Manuelle Lymphdrainage
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Im menschlichen Körper werden abgestorbene Zellen, Stoffwechselprodukte und ähnliche Stoffe mit der Lymphflüssigkeit aus dem Gewebe abtransportiert. Dabei stellt das Lymphsystem ein weit verzweigtes Netz dar, welches dem Herz-Kreislauf-System nicht unähnlich ist. Kommt es jedoch zu einer Störung in diesem System, kann es zu unangenehmen und schmerzhaften Schwellungen kommen, welche jedoch häufig durch eine manuelle Lymphdrainage behoben werden können.
Was ist die Manuelle Lymphdrainage?
Die manuelle Lymphdrainage ist eine besondere Therapieform aus dem Bereich der physikalischen Anwendungsgebiete. Der Schwerpunkt der manuellen Lymphdrainage liegt auf der Entstauung geschwollener Körperbereiche, insbesondere in den Extremitäten. Diese können nach einer Tumorentfernung, Operation oder Verletzung zu Schwellungen neigen, welche zu Spannungen und Schmerzen führen.
Die Manuelle Lymphdrainage setzt sich aus verschiedenen Handgriffen in Form von Griff- und Massagetechniken zusammen. Diese Techniken sollen nicht nur die Lymphflüssigkeit in Richtung Hals verschieben, sondern auch zu einer Aktivierung des gesamten Lymphsystems führen.
Eine manuelle Lymphdrainage darf nur durch ausgebildete Fachkräfte, zumeist Physiotherapeuten oder Masseure, angewandt und abgerechnet werden, die eine zusätzliche Ausbildung in diesem Bereich absolviert haben. Die Therapeuten greifen dabei auf verschiedene Techniken, wie Kreisbewegungen, Pump-, Zupf-, Schöpf- und Drehgriffe zurück.
Geschichte & Entwicklung
Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) wurde in den 1930er Jahren von dem dänischen Ehepaar Dr. Emil Vodder und Estrid Vodder entwickelt. Während ihrer Arbeit mit Patienten an der französischen Riviera beobachteten die Vodders, dass viele Menschen mit chronischen Erkältungen geschwollene Lymphknoten hatten. Sie entwickelten daraufhin spezielle Massagegriffe, die das Lymphsystem anregen und den Abtransport von Gewebeflüssigkeit fördern sollten.
1936 präsentierten die Vodders ihre Methode erstmals in Paris. In den folgenden Jahren erweiterten und systematisierten sie die Technik, die auf sanften, rhythmischen und kreisenden Bewegungen basiert. Ziel war es, den Lymphfluss zu verbessern und Stauungen, wie sie etwa bei Lymphödemen auftreten, zu reduzieren.
Die Methode gewann ab den 1960er Jahren international an Bedeutung, vor allem durch die Integration in die physikalische Therapie. In Deutschland spielte Dr. Johannes Asdonk eine Schlüsselrolle bei der Etablierung der MLD in der medizinischen Praxis. Er gehörte 1967 zu den Gründern der Gesellschaft für manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder, die zur Weiterentwicklung und Standardisierung der Methode beitrug.
Heute ist die Manuelle Lymphdrainage ein wesentlicher Bestandteil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie und wird weltweit in der Behandlung von Lymphödemen und anderen Erkrankungen eingesetzt.
Einsatz & Indikation
Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) wird durchgeführt, um den Lymphfluss zu fördern und Schwellungen durch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe zu reduzieren. Sie ist besonders bei Lymphödemen angezeigt, die häufig nach operativen Eingriffen, wie der Entfernung von Lymphknoten bei Krebsbehandlungen, auftreten. Auch bei chronischen venösen Erkrankungen, wie Venenschwäche, kann die Lymphdrainage unterstützend wirken.
Ein weiteres Einsatzgebiet sind posttraumatische oder postoperative Schwellungen, etwa nach Verletzungen, Operationen oder Verbrennungen. In solchen Fällen hilft die MLD, die Heilung zu beschleunigen und Schmerzen zu lindern, indem sie die Gewebespannung verringert. Sie wird auch bei Lipödemen eingesetzt, einer chronischen Fettverteilungsstörung, die oft mit Schwellungen und Schmerzen einhergeht.
MLD kann außerdem bei bestimmten Hauterkrankungen, wie Sklerodermie oder Rosacea, sowie bei rheumatischen Erkrankungen angewendet werden, um Entzündungen und Schwellungen zu mindern. In der Schmerztherapie wird sie zur Entspannung und Verbesserung der Durchblutung genutzt.
Nicht zuletzt findet die Lymphdrainage auch in der Prävention Anwendung, etwa bei Personen mit Neigung zu geschwollenen Beinen durch langes Stehen oder Sitzen. Wichtig ist, dass die MLD bei bestimmten Kontraindikationen wie akuten Infektionen, Herzinsuffizienz oder Thrombosen nicht angewendet wird.
Vorteile & Nutzen
Die Manuelle Lymphdrainage (MLD) bietet spezifische Vorteile, die sie von anderen Behandlungsmethoden abheben. Sie ist eine sanfte, nicht-invasive Technik, die ohne den Einsatz von Medikamenten auskommt, wodurch Nebenwirkungen minimiert werden. Im Gegensatz zu chirurgischen oder medikamentösen Ansätzen wirkt die MLD direkt auf das Lymphsystem und fördert den natürlichen Abfluss von Gewebeflüssigkeit, was besonders bei Lymphödemen effektiv ist.
Ein weiterer Vorteil ist ihre schmerzlindernde Wirkung. Die sanften, rhythmischen Bewegungen beruhigen die Haut und das darunterliegende Gewebe, was Spannungsgefühle und Schmerzen reduziert. Im Vergleich zu herkömmlichen Massagetechniken wirkt die MLD nicht mechanisch tief ins Gewebe ein, sondern konzentriert sich auf oberflächliche Strukturen, wodurch sie auch bei empfindlichen oder geschädigten Körperstellen angewendet werden kann.
Die MLD unterstützt zudem die Heilung nach Operationen oder Verletzungen, indem sie Schwellungen mindert und die Durchblutung fördert. Dadurch können Genesungszeiten verkürzt werden. Auch im Vergleich zu reinen physikalischen Maßnahmen, wie Bandagierungen, bietet sie den Vorteil einer unmittelbaren Wirkung auf das Lymphsystem.
Darüber hinaus wird die MLD oft als wohltuend und entspannend empfunden, was sie bei Patienten beliebt macht. Sie kann zudem individuell angepasst werden und eignet sich für eine Vielzahl von Indikationen, von Lymphödemen bis zu Haut- und Schmerzproblemen.
Funktion, Wirkung, Anwendung & Ziele
Die manuelle Lymphdrainage wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Insbesondere nach einer Lymphknotenentfernung in Folge einer Tumorerkrankung, kann sie dem Patienten Abhilfe schaffen. Denn entfernte Lymphknoten können zu Schwellungen, den sogenannten Lymphödemen, führen.
Im Rahmen der manuellen Lymphdrainage wird in einem ersten Schritt versucht, die übrig gebliebenen Lymphgefäße zu stimulieren, sodass die Lymphflüssigkeit besser abtransportiert werden kann. Im Anschluss wird durch das Anlegen von Kompressionsverbänden das Zurückfließen der Lymphe verhindert. Dieser erste Schritt der Entstauung und Erweichung der betroffenen Gebiete sollte täglich oder zumindest mehrmals in der Woche durchgeführt werden.
In der zweiten Phase der manuellen Lymphdrainage bei Tumorpatienten, wird die Lymphflüssigkeit nur noch am Rückfluss gehindert, um das erreichte Ziel der Entstauung aufrechtzuerhalten. Aber auch nach Operationen oder Verletzungen kann es zu einer Flüssigkeitseinlagerung im Bindegewebe kommen. Diese setzt sich in diesem Fall aus Blut- und Wassereinlagerungen zusammen.
Bei solchen Verletzungen soll durch die manuelle Lymphdrainage die Flüssigkeit aus dem Bindegewebe in die Lymphbahnen verschoben werden, damit sie abtransportiert werden kann. Es werden zumeist Verschiebetechniken angewandt, die kreisförmig ausgeführt werden.
Aber auch im Wellnessbereich kommt es zur Anwendung von manueller Lymphdrainage zur Entspannung oder bei speziellen Hautproblemen, wie Akne oder Cellulite. Bei der Aknebehandlung soll die manuelle Lymphdrainage helfen, Gewebeflüssigkeit und Entzündungsstoffe abzutransportieren, bevor diese zu Entzündungen in Form von Pickeln führen. Das Hautbild soll sich dadurch verbessern.
Bei Cellulite sollen vorhandene Stauungen gelöst werden und die überflüssigen Flüssigkeitsablagerungen aus dem Bindegewebe entfernt werden. Eine manuelle Lymphdrainage soll die Cellulite-Behandlung unterstützen; sie allein gilt jedoch nicht als ausreichend. Empfohlen werden begleitend regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung. Für die kosmetischen Anwendungsgebiete der Lymphdrainage liegen bislang keine belastbaren Wirksamkeitsnachweise vor.
Weitere Anwendungsgebiete der manuellen Lymphdrainage können Nervenschmerzen, einige Migräneformen oder starke Verschleimungen im Rahmen einer Atemwegserkrankung sein.
Durchführung & Ablauf
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, die in mehreren systematischen Schritten durchgeführt wird. Der Therapeut beginnt mit sanften, kreisenden Bewegungen an den sogenannten Lymphknotenstationen, meist im Hals- oder Schlüsselbeinbereich. Dies dient dazu, die zentralen Lymphknoten zu "entleeren" und den Weg für die nachfolgende Behandlung vorzubereiten.
Im nächsten Schritt arbeitet sich der Therapeut in Richtung der Schwellung oder des betroffenen Bereichs vor. Dabei werden spezielle Griffe wie stehende Kreise, Pumpgriffe, Schöpfgriffe und Drehgriffe verwendet. Diese Bewegungen sind sanft und rhythmisch, um die Lymphgefäße nicht zu überlasten und die natürliche Fließrichtung der Lymphe zu unterstützen.
Ein zentraler Bestandteil ist das Prinzip „zentripetal arbeiten“, das heißt, die Massage erfolgt immer in Richtung des Lymphflusses hin zu den großen Lymphknoten. Besonders bei Lymphödemen wird darauf geachtet, zuerst die angrenzenden, weniger betroffenen Gebiete zu behandeln, bevor der gestauteste Bereich bearbeitet wird.
Die Dauer und Intensität der Behandlung hängen von der Diagnose und dem Schweregrad des Ödems ab. Eine Sitzung dauert in der Regel 30 bis 60 Minuten. Zum Abschluss kann die Behandlung durch Kompressionsbandagen oder -strümpfe ergänzt werden, um die Wirkung der MLD zu unterstützen und die Flüssigkeitsansammlung nachhaltig zu verhindern.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Eine fachgerecht durchgeführte Lymphdrainage birgt nur selten Risiken oder Nebenwirkungen. Allerdings gibt es bestimmte Kontraindikationen, welche die Anwendungsmöglichkeiten einer manuellen Lymphdrainage einschränken.
Bei einer Herzschwäche oder Wasseransammlung in den Beinen aufgrund einer Herzerkrankung, kann die manuelle Lymphdrainage den Gesundheitszustand des Patienten verschlechtern, da das Herz zusätzlich überlastet wird.
Das gleiche gilt für Organstörungen der Nieren, Leber oder des Kreislaufs. Hier kann eine manuelle Lymphdrainage zu einer weiteren Schädigung der betroffenen Organe führen.
Des Weiteren hat diese Form der physikalischen Therapie bei Blutgerinnungsstörungen oder Thrombosen zu unterbleiben. Bei akuten bakteriellen Entzündungen wie einer Wundrose (Erysipel) ist die manuelle Lymphdrainage nicht anzuwenden, weil Erreger verschleppt werden können. Auch bei erhöhter Körpertemperatur oder akuten allergischen Reaktionen kann ihr Einsatz mehr Schaden als Nutzen bringen und sollte daher sorgfältig abgewogen werden.
Bei einer unprofessionell durchgeführten Lymphdrainage kann es jedoch zu einer zusätzlichen Zerstörung der Lymphgefäße oder einer weiteren Erhöhung der Lymphmenge kommen. Aufgrund der guten Fachausbildung ist mit solchen Nebenwirkungen der manuellen Lymphdrainage bei ausgebildeten Therapeuten jedoch nur selten zu rechnen.
Alternativen
Es gibt verschiedene Alternativen zur Manuellen Lymphdrainage, die eingesetzt werden können, wenn diese nicht möglich ist oder ergänzende Maßnahmen erforderlich sind. Eine der wichtigsten Alternativen ist die apparative intermittierende Kompressionstherapie (AIK). Dabei werden Manschetten verwendet, die mechanischen Druck auf das Gewebe ausüben und den Lymphfluss unterstützen. Diese Methode ist besonders geeignet, wenn eine regelmäßige manuelle Behandlung nicht verfügbar ist, sollte jedoch individuell angepasst werden, um Druckschäden zu vermeiden.
Kompressionstherapie mit Bandagen oder Kompressionsstrümpfen stellt eine weitere wichtige Option dar. Sie hilft, die Lymphflüssigkeit im Gewebe zu reduzieren und ein erneutes Ansammeln zu verhindern. Diese Methode ist oft ein wesentlicher Bestandteil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE).
Zusätzlich können physikalische Maßnahmen wie Bewegungstherapie oder spezielle Gymnastikübungen eingesetzt werden. Diese fördern den Lymphfluss durch die Aktivierung der Muskelpumpe, insbesondere wenn sie mit Kompressionskleidung kombiniert werden.
Medikamentöse Ansätze spielen eine untergeordnete Rolle, da es keine Medikamente gibt, die den Lymphfluss direkt verbessern. Allerdings können Entwässerungsmittel in speziellen Fällen bei Begleiterkrankungen sinnvoll sein.
In der Naturheilkunde werden auch manuelle Methoden wie Osteopathie oder Reflexzonentherapie angewandt, die indirekt auf das Lymphsystem einwirken. Wichtig ist, dass jede alternative Methode individuell auf den Patienten abgestimmt und bei Kontraindikationen wie Herzinsuffizienz mit Vorsicht angewandt wird.
Formen und Stadien des Lymphödems
Für die Behandlung ist entscheidend, welche Art von Schwellung vorliegt. Ein primäres Lymphödem beruht auf einer angeborenen Fehlanlage von Lymphgefäßen oder Lymphknoten; es fällt häufig erst im Jugend- oder jungen Erwachsenenalter auf und betrifft meist die Beine. Ein sekundäres Lymphödem entsteht dagegen an einem zuvor gesunden Lymphsystem, etwa nach der Entfernung von Lymphknoten, nach einer Bestrahlung, nach Verletzungen und Entzündungen oder durch einen Tumor, der auf Lymphbahnen drückt.
Die Ausprägung wird in Stadien beschrieben. Im Latenzstadium ist das Lymphsystem bereits geschädigt, eine Schwellung aber noch nicht sichtbar. Im nächsten Stadium ist das Ödem weich, hinterlässt auf Druck eine Delle und geht durch Hochlagern ganz oder teilweise zurück. Danach folgt ein Stadium, in dem sich die Schwellung durch Hochlagern nicht mehr zurückbildet und das Gewebe härter wird, weil Binde- und Fettgewebe zunehmen. Das schwerste Stadium mit ausgedehnten Gewebeveränderungen und starker Verformung der Gliedmaße wird als Elephantiasis bezeichnet.
Einen einfachen Hinweis liefert das Stemmersche Zeichen am Fuß: Lässt sich die Haut über der zweiten Zehe nicht oder nur schwer als Falte abheben, spricht das für ein Lymphödem. Abzugrenzen sind das Lipödem, eine meist symmetrische und druckschmerzhafte Fettverteilungsstörung, sowie Wassereinlagerungen bei Venen-, Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen. Diese Unterscheidung ist keine Formsache, denn die Behandlungen unterscheiden sich erheblich; sie gehört in ärztliche Hand und nicht an den Anfang einer Massagebehandlung.
Verordnung, Ausbildung und Kostenübernahme
Die Manuelle Lymphdrainage ist ein Heilmittel und wird ärztlich verordnet. Erbringen dürfen sie Physiotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister mit entsprechender Zusatzqualifikation; die Fachweiterbildung dafür umfasst an anerkannten Schulen etwa vier Wochen mit rund 180 Unterrichtseinheiten. Auf der Verordnung sind unter anderem die vorgesehene Behandlungszeit und die Frage vermerkt, ob eine Kompressionsbandagierung dazugehört.
Die auffällig sanfte Arbeitsweise hat einen anatomischen Grund. Die Lymphgefäße befördern die Flüssigkeit mit eigenen rhythmischen Zusammenziehungen ihrer Wände, in Ruhe etwa zehn- bis zwölfmal pro Minute. Leichte Dehnreize an der Haut sollen diese Eigenbewegung anregen, während kräftiger Druck die dünnwandigen Gefäße eher zusammenpresst. Darin liegt der wesentliche Unterschied zur klassischen Massage, die tiefer und kräftiger auf die Muskulatur zielt.
Als alleinige Maßnahme hält die Entstauung meist nur kurz an, weil sich das Gewebe ohne anschließende Kompression rasch wieder füllt. Die Lymphdrainage ist deshalb Teil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie, zu der außerdem die Kompression mit Bandagen oder Strümpfen, eine sorgfältige Hautpflege und Bewegungsübungen unter Kompression gehören. Behandelt wird in zwei Phasen: Auf eine intensive Entstauungsphase folgt eine Erhaltungsphase, in der die erreichte Umfangsverminderung gesichert wird und die Kompressionsversorgung die Hauptrolle übernimmt.
Lymphdrainagen, die im Wellnessbereich als Wohlfühlanwendung angeboten werden, sind keine ärztlich verordnete Leistung und werden selbst bezahlt. Wer eine dauerhafte oder wiederkehrende Schwellung bemerkt, sollte deren Ursache vor solchen Anwendungen ärztlich abklären lassen.
Quellen
- Földi, M., Földi, E., Kubik, S. (Hrsg.): Lehrbuch Lymphologie.
ISBN: 9783437593321
- Bringezu, G., Schreiner, O. (Hrsg.): Lehrbuch der Entstauungstherapie.
ISBN: 9783662605752
- Kolster, B. C.: Massage.
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- Gutenbrunner, C., Glaesener, J.-J.: Rehabilitation, physikalische Medizin und Naturheilverfahren.
ISBN: 9783540334118
- Storck, U., Junker, H. O., Rostalski, W.: Technik der Massage.
ISBN: 9783131396006
