Syringomyelie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 27. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Syringomyelie ist eine Erkrankung des Rückenmarks. Hierbei treten entlang des Rückenmarkkanals Hohlräume (Syringen) auf, die mit Flüssigkeit gefüllt sind. Durch die Hohlraumbildung werden Nerven verdrängt und gequetscht, was neben Empfindungsstörungen und Schmerzen auch Lähmungen zur Folge haben kann. Die Syringomyelie ist nicht heilbar, da sie trotz Behandlung immer wieder auftreten kann.
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Was ist Syringomyelie?
Die Syringomyelie ist eine Rückenmarkserkrankung. Das Rückenmark befindet sich in einem knöchernen Kanal, wo es mit Liquor umspült wird. Kann der Liquor nicht frei zirkulieren, staut sich die Rückenmarksflüssigkeit. Aufgrund des vorherrschenden Drucks sucht sich der Liquor einen neuen Weg und bildet Hohlräume, wo sich die Flüssigkeit ansammelt. Diese Hohlräume können sich entlang des Rückenmarks bilden als auch in den unteren Bereichen des Gehirns.
Liegen die Syringen im Gehirn spricht man von einer Syringobulbie. Man unterscheidet zwischen einer primären und einer sekundären Syringomyelie. Die primäre Syringomyelie ist angeboren und entwickelt sich im Laufe der Jahre. Bei der angeborenen Variante sind die Hohlräume mit Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) gefüllt. Bei der sekundären (erworbenen) Syringomyelie sind die Hohlräume auch mit Liquor gefüllt, wobei hier jedoch die Eiweißkonzentration deutlich erhöht ist.
Durch die Höhlenbildung wird das Nervengewebe verdrängt, was je nach Ausprägung zu mehr oder weniger starken neurologischen Ausfallerscheinungen führt. Empfindungsstörungen, Schmerzen, Taubheitsgefühle und Lähmungen können die Folge sein. Wird die Syringomyelie nicht adäquat behandelt, kann es im weiteren Verlauf zu einem Querschnittsyndrom kommen.
Ursachen
Bei der primären (angeborenen) Syringomyelie liegt meistens eine sog. Chiari-Malformation vor. Dies ist eine Fehlbildung, die sich im Übergangsbereich von Gehirn und Rückenmark befindet. Hierbei sind die unteren Anteile des Kleinhirns, die sog. Kleinhirntonsillen, in den Rückenmarkskanal verlagert. Bei ausgeprägten Formen rutscht auch das verlängerte Mark (Medulla oblongata) nach unten, ein Abschnitt des Hirnstamms. Ursache ist eine Entwicklungsstörung der embryonalen Anlage zwischen der vierten und sechsten Schwangerschaftswoche.
Da die Kleinhirntonsillen verschoben sind und somit den Rückenmarkskanal blockieren, wird auch die Zirkulation des Liquors gestört. Bevor sich im Laufe der Zeit ein Hohlraum (Syringe) bildet, können viele Jahre vergehen. In der Regel ist der Bereich zwischen Hals- und Brustwirbelsäule betroffen.
Die sekundäre Syringomyelie wird meist als Folge eines Unfalls oder einer Verletzung erworben. Dies sind i. d. R. Verletzungen der Wirbelsäule mit Beteiligung des Rückenmarks. Klinische Auswertungen ergaben, dass ca. sechs Prozent dieser Fälle in den darauf folgenden Jahren eine Syringomyelie entwickeln.
Eine weitere Ursache für eine Syringomyelie ist eine Entzündung der Gehirn- oder Rückenmarkshaut, genauer der mittleren der drei Häute, die als Spinnwebenhaut (Arachnoidea) bezeichnet wird. Diese Entzündung heißt Arachnoiditis und ist oftmals Folge einer Gehirnhautentzündung. Ist die Rückenmarkshaut entzündet, können sog. Verklebungen mit dem umliegenden Gewebe auftreten, was den Liquorfluss beeinträchtigt.
Als weitere Ursache kommen auch Tumore im Rückenmark in Frage. Diese können ebenfalls die Zirkulation der Rückenmarksflüssigkeit stören. Es können aber auch Kombinationen aus den genannten Ursachen auftreten, insbesondere bei der erworbenen Syringomyelie.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Abhängig von der Lage der Höhlenbildung im Rückenmark kann sich die Syringomyelie durch verschiedene Symptome äußern. Typisch sind starke Schmerzen im Kopf-, Schulter- und Armbereich, die von den Betroffenen als scharf, brennend oder dumpf beschrieben werden. Einzelne Hautpartien der Extremitäten können von Sensibilitätsstörungen betroffen sein, oft besteht eine ausgeprägte Unempfindlichkeit gegen Hitze – eine gesteigerte Kälte- oder Hitzeempfindlichkeit ist aber ebenfalls möglich. Charakteristisch ist die sog. dissoziierte Empfindungsstörung: An den betroffenen Hautbezirken, meist an Händen und Armen, fallen das Schmerz- und das Temperaturempfinden aus, während Berührung, Vibration und das Gefühl für die Stellung der Gelenke erhalten bleiben.
Gelegentlich werden bereits leichte Berührungen als schmerzhaft empfunden, viele Patienten berichten über Kribbeln oder Stechen in den Extremitäten. Weiterhin können Schwindel, Koordinationsstörungen und Gangunsicherheiten auftreten, auch vorübergehende Gedächtnisstörungen kommen vor. Andere mögliche Anzeichen sind Muskelkrämpfe, unkontrollierte Muskelzuckungen und Lähmungserscheinungen:
Eine Beeinträchtigung des Schließmuskels von Blase oder Darm zieht eine Harn- oder Stuhlinkontinenz nach sich. Durch die Erkrankung können sich Störungen des Hör- und Sehvermögens entwickeln, auch das Sprachvermögen kann eingeschränkt sein. Sexuelle Funktionsstörungen sind nicht selten: Während sich diese bei Frauen vor allem durch eine abnehmende Libido bemerkbar machen, kommt es bei Männern häufig zu Potenzstörungen bis hin zur Impotenz.
Im weiteren Verlauf der Erkrankung können sich Fehlbildungen und Entzündungen im Bereich von Kopf und Wirbelsäule bilden. Unspezifische Symptome der Syringomyelie sind schnelle Ermüdbarkeit, allgemeine Schwäche, Schlaflosigkeit und depressive Verstimmungen, die sich zu einer Depression entwickeln können.
Diagnose & Verlauf
Diagnostiziert wird die Syringomyelie mithilfe bildgebender Verfahren wie z. B. MRT, CT und Röntgen. Mithilfe von Kontrastmitteln lässt sich der Rückenmarkkanal gut darstellen, so dass Hohlräume deutlich zu erkennen sind. Weiterführende Kernspin-Untersuchungen können auch den Liquorfluss darstellen. Hierbei kann man auch kleinste Veränderungen bzw. Störungen feststellen.
Um eine entzündliche Ursache auszuschließen, wird i. d. R. eine sog. Lumbalpunktion durchgeführt. Hierbei wird mithilfe einer Kanüle eine Probe des Liquors aus dem unteren Bereich der Lendenwirbelsäule entnommen. Bevor eine Operation in Erwägung gezogen wird, kommt oftmals eine sog. Myelographie zum Einsatz. Hierbei wird der Liquorraum unter Röntgenkontrolle punktiert.
Nach der Injektion eines Kontrastmittels wird mittels Röntgenaufnahmen festgestellt, wie weit sich der Rückenmarkskanal ausdehnen kann. Die Aufnahmen zeigen, ob der Hohlraum direkt mit dem Rückenmarkskanal verbunden und wie dieser aufgebaut ist.
Die Syringomyelie ist eine langsam fortschreitende Erkrankung. Speziell bei der primären (angeborenen) Variante bildet sich eine Syringomyelie nur langsam aus bzw. kann auch zum Stillstand kommen und sich zurückbilden. Bei einem Teil der Betroffenen kann auch eine Operation die Syringomyelie nicht aufhalten.
Die durch einen Unfall erworbene Syringomyelie zeigt einen stark degenerativen Verlauf, das heißt, sie verschlechtert sich kontinuierlich. Die Prognose bzw. der weitere Verlauf hängt von der Ursache ab, insbesondere dann, wenn Tumore die Auslöser der Syringomyelie sind. Neben der Beschädigung der Nerven, wird häufig auch die Blutversorgung zum Rückenmark beeinträchtigt. Aufgrund dessen kann im ungünstigen Verlauf eine Querschnittslähmung die Folge sein. Eine Operation kann die Syringomyelie nicht beseitigen, jedoch kann man damit die Lebensqualität des Betroffenen steigern.
Komplikationen
Diese können im Rücken, im Nacken und in den Armen auftreten. Weiterhin breiten sich die Schmerzen auch in andere Regionen aus. Aufgrund der Empfindungsstörungen kann es auch zu Einschränkungen im Alltag kommen. Betroffene können aufgrund der Syringomyelie Spastiken und Zuckungen in den Muskeln zeigen.
Die sichtbaren Bewegungsstörungen und die dauerhaften Schmerzen belasten viele Erkrankte auch seelisch, sodass es zu psychischen Komplikationen oder zu Depressionen kommen kann. Dabei können auch die Berufstätigkeit und die sozialen Kontakte erheblich eingeschränkt werden. Mit Hilfe verschiedener Therapien können die Lähmungen eingeschränkt werden.
Allerdings stellt sich dabei nur selten ein vollständig positiver Krankheitsverlauf ein. Die Lebenserwartung wird in der Regel nicht verkürzt; anders ist es, wenn die Hohlraumbildung bis in den Hirnstamm reicht und Schlucken oder Atmung beeinträchtigt. Sollte sich ein Tumor gebildet haben, muss dieser entfernt werden. Der weitere Verlauf der Erkrankung hängt damit stark vom Erfolg dieses Eingriffes ab.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Bei der Syringomyelie ist der Betroffene auf eine medizinische Untersuchung und Behandlung angewiesen, damit die Beschwerden gelindert werden können. Auf eine Selbstheilung sollte sich der Betroffene nicht verlassen: Nur selten bildet sich ein Hohlraum von allein zurück, sodass immer eine Untersuchung nötig ist. Je früher die Untersuchung und Behandlung der Syringomyelie eingeleitet wird, desto besser ist meistens auch der weitere Verlauf dieser Krankheit. Daher sollte schon bei den ersten Anzeichen und Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden.
Der Arzt ist dann aufzusuchen, wenn der Betroffene über längere Zeit an Schmerzen in Nacken, Schultern und Armen leidet, die als scharf oder brennend beschrieben werden. Ebenso abklärungsbedürftig ist es, wenn Verbrennungen oder Schnittwunden an den Händen unbemerkt bleiben, weil Schmerz und Temperatur dort nicht mehr richtig gespürt werden. Auch eine zunehmende Muskelschwäche, ein Muskelschwund an den Händen, Gangunsicherheiten oder eine nachlassende Kontrolle über Blase und Darm sollten durch einen Arzt untersucht werden. Erste Anlaufstelle ist in der Regel der Allgemeinarzt; die weitere Abklärung und Behandlung übernehmen ein Neurologe und, wenn eine Operation infrage kommt, ein Neurochirurg. Die Lebenserwartung des Betroffenen wird durch die Syringomyelie in der Regel nicht eingeschränkt.
Ein Notfall liegt vor, wenn sich die Beschwerden innerhalb von Stunden verschlechtern: bei einer rasch zunehmenden Lähmung der Arme oder Beine, bei einer plötzlich einsetzenden Blasen- oder Darmlähmung sowie bei Schluck- oder Atembeschwerden. In diesen Fällen wird über den Notruf 112 der Rettungsdienst alarmiert; bis zu dessen Eintreffen sollte die betroffene Person möglichst ruhig liegen bleiben.
Behandlung & Therapie
Die Behandlung einer Syringomyelie zielt in erster Linie auf die Linderung der Symptome ab. Da die Erkrankung von Anfang an mit Schmerzen verbunden ist, sollte eine adäquate Schmerztherapie eingeleitet werden. Da die Syringomyelie eine schleichende Erkrankung ist, sollten von Beginn an physio- und ergotherapeutische Maßnahmen durchgeführt werden. Hierbei lernt man mit der Krankheit und den damit verbundenen neurologischen Ausfällen umzugehen und diese in den Alltag zu integrieren.
Um die Syringomyelie aufzuhalten bzw. in ihrem Verlauf zu verlangsamen, ist ein operativer Eingriff die einzige Möglichkeit. Hierbei wird in einem neurochirurgischen Verfahren ein sog. Shunt (Röhrchen) in den Hohlraum eingeführt, so dass die Flüssigkeit abfließen kann. Dieser Eingriff birgt jedoch einige Risiken, da der Shunt im Rückenmark verbleiben muss, um einen konstanten Abfluss zu gewährleisten. Der Shunt kann selbst auch eine Syringomyelie auslösen, da er als Fremdkörper die Liquorzirkulation stören kann. Des Weiteren können Erreger über den Shunt bzw. die Wunde eindringen und Entzündungen hervorrufen.
Ein weiteres operatives Verfahren ist die FMD (Foramen-magnum-Dekompressions-Operation). Bei diesem Eingriff wird die Schädelöffnung zum Rückenmark hin erweitert. Dabei wird je nach Befund auch der Bogen des ersten, seltener zusätzlich der des zweiten Halswirbels entfernt. Ist ein Tumor die Ursache der Syringomyelie, wird dieser chirurgisch entfernt. Bei Verklebungen der Rückenmarkshaut wird die Verklebung operativ gelöst, so dass der Liquor wieder frei fließen kann.
Bei allen Behandlungsmöglichkeiten muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Syringomyelie nicht heilbar ist und immer wieder auftreten kann.
Vorbeugung
Bis heute sind keine adäquaten Maßnahmen bekannt, mit deren Hilfe man einer Syringomyelie vorbeugen kann.
Nachsorge
Betroffenen stehen bei der Syringomyelie in den meisten Fällen nur sehr wenige oder auch nur eingeschränkte Möglichkeiten einer Nachsorge zur Verfügung, da es sich dabei um eine relativ seltene Krankheit handelt. Damit es im weiteren Verlauf nicht zu anderen Komplikationen oder Beschwerden kommt, sollte der Betroffene auf jeden Fall schon frühzeitig einen Arzt aufsuchen.
Schon bei den ersten Anzeichen oder Symptomen der Erkrankung ist ein Arzt zu kontaktieren. Die Syringomyelie macht sich in den meisten Fällen erst im Erwachsenenalter bemerkbar, typischerweise zwischen dem 20. und dem 50. Lebensjahr, auch wenn die zugrunde liegende Fehlbildung angeboren sein kann. Weil die Beschwerden über Jahre langsam zunehmen können, gehören regelmäßige neurologische Kontrollen und Verlaufsaufnahmen im MRT zur Nachsorge.
Die Betroffenen sind in vielen Fällen durch die Syringomyelie auch auf die Hilfe und Pflege der eigenen Familie angewiesen. Dadurch werden vor allem mögliche Depressionen und andere psychische Verstimmungen gelindert oder verhindert. Auch nach einem erfolgreichen Eingriff sind regelmäßige Kontrollen und Untersuchungen von einem Arzt sehr wichtig, um den aktuellen Zustand der Syringomyelie zu überwachen. In der Regel verringert diese Krankheit die Lebenserwartung des Patienten nicht.
Das können Sie selbst tun
Die Syringomyelie ist im Alltag nicht immer gleich als solche zu erkennen. Daher fällt es schwer, die richtigen Selbsthilfemaßnahmen in die Wege zu leiten. Wenn die typischen Symptome auftreten, sollten die Risikopatienten deshalb frühzeitig einen Arzt aufsuchen. Nach der Diagnose gibt es für die Betroffenen einige Möglichkeiten, ihr Leiden zu verringern.
Am wichtigsten ist der Schutz vor unbemerkten Verletzungen: Wer Schmerz und Temperatur an den Händen nicht mehr sicher spürt, bemerkt Verbrennungen, Schnitte und Druckstellen oft erst, wenn sie sich bereits entzündet haben. Die Wassertemperatur beim Duschen und Spülen sollte deshalb mit einem Thermometer geprüft werden – nicht mit Hand oder Arm, weil dort das Temperaturempfinden fehlt, beim Kochen, Bügeln und Heimwerken sind Topflappen und Handschuhe sinnvoll, und Hände und Füße werden am besten täglich auf Wunden abgesucht. Heizkissen und Wärmflaschen sind aus demselben Grund riskant.
Während körperliche Belastung und Stress den charakteristischen Grundschmerz noch verstärken, sorgen Entspannungspausen für eine Besserung. Darum sollten die Patienten mit körperlichen Aktivitäten vorsichtig sein und lediglich sanfte Sportarten betreiben. Die Anpassung der Lebens- und Arbeitsumstände ist für sie unumgänglich. Ob die Betroffenen lange Zeit auf den Beinen sind, sitzen oder liegen, sie brauchen immer wieder einen Wechsel der Körperhaltung. Das wirkt sich auf die alltäglichen Tätigkeiten ungünstig aus und schränkt die Personen stark ein. Ein geregelter Tagesablauf ist kaum möglich. Gewöhnliche Schmerzmittel helfen bei dieser Form des Nervenschmerzes oft nur wenig; ärztlich verordnet werden stattdessen meist Antikonvulsiva oder niedrig dosierte Antidepressiva, die die überaktiven Nervenfasern dämpfen und hier nicht wegen einer Depression eingesetzt werden.
Darum ist nach der Reha eine regelmäßige Physiotherapie erforderlich. Abhängig vom Krankheitsverlauf und von der individuellen Situation kann der Arzt eine Psychotherapie verordnen. Diese hilft den Patienten einerseits, die Krankheit zu akzeptieren, und sorgt andererseits für ein stärkeres Selbstwertgefühl im Alltagsleben.
Quellen
- Moskopp, D., Wassmann, H. (Hrsg.): Neurochirurgie.
ISBN: 9783132435797
- Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
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- Hacke, W. (Hrsg.): Neurologie.
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- Berlit, P., Biesalski, A.-S.: Basiswissen Neurologie.
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- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
