Hormonspirale

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Mittlerweile existieren die verschiedensten Möglichkeiten, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Immer mehr an Bekanntheit gewinnt die Hormonspirale. Sie gilt zwar als eine sehr zuverlässige Verhütungsmethode, birgt jedoch auch Risiken.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Hormonspirale?

Hormonspirale
Durch die gebogene Form erinnert die Hormonspirale an ein T. Sie wird wie jede andere Spirale in die Gebärmutter eingesetzt. Abbildung zeigt weibliches Genital mit Spirale.

Vor allem in medizinischen Kreisen ist die Hormonspirale als Intrauterinsystem bekannt. Es handelt sich um einen Kunststoffkörper mit der Länge von ungefähr drei Zentimetern. Durch die gebogene Form erinnert die Hormonspirale an ein T. Sie wird wie jede andere Spirale in die Gebärmutter eingesetzt. Der Eingriff erfolgt ambulant, auf Wunsch unter einer örtlichen Betäubung. Der größte Unterschied zur herkömmlichen Spirale ist die Wirkungsweise.

Diese beruht nicht auf Kupferionen, sondern auf dem künstlich hergestellten Hormon Levonorgestrel. Insgesamt ist das Risiko einer Schwangerschaft unter der Hormonspirale sehr gering. Die Sicherheit entspricht in etwa der einer Sterilisation. Äußerliche Einflüsse und Anwendungsfehler des Arztes können den Pearl Index jedoch erhöhen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Ziel der Hormonspirale ist es letztendlich, eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden. Dabei wird sie vermehrt von Frauen angewendet, die bereits Kinder haben und deren Familienplanung abgeschlossen ist. Lange Zeit wurde jungen Mädchen wegen befürchteter Unfruchtbarkeit meist eine andere Verhütungsmethode empfohlen. Nach heutigem Kenntnisstand ist ein solcher Zusammenhang nicht belegt, sodass eine Hormonspirale auch für junge Frauen ohne vorangegangene Geburt in Frage kommt.

Einmal in die Gebärmutter eingesetzt, ist die verhütende Wirkung sofort gegeben. Je nach Präparat hält diese unterschiedlich lange an, häufig fünf Jahre. Danach muss die Spirale entfernt oder gegebenenfalls erneuert werden. Die Abgabe von Hormonen erfolgt lokal. Dadurch gelangt ein weitaus geringerer Anteil an künstlichen Hormonen in den weiblichen Körper als es zum Beispiel bei der Anti-Baby-Pille der Fall ist. Die Spirale gibt gleichmäßig das Gelbkörperhormon Levonorgestrel ab. Dieses sorgt dafür, dass der Schleim im Gebärmutterhals eine dicke Konsistenz annimmt.

Spermien wird es so erschwert, sich ihren Weg zur Eizelle zu bahnen. Dringen einzelne Spermien dennoch weiter vor, so schränkt das Levonorgestrel ihre Aktivität ein. Darüber hinaus setzt die Wirkung in der Gebärmutter der Frau ein. Die Gebärmutterschleimhaut verändert sich so, dass eine Einnistung der Eizelle erschwert wird. Bei einem Teil der Anwenderinnen wird zusätzlich der Eisprung unterdrückt, der für eine Schwangerschaft notwendig ist. Frauen beobachten nach dem Einsetzen der Hormonspirale häufig eine Abnahme des Blutes während der Periode. Neben der Verhütung kann die Spirale starke Blutungen reduzieren und Menstruationsbeschwerden lindern.

Um eine Hormonspirale einsetzen zu lassen, muss ein Gynäkologe aufgesucht werden. Dieser stellt bei einer Untersuchung zunächst fest, ob die Verhütungsmethode überhaupt geeignet ist. Dabei werden zudem einige Tests angeordnet, um Infektionen sowie eine Schwangerschaft ausschließen zu können. Liegt der letzte Abstrich zur Überprüfung von Gebärmutterhalskrebs länger als sechs Monate zurück, muss dieser erneuert werden. Anschließend kann die Hormonspirale eingesetzt werden. Der Eingriff sollte während der Menstruation erfolgen, weil der Gebärmutterhals bei dieser geöffnet ist und das Einsetzen erleichtert.

Die Patientin erhält auf Wunsch eine der verschiedenen Betäubungsmöglichkeiten, Scheide und Muttermund werden desinfiziert, um das Eindringen von Bakterien zu vermeiden. Ein Applikator hilft dabei, die Hormonspirale in die richtige Position zu bringen. Ist die Spirale optimal in der Gebärmutter verankert, öffnet sie ihre Arme. Gegebenenfalls überstehende Fäden werden gekürzt. Der Einsatz endet durch eine Ultraschalluntersuchung zur Kontrolle des Sitzes der Hormonspirale. Nach ungefähr vier bis zwölf Wochen steht eine weitere Überprüfung der Lage an.

Diese erste Untersuchung wird häufig von den Krankenkassen übernommen. Anschließend sollte die Position halbjährlich durch Ultraschallbilder sichtbar gemacht werden. Zudem können Frauen regelmäßig den Sitz der Spirale durch das Ertasten der Rückholfäden überprüfen. Die Hormonspirale eignet sich vor allem für Frauen, die eine langfristige Verhütung anstreben. Aufgrund der lokalen Abgabe der Hormone fallen die Nebenwirkungen in der Regel schwächer aus als bei der Einnahme der Pille.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Die Hormonspirale bietet Vorteile, birgt jedoch ebenfalls Risiken, über welche Interessierte sich vor dem Einsetzen informieren sollten. So kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Spirale verrutscht oder ausgestoßen wird. Bei den meisten Patientinnen erfolgt so ein Ereignis jedoch in den ersten zwei Monaten nach dem Eingriff. Sobald die Hormonspirale ihre Lage verändert, kann es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen.

Ein solcher Vorfall lässt sich durch eine Kontrolluntersuchung offenbaren. Das regelmäßige Abtasten der Fäden kann ausschließen, dass die Spirale während der Menstruation ausgestoßen wurde. Kommt es unter der Hormonspirale zu einer Schwangerschaft, ist das Risiko einer Eileiterschwangerschaft erhöht. Diese weist Gefahren für Mutter und Kind auf. Weil der Embryo in seiner ungewohnten Umgebung nicht heranwachsen kann, führt der weibliche Körper häufig eigenständig eine Abstoßung durch. Eine Eileiterschwangerschaft ist dennoch immer ein Notfall und muss ärztlich behandelt werden. Weiterhin kommt es durch die Hormonspirale zu Nebenwirkungen. So klagen Patientinnen zum Beispiel über verschiedene Schmerzen im Bereich von Kopf, Unterleib, Brust und Rücken.

Für Brustkrebs wird in Beobachtungsstudien ein leicht erhöhtes Risiko beschrieben. Ein erhöhtes Risiko für Thrombosen ist für die Hormonspirale – anders als für kombinierte Präparate wie die Pille – dagegen nicht belegt. Es kann zu Entzündungen von Schamlippen, Becken und Gebärmutter kommen. Auf psychischer Ebene leiden einige Frauen unter depressiven Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust und Nervosität. Frauen mit kurzfristigem Kinderwunsch wählen meist eine Methode, die auf kürzere Zeiträume angelegt ist; nach dem Entfernen der Hormonspirale kann eine Schwangerschaft in der Regel rasch wieder eintreten. Bei stillenden Müttern ist zu bedenken, dass das enthaltene Hormon in die Muttermilch gelangen kann. Die Kosten liegen bei ungefähr 350 Euro und werden nur in einigen Fällen von der Krankenkasse übernommen. Um eine Eigenzahlung zu vermeiden, müssen medizinische Gründe für die Hormonspirale sprechen.

Wie das Einsetzen erlebt wird

Das Einsetzen einer Hormonspirale ist ein kurzer ambulanter Eingriff, der in der gynäkologischen Praxis stattfindet und keinen Krankenhausaufenthalt erfordert. Die Frau liegt dabei wie bei einer gewöhnlichen Vorsorgeuntersuchung auf dem Untersuchungsstuhl. Wie stark der Eingriff empfunden wird, ist sehr unterschiedlich. Viele Frauen beschreiben ein Ziehen im Unterleib, das dem Gefühl bei einer kräftigen Regelblutung ähnelt, andere empfinden einen kurzen, deutlichen Schmerz in dem Moment, in dem die Spirale die Gebärmutter erreicht.

Auf Wunsch stehen verschiedene Möglichkeiten der Schmerzausschaltung zur Verfügung, von einer örtlichen Betäubung am Gebärmutterhals bis hin, in besonderen Fällen, zu einer kurzen Narkose. Welches Vorgehen sinnvoll ist, wird im Vorgespräch besprochen; wer bereits bei früheren Untersuchungen sehr schmerzempfindlich reagiert hat, sollte das dort ansprechen.

Unmittelbar nach dem Eingriff kann es zu krampfartigen Schmerzen im Unterleib kommen, gelegentlich auch zu einer Kreislaufreaktion mit Schwindel oder Übelkeit. Aus diesem Grund wird nach dem Einsetzen üblicherweise eine kurze Ruhephase in der Praxis eingelegt, bevor die Frau nach Hause geht. In den ersten Wochen sind unregelmäßige Schmierblutungen die Regel und kein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen ist. Sie können einige Zeit anhalten, bevor sich das Blutungsmuster einstellt. Starke, anhaltende Schmerzen, Fieber oder übelriechender Ausfluss sind dagegen Beschwerden, mit denen die Praxis erneut aufgesucht werden sollte.

Wann die Hormonspirale nicht in Frage kommt

Es gibt Umstände, unter denen eine Hormonspirale nicht eingesetzt wird. Der offensichtlichste ist eine bereits bestehende Schwangerschaft; deshalb gehört ein Schwangerschaftstest zur Voruntersuchung. Ebenso wird nicht eingesetzt, wenn eine akute Entzündung im kleinen Becken vorliegt oder solche Entzündungen wiederholt aufgetreten sind, etwa eine Gebärmutterentzündung oder eine Eileiterentzündung. Auch eine akute Infektion im unteren Genitalbereich muss zuerst ausgeheilt sein, weil die Erreger sonst beim Einsetzen in die Gebärmutter verschleppt werden könnten.

Weitere Gegenanzeigen betreffen die Gebärmutter selbst. Angeborene Fehlbildungen oder gutartige Muskelknoten (Myome), welche die Gebärmutterhöhle verformen, können verhindern, dass die Spirale richtig zu liegen kommt. Eine noch nicht abgeklärte Blutung aus der Gebärmutter wird zuerst untersucht, bevor eine hormonhaltige Spirale eingelegt wird. Bösartige Veränderungen von Gebärmutterhals oder Gebärmutterkörper sowie auffällige Zellveränderungen am Gebärmutterhals schließen den Eingriff aus, ebenso Tumoren, deren Wachstum von Gestagenen abhängt, und akute Erkrankungen der Leber.

Bei bestehendem oder früherem Brustkrebs wird ein gestagenhaltiges Verhütungsmittel im Regelfall nicht gewählt. Daneben gibt es Situationen, die eine Anwendung nicht ausschließen, aber eine sorgfältigere Abwägung verlangen, etwa eine bekannte Herzklappenerkrankung oder eine deutlich geschwächte Immunabwehr. Eine seltene, aber ernste Komplikation ist die Verletzung der Gebärmutterwand beim Einsetzen. Sie tritt nach den Angaben der Hersteller häufiger auf, wenn der Eingriff kurz nach einer Geburt oder während der Stillzeit vorgenommen wird; auch das fließt in die Terminplanung ein.

Entfernung, Wechsel und Kinderwunsch

Die Hormonspirale bleibt nur für den vom Hersteller angegebenen Zeitraum in der Gebärmutter und wird danach entfernt. Die Entfernung ist in aller Regel einfacher als das Einsetzen: Die Ärztin oder der Arzt fasst die Rückholfäden und zieht die Spirale heraus, wobei sich die Arme des Kunststoffkörpers nach oben anlegen. Der Vorgang dauert nur kurz; manche Frauen verspüren dabei ein kurzes Ziehen.

Sind die Fäden nicht auffindbar, etwa weil sie sich in den Gebärmutterhals zurückgezogen haben, wird zunächst mit einer Ultraschalluntersuchung geklärt, ob die Spirale überhaupt noch an ihrem Platz ist. Lässt sie sich nicht auf üblichem Weg fassen, kommt eine Gebärmutterspiegelung in Betracht, bei der die Gebärmutterhöhle eingesehen und die Spirale unter Sicht entfernt wird.

Wer die Verhütung fortsetzen möchte, kann sich im selben Termin eine neue Spirale einsetzen lassen. Wird dagegen keine neue eingelegt und soll weiter verhütet werden, ist von dem Zeitpunkt der Entfernung an ein anderes Verhütungsmittel erforderlich, denn die Wirkung endet mit der Entnahme.

Besteht Kinderwunsch, wird die Spirale unabhängig von der vorgesehenen Liegedauer entfernt. Nach der Entnahme baut sich die Gebärmutterschleimhaut wieder auf und der Menstruationszyklus normalisiert sich; eine Schwangerschaft ist grundsätzlich schon im ersten Zyklus danach möglich. Anders als bei manchen Depotpräparaten muss also nicht abgewartet werden, bis ein Wirkstoffvorrat abgebaut ist.

Anwendung außerhalb der Verhütung

Nicht jede Frau, die eine Hormonspirale trägt, tut dies allein zur Verhütung. Einzelne Levonorgestrel-Systeme sind ausdrücklich auch für die Behandlung sehr starker Regelblutungen zugelassen. Der Grund liegt in der Wirkung des Hormons auf die Gebärmutterschleimhaut: Sie wird weniger stark aufgebaut, wodurch die Blutung schwächer ausfällt. Für Frauen, die unter einem hohen Blutverlust und einer daraus entstehenden Eisenmangelanämie leiden, kann das eine Behandlungsmöglichkeit sein, die ohne Operation auskommt.

Aus demselben Grund wird die Hormonspirale gelegentlich bei Beschwerden eingesetzt, die mit einer starken oder schmerzhaften Blutung einhergehen, etwa bei einer Endometriose oder bei Myomen. Ob das im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Befund ab; Myome, welche die Gebärmutterhöhle verformen, sprechen im Gegenteil gegen eine Spirale.

Eine dritte Anwendung liegt im Rahmen einer Hormonersatztherapie. Erhält eine Frau in den Wechseljahren Östrogene und ist ihre Gebärmutter noch vorhanden, so wird zusätzlich ein Gestagen benötigt, das die Gebärmutterschleimhaut schützt. Dieser Gestagenanteil kann bei geeigneten Präparaten über die Spirale abgegeben werden, statt ihn zusätzlich einzunehmen.

In allen diesen Fällen bleibt die verhütende Wirkung bestehen. Umgekehrt ist die Linderung starker Blutungen für viele Frauen, die aus Verhütungsgründen eine Spirale tragen, ein willkommener Nebeneffekt.

Abgrenzung zu anderen Verhütungsmethoden

Die Hormonspirale gehört zu den Verhütungsmitteln, die über einen längeren Zeitraum wirken und keine tägliche Handlung erfordern. Darin unterscheidet sie sich grundlegend von der Pille, die regelmäßig eingenommen werden muss und deren Sicherheit durch vergessene Einnahmen, Erbrechen oder Durchfall beeinträchtigt werden kann. Zugleich enthält die Hormonspirale nur ein Gestagen und kein Östrogen; die Risiken kombinierter Präparate, insbesondere im Hinblick auf Thrombosen, lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf sie übertragen.

Der nächste Verwandte ist die kupferhaltige Spirale. Beide werden in die Gebärmutter eingelegt und wirken über Jahre, doch ihre Wirkungsweise ist eine andere: Die Kupferspirale gibt kein Hormon ab, sondern setzt Kupferionen frei, die Spermien beeinträchtigen. Für Frauen, die Hormone vermeiden möchten, ist sie deshalb eine Alternative. Ein praktischer Unterschied betrifft die Blutung: Während sie unter der Hormonspirale meist schwächer wird, kann sie unter der Kupferspirale stärker und schmerzhafter ausfallen.

Von der Sterilisation unterscheidet sich die Hormonspirale vor allem darin, dass sie umkehrbar ist. Wird sie entfernt, endet ihre Wirkung. Der operative Eingriff bei einer Sterilisation ist dagegen auf Endgültigkeit angelegt.

Ein Punkt, der bei allen Vergleichen häufig übersehen wird: Die Hormonspirale schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen. Wer hier vorbeugen möchte, ist auf Barrieremethoden wie das Kondom angewiesen, das sich mit einer Spirale ohne Weiteres kombinieren lässt.

Kosten und Kostenübernahme

Die Hormonspirale ist verschreibungspflichtig und wird von einer Ärztin oder einem Arzt verordnet. Neben dem Preis des Produkts selbst fallen Kosten für das Einsetzen und für die Kontrolluntersuchungen an. Wird die Spirale allein zur Verhütung getragen, gilt sie sozialrechtlich als Empfängnisverhütungsmittel und nicht als Behandlung einer Krankheit.

Das Sozialgesetzbuch regelt in § 24a des Fünften Buches, dass Versicherte Anspruch auf ärztliche Beratung über Fragen der Empfängnisregelung haben und dass die Krankenkasse die Kosten für verschreibungspflichtige empfängnisverhütende Mittel bis zu einer im Gesetz festgelegten Altersgrenze übernimmt. Oberhalb dieser Grenze tragen Versicherte die Kosten selbst. Weil die Altersgrenze gesetzlich geändert werden kann, empfiehlt sich eine Nachfrage bei der eigenen Krankenkasse.

Anders liegt der Fall, wenn die Spirale nicht zur Verhütung, sondern zur Behandlung eingesetzt wird, etwa bei sehr starken Regelblutungen oder als Gestagenanteil einer Hormonersatztherapie. Dann handelt es sich um eine medizinisch begründete Maßnahme, deren Kostenübernahme sich nach den allgemeinen Regeln richtet. Vor dem Einsetzen sollte deshalb geklärt werden, aus welchem Grund die Spirale verordnet wird und was die Frau selbst zu tragen hat.

Quellen

  • Kaufmann, M., Costa, S. D., Scharl, A. (Hrsg.): Die Gynäkologie.
    ISBN: 9783642209222
  • Weyerstahl, T., Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783132411012
  • Janni, W., Hancke, K., Fehm, T., Scholz, C. (Hrsg.): Facharztwissen Gynäkologie.
    ISBN: 9783437239175
  • Goerke, K., Steller, J., Valet, A. (Hrsg.): Klinikleitfaden Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783437211348
  • Strowitzki, T., Ortmann, O. (Hrsg.): Klinische Endokrinologie für Frauenärzte.
    ISBN: 9783662655160

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