Zerebraler Vasospasmus
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 31. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei einem zerebralen Vasospasmus handelt es sich um eine plötzliche Verengung von Gehirnarterien, welche durch einen Gefäßkrampf hervorgerufen wird. In der Folge kann es zu einer Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff kommen. Die Behandlung gestaltet sich oft schwierig.
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Was ist ein zerebraler Vasospasmus?
Der zerebrale Vasospasmus zeichnet sich durch einen Gefäßkrampf von Hirnarterien aus. Als eine der Hauptursachen kommt die sogenannte Subarachnoidalblutung infrage. Aber auch Vergiftungen, Medikamentenmissbrauch und Drogenkonsum können zu diesem Gefäßkrampf führen. Folge des zerebralen Vasospasmus kann ein Hirninfarkt (Schlaganfall) aufgrund einer Unterversorgung mit Sauerstoff sein.
Dabei wird von einem ischämischen Schlaganfall im Gegensatz zum hämorrhagischen Hirninfarkt durch eine Hirnblutung gesprochen. Ein zerebraler Vasospasmus kann mehrere Wochen andauern und ist schwer zu behandeln. Die Folgen dieses Gefäßkrampfes sind abhängig von dessen Stärke.
Er kann tödlich verlaufen oder zu schweren Behinderungen führen. Es sind aber auch harmlosere Verläufe möglich. Bei einer Subarachnoidalblutung stellt der zerebrale Vasospasmus auf jeden Fall eine schwere Komplikation dar, welche die Prognose der Hirnblutung noch verschlechtert.
Ursachen
Bei der Hämolyse des Blutes entstehen Stoffe, die vermutlich eine Verkrampfung der Hirnarterien anregen. Auch andere Erkrankungen und Vergiftungen können zu einem Gefäßkrampf der Hirnarterien führen. Ein Beispiel ist die Vergiftung mit Mutterkornalkaloiden (Ergotismus). Auch Substanzen wie Methamphetamine oder Kokain stellen ein Risiko dar.
Deshalb rufen Medikamenten- oder Drogenmissbrauch häufig auch zerebrale Vasospasmen hervor. Das Gleiche gilt für ärztliche Maßnahmen mit medikamentöser Behandlung. Der genaue Mechanismus zur Entstehung des Gefäßkrampfes ist noch nicht bekannt. So besteht einerseits die Annahme, dass die bei der Hämolyse des Blutes nach einer Subarachnoidalblutung entstehenden Substanzen die Kontraktion der Arterien veranlassen.
Bei diesen Stoffen handelt es sich um Prostaglandine und Serotonin. Sie wirken gefäßverengend. Als weiterer Grund wird die verstärkte Bindung von NO durch die Abbauprodukte der Hämolyse diskutiert. NO (Stickstoffmonoxid) ist als gefäßerweiternde Substanz bekannt. Durch den Mangel an NO wird die Verengung der entsprechenden Arterien begünstigt.
Auch Entzündungsreaktionen am Ort der Blutung könnten zum Vasospasmus beitragen. Die Subarachnoidalblutung stellt bereits einen sogenannten hämorrhagischen Schlaganfall dar. Der zerebrale Vasospasmus ist eine zusätzliche Komplikation, die von der jeweiligen Blutmenge abhängig ist. Er kann wiederum zu einem sekundären ischämischen Schlaganfall führen.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Sowohl bei der Grundkrankheit als auch beim eigentlichen zerebralen Vasospasmus treten ähnliche Symptome auf. Das Hauptsymptom ist ein vernichtender Kopfschmerz, der bis zur Bewusstlosigkeit führen kann. Hinzu kommen krankhafte Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheitszustände, Lichtempfindlichkeit oder Lärmempfindlichkeit.
Innerhalb von mehreren Wochen kommt es immer wieder zu heftigen Kopfschmerzattacken mit Vernichtungskopfschmerzen, die durch weniger starke Kopfschmerzen unterbrochen sind. In ganz schweren Fällen entwickelt sich noch ein sekundärer ischämischer Schlaganfall mit Lähmungs- und anderen neurologischen Ausfallerscheinungen.
Wenn ein zerebraler Vasospasmus im Rahmen einer Subarachnoidalblutung auftritt, dann findet das in der Regel ab dem vierten Tag nach Blutungsbeginn statt. In diesem Fall handelt es sich um eine Komplikation, welche den Allgemeinzustand und die Prognose des Patienten noch verschlechtert. Das entscheidende Warnzeichen ist dann eine schleichende Verschlechterung bei einem Patienten, dem es zuvor bereits besser ging: zunehmende Benommenheit, neu auftretende Lähmungen oder Sprachstörungen. Weil die Betroffenen zu diesem Zeitpunkt meist noch im Krankenhaus liegen, werden sie in dieser Phase besonders engmaschig überwacht.
Diagnose & Krankheitsverlauf
Der Nachweis eines zerebralen Vasospasmus kann über eine Angiografie erfolgen. Bei der Angiografie handelt es sich um eine radiologische Darstellung von Blut- und Lymphgefäßen. Dabei werden Kontrastmittel eingespritzt und Röntgenbilder von den Blutgefäßen erstellt.
Derzeit ist die Angiografie in der Gefäßdarstellung CT- und MRT-Untersuchungen noch überlegen, weil sie die Hirngefäße mit der höchsten Auflösung abbildet. Nach einer Subarachnoidalblutung werden in den ersten beiden Wochen zusätzlich Ultraschalluntersuchungen durchgeführt, um einen drohenden zerebralen Vasospasmus früh zu erkennen. Dabei handelt es sich um die transkranielle Dopplersonographie: Der Blutfluss in den Hirnarterien wird durch die Schädeldecke hindurch gemessen. Sie ist die wichtigste Methode, um einen beginnenden Vasospasmus früh zu erkennen, und wird deshalb regelmäßig wiederholt.
Bei dieser Methode gibt es keine Nebenwirkungen. Wenn alle Symptome auf eine Subarachnoidalblutung hinweisen, aber die CT-Untersuchungen kein eindeutiges Ergebnis bringen, kann eine Lumbalpunktion (Entnahme von Hirnwasser) durchgeführt werden. Der Liquor wird dann auf Blutbeimischungen untersucht.
Komplikationen
Der zerebrale Vasospasmus ist eine Komplikation, die im Verlauf von Hirnblutungen (Subarachnoidalblutung), Vergiftungen, Drogenmissbrauch oder auch von bestimmten ärztlichen Maßnahmen auftreten kann. Es handelt sich um einen Gefäßkrampf arterieller Hirngefäße. Die entsprechenden Blutgefäße ziehen sich dabei zusammen und gefährden die Blutversorgung des Hirns.
In der Folge kann es zum Absterben von bestimmten Hirnarealen kommen. In diesem Fall wird von einem Hirninfarkt oder ischämischen Schlaganfall gesprochen. Ein zerebraler Vasospasmus verschlechtert daher immer das Allgemeinbefinden und die Prognose der zugrunde liegenden Erkrankung. So gibt es Erkrankungen mit längeren Phasen, in denen sogar mehrere zerebrale Vasospasmen auftreten können.
Das trifft unter anderem zu bei der Subarachnoidalblutung im Gehirn. In diesem Fall werden die Verkrampfungen durch die Hämolyse des in den Subarachnoidalraum gelangten Blutes ausgelöst. Allerdings kann die Kontraktion der Arterien nur schlecht behandelt werden. Wenn das Risiko für einen zerebralen Vasospasmus besteht, wird meist das Medikament Nimodipin eingesetzt, um die Gefäßmuskeln zu entspannen. Das kann dazu beitragen, einen Gefäßkrampf zu verhindern.
Aber das gelingt nicht immer. Ist es bereits zum Vasospasmus gekommen, wird er intensivmedizinisch behandelt. Abzuwarten wäre gefährlich, denn aus dem Gefäßkrampf kann innerhalb von Stunden ein bleibender Hirninfarkt entstehen. Welche möglichen Spätschäden auftreten, ist meist nicht abzusehen. Das hängt unter anderem von der Stärke des Vasospasmus, den betroffenen Hirnregionen und der Größe des entsprechenden Hirninfarktes ab.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Ein schlagartig einsetzender, extrem heftiger Kopfschmerz – von Betroffenen oft als der schlimmste ihres Lebens beschrieben –, besonders in Verbindung mit Nackensteifigkeit, Übelkeit, Lichtscheu, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit, ist ein Notfall. In diesem Fall ist sofort der Notruf 112 zu wählen. Jede Stunde zählt.
Auch bei plötzlichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen besteht Anlass zur Besorgnis. Ein Arzt ist aufzusuchen, wenn es binnen kurzer Zeit zu Veränderungen des Verhaltens oder der Persönlichkeit kommt. Eine Empfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen wie Licht oder Lärm ist ebenfalls ein Warnsignal des Organismus. Zur Abklärung der Ursache werden medizinische Tests benötigt. Daher ist ein Arztbesuch notwendig, sobald der Betroffene Veränderungen seines gesundheitlichen Zustandes erlebt. Eine innere Unruhe, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindel sind weitere Anzeichen für eine vorliegende Erkrankung.
Ein schnellstmöglicher Handlungsbedarf besteht, wenn Verwirrtheitszustände einsetzen, Lähmungen auftreten oder sich eine Bewusstlosigkeit zeigt. In akuten Fällen ist über den Notruf 112 der Rettungsdienst zu alarmieren, da es andernfalls zu schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Komplikationen kommen kann. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wird der Betroffene angesprochen und seine Atmung geprüft. Atmet er normal, wird er in die stabile Seitenlage gebracht; atmet er nicht, wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen: 30 Herzdruckmassagen in der Mitte des Brustkorbs, 5 bis 6 Zentimeter tief und in einer Geschwindigkeit von 100 bis 120 pro Minute, im Wechsel mit 2 Beatmungen. Kopfschmerzen, ein Druckgefühl im Kopfinneren sowie Störungen der allgemeinen Funktionstätigkeit des Organismus müssen einem Arzt vorgestellt werden.
Bei einer Orientierungslosigkeit oder Veränderungen des Erinnerungsvermögens benötigt der Betroffene medizinische Hilfe. Ein Krankheitsgefühl, ein allgemeines Unwohlsein oder diffuse, nicht erklärbare Beschwerden sind ebenfalls von einem Arzt untersuchen und behandeln zu lassen. Kommt es zu einer Zunahme vorhandener gesundheitlicher Unregelmäßigkeiten oder halten insbesondere Kopfschmerzen über eine längere Zeit an, wird ein Arzt benötigt. Kann der Betroffene seine gewohnten alltäglichen Verpflichtungen nicht erfüllen, sollte er eine medizinische Unterstützung in Anspruch nehmen.
Behandlung & Therapie
Ein bereits bestehender zerebraler Vasospasmus kann nur schwer behandelt werden. Meist kommt dafür eine medikamentöse Behandlung mit Nimodipin infrage. Am besten belegt ist der Nutzen nach einer Subarachnoidalblutung: Dort verringert die frühzeitige Gabe das Risiko bleibender Hirnschäden. Das Medikament wirkt als sogenannter Kalziumantagonist und beruhigt die muskelstarken Bereiche der Arterien.
Nimodipin wird in Form von Tabletten oder intravenös verabreicht. Der Wirkstoff sammelt sich im Gehirn aufgrund seiner Fettlöslichkeit an. Kam es dennoch zu zerebralen Vasospasmen, wurde lange Zeit die sogenannte Triple-H-Therapie angewendet.
Diese Therapie beinhaltet die drei Punkte Hypervolämie, Hypertonie und Hämodilution, um die Kontraktion der arteriellen Blutgefäße zu vermeiden oder zurückzudrängen. Dazu wurden Blutfluss und Blutdruck gesteigert, des Weiteren wurden Maßnahmen zur Blutverdünnung ergriffen. In dieser Form gilt das Konzept heute nicht mehr als Standard: Die gezielte Volumenüberladung und die Blutverdünnung haben sich als eher schädlich erwiesen. Geblieben ist die medikamentöse Anhebung des Blutdrucks bei einem ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt. Wichtig ist dabei eine sehr strenge Kontrolle des Verfahrens, um die Auswirkungen auf die Atmung und das Kreislaufsystem zu minimieren. Bessert sich der Zustand darunter nicht, können die verkrampften Gefäße in schweren Fällen über einen Katheter behandelt werden, der bis in die Hirngefäße vorgeschoben wird.
Vorbeugung
In vielen Fällen ist ein zerebraler Vasospasmus nicht vorauszusehen, besonders im Zusammenhang mit Subarachnoidalblutungen. Diese entstehen meist aus einem Aneurysma einer Hirnarterie, das sich in der Regel erst im Laufe des Lebens bildet. Vorbeugen lässt sich vor allem den Folgen einer bereits eingetretenen Blutung: Die frühzeitige Gabe von Nimodipin verringert nachweislich das Risiko bleibender Hirnschäden nach einer Subarachnoidalblutung und gehört deshalb zur Standardbehandlung.
Daneben sind ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt und ein gut eingestellter Blutzuckerspiegel wichtig, denn ein Flüssigkeitsmangel (Hypovolämie) und zu hohe Blutzuckerwerte gelten als ungünstige Faktoren für den Verlauf nach einer Blutung. Beides wird auf der Intensivstation überwacht; es handelt sich nicht um Punkte, die Betroffene selbst beeinflussen können. Vorbeugen lässt sich dagegen der Blutung selbst: Ein Bluthochdruck sollte konsequent behandelt und auf das Rauchen verzichtet werden.
Nachsorge
Die Nachsorgebehandlung eines zerebralen Vasospasmus ist abhängig von der Grunderkrankung, die zu der Erkrankung geführt hat. War eine Blutung im Gehirn ursächlich für den zerebralen Vasospasmus, muss diese nachhaltig und dauerhaft behandelt werden. Dazu gehört vor allem der Verschluss der Blutungsquelle, etwa eines Aneurysmas, durch eine Operation oder über einen Katheter. Blutverdünnende Medikamente sind nach einer Hirnblutung dagegen problematisch; ob sie im Einzelfall notwendig sind, wird ärztlich sorgfältig abgewogen.
Zusätzlich sollte regelmäßig eine Bildgebung des Gehirns per MRT und/oder CT erfolgen, um erneute Auffälligkeiten an den Gefäßen im Gehirn frühzeitig zu erkennen und therapieren zu können. Liegt ein Bluthochdruck vor, sollte dieser außerdem medikamentös behandelt werden, um das Risiko für erneute Blutungen im Gehirn zu verringern. Rauchen sowie Alkoholkonsum müssen dauerhaft eingestellt werden.
Wenn eine Vergiftung zur Entstehung des zerebralen Vasospasmus geführt hat, muss diese behandelt und danach dauerhaft überwacht werden. Hierzu sind regelmäßige Kontrollen der Blutwerte notwendig, da eine erneute Vergiftung nur im Blut nachgewiesen werden kann. Waren Medikamente oder Drogen die Ursache für die Entstehung des zerebralen Vasospasmus, dürfen diese unter keinen Umständen weiter konsumiert werden.
Medikamente sollten dauerhaft abgesetzt werden. Gegebenenfalls muss eine Umstellung auf andere Medikamente erfolgen. Liegt eine Drogenabhängigkeit vor, ist ein Entzug notwendig, um einen erneuten zerebralen Vasospasmus zu verhindern. Daneben können als Folge des zerebralen Vasospasmus chronische neurologische Erkrankungen entstehen, die gesondert neurologisch therapiert werden müssen.
Das können Sie selbst tun
Ein zerebraler Vasospasmus tritt meist auf der Intensivstation auf, während der Betroffene wegen einer Hirnblutung ohnehin bereits behandelt wird. Maßnahmen der Selbsthilfe können die Behandlung dort nicht ersetzen. In dieser Phase richtet sich der Abschnitt daher vor allem an die Angehörigen.
Wichtig ist eine ausreichende Aufklärung über die vorhandenen Störungen, deren Ursachen sowie den weiteren Verlauf. Angehörige sollten dazu offen nachfragen und sich Befunde und Entscheidungen in verständlicher Sprache erklären lassen. In vielen Fällen müssen innerhalb kurzer Zeit wichtige Entscheidungen über den weiteren Behandlungsverlauf getroffen werden. Eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung sollte dem Behandlungsteam deshalb früh vorgelegt werden, falls sie vorhanden ist.
Die Wochen auf der Intensivstation sind für Angehörige zermürbend, zumal sich der Zustand des Betroffenen von Tag zu Tag ändern kann. Regelmäßige Pausen, ausreichender Schlaf und die Unterstützung durch weitere Familienmitglieder oder Freunde sind die Voraussetzung dafür, diese Zeit durchzustehen. Kliniken bieten dafür einen Sozialdienst und häufig auch eine psychologische oder seelsorgerische Begleitung an; beides lässt sich jederzeit anfragen.
Zeichnen sich bleibende Ausfälle ab, sollte frühzeitig mit dem Sozialdienst über die Anschlussbehandlung gesprochen werden: über die neurologische Rehabilitation, über einen möglichen Pflegegrad und über Hilfen für die Rückkehr nach Hause. Darüber hinaus ist eine gesunde Lebensweise für den weiteren Verlauf förderlich. Die Ernährungsweise sollte kontrolliert und nach Möglichkeit optimiert werden. Die vereinbarten Kontrolluntersuchungen nach der Blutung sind in regelmäßigen Abständen wahrzunehmen, damit erneute Veränderungen an den Hirngefäßen frühzeitig erkannt werden.
Quellen
- Moskopp, D., Wassmann, H. (Hrsg.): Neurochirurgie.
ISBN: 9783132435797
- Berlit, P. (Hrsg.): Klinische Neurologie.
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- Bösel, J., Schönenberger, S. (Hrsg.): Neuro-Intensivmedizin.
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- Diener, H.-C., Steinmetz, H., Kastrup, O. (Hrsg.): Referenz Neurologie.
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