Phenobarbital
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
Sie sind hier: Startseite Wirkstoffe Phenobarbital
Phenobarbital ist ein Arzneistoff, der zur Gruppe der Barbiturate gehört. Es wird in der Epilepsiebehandlung eingesetzt.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist Phenobarbital?
Phenobarbital ist ein Barbiturat. Barbiturate sind Arzneistoffe, die eine hypnotische, narkotische oder sedierende Wirkung aufweisen. Der Name Barbiturate leitet sich von der Barbitursäure ab, dem chemischen Grundkörper dieser Stoffgruppe; sie selbst wirkt noch nicht dämpfend. Barbiturate wirken biochemisch über den sogenannten GABA-Rezeptor.
Es kann zwischen kurz wirkenden, mittellang wirkenden und lang wirkenden Barbituraten unterschieden werden. Phenobarbital gehört zu den lang wirkenden Barbituraten. Noch weit bis in die 1960er und 1970er Jahre wurde Phenobarbital als Schlafmittel verordnet. Aufgrund der beachtlichen Nebenwirkungen und des hohen Abhängigkeitspotenzials darf Phenobarbital seit 1992 nicht mehr als Schlafmittel verordnet werden.
Dass ein und derselbe Stoff einmal als Schlafmittel und einmal gegen Krampfanfälle diente, liegt an der Art seiner Wirkung: Sie nimmt mit der Menge stufenweise zu. In kleiner Menge dämpft Phenobarbital lediglich, in größerer macht es schläfrig, in noch größerer betäubt es. Im Tierversuch liegt die Menge, die einen Krampfanfall verhindert, unterhalb jener, die schon allgemein dämpfend wirkt. Zwischen der Menge, die hilft, und jener, die schadet, liegt bei Phenobarbital allerdings nur ein schmaler Bereich; Fachleute sprechen von einer geringen therapeutischen Breite. Alkohol oder andere dämpfende Arzneimittel können Vergiftungserscheinungen bereits im üblichen Dosisbereich auslösen.
Heute wird der Arzneistoff zur Behandlung von Epilepsien eingesetzt. Lange Zeit kam der sedierende und antikonvulsive Arzneistoff auch in der Narkosevorbereitung zum Einsatz; die deutschen Fachinformationen führen diese Anwendung heute nicht mehr auf. Die Synthese des Wirkstoffes erfolgt über eine Kondensationsreaktion zwischen Harnstoff und Ethyl-phenyl-malonsäurediethylester.
Pharmakologische Wirkung
Aufgenommen wird der Stoff im Dünndarm; von dort verteilt er sich in nahezu alle Gewebe und gelangt gut in das Gehirn, wo die Konzentration sich der im Blut rasch angleicht. Phenobarbital zählt zu den am längsten wirkenden Arzneistoffen seiner Gruppe: Bis der Körper die Hälfte einer Menge wieder ausgeschieden hat, vergehen mehrere Tage. Bei täglicher Einnahme reichert sich der Wirkstoff deshalb zunächst an, und ein gleichbleibender Blutspiegel stellt sich erst nach ein bis mehreren Wochen ein. Wer die Behandlung beginnt, bemerkt die volle Wirkung folglich nicht sofort, und ebenso wenig verschwindet sie nach dem Absetzen von einem Tag auf den anderen.
Ein Teil des Phenobarbitals verlässt den Körper unverändert über die Niere, der übrige Teil wird in der Leber zu unwirksamen Abbauprodukten umgebaut, vor allem mithilfe des Leberenzyms CYP2C9. Wie schnell das geschieht, hängt vom Lebensalter ab: Kinder und Jugendliche scheiden den Stoff rascher aus als Erwachsene, Neugeborene und alte Menschen deutlich langsamer. Die Menge wird deshalb dem Alter angepasst. Phenobarbital gelangt zudem über den Mutterkuchen zum ungeborenen Kind und geht in die Muttermilch über.
Wie die meisten anderen Barbiturate auch entwickelt Phenobarbital seine Wirkung am GABA-Rezeptor. GABA-Rezeptoren sind Proteine in Nervenzellen, die den Neurotransmitter Gamma-Aminobuttersäure binden können. Dieser Transmitter wird auch als GABA bezeichnet. GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im menschlichen Zentralnervensystem (ZNS). Ebenso wie Benzodiazepine verstärken Barbiturate wie Phenobarbital die Wirkung von GABA am Rezeptor. Zudem bewirken sie, dass der Kanal nach der Anhaftung von GABA länger geöffnet bleibt.
Der Wirkmechanismus der Barbiturate ist bis heute nicht vollständig geklärt. Angenommen wird, dass der Angriff am GABA-Rezeptor und dem zugehörigen Chloridkanal das Ruhepotential der Zellmembran anhebt und die Nervenzelle damit schwerer erregbar macht. Hinzu kommt, dass die Ausschüttung erregender Botenstoffe an der sendenden Seite der Kontaktstelle unterdrückt wird. Auffällig ist dabei eine Art Filterwirkung: Salven rasch aufeinanderfolgender Nervenimpulse werden stärker gehemmt als einzelne Impulse, und Nervenketten mit vielen Umschaltstellen stärker als solche mit wenigen. Genau darauf beruht vermutlich die krampfhemmende Wirkung, denn ein epileptischer Anfall lebt von eben solchen Impulssalven.
Gleichzeitig blockiert Phenobarbital die AMPA-Rezeptoren. AMPA-Rezeptoren sind eine Untergruppe der Glutamatrezeptoren. Glutamat ist ebenfalls ein wichtiger Neurotransmitter. Er wirkt erregend. Die Kombination aus einer Verstärkung der hemmenden GABA-Wirkung und einer Blockade der erregenden Wirkung des Glutamats ist für die sedierende und dämpfende Wirkung des Phenobarbitals verantwortlich.
Damit der Arzneistoff im Körper antikonvulsiv wirksam werden kann, muss im Blut ein bestimmter Wirkstoffspiegel erreicht werden; die Behandlung wird deshalb durch regelmäßige Kontrollen der Phenobarbital-Konzentration im Blut gesteuert.
Solche Kontrollen sind besonders zu Beginn einer Behandlung angezeigt, weil sich Aufnahme und Ausscheidung von Mensch zu Mensch stark unterscheiden. Ebenso wird der Spiegel bestimmt, wenn weitere Arzneimittel hinzukommen oder wegfallen, wenn die Wirkung nachlässt, wenn unerwünschte Wirkungen auftreten oder wenn der Verdacht auf eine Überdosierung besteht. Auch während einer Schwangerschaft und im Wochenbett wird der Wert überwacht. Bei einer länger dauernden Behandlung kommen regelmäßige Kontrollen des Blutbildes, der Leber- und Nierenfunktion sowie der alkalischen Phosphatase hinzu; letztere ist ein Hinweis darauf, dass Phenobarbital auch den Knochenstoffwechsel beeinflusst.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Haupteinsatzgebiet von Phenobarbital ist die Epilepsie. Der Arzneistoff wird zur Behandlung von Grand mal, Impulsiv-Petit mal und auch zur Behandlung des Status epilepticus eingesetzt. Hier kommt er allerdings als Injektionslösung zum Einsatz. Ein Status epilepticus ist ein ungewöhnlich lange dauernder epileptischer Anfall. Meistens handelt es sich dabei um eine Serie von Anfällen, die ineinander übergehen. Der Status epilepticus ist lebensbedrohlich und kann zu schweren Schädigungen führen.
Nicht gegen jede Anfallsform hilft der Stoff gleichermaßen. Bei Kindern mit Absencen wird Phenobarbital gegeben, um das Auftreten großer Anfälle zu verhindern; die Absencen selbst können unter der Behandlung dagegen häufiger werden. Auch komplex-partielle Anfälle können durch Phenobarbital ausgelöst werden. Verändert sich das Anfallsbild unter der Behandlung, ist das deshalb ein Anlass, die Therapie zu überprüfen.
Als Injektionslösung wurde Phenobarbital früher auch zur Narkosevorbereitung gegeben. Lange Zeit war der Arzneistoff als Schlafmittel im Umlauf. Seit 1992 sind Phenobarbital-haltige Arzneimittel nicht mehr als Schlaf fördernde Mittel zugelassen.
Risiken & Nebenwirkungen
Von diesen Gegenanzeigen zu unterscheiden sind jene Situationen, in denen Phenobarbital zwar gegeben werden darf, aber nur nach besonders sorgfältiger Abwägung und unter enger Überwachung. Dazu zählen eine Abhängigkeit von Alkohol oder Drogen in der Vorgeschichte, Erkrankungen der Atemwege, die mit Atemnot oder einer Verengung der Bronchien einhergehen, sowie eine bestehende Bewusstseinsstörung. Bei akuten Schmerzen ist Vorsicht geboten, weil Phenobarbital hier statt zu beruhigen paradoxe Erregungszustände auslösen und zugleich wichtige Warnzeichen verdecken kann. Ältere Menschen reagieren empfindlicher auf den Stoff, und bei Kindern mit ausgeprägtem Bewegungsdrang ist ebenfalls Zurückhaltung angezeigt.
Phenobarbital kann schwere Nebenwirkungen hervorrufen, sodass der Einsatz nur nach einer sehr sorgfältigen Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen darf. Während der gesamten Behandlung mit Phenobarbital muss eine strenge Überwachung gewährleistet sein.
Häufig kommt es während der Einnahme des Arzneistoffes zu Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit. Die Patienten können verwirrt sein und zeigen eine längere Reaktionszeit. Auch paradoxe Erregungszustände werden beobachtet. Bei Menschen mit einer akuten hepatischen Porphyrie kann Phenobarbital einen schweren Krankheitsschub auslösen; deshalb ist die Erkrankung eine Gegenanzeige. Die Porphyrie ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einem gestörten Abbau des Blutfarbstoffes Häm einhergeht. Charakteristisch ist ein schubweiser Verlauf mit heftigen Bauchschmerzen und Lichtunverträglichkeitsreaktionen. Die Betroffenen leiden unter kolikartigen Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, Rotfärbung des Urins, Krampfanfällen und psychiatrischen Symptomen wie beispielsweise Psychosen.
Auch die Haut kann auf Phenobarbital empfindlich reagieren. Unter der Behandlung nimmt die Lichtempfindlichkeit der Haut zu, sodass starke Sonnenbestrahlung gemieden wird. Berichtet wurde außerdem über lebensbedrohliche Hautreaktionen: das Stevens-Johnson-Syndrom und die toxisch epidermale Nekrolyse, bei denen sich die oberste Hautschicht großflächig ablöst. Die Fachinformationen führen sie als sehr seltene Nebenwirkung auf, also bei weniger als einem von zehntausend Behandelten. Das Risiko dafür ist in den ersten Behandlungswochen am größten. Ein sich rasch ausbreitender Hautausschlag, besonders mit Blasenbildung oder wunden Schleimhäuten, ist ein Grund für sofortige ärztliche Hilfe; die Behandlung mit Phenobarbital wird dann beendet und später nicht wieder aufgenommen. Wer bereits auf ein anderes Mittel gegen Epilepsie überempfindlich reagiert hat, trägt ein erhöhtes Risiko, auch Phenobarbital nicht zu vertragen.
Bei schweren Nierenfunktionsstörungen und bei schweren Schäden des Herzmuskels darf Phenobarbital nur nach besonders sorgfältiger Abwägung und unter strenger Überwachung gegeben werden. Als Nebenwirkung der Behandlung selbst werden gelegentlich Leber- und Nierenschäden beobachtet. Menschen, die in vergangener Zeit bereits an affektiven Störungen litten, oder Menschen, deren Angehörige unter affektiven Störungen leiden, haben ein höheres Risiko psychiatrische Nebenwirkungen zu entwickeln.
Wird Phenobarbital gemeinsam mit anderen zentral wirksamen Arzneimitteln verabreicht, können sich Wirkungen und Nebenwirkungen dieser Arzneimittel verstärken. Zu den Arzneimitteln gehören neben Alkohol auch Schmerz- und Schlafmittel, Mittel gegen Allergien und Psychopharmaka.
Umgekehrt können andere Stoffe die Wirkung des Phenobarbitals verändern. Valproinsäure erhöht dessen Spiegel im Blut und kann so vor allem bei Kindern zu ausgeprägter Müdigkeit führen. Mittel gegen Depressionen setzen die Schwelle für Krampfanfälle herab und können der krampfhemmenden Wirkung dadurch entgegenarbeiten. Zubereitungen aus Johanniskraut senken den Phenobarbitalspiegel und werden deshalb nicht empfohlen. Und der Wirkstoff Stiripentol, der bei einer seltenen kindlichen Epilepsieform eingesetzt wird, bremst den Abbau des Phenobarbitals so stark, dass eine Überdosierung droht.
Phenobarbital sorgt zudem für eine vermehrte Bildung von Arzneimittel abbauenden Enzymen, sodass der Abbau einiger Medikamente in der Leber beschleunigt wird. Von dem Wirkungsverlust sind Medikamente wie Schilddrüsenhormone, Doxycyclin, Griseofulvin, orale Kontrazeptiva, Lamotrigin, Kortikoide oder orale Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung betroffen.
Fachleute nennen diesen Vorgang Enzyminduktion. Phenobarbital gehört zu den stärksten Auslösern dieser Art und regt gleich mehrere Enzymfamilien der Leber an. Die Liste der betroffenen Arzneimittel ist entsprechend lang und reicht von weiteren Mitteln gegen Epilepsie über Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Blutdruckmittel aus der Gruppe der Kalziumkanalblocker und Mittel gegen Pilzerkrankungen bis zu Arzneimitteln, die nach einer Organverpflanzung eine Abstoßung verhindern sollen. Bei dem Herzmittel Digoxin kann sich die Konzentration im Blut halbieren. Die Anregung betrifft dabei auch den Abbau des Phenobarbitals selbst, sodass der Körper den Stoff mit der Zeit rascher verarbeitet als zu Beginn.
Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft mit Phenobarbital behandelt wurden, weisen vermehrt Fehlbildungen auf. Der Arzneistoff gelangt über die Plazenta zum Kind und sorgt dort für Schäden. Deshalb darf Phenobarbital nur nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung in der Schwangerschaft verordnet und eingenommen werden.
Diese Abwägung beginnt vor einer Schwangerschaft. Frauen im gebärfähigen Alter erhalten Phenobarbital nur dann, wenn nach Prüfung anderer Behandlungsmöglichkeiten der Nutzen höher eingeschätzt wird als das Risiko, und sie werden über die möglichen Folgen für ein ungeborenes Kind aufgeklärt. Da Phenobarbital die Wirkung hormoneller Verhütungsmittel schwächen kann, wird zu anderen oder zusätzlichen Verhütungsmethoden geraten. Wer eine Schwangerschaft plant, bespricht eine Umstellung der Behandlung rechtzeitig vorher; ein eigenmächtiges Absetzen wäre gefährlich, weil erneute Anfälle Mutter und Kind stärker bedrohen können als das Arzneimittel selbst.
Während der Behandlung mit Phenobarbital kann ein Folsäuremangel entstehen. Auch dieser begünstigt wiederum Fehlbildungen des Ungeborenen. Wenn die Mutter während der Schwangerschaft Phenobarbital einnehmen muss, wird eine engmaschige Überwachung der Entwicklung des Ungeborenen mit α-Fetoproteinbestimmung und Ultraschall empfohlen.
Phenobarbital hat ein hohes Abhängigkeitspotenzial. Es werden sogar Entzugserscheinungen bei Neugeborenen beschrieben, deren Mütter mit Phenobarbital behandelt wurden.
Die Gefahr einer Abhängigkeit besteht nicht erst bei missbräuchlich hohen Mengen, sondern bereits bei täglicher Anwendung im üblichen Bereich über wenige Wochen. Eine Behandlung, die länger als eine Woche gedauert hat, wird deshalb nicht plötzlich beendet, sondern schrittweise verringert; vorübergehende Absetzerscheinungen sind dabei einzukalkulieren. Ein abrupter Entzug nach längerer Einnahme hoher Mengen kann Schwächegefühl, Zittern, Angstzustände, Krampfanfälle und Verwirrtheitszustände auslösen. Bei fortgesetztem Missbrauch führt die lange Verweildauer des Stoffes zu einer schleichenden Vergiftung mit Gangunsicherheit, Nervenschäden, Gedächtnisschwäche und verwaschener Sprache. Während der gesamten Behandlung wird auf Alkohol verzichtet.
Phenobarbital ist verschreibungspflichtig. Der Wirkstoff ist darüber hinaus in Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt; die handelsüblichen Zubereitungen fallen jedoch unter eine Ausnahmeregelung und dürfen auf einem gewöhnlichen Rezept verordnet werden.
Eine Überdosierung von Phenobarbital kann tödlich verlaufen. Sie kündigt sich durch Schwindel, Gangunsicherheit mit Fallneigung, Augenzittern, nachlassende Aufmerksamkeit und zunehmende Schläfrigkeit an und kann in Bewusstlosigkeit, flache Atmung, Unterkühlung und Kreislaufversagen übergehen. Ein Gegenmittel im eigentlichen Sinn gibt es nicht; die Behandlung in der Klinik stützt Atmung und Kreislauf und beschleunigt die Ausscheidung des Stoffes. Bei einer Vergiftung ist zudem daran zu denken, dass mehrere Mittel zugleich eingenommen worden sein können.
Quellen
- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783437426223
- Schmitt, F. C., Stefan, H., Holtkamp, M. (Hrsg.): Epileptische Anfälle und Epilepsien im Erwachsenenalter.
ISBN: 9783662591970
- Diener, H.-C., Fink, G. R. (Hrsg.): Therapie-Handbuch Neurologie.
ISBN: 9783437210044
- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
ISBN: 9783804746541
- Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
ISBN: 9783662606742
