Chirotherapie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Das Gebiet der Chirotherapie umfasst Methoden der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere der Beweglichkeit der Gelenke. Grundlegende Annahme der Chirotherapie ist die Überzeugung, dass der Mensch ein sich selbst regulierender komplexer Organismus ist und dass ein normal strukturierter Körper sich selbst zu heilen vermag. Die Wiederherstellung eines schmerzfreien Zustandes des Bewegungsapparates in einem Haltungsgleichgewicht ist oberstes Ziel der Chirotherapie.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Chirotherapie?

Chirotherapie
Die Diagnose in der Chirotherapie erfolgt über eine umfassende Anamnese sowie detaillierten und spezifischen körperlichen Untersuchungen zur Feststellung von orthopädischen, neurologischen bzw. rheumatologischen Asymmetrien.

Die Chirotherapie ist eine therapeutische Intervention, deren Wurzeln in manuellen Behandlungsverfahren liegen, wie sie in verschiedenen Kulturen seit Jahrtausenden angewendet werden.

Die moderne erneute Auseinandersetzung mit Chirotherapie setzte im späten 19. Jahrhundert ein und wurde erst Mitte des vergangenen Jahrhunderts von der Schulmedizin akzeptiert. Chirotherapie ist heute fester Bestandteil medizinischer Praxis. Die Diagnose in der Chirotherapie erfolgt über eine umfassende Anamnese sowie detaillierten und spezifischen körperlichen Untersuchungen zur Feststellung von orthopädischen, neurologischen beziehungsweise rheumatologischen Asymmetrien.

Dies geschieht durch geeignete radiologische Untersuchungen und spezifische Handgriffe der Chirotherapie zur Ertastung der Beweglichkeit des Muskel-Skelett-Systems, der Feststellung von Gewebeveränderungen oder zur Beurteilung der Zirkulation von Flüssigkeiten im Bewegungsapparat. Die Behandlungsmethoden der Chirotherapie sind nicht nur auf die Wiederherstellung gerichtet, vielmehr werden verschiedene manipulative Verfahren angewendet, um Läsionen zu beheben.

Funktion, Wirkung & Ziele

Der interdisziplinäre Behandlungsansatz der manuellen Verfahren erstreckt sich über die Fachgebiete der Neurologie, Orthopädie sowie der Rheumatologie. Die Bezeichnung Chirotherapie (Manuelle Medizin) ist in Deutschland dabei ärztlich ausgebildetem Personal vorbehalten; nicht ärztlich ausgebildete Therapeuten üben die Manuelle Therapie aus, Heilpraktiker und entsprechend fortgebildete Ärzte die Chiropraktik.

Zu den Anwendern manueller Verfahren zählen neben Ärzten auch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Chiropraktiker oder Osteopathen. Sie behandeln mit manuellen Verfahren Probleme des Bewegungsapparates (Muskeln und Gelenke), Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Auswirkungen der Erkrankung innerer Organe sowie neurologische Erkrankungen. Die Chirotherapie legt besonderes Augenmerk auf die Funktionalität von Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule sowie die Lösung der damit verbundenen Blockierungen, die zu Gelenkschmerzen, Tinnitus oder Muskelschmerzen führen sollen.

Infolge der häufig durch äußere Einflüsse oder Haltungsfehler ausgelösten Fehlstellung verkrampft die ein Gelenk umgebende Muskulatur und hält dieses in seiner unnatürlichen Lage, was Schmerzen auslöst. Viele Patienten berichten bereits nach der ersten Chirotherapie über eine Schmerzlinderung; nach Angaben von Anwendern genügen für einen Behandlungserfolg meist wenige Termine.

Im weiteren Umfeld der manuellen und körperbezogenen Verfahren, das auch in asiatischen Medizinsystemen verankert ist, haben sich zahlreiche Methoden etabliert, darunter beispielsweise:

Unabhängig von der Behandlungsmethode wird ein mittels Chirotherapie zu behandelnder Patient zunächst in eine geeignete Körperhaltung gebracht, damit das betreffende Gelenk vorsichtig unter Spannung gesetzt werden kann. Beim entscheidenden Behandlungsschritt wird das Gelenk dann mit den jeweils speziellen Grifftechniken in schnellen, kräftigen Impulsen über die übliche Bewegungsachse hinaus manipuliert, um die Muskelverhärtungen aufzulösen.

Chirotherapie ist in der Regel nicht schmerzhaft und soll rasch zu einer Besserung führen. Lediglich, wenn den Fehlstellungen andere Grunderkrankungen, z.B. von inneren Organen, zugrunde liegen, wird zunächst diese Erkrankung zu behandeln sein. Erst mit einsetzender Heilung soll eine Chirotherapie nachhaltig wirken können.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Wie bei allen Eingriffen gibt es auch bei der Chirotherapie mit der Manipulation der Wirbelsäule verbundene Risiken. Zu den seltenen, aber potenziell schwerwiegenden Nebenwirkungen gehören vertebrobasiläre Unfälle, Schlaganfall, Bandscheibenvorfall, Frakturen von Wirbeln oder Rippen und das Kauda-Syndrom.

Insbesondere die Manipulation der Halswirbelsäule ist mit größeren Risiken behaftet, da in diesem Bereich die Blutzufuhr zum Gehirn verläuft. Wie häufig solche schweren Komplikationen sind, ist fachlich umstritten. Bei korrekter Anwendung durch medizinisch ausgebildete Spezialisten sind schwere Nebenwirkungen selten; meist bleibt es bei einem leichten Muskelkater sowie leichten Kreislaufsymptomen.

Patienten mit einer Osteoporose, Blutgerinnungsstörungen, chronischen Bandscheibenerkrankungen mit Nervenschädigungen, Frakturen oder Tumoren wird von einer Behandlung mit Chirotherapie abgeraten. In jedem Fall sollte vor jeglichen Maßnahmen im Rahmen einer Chirotherapie eine umfangreiche Aufklärung über die Risiken einer solchen Behandlung erfolgen.

Geschichte und Entwicklung

Handgriffe zur Behandlung von Gelenken und Wirbelsäule sind sehr alt. Bereits in den hippokratischen Schriften der griechischen Antike finden sich Beschreibungen von Streck- und Zugbehandlungen des Rückens, und in vielen Kulturen gab es Laienbehandler, die verrenkte oder in ihrer Beweglichkeit gestörte Gelenke „einrenkten“. Im englischen Sprachraum waren sie als bonesetters bekannt; ihr Wissen wurde meist innerhalb von Familien weitergegeben und kaum schriftlich festgehalten.

Aus diesem volksmedizinischen Erbe entstanden im späten 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten zwei Schulen, die manuelle Techniken ordneten und zugleich mit weitreichenden Krankheitstheorien verbanden: die Osteopathie, begründet von Andrew Taylor Still, und die Chiropraktik, begründet von Daniel David Palmer. Beide nahmen an, dass Störungen am Bewegungsapparat weit über diesen hinaus Krankheiten verursachen. Diese Annahme ist bis heute nicht belegt, und die ärztliche Manuelle Medizin in Europa hat sie nicht übernommen.

Sie ging vielmehr einen eigenen Weg: Ab der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts übernahm sie die Handgriffe, löste sie von den ursprünglichen Krankheitslehren und ordnete sie in Orthopädie, Neurologie und Rheumatologie ein. Prägend wirkten Ärzte aus Deutschland, der damaligen Tschechoslowakei und der Schweiz, die den Untersuchungsgang beschrieben, Befunde nachvollziehbar zu erheben versuchten und die Ausbildung in Kursform organisierten. In Deutschland setzte sich für diese ärztliche Variante die Bezeichnung Chirotherapie durch. Ärztliche Seminargesellschaften schlossen sich zu einem Dachverband, der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin, zusammen, der die Kursinhalte abstimmt. Mit der Aufnahme in die ärztliche Weiterbildungsordnung wurde die Chirotherapie schließlich zu einer förmlich anerkannten Zusatzqualifikation und damit Teil der regulären Versorgung.

Ausbildung und rechtlicher Rahmen

Die Zusatzbezeichnung, die zum Führen des Begriffs berechtigt, heißt in der ärztlichen Weiterbildungsordnung heute Manuelle Medizin/Chirotherapie. Sie setzt eine abgeschlossene oder weit fortgeschrittene Facharztweiterbildung voraus und wird über eine in Blöcken organisierte Kursweiterbildung mit umfangreichen praktischen Übungen erworben; am Ende steht eine Prüfung bei der zuständigen Landesärztekammer. Die Kurse vermitteln nicht in erster Linie Kunstgriffe, sondern den Untersuchungsgang und vor allem das Erkennen von Gegenanzeigen. Da die Weiterbildungsordnungen von den Ärztekammern der Bundesländer erlassen werden, unterscheiden sich Einzelheiten regional.

Von der Chirotherapie zu unterscheiden sind zwei benachbarte Qualifikationen, die im Alltag häufig verwechselt werden. Die Manuelle Therapie ist die Fortbildung nichtärztlicher Therapeuten, vor allem von Physiotherapeuten. Sie wird auf ärztliche Verordnung erbracht und arbeitet schwerpunktmäßig mit mobilisierenden Techniken sowie mit Behandlungen der Muskulatur. Die Chiropraktik wird in Deutschland von Heilpraktikern und von entsprechend fortgebildeten Ärzten ausgeübt und geht auf die eigenständige amerikanische Schule zurück. In der Praxis überschneiden sich die Handgriffe erheblich; die Unterschiede liegen weniger in der Technik als im Ausbildungsweg, im Berufsrecht und im theoretischen Überbau. Für Patienten ist deshalb weniger die Bezeichnung des Verfahrens von Bedeutung als die Frage, welche Qualifikation der Behandelnde nachweisen kann.

Untersuchung und Ablauf einer Behandlung

Vor jeder Behandlung steht die Anamnese: Art, Ort und Verlauf der Beschwerden, auslösende Bewegungen, Vorerkrankungen, Unfälle, Operationen, eingenommene Medikamente. Besonderes Gewicht haben dabei Warnzeichen, die gegen eine manuelle Behandlung sprechen und eine weitere Abklärung nötig machen – etwa Fieber, ungewollter Gewichtsverlust, nächtliche Ruheschmerzen, Gefühlsstörungen, Lähmungserscheinungen, eine Störung von Blasen- oder Darmfunktion oder ein zeitlich passendes Unfallereignis.

Es folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt beurteilt Haltung und Gangbild, prüft die aktive Beweglichkeit, bewegt anschließend die Gelenke passiv und achtet darauf, wie die Bewegung am Ende des Wegs abgebremst wird. Die einzelnen Wirbelsäulensegmente werden zusätzlich mit kleinen Federungs- und Verschiebebewegungen geprüft; gesucht wird eine umkehrbare Bewegungseinschränkung, die in der Manuellen Medizin als Blockierung bezeichnet wird. Getastet werden ferner Muskelspannung, druckempfindliche Punkte und Gewebeveränderungen. Eine kurze neurologische Untersuchung von Reflexen, Kraft und Berührungsempfinden gehört dazu; bei entsprechendem Verdacht kommen bildgebende Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT hinzu.

Die Behandlung selbst besteht aus mehreren Bausteinen, die in unterschiedlicher Kombination eingesetzt werden. Weichteiltechniken lockern zunächst die Muskulatur. Bei der Mobilisation wird das Gelenk langsam und wiederholt bis an die Bewegungsgrenze geführt. Muskuläre Techniken nutzen die Entspannung, die auf eine kurze Anspannung gegen Widerstand folgt, um den Bewegungsspielraum zu erweitern. Die Manipulation schließlich ist ein sehr kurzer, kleiner Impuls aus einer zuvor sorgfältig aufgebauten Vorspannung heraus; sie ist nicht kraftvoll, sondern präzise. Häufig ist dabei ein Knackgeräusch zu hören, das durch Gasbläschen in der Gelenkflüssigkeit entsteht und weder ein Zeichen für Erfolg noch für Schaden ist.

Eine einzelne Sitzung dauert meist nur wenige Minuten, die Erstuntersuchung erheblich länger. Die Lagerung ist so gewählt, dass der Behandelte möglichst entspannt liegt oder sitzt, denn eine angespannte Muskulatur macht den Handgriff schwerer und unangenehmer. In den Stunden nach der Behandlung kommt es nicht selten zu einem Ziehen wie bei Muskelkater, zu Müdigkeit oder kurzzeitig verstärkten Beschwerden. An der Halswirbelsäule wird besondere Zurückhaltung geübt: Dort wird häufig zunächst nur mobilisiert, und vor einem Impuls gehört eine Aufklärung über die seltenen, aber ernsten Risiken zum sorgfältigen Vorgehen.

Wissenschaftliche Einordnung

Der zentrale Befund der Chirotherapie, die Blockierung, ist eine Funktionsdiagnose. Sie lässt sich nicht im Bild darstellen, sondern nur ertasten, und die Übereinstimmung verschiedener Untersucher bei der Zuordnung zu einem bestimmten Segment ist begrenzt. Auch der Wirkmechanismus einer Manipulation ist nicht abschließend geklärt; diskutiert werden vor allem reflektorische Einflüsse auf die Muskelspannung und auf die Schmerzverarbeitung, während die Vorstellung, ein Wirbel werde „zurückgeschoben“, als überholt gilt.

Für Beschwerden des Bewegungsapparates, insbesondere für Rückenschmerzen, wird die manuelle Behandlung in der Fachdiskussion als eine Möglichkeit unter mehreren geführt. Die beschriebenen Effekte gelten als eher klein und meist kurzfristig, und sie unterscheiden sich in Untersuchungen häufig nicht deutlich von denen anderer Verfahren wie Bewegungstherapie, Massage oder Wärmetherapie. Für die Behandlung von Erkrankungen innerer Organe über die Wirbelsäule fehlt dagegen ein tragfähiger Nachweis. Erschwerend kommt hinzu, dass sich manuelle Verfahren schlecht vergleichend prüfen lassen, weil eine für beide Seiten nicht erkennbare Scheinbehandlung bei Handgriffen kaum herzustellen ist.

Aus dieser Einordnung folgt eine praktische Konsequenz: Eine passive Behandlung sollte die aktive Bewegung nicht ersetzen. Sie kann einen Bewegungsspielraum eröffnen, den anschließendes Üben, Kräftigen und alltägliche Bewegung ausfüllen müssen. Bleibt es bei wiederholten Handgriffen ohne eigenes Zutun, besteht die Gefahr, dass die Ursache der Beschwerden unangetastet bleibt.

Nachsorge, Wiederholung und Kosten

Nach einer Behandlung wird üblicherweise empfohlen, den behandelten Abschnitt weder zu schonen noch stark zu belasten, sondern in Bewegung zu bleiben. Häufig werden Übungen für zu Hause gezeigt, die die gewonnene Beweglichkeit erhalten und die stabilisierende Muskulatur kräftigen sollen. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden gehört zur Nachsorge außerdem der Blick auf die Umstände, die sie unterhalten – Arbeitshaltung, einseitige Belastung, Bewegungsmangel, Stress.

Wie oft eine Chirotherapie wiederholt wird, richtet sich nach Befund und Verlauf. Zeigt sich nach einigen Terminen keine Veränderung, ist das kein Anlass für immer weitere Handgriffe, sondern für ein Überdenken der Diagnose. Eine dauerhafte Behandlung ohne fassbaren Befund gilt als nicht sinnvoll, weil sie Beschwerden nicht bessert und Behandelte an ein passives Vorgehen gewöhnt.

Bei den Kosten ist zu unterscheiden. Chirotherapeutische Leistungen von Ärzten mit der entsprechenden Zusatzbezeichnung gehören im Grundsatz zur Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung; privat Versicherte rechnen nach der ärztlichen Gebührenordnung ab. Die auf Verordnung erbrachte Manuelle Therapie durch Physiotherapeuten wird als Heilmittel verordnet, wobei für Erwachsene die übliche gesetzliche Zuzahlung anfällt. Eine chiropraktische Behandlung beim Heilpraktiker ist dagegen in aller Regel selbst zu bezahlen; ob eine private Zusatzversicherung sie erstattet, hängt vom Tarif ab. Konkrete Beträge lassen sich nicht allgemein angeben, weil sie von Umfang, Abrechnungsweg und Vertrag abhängen – ein Kostenvoranschlag vor Behandlungsbeginn schafft hier Klarheit.

Vorbereitung auf den Termin

Eine besondere Vorbereitung erfordert eine chirotherapeutische Behandlung nicht; nüchtern erscheinen muss niemand. Hilfreich ist jedoch, alles mitzubringen, was die Vorgeschichte belegt: frühere Arztbriefe, Befunde und vor allem vorhandene Aufnahmen aus Röntgen, CT oder MRT. Sie ersparen Wiederholungsuntersuchungen und helfen, Gegenanzeigen zu erkennen.

Wichtig ist außerdem eine vollständige Auskunft über eingenommene Medikamente. Gerinnungshemmende Mittel, eine bekannte Osteoporose, eine Behandlung mit Kortison über längere Zeit, eine Tumorerkrankung in der Vorgeschichte oder eine entzündlich-rheumatische Erkrankung verändern die Abwägung erheblich und müssen angesprochen werden, auch wenn nicht ausdrücklich danach gefragt wird. Dasselbe gilt für einen kürzlichen Unfall, etwa ein Schleudertrauma, sowie für eine bestehende Schwangerschaft.

Zweckmäßig ist bequeme, nicht einengende Kleidung, da für die Untersuchung der Rücken und häufig auch die Beine zugänglich sein müssen. Wer sich Beschwerden vorher kurz notiert – seit wann, wo genau, wobei besser, wobei schlechter, welche Bewegung nicht mehr gelingt –, erleichtert die Einordnung deutlich. Für die Zeit unmittelbar nach der Behandlung empfiehlt es sich, keine schwere körperliche Belastung und keine lange Autofahrt einzuplanen, weil kurzzeitige Reaktionen wie Muskelziehen oder Kreislaufsymptome auftreten können. Wer allein anreist und zu Kreislaufbeschwerden neigt, sollte das vor dem Termin ansprechen.

Quellen

  • Lawall, J., Thiele, S.: Leitfaden Manuelle Medizin.
    ISBN: 9783437450631
  • Winkelmann, C., Beyer, L., Günther, P. (Hrsg.): Manuelle Therapie, manuelle Medizin, Osteopathie.
    ISBN: 9783456863337
  • Niethard, F. U., Biberthaler, P., Pfeil, J.: Duale Reihe Orthopädie und Unfallchirurgie.
    ISBN: 9783132443150
  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Aust, G., Engele, J., Kirsch, J., et al.: Anatomie.
    ISBN: 9783132452572

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