen, am nächsten Morgen war alles wieder in Ordnung. Heute habe ich die starken Kopfschmerzen zum Glück gar nicht mehr.

Ich habe als Kind über Gewohnheiten Buch geführt, um die Ursache zu finden, allerdings ohne Erfolg. Heute bin ich sicher, dass große körperliche Anstrengungen oder Stress die Anfälle auslösen, allerdings meist mit ein bis zwei Tagen Verzögerung. Außerdem provoziert nicht jede große Anstrengung automatisch eine Augenmigräne. Ich treibe regelmäßig Sport und bin häufiger stark ausgepowert, ohne dass dies negative Folgen hat. Mit Ende 20 bin ich recht gute Zeiten über 10 km gelaufen (und habe wesentliche längere Trainingsläufe absolviert) ohne dass ich jemals Migräne hatte.

Ich verfasse diesen Bericht, weil meine knapp 13jährige Tochter heute zum ersten Mal einen Anfall von Augenmigräne hatte und dieser so heftig war, dass sie länger heulen musste, sich zwei Stunden lang immer wieder übergeben hat und sehr starke Kopfschmerzen hatte. Das Augenflimmern setzte bei ihr vormittags beim Sport ein. In der vergangenen Woche hatte sie mehrere Trainings und hat den Körper sicher stark strapaziert.

Ich hoffe, dass die Medizinforschung eines Tages wirksame Mittel zur Vermeidung der Krankheit findet.

Colette kommentierte am 20.03.2015

Ich bin jetzt 62 Jahre alt. Mit 50 Jahren hatte ich häufiger Augenmigräne, dann eine lange Zeit nicht mehr.
Jetzt habe ich wieder sehr oft Probleme. Es fängt ganz plötzlich an, ich sehe ganz verschwommen und dann werden die Finger taub, die ganze Hand, bis der ganze Arm betroffen ist. Es ist ein ganz unheimliches Gefühl.
Ich habe immer Probleme mit dem Nacken und mit der Migräne tauchen die Kopfschmerzen auf. Sie betreffen den ganzen Kopf. Ich habe immer gedacht, wenn ich etwas Süßes esse, dann hört das Flimmern auf. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich hilft.
Bei mir kommt die Migräne oft, wenn ich nicht genug gegessen habe. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?

Helmut kommentierte am 04.04.2015

Seit einigen Jahren habe ich sporadisch folgendes Symptom:
Langsam verschwimmen beim Lesen oder am Bildschirm die Buchstaben und ich kann dann meine Umgebung nur noch verschwommen wahrnehmen. Dieses Symptom verschwindet nach ca. 20 - 30 min von selbst, aber ich habe danach sehr starke Kopfschmerzen. Nach der Einnahme von Schmerzmitteln verschwindet zwar der Kopfschmerz, aber mir ist den Rest des Tages nicht wohl.

Vor einiger Zeit habe ich zufällig herausgefunden, dass die Einnahme von Zucker (am besten Traubenzucker), wenn ich ihn gleich zu mir nehme, die ganze Sache wesentlich auf ca. 10 Minuten abkürzt und die Kopfschmerzen hinterher nicht mehr so schlimm werden. Sie sind dann mit einer Tablette zu bekämpfen. Bei einem Kollegen von mir, der ähnliche Probleme hat, hilft Honig (auch was Süsses).

Walter kommentierte am 20.05.2015

Der Beginn meiner Migräneanfälle war im Alter von 10 Jahren während der Flucht vor der Roten Armee in Pommern nach traumatisierenden Erlebnissen. Symptome waren damals ausgeprägte Korona ca. 20 Minuten und hohe Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Licht und Gerüchen. Außerdem hatte ich sehr starke hämmernde halbseitige Kopfschmerzen bis zum Erbrechen. Danach Linderung der Schmerzen, aber noch den ganzen Tag anhaltend. Am nächsten Tag bin ich dann schmerzfrei. Anfallhäufigkeit: ca. alle 4 bis 5 Wochen bis zum 30. Lebensjahr. In der Zwischenzeit hatte ich bis zur Pensionierung (63. Lebensjahr) nur hin und wieder "normale" Kopfschmerzen. Dann setzte die Augenmigräne ein mit teilweisem Gesichtsausfall, die etwa alle 14 Tage auftritt, besonders nach körperlichen Anstrengungen oder psychischem Stress. Dauer ca. 20 min. Es treten nur leichte Kopfschmerzen auf. Ich bin jetzt 80 Jahre alt, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Eine erbliche Vorbelastung liegt offenbar nicht vor.

Nomi kommentierte am 07.06.2015

Ich bin 37 Jahre alt und leide an der Augenmigräne seit meiner früher Kindheit. Ich bekomme 2 bis 3 Anfälle im Jahr. Dauer 30 bis 40 min. Am wichtigsten ist es, Ruhe zu bewahren. Deswegen kann ich euch allen 0.5mg Xanor empfehlen. Es entspannt, beruhigt und lindert sogar die Schmerzen danach. Ich vermute Stress in Kombination mit Lichtwechsel von hell ins dunkel oder umgekehrt als Ursache.
Viel Erfolg.

Nadine kommentierte am 15.06.2015

Hallo.
Ich habe seit drei Jahren Sehstörungen, Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen. Ich wurde komplett untersucht. In letzter Zeit sind meine Sehstörungen stärker: Blitze, Flackern, "Mücken". Ich weiss nich mehr weiter und würde so gerne endlich wieder normal leben und Spaß am Leben haben. Ich hoffe ich kann eine Antwort bekommen. Lg Nadine

Aura kommentierte am 31.07.2015

Hallo zusammen. Wenn ich eure Berichte lese, kommen mir die Tränen. Auch bei mir wurde letzte Woche eine Augenmigräne diagnostiziert. Bin Anfang 40, war sehr erschrocken über die Symptome, die zwar nach ca. einer halben Stunde abgeklungen sind, aber irgendwie habe ich seit Tagen immer wieder so ein leichtes Flimmern und kleinste schwarze Pünktchen. Kopfschmerzen, halbseitig gehören auch dazu. Hat das auch jemand? Einerseits zwar tröstend, nicht alleine zu sein, aber dennoch schlimm.

uuscheli kommentierte am 03.08.2015

Ich hatte mit 50 die erste Augenmigräne nach einem Besuch im türkischen Dampfbad. Dieser Anfall dauerte allerdings zwei Tage. Dann habe ich lange Jahre keinen Anfall mehr gehabt. Ich bin jetzt 68, es ist ein heisser Sommer und ich habe 2-3 Anfälle pro Woche, immer bei Temperaturwechsel: von draussen in den klimatisierten Einkaufsladen oder vom kühlen Haus in die Bruthitze. Ich habe dann auch Schweißausbrüche und leichte Kopfschmerzen sowie verstopfte Nase ohne Schnupfen. Ich habe momentan auch viel Stress, so ist dies m.E. ein zusätzlicher Auslöser. Mir hilft dann eine Aspirin Brausetablette und zwei grosse Gläser Wasser. Ich vermute, dass sich Arterien "zusammenziehen" durch den kalt-warm Wechsel, denn ich bekomme auch Blitzmigränen wenn ich Eis esse. An und für sich, scheint es nicht gefährlich zu sein, ist aber extrem unangenehm und macht Angst. Ich war erstaunt zu lesen, dass es doch relativ viele Leute haben.

Andrea kommentierte am 07.09.2015

Ich bin 59 und habe diese Augenmigräne schon über 20 Jahre.
Ein Tipp meines Augenarztes: Sofort, wenn Symptome auftreten, eine Aspirin einwerfen. Die Sehstörungen und das Flimmern entstehen dann zwar trotzdem, aber es klingt nach ca. 20 Minuten ab und ich bekomme keine Kopfschmerzen.

Thomas kommentierte am 26.01.2016

Ich bin 52 Jahre alt und habe die sogenannte Augenmigräne seit meinem 24. Lebensjahr. Damals hatte ich den Anfall während des Autofahrens und konnte Verkehrsschilder nur zur Hälfte sehen. Der Spuk war nach ca. 20 Minuten wieder vorbei. Danach kamen die Anfälle zu sehr unterschiedlichen Anlässen: Nach dem Sport, beim Lesen, beim Spazierengehen oder beim Musikmachen etc.. Allerdings muss ich sagen, dass die Häufigkeit nicht besonders groß ist. Zwei Anfälle innerhalb von drei bis vier Tagen sind zwar möglich, aber im Normalfall kann es bis zu zwei Jahre dauern, bis der nächste Anfall kommt, dann aber immer ohne Ankündigung.
Meist bemerke ich es, wenn ich Buchstaben oder Wörter beim Lesen nicht sehen kann. Danach breitet sich der "bunte Kranz" bei geschlossenen Augen im ganzen Sehfeld aus. Meist ist es nach ca. 30 Minuten vorbei und es folgen Kopfschmerzen, die bis zu vier Stunden dauern können.
Den schlimmsten Anfall hatte ich im Sommer 2013. Da waren nicht nur Gesichtsfeldausfälle vorhanden, sondern auch Sprach- und Schreibstörungen. Langandauernde Kopfschmerzen und ein grauer Nebel über dem Gesichtsfeld zogen sich ganze drei Tage hin. Danach war es vorbei. Vorangegangen waren weder körperliche Anstrengung noch Alkoholgenuss, ich hatte die Nacht durchgeschlafen und saß beim Frühstück.
Während eines Anfalls nehme ich etwas Traubenzucker zu mir. Meist verkürzt das die Dauer der Aura etwas. Schmerztabletten und anderes helfen mir nicht.

Björn kommentierte am 04.02.2016

Ich habe letzte Woche die Diagnose Augenmigräne erhalten. Die Symptome sind bereits seit ca. vier Jahren da. Extreme Nackenschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Schwindel und Bluthochdruck. Was ich nur seltsam finde ist, dass es ca. alle drei Monate kommt und dann bis zu drei Wochen anhält.
Hat jemand das auch?

Henry kommentierte am 13.02.2016

Ich bin jetzt 64 Jahre alt und ich habe dieses Flimmern seit etwa fünf Jahren. Es kommt sehr unregelmäßig. Es fängt mit einem kleinen flimmernden Punkt an, der sich halbmondförmig ausbreitet. Nach ca. 20 Minuten ist der ganze Spuk wieder vorbei. Ich vermute, dass das Flimmern nur dann auftritt, wenn ich zu wenig getrunken habe. Mein Augenarzt zuckt mit den Schultern und sagt, dass dies möglich ist. Auf jeden Fall hilft mir sehr viel trinken.

Steffi kommentierte am 08.03.2016

Ich bin 22 Jahre alt und mit 15 Jahren trat es bei mir zum ersten Mal auf. Ein kleines Flimmern und dann konnte ich mit dem linken Auge alles nur noch zur Hälfte sehen. Mit 20 Jahren wurde es schlimmer, beide Augen flimmerten und dann konnte ich nichts mehr sehen, dazu Kopfschmerzen. Mittlerweile treten ebenfalls Übelkeit und Erbrechen auf. Was kann ich machen?

Bürger kommentierte am 15.03.2016

Bei mir hat die Migräne im Alter von zehn Jahren begonnen. Flimmern in den Augen aus heiteren Himmel und danach Kopfschmerzen. In der Schulzeit war es häufiger, manchmal zweimal in der Woche, bzw. mehrmals im Jahr. Später hatte ich es mehrere Jahre nicht, dann kam es wieder. Ich bin 45 Jahre alt und männlich. Mittlerweile tritt die Miräne jetzt einmal im Jahr auf. Mit dem Blutdruck hat es nichts zu tun, den hatte ich gemmessen. Die Ärzte können nicht helfen, aber das dunkle Zimmer hilft, am besten noch die Augen dabei schließen. Nach 30 Minuten ist das Flimmern weg, die Kopfschmerzen bleiben. Ich vermute, dass es bei mir durch einerseits Vererbung auftritt. Meine Mutter hat es auch, aber schlimmer mit Lähmung im Gesicht. Andererseits ist es Stress, wenn man kopfmäßig gedanklich überhitzt. Weiterhin vermute ich, dass zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen ebenfalls eine Ursache sein könnte. Zusätzlich vermute ich, dass eine hormonelle Umstellung des Körpers ebenfalls die Migräne auslösen kann.

hilde kommentierte am 23.04.2016

Vor knapp zwei Jahren bekam ich Sehstörungen. Erst eine Glaskörpertrübung (hat sich selbst aufgelöst)und danach heftiges Augenflimmern, dem eine linksseitige Migräne folgte. Beobachtet habe ich das Auftreten im Zusammenhang mit psychischem Stress. Weiter beobachtet habe ich, wenn ich wirklich schnell bin und schnell viel Kaltes trinke, kann ich die Sehstörung mildern. Außerdem neige ich zu Magnesiummangel und Unterzuckerung, das ich dann beides auch sofort zu mir nehme. Das beeinflusst das Augenflimmern und so ergeht die Migräne dann in milderer Form über mich. Die Begleiterscheinungen wie Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Nackenreize und eingeschränktes Gesichtsfeld bleiben ungemildert. Die Angst auch. Beunruhigend ist der veränderte Gemütszustand in negativer Tendenz (Unruhe, belastende Gedanken, gereizte Stimmung). Nach rund einer Stunde hat der Spuk sein Ende. Was kann man noch dagegen machen?

Wilfried der Feuerwehrmann kommentierte am 31.05.2016

Ich bin 67 Jahre alt und habe mit der Augenmigräne schon über zehn Jahre zu tun. Die Attacken treten in sehr unterschiedlichen Abständen auf. Es gibt Zeiten, da habe ich einen ganzen Monat Ruhe, dann habe ich auch Monate, wo ich bis zu zwölf Attacken habe, an manchen Tagen sogar zwei. Bei mir fängt eine Attacke so an, dass ich im Bereich der Stirn leichte Kopfschmerzen bekomme und es mir leicht übel wird. Nach ca. fünf Minuten bilden sich in meinem Sichtfeld in beiden Augen Zacken, die aussehen wie ein Kreissägeblatt, zuerst sind sie nur schemenhaft zu sehen und nach ca. zehn Minuten richtig ausgeprägt. Das Ganze Prozedere dauert ca. eine halbe Stunde, die Kopfschmerzen sind aber auszuhalten, ich nehme auch keine Medikamente ein. Nach einer Stunde ist dann alles wieder vorbei und ich fühle mich wieder fit. Den Grund der Auslösung konnte ich noch nicht erkennen.

Karin kommentierte am 26.07.2016

Ich leide bereits seit 37 Jahren an Augenmigräne. Angefangen hatte das, als ich monatelang totalen Stress hatte. Im Monat habe ich so ca. sieben Anfälle, manchmal zwei hintereinander, manchmal auch drei in der Nacht. Bei diesen Anfällen habe ich eine Panikattacke nach der anderen und bin psychisch total am Ende und leide total unter der sogenannten "Erwartungsangst", weil ich jeden Moment denke, dass wieder so ein Anfall kommt. Diese Anfälle beginnen damit, dass ich mein Gegenüber nur noch teilweise sehe, danach tritt ein kleiner Fleck rechts oder links auf, der sich dann entweder nach rechts oder links zu einem zackenartigen Halbkreis von innen nach außen vergrößert und dann irgendwann am Rande wieder verschwindet. Je weiter der zackig leuchtende Halbkreis nach außen verschwindet, desto deutlicher sehe ich dann wieder in der Mitte. Das dauert immer ca. anderthalb Stunden, früher dauerte es viel länger. Wenn ich einen Augenmigräneanfall habe, trinke ich immer einen starken Kaffee oder Espresso und ich meine, dass der Anfall dann schneller vorbei geht. Eine Freundin von mir, die auch diese Anfälle hat, trinkt immer einen starken Kaffee mit Zitrone, weil dies dann wie Aspirin wirkt. Ich habe beobachtet, dass diese Anfälle bei mir immer mit Stress, auch positivem Stress, sehr warmen schwülen Temperaturen, Temperaturwechsel und mit Verspannungen im Nacken zusammen hängen. Sportliche Tätigkeiten wirken sich positiv aus und verringern meine Anfälle.

Andreas kommentierte am 21.11.2016

Zurzeit tritt die Augenmigräne sehr oft bei mir auf. Erst war es so mit 14-15 Jahren. Dann viele Jahre gar nichts. Nun mit 43 Jahren geht das schon wieder seit vielleicht fünf Jahren. Ich denke, dass ich sehr viel Stress habe. Was kann man noch machen, außer Stressreduktion und auf die Ernährung achten?

Millenium kommentierte am 26.12.2016

Als ich das erste Mal von einer Augenmigräne heimgesucht wurde, wusste ich noch gar nicht, was das ist. Die Kopfschmerzen wurden so stark, dass ich nicht mehr zur Arbeit gehen konnte und "flach" lag. Beim Augenarzt wurde mir nach der Schilderung der Symptome mitgeteilt, dass ich unter Augenmigräne leide und mich bei einem Arzt melden solle. Mittlerweile weiß ich, dass, wenn Sehstörungen auftreten und ich weiß-schwarze Zickzacklinien sehe, ich sofort ein Kopfwehmedikament einnehmen muss, eventuell sogar später noch eine zweite Tablette, um einigermaßen glimpflich davon zu kommen. Meine Form dieser Krankheit ist diejenige mit einer Aura, wird also durch Sehstörungen angekündigt. Die Anfälle können in relativ kurzen Abständen auftreten, dann bleibe ich aber wieder längere Zeit verschont. Ich habe gelernt, immer das nötige Medikament (in meinem Fall Dolo-Spedifen) bei mir zu haben und bin seither ohne Arbeitsausfälle über die Runden gekommen.

jeannette kommentierte am 12.02.2017

Ich bin 30 Jahre alt und habe seit meinem 14. Lebensjahr Kopfschmerzen, sogar so stark, dass ich mich übergeben muss. Es tritt nich oft auf. Es kommt sehr plötzlich. Ich lese und erkenne kaum Buchstaben. Dann folgt bei der rechten Kopfhälfte, vor allem über der Schläfe ein heftiger Stich, und das mehrmals. ein Lichtflimmern wird dann größer und wenn es dann weg ist, fühlt es sich an als ob der Kopf explodieren würde. Mittlerweile treten die Kopfschmerzen - ich habe Buch geführt - immer um die Winter-Frühlings-Zeit auf. Habe sie dann ca. drei bis vier Wochen durchgehend. Was kann man machen?

Will kommentierte am 20.03.2017

Meine Augengrippe ist wohl vererbt. Ich habe gelernt damit zu leben. Einen Auslöser habe ich nie gefunden. Allerdings habe ich eine Erfahrung gemacht: Wegen der Gefahr von Herzstörungen musste ich Betablocker einnehmen (Bisoprolol 5mg). Über zehn Jahre hatte ich keine Probleme. Nach Absetzung des Betablockers begannen die Anfälle wieder.

Thomas kommentierte am 21.03.2017

Ich bin 46 Jahre alt und habe seit ich ca. Anfang 20 bin Augenmigräne. Es fängt klein an zu flimmern und breitet sich dann aus. Früher konnte das auch mal über Stunden gehen. Inzwischen so ca. 30min. Ich habe immer Kopfschmerzmittel dabei und nehme sofort zwei. Außer dem Flimmern habe ich keine Probleme. Es kommt sicherlich nicht von Stress. Ich glaube eher vom Hell-Dunkel Wechsel. In diesem Jahr leider schon bestimmt drei- bis viermal gehabt. Teilweise hatte ich aber auch schon lange Zeit keine Probleme. Was kann ich machen?

Micha kommentierte am 26.04.2017

Ich habe seit ca. zehn Jahren Augenmigräne, früher zwei- bis dreimal im Jahr. Aktuell alle 14 Tage. Früher mit Kopfschmerzen und Wortfindungsproblemen. Es hilft am besten Ruhe und ein abgedunkelter Raum. Aktuell habe ich alle zwei Wochen Augenmigräne, inzwischen meist ohne folgende Kopfschmerzen. Sehstörungen sind aber sehr nervig. Ich habe auch immer aufgeschrieben was ich gegessen habe etc. bis jetzt habe ich keinen Zusammenhang gefunden. Es gibt inzwischen auch eine Facebookgruppe für Augenmigräne.
Sollte jemand etwas finden was zum Erfolg geführt hat, wären sicher viele sehr dankbar.

Dietrich kommentierte am 24.07.2017

Ich habe noch keine Diagnose und in dieser Sache noch keinen Arzt gesehen, musste mir aber in einer Uni-Augenklinik (außerhalb der Dienstzeiten) telefonisch Rat holen. Nach Lesen eines Buches bildete sich am linken oberen Rand des Gesichtsfeldes ein dünner Kranz von schnell tanzenden, kleinen, sehr hübschen bunten Dreiecken, so Flimmern, was langsam immer breiter werdend in die Mitte wuchs, mit lesen war es bald nichts mehr. Augenrollen mit wechselndem L/R-Abdecken erwies linkes oder rechtes Auge. Nach etwa 30min prüfte ich den Blutdruck: 208/96-54 - das waren fast 20 zu viel und der Puls fast 10 unter normal. Auf die o.g. Werte hin nahm ich zwei Stöße Nitrolingual, vor 20min einen starken Espresso. Nach zwei Stunden messe ich nun 131/82-55 (wobei ich den Puls höher erwartet hätte) und demnächst gehe ich mal zum Augenarzt.

Carmen kommentierte am 10.10.2017

Meine Auramigräne habe ich seit ca. vier Monaten und sie tritt immer häufiger auf. Im letzten Monat viermal. Nach jedem "Anfall" bin ich zwei Tage dauermüde. Erst kommt der schwarze Punkt, der mit einem Schleier übers Auge zieht, der Schleier wird "dicker" und dann fängt das Blitzen an, bei mir wirklich ein Halbmond mit Blitzen. Dann rammt mir einer ein heißes Messer von innen ins Auge und spätestens dann sollte ich irgendwo sitzen. Ich habe keinen Schwindel, aber Gleichgewichtsstörungen, mir ist übel und lichtempfindlich bin ich. Mittlerweile habe ich immer Ibo600 dabei, die ich sofort nehme, wenn der schwarze Punkt auftritt. Einmal hatte ich nix dabei, so dass ich wie ein Zombie in die nächste Apotheke getorkelt bin. Im November habe ich einen Termin beim Neurologen und hoffe auf Hilfe.