Geriatrie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Geriatrie ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit den Erkrankungen alter Menschen befasst. Es werden ganzheitliche Diagnosen und Therapiekonzepte, auf den jeweiligen Menschen angepasst, erstellt. Wobei handelt es sich aber bei der Bezeichnung „Geriatrie“ und welche Fachgebiete werden abgedeckt?

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Geriatrie?

Geriatrie
Geriatrie ist die Lehre von den Krankheiten von alternden Menschen. Als geriatrisch gelten meist Patienten ab etwa 70 Jahren, bei denen mehrere Erkrankungen zugleich bestehen.

Der Begriff Geriatrie leitet sich aus dem Griechischen ab und bezeichnet die Altersmedizin oder Altersheilkunde. Es ist die Lehre von den Krankheiten von alternden Menschen. Als geriatrisch gelten meist Patienten ab etwa 70 Jahren, bei denen mehrere Erkrankungen zugleich bestehen. Es wird versucht, durch die Diagnosen die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten wiederherzustellen. Auch die Selbstständigkeit und die Mobilität werden trainiert, so auch die geistige Vitalität.

Ab einem Alter von über 80 Jahren gelten Patienten auch dann als geriatrisch, wenn keine weiteren Erkrankungen vorliegen, weil die Anfälligkeit für Komplikationen mit dem Alter zunimmt. Vertreten ist die Bezeichnung in Bereichen der Inneren Medizin, der Neurologie, der Orthopädie, der Psychiatrie und der Psychologie. Dieses Teilgebiet der Medizin beschäftigt sich vor allem mit normalen bis krankhaften, seelischen und körperlichen Prozessen.

Behandlungen & Therapien

Die geriatrische Medizin ist eine medizinische Spezialdisziplin, die sich mit unterschiedlichen Krankheiten befasst, die im Alter auftreten. Sie überschneidet sich dabei mit der organmedizinischen Behandlung und hat das Ziel, die Lebensqualität der Patienten zu erhalten.

Die Liste der Krankheiten, die vor allem mit dem Alter assoziierbar sind, ist lang. Aber nicht jede Krankheit, die ein alter Mensch hat, ist eine Alterskrankheit. Arteriosklerose, die Bezeichnung für Arterienverkalkungen, mit der Herzinfarkte, Schlaganfälle und arterielle Verschlusskrankheiten sowie Thrombosen einhergehen, ist eine der häufigsten Erkrankungen. Dazu trägt natürlich auch eine ungesunde Lebensweise bei.

Arthrose, Gelenkverschleiß, der unter anderem durch Überbelastung entstehen kann, zeigt sich durch Schmerzen bei Bewegung. Gelenkerguss und Verformungen sind Folgeerscheinungen dessen. Osteoporose ist eine weitere häufige Erkrankung im Alter. Nimmt die Knochendichte ab, verliert der Bewegungsapparat, in diesem Fall das menschliche Skelett, an Festigkeit, und das Risiko für Knochenbrüche steigt.

Der Behandlungsbereich der Geriatrie reicht auch von Diabetes mellitus, Demenz und Depressionen im Alter bis hin zu Krebs und Parkinson. Als Folge des Älterwerdens treten sogenannte Alterssyndrome auf – eine Häufung einzelner Beschwerden, die ab einem Alter von etwa 60 Jahren zunimmt. In der Geriatrie sind damit unter anderem der geistige Abbau infolge einer Demenz, Hirnleistungsstörungen mit zunehmender Einschränkung unserer Sinne, Instabilität mit einem hohen Sturzrisiko, Inkontinenz von Darm und Harnblase sowie Flüssigkeitsmangel (Exsikkose) gemeint.

Durch diese Kombination ist es für ältere Menschen schwieriger, die täglichen Dinge des Alltags zu bewältigen. Bei den ersten Anzeichen ist es notwendig, eine Diagnostik durchzuführen und einen Therapieplan zu entwickeln. Kommt es in diesen Stadien zu keiner frühzeitigen Therapie, kann schon die kleinste Verschlimmerung in einer Endphase eine Dekompensation (der Körper des Patienten kann eine Fehlfunktion eines Organsystems nicht mehr ausgleichen) bedeuten. Die frührehabilitative Behandlung ist für Patienten gedacht, die für weiterführende Rehabilitationsmaßnahmen noch nicht belastbar genug sind. Besonders häufig wird dies bei Patienten mit Herzkrankheiten, nach Frakturen, bei chronischen Lungenerkrankungen und bei Patienten, die eine Hirnblutung hatten, eingesetzt.

Der Patient erhält Betreuung durch einen Arzt, einen Physio- oder Ergotherapeuten, einen Logopäden, den Sozialdienst und geschultes Pflegepersonal. Auch psychologische Betreuung ist vorhanden. Zur Schmerzbehandlung werden neben Medikamenten auch Ultraschallgeräte zur Wärmebehandlung eingesetzt. Vibrationstrainingsgeräte wie das Galileo-System werden zur Sturzprävention, zum Muskelaufbau und begleitend bei Osteoporose eingesetzt. Bei der Gabe von Medikamenten ist zu beachten, dass das Risiko für Wechsel- und Nebenwirkungen besonders hoch ist, da im Alter häufig mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen werden.

Eine Forschungsgruppe hat eine Liste von Wirkstoffen erstellt, die für ältere Menschen als potenziell ungeeignet gelten. Die sogenannte „Priscus-Liste“ bietet Ärzten und Patienten die Möglichkeit, ihre Medikation zu prüfen. Geriatrische Behandlung wird sowohl stationär als auch ambulant angeboten.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

Um keine Wechselwirkungen aufgrund einer Schädigung von einzelnen Organsystemen zu übersehen, wurde das „Geriatrische Assessment“ eingeführt. Es führt den Arzt schrittweise durch die Untersuchung und soll die Abklärung unklarer Symptome erleichtern. Es gibt verschiedene Assessment-Sets, die entweder zu Hause, in einer Tagesklinik, im Klinikum oder im Pflegeheim angewendet werden können.

Es werden die Stärken einer Person katalogisiert, der Bedarf an Hilfsangeboten abgewogen und gegebenenfalls ein Versorgungsplan zu einer zielgerichteten Intervention erstellt.

Begonnen wird bei der Untersuchung mit einem Screening: Mit einem Fragebogen wird nach Beschwerden im Bereich des Sehens und Hörens gesucht, die Beweglichkeit von Armen und Beinen analysiert, die Ernährung besprochen, eine mögliche Inkontinenz erfasst und das emotionale Befinden des Patienten wird psychologisch erfasst. Sind in dem Erst-Screening schon Problembereiche erkennbar, folgt ein Basis-Assessment.

Das Basis-Assessment dient zur Bestimmung des Barthel-Index (Bewertungsverfahren der alltäglichen Fähigkeiten). Auch ein Gedächtnistest nach Folstein (Mini-Mental-Status-Test), ein Depressionstest nach Yesavage, ein Mobilitätstest nach Tinetti, ein Uhren-Zeichen-Test und ein „Timed up and go test“ werden durchgeführt. Beim „Timed up and go test“ wird die Beweglichkeit des Patienten und ein einhergehendes Sturzrisiko geprüft. Der Uhren-Zeichen-Test wird vor allem zur Abklärung einer möglicherweise vorliegenden dementiellen Erkrankung eingesetzt. Die Messung der Handkraft sowie ein Sozialfragebogen sind Teil des Basis-Assessments.

Ein Screening dauert ungefähr zwischen fünf und zehn Minuten, wobei das Basis-Assessment über eine Stunde in Anspruch nehmen kann. Der Patient wird in der Regel von einem Arzt oder von geschultem nicht-ärztlichem Personal befragt. Einzig den Depressionsfragebogen darf der Patient selbst ausfüllen. Nach den Ergebnissen des Basis-Assessments werden therapeutische Konsequenzen besprochen.

Weiterbildung & Qualifikation

Die Geriatrie ist in Deutschland ärztlich vor allem über die Zusatz-Weiterbildung "Geriatrie" geregelt. Sie setzt einen bereits erworbenen Facharzttitel voraus und steht Ärztinnen und Ärzten mehrerer Gebiete offen, unter anderem der Inneren Medizin, der Allgemeinmedizin, der Neurologie, der Psychiatrie sowie der physikalischen und rehabilitativen Medizin. In einem Teil der Bundesländer besteht daneben die Möglichkeit, die Geriatrie als Schwerpunkt der Inneren Medizin zu führen; die Weiterbildungsordnungen der Landesärztekammern unterscheiden sich in diesem Punkt.

Vermittelt werden in der Weiterbildung unter anderem die strukturierte Erfassung von Fähigkeiten und Einschränkungen, die Besonderheiten der Arzneimitteltherapie im höheren Lebensalter, die Behandlung mehrerer gleichzeitig bestehender Erkrankungen sowie die Zusammenarbeit im therapeutischen Team. Dazu kommt die Auseinandersetzung mit Behandlungszielen: Nicht jede medizinisch mögliche Maßnahme ist im Einzelfall auch sinnvoll, und die Abwägung zwischen Lebensverlängerung, Beschwerdelinderung und Erhalt der Selbstständigkeit gehört zum Kern des Fachs.

Auch die nichtärztlichen Berufe im geriatrischen Team können sich für dieses Arbeitsfeld eigens qualifizieren. Pflegefachpersonen, Therapeutinnen und Therapeuten erwerben Zusatzqualifikationen zur Arbeit mit alten Menschen; Fachgesellschaften und Bildungsträger bieten hierfür strukturierte Weiterbildungen an.

Arbeitsfelder & Versorgungsstrukturen

Geriatrische Versorgung ist in Deutschland in mehreren Formen organisiert. Die akutgeriatrische Abteilung eines Krankenhauses behandelt Menschen, die wegen einer akuten Erkrankung aufgenommen werden und zugleich Gefahr laufen, dabei an Selbstständigkeit zu verlieren. Die geriatrische Frührehabilitation setzt bereits während der Krankenhausbehandlung an. Die anschließende geriatrische Rehabilitation kann stationär, teilstationär in einer Tagesklinik oder – wenn ein Ortswechsel nicht zumutbar ist – aufsuchend in der häuslichen Umgebung stattfinden.

Die Tagesklinik nimmt eine Zwischenstellung ein: Die Betroffenen werden tagsüber behandelt und kehren abends nach Hause zurück. Das erhält die gewohnte Umgebung und macht zugleich sichtbar, welche Fähigkeiten im eigenen Wohnraum tatsächlich gebraucht werden. In der ambulanten Versorgung arbeiten geriatrisch qualifizierte Ärztinnen und Ärzte in Praxen, in Schwerpunktpraxen oder als beratender Dienst für andere Fachabteilungen eines Krankenhauses.

Welcher Weg gewählt wird, hängt vom Zustand, von der Belastbarkeit und von den häuslichen Verhältnissen ab. In Deutschland entscheidet darüber die ärztliche Beurteilung gemeinsam mit den Kostenträgern; Beratung dazu leisten der Sozialdienst des Krankenhauses und die Pflegestützpunkte.

Arbeitsweise im Team

Kennzeichnend für die Geriatrie ist, dass die Behandlung nicht von einer Person geplant wird, sondern von einem Team aus mehreren Berufsgruppen. Ärztliche Behandlung, Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Sozialdienst und psychologische Betreuung erheben jeweils eigene Befunde und bringen sie in einer regelmäßigen gemeinsamen Besprechung zusammen. Aus dieser Besprechung entsteht ein abgestimmter Plan mit wenigen, konkret benannten Zielen.

Diese Ziele sind meist am Alltag ausgerichtet: sich allein anziehen, ohne fremde Hilfe zur Toilette gelangen, eine Treppe bewältigen, sicher schlucken, wieder verständlich sprechen. Der Fortschritt wird im Verlauf erneut gemessen, sodass sichtbar wird, ob der eingeschlagene Weg trägt oder geändert werden muss.

Angehörige werden früh einbezogen. Sie kennen die Gewohnheiten und die häusliche Umgebung und sind oft diejenigen, die die Versorgung nach der Entlassung mittragen. Zur Vorbereitung gehören daher Anleitung, Beratung über Unterstützungsangebote und, wo nötig, das Erproben von Hilfsmitteln wie einem Rollator, einem Hörgerät oder Anpassungen im Wohnraum.

Abgrenzung & Zusammenarbeit

Die Geriatrie ist nicht mit der Gerontologie zu verwechseln. Die Gerontologie erforscht das Altern als solches und ist eine Wissenschaft mit biologischen, psychologischen und sozialwissenschaftlichen Anteilen; sie ist kein ärztliches Fach. Ebenso wenig ist die Geriatrie mit der Altenpflege gleichzusetzen: Pflege ist ein eigenständiger Beruf mit eigener Ausbildung und im geriatrischen Team ein tragender Teil, aber nicht dessen Gesamtheit.

Von der Gerontopsychiatrie, die sich als Teil der Psychiatrie mit seelischen Erkrankungen im Alter befasst, unterscheidet sich die Geriatrie durch die breitere körperliche Ausrichtung; bei Demenz und Depression im Alter arbeiten beide zusammen. Auch die Palliativmedizin ist ein eigenes Gebiet: Sie richtet sich nach der Behandlungssituation, nicht nach dem Lebensalter, und betrifft ebenso jüngere Menschen. Überschneidungen bestehen dort, wo es um Beschwerdelinderung und um die Frage angemessener Behandlungsziele geht.

Mit den organbezogenen Fächern arbeitet die Geriatrie fortlaufend zusammen, etwa mit der Orthopädie und der Unfallchirurgie nach Knochenbrüchen, mit der Kardiologie bei Herzerkrankungen, mit der Neurologie nach einem Schlaganfall und mit der Urologie bei Blasenstörungen. Der eigene Beitrag der Geriatrie besteht darin, die Behandlungen dieser Fächer aufeinander abzustimmen und zu prüfen, wie sie sich auf die Alltagsfähigkeit auswirken. Erste Ansprechstelle bleibt für die meisten älteren Menschen die hausärztliche Praxis, die auch die Weiterleitung veranlasst.

Wann eine geriatrische Behandlung sinnvoll ist

Nicht jeder alte Mensch braucht geriatrische Behandlung; das Lebensalter allein ist kein Anlass. Ausschlaggebend ist, ob mehrere Erkrankungen zusammentreffen und ob die Selbstständigkeit gefährdet ist. Typische Anlässe sind ein Sturz mit Knochenbruch, insbesondere ein Oberschenkelhalsbruch, die Zeit nach einem Schlaganfall, ein längerer Krankenhausaufenthalt, nach dem die gewohnten Verrichtungen nicht mehr gelingen, oder eine schleichende Verschlechterung, die sich keiner einzelnen Diagnose zuordnen lässt.

Weitere Hinweise sind wiederholte Stürze ohne erkennbare Ursache, eine unbeabsichtigte Gewichtsabnahme, zunehmende Verwirrtheit im Krankenhaus, neu aufgetretene Inkontinenz, sozialer Rückzug oder eine Medikamentenliste, die über die Jahre immer länger geworden ist. Auch häufige Wiederaufnahmen ins Krankenhaus binnen kurzer Zeit gelten als Warnzeichen.

Im höheren Lebensalter zeigen sich Erkrankungen zudem oft anders als bei jüngeren Menschen. Eine Lungenentzündung oder ein Harnwegsinfekt können ohne Fieber verlaufen und sich stattdessen durch Verwirrtheit, Teilnahmslosigkeit oder plötzliche Gangunsicherheit äußern. Solche unspezifischen Veränderungen ernst zu nehmen, gehört zu den Aufgaben des Fachs.

Ein Krankenhausaufenthalt selbst kann für alte Menschen zum Risiko werden. Wer über Tage überwiegend liegt, verliert rasch Muskelkraft; hinzu kommen die ungewohnte Umgebung, gestörter Schlaf und wechselnde Bezugspersonen. Daraus kann eine akute Verwirrtheit entstehen, die in der Fachsprache als Delir bezeichnet wird und die leicht übersehen oder fälschlich für den Beginn einer Demenz gehalten wird. Auch Druckstellen der Haut, ein Dekubitus, entstehen bei langem Liegen. Die Geriatrie begegnet dem mit früher Mobilisierung, mit Orientierungshilfen wie Uhr, Kalender, Brille und Hörgerät am Bett, mit Rücksicht auf den Tag-Nacht-Rhythmus und mit dem frühen Einbezug vertrauter Angehöriger.

Was aus dem Assessment folgt

Die strukturierte Erfassung ist kein Selbstzweck. Aus ihren Ergebnissen wird abgeleitet, woran im Einzelnen gearbeitet wird. Zeigt sich eine Gangunsicherheit, folgen Übungen zu Kraft und Gleichgewicht sowie die Prüfung, ob ein Hilfsmittel nötig ist und ob Stolperstellen in der Wohnung beseitigt werden können. Zeigen sich Einschränkungen beim Sehen oder Hören, wird zunächst geprüft, ob Brille, Ohrenschmalzpfropf oder ein nicht angepasstes Hörgerät die Ursache sind – Punkte, die sich vergleichsweise einfach beheben lassen.

Ein eigener Schritt ist die Durchsicht aller eingenommenen Medikamente einschließlich der ohne Rezept gekauften. Geprüft wird, ob jedes Mittel noch einen Zweck erfüllt, ob es sich mit den übrigen verträgt und ob es im höheren Alter noch geeignet ist. Ergibt sich Änderungsbedarf, erfolgt die Umstellung schrittweise und ärztlich begleitet.

Hinweise auf Mangelernährung führen zur Ernährungsberatung, zur Prüfung des Zahnstatus und gegebenenfalls zur Untersuchung des Schluckvorgangs, weil sich Verschlucken bis zu einer Aspirationspneumonie auswirken kann. Ergibt die Erhebung, dass die Versorgung zu Hause nicht mehr gesichert ist, wird frühzeitig geplant: Beratung zum Pflegegrad, Organisation eines Pflegedienstes, Anpassung der Wohnung oder die Suche nach einem geeigneten Wohnort. Auch das Gespräch über Behandlungswünsche und über eine Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung findet hier seinen Platz.

Ein geriatrischer Behandlungsplan verspricht keine Rückkehr in einen früheren Zustand. Sein Maßstab ist, was im Alltag wieder oder weiterhin gelingt – und wie sich vermeiden lässt, dass eine einzelne Erkrankung eine dauerhafte Abhängigkeit nach sich zieht.

Quellen

  • Willkomm, M. (Hrsg.): Praktische Geriatrie.
    ISBN: 9783131697820
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655
  • Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Innere Medizin.
    ISBN: 9783132443471
  • Füeßl, H. S., Middeke, M.: Anamnese und klinische Untersuchung.
    ISBN: 9783132443099
  • Biesalski, H.-K., Bischoff, S. C., Pirlich, M., Weimann, A. (Hrsg.): Ernährungsmedizin.
    ISBN: 9783132445956

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