Lungentransplantation
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Lunge stellt ein lebenswichtiges Organ dar, welches für den Gasaustausch im Körper verantwortlich ist. Bestimmte Krankheiten und Beschwerden können die Funktion jedoch so irreparabel einschränken, dass eine Transplantation mit einem Spenderorgan notwendig wird. Eine Lungentransplantation birgt zahlreiche Chancen und Vorteile, aber auch Risiken, die nicht ignoriert werden sollten.
Was ist die Lungentransplantation?
Bei der Lunge handelt es sich um ein komplexes Organ. Sie kann in den linken und rechten Lungenflügel differenziert werden. Abhängig von der Art der Beschwerden und dem Grad der Beschädigung, werden bei einer Transplantation ein Flügel, beide Flügel oder einzelne Lungenlappen ersetzt.
Ziel ist es, das nicht mehr funktionstüchtige Gewebe gegen ein gesundes Organ auszutauschen, damit die lebenswichtigen Abläufe weiterhin stattfinden und das Leben des Patienten gerettet werden können. Bevor eine Lungentransplantation zum Einsatz kommt, muss die Erkrankung jedoch bereits weit fortgeschritten und nicht mehr durch Medikamente und andere Therapien behandelbar sein. Zum einen ist der Anteil von Spenderorganen knapp, zum anderen überwiegen in weniger schweren Fällen die Risiken einer Lungentransplantation.
Grundlage der Entscheidung sind die Beschwerden des Patienten, allen voran eine ausgeprägte Atemnot, sowie objektive Messwerte wie Lungenfunktion, Blutgase und die Gehstrecke innerhalb einer festgelegten Zeit; sie zeigen, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und wie begrenzt die verbleibende Lebenszeit ohne Spenderorgan wäre. Verursacht werden die Schäden an dem Gewebe durch verschiedene Krankheiten. Zu diesen gehören beispielsweise die idiopathische Lungenfibrose, eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder die pulmonale Hypertonie. Eine Lungentransplantation gilt jedoch bei jeder Krankheit als letzter Ausweg.
Funktion, Wirkung & Ziele
Ziel dieser Phase ist es, das individuelle Risiko der betroffenen Person so klein zu gestalten, wie möglich. Dazu wird der Thoraxbereich durch Röntgenaufnahmen und ein CT untersucht. Es kommt zu Lungenfunktionstests sowie Untersuchungen des Herzens. Um das Vorliegen von Tumoren und Infekten auszuschließen, erfolgt zudem eine Laboruntersuchung des Bluts. Die Vorbereitungszeit wird durch ein psychologisches Gutachten abgeschlossen, da eine Transplantation eine emotionale Belastung darstellt. Aufgrund der Unterlagen wird schließlich entschieden, innerhalb welchen Zeitraums die Operation erfolgen sollte. Konnte ein passendes Spenderorgan gefunden werden, wird der Eingriff unverzüglich eingeleitet.
In den meisten Fällen kommt es zur Transplantation beider Lungenflügel. Bei Erkrankungen mit chronischen Infekten der Atemwege, etwa der Mukoviszidose, müssen zwingend beide Flügel ersetzt werden, weil eine verbliebene erkrankte Lunge das Spenderorgan infizieren würde. Um das Gewebe zu entnehmen wird zunächst ein Schnitt am Thorax vollzogen. Durch die Öffnung kann der erkrankte Teil entfernt und das gesunde Organ eingesetzt werden. Zuerst verbinden die Ärzte Lungenbronchien und Lungenvenen, anschließend die Lungenarterien. Ist es dem Blut wieder möglich zu zirkulieren, so nimmt die neue Lunge ihre Funktion auf. Konnte die Transplantation erfolgreich abgeschlossen werden, wird das Gewebe vernäht.
Nach Abschluss der Operation muss der Patient zunächst auf der Intensivstation verweilen. In der Regel wird eine Verlagerung auf eine andere Station innerhalb einer Woche angestrebt. Bei einem Teil der Patienten treten jedoch Komplikationen auf, die einen längeren Aufenthalt auf der Intensivstation notwendig machen; wie lange die intensivmedizinische Betreuung dauert, hängt vor allem davon ab, wie rasch die neue Lunge ihre Funktion aufnimmt und wann die künstliche Beatmung beendet werden kann. Die Transplantation wird von einem dreiwöchigen Klinikaufenthalt mit Rehabilitationsmaßnahmen begleitet. Patienten müssen Medikamente einnehmen, die den Organismus davon abhalten, die neue Lunge abzustoßen.
Ziel der Operation ist es, den gestörten Gasaustausch wieder einwandfrei ablaufen zu lassen. Konnte der Eingriff erfolgreich abgeschlossen werden, gelingt es dem Körper wieder, die Zellen optimal mit Sauerstoff zu versorgen und gleichzeitig die anfallenden Abfallprodukte auszuscheiden.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Auswertungen internationaler Transplantationsregister zufolge durchlaufen etwa 30 Prozent aller Patienten bereits im ersten Jahr nach der Transplantation mindestens eine Episode einer akuten Abstoßungsreaktion. Bei dieser kommt es zu einer Entzündung, weil der Organismus das neue Gewebe nicht als körpereigene Zellen anerkennt. Stattdessen richten sich Abwehrzellen, vor allem bestimmte weiße Blutkörperchen, und in manchen Fällen auch Antikörper gegen den vermeintlichen Fremdkörper. Sie greifen die Lunge an, es entwickelt sich eine Entzündung. Patienten bemerken die Reaktion durch Fieber, einen trockenen Husten, eine eingeschränkte Funktion des Organs, Müdigkeit und Atemnot.
Durch eine verstärkte Behandlung mit Immunsuppressiva, vor allem mit Kortisonpräparaten, lässt sich eine solche Abstoßungsreaktion häufig beherrschen. Antibiotika kommen dagegen bei den Infektionen zum Einsatz, für die Transplantierte besonders anfällig sind. Besonders im ersten Jahr nach der Operation klagen Patienten zudem vermehrt über Infektionen mit Viren, Pilzen und Bakterien. Ausschlaggebend für das häufige Auftreten ist das geschwächte Immunsystem. Auf diese Weise können Erreger vereinfacht in den Körper dringen und dort Krankheiten auslösen.
Durch eine Lungentransplantation können Atemwegskomplikationen entstehen. Diese beruhen oft auf verengten Atemwegen, welche wiederum auf den Nahtstellen basieren. Mittlerweile existieren jedoch medizinische Verfahren, die das Auftreten solcher Beschwerden reduziert haben. Zu diesen gehören beispielsweise Stents, die die Atemwege offen halten, oder kleine Ballons, mit denen verengte Stellen aufgedehnt werden. Damit die zahlreichen eventuellen Risiken frühzeitig erkannt werden können, sind die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen unausweichlich. In diesen wird Patienten Blut abgenommen, die Funktion der Lunge getestet sowie das äußere Erscheinungsbild der Bronchien betrachtet.
Geschichte & Entwicklung
Die Übertragung einer Lunge gehört zu den jüngeren Organtransplantationen. Den ersten Versuch am Menschen unternahm 1963 der amerikanische Chirurg James Hardy, der einem Patienten einen Lungenflügel eines Verstorbenen übertrug. Der Patient starb bald nach dem Eingriff, doch war damit gezeigt, dass die Operation technisch durchführbar ist.
In den beiden folgenden Jahrzehnten blieb der Eingriff experimentell. Die wenigen Patienten, bei denen er versucht wurde, überlebten meist nur wenige Wochen. Das entscheidende Hindernis war nicht die Chirurgie, sondern die Abwehrreaktion des Körpers gegen das fremde Gewebe. Die Wende brachte Anfang der 1980er Jahre die Einführung von Ciclosporin, des ersten Medikaments, das die Immunabwehr wirksam genug unterdrückte, um eine Abstoßung über längere Zeit zu verhindern.
Auf dieser Grundlage gelang 1983 in Toronto die erste erfolgreiche Übertragung eines einzelnen Lungenflügels mit langfristigem Überleben des Patienten; geleitet wurde das Team von dem Thoraxchirurgen Joel D. Cooper. Von da an verbreitete sich das Verfahren rasch. Bis Mitte der 2010er Jahre wurden weltweit mehr als 60.000 Lungentransplantationen dokumentiert. Verbessert haben sich seither vor allem die Auswahl geeigneter Patienten, die Konservierung der Spenderorgane, die Feinabstimmung der Medikamente und die strukturierte Nachsorge – weniger die Operationstechnik selbst.
Wann eine Transplantation infrage kommt – und wann nicht
Zu den Erkrankungen, die am häufigsten zu einer Lungentransplantation führen, zählen die Lungenfibrose, das fortgeschrittene Lungenemphysem im Rahmen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, die Mukoviszidose und die pulmonale Hypertonie. Auch der erbliche Alpha-1-Antitrypsin-Mangel, der früh zu einem schweren Emphysem führen kann, gehört dazu. Gemeinsam ist diesen Erkrankungen, dass sie fortschreiten und dass die medikamentösen Möglichkeiten irgendwann ausgeschöpft sind.
Gegen eine Transplantation sprechen dagegen Umstände, unter denen der Eingriff mehr schaden als nützen würde. Dazu zählen eine aktive Krebserkrankung, eine schwere und nicht behandelbare Erkrankung anderer lebenswichtiger Organe, etwa ein fortgeschrittenes Nierenversagen oder eine schwere Lebererkrankung, sowie eine nicht beherrschte Infektion. Auch anhaltender Konsum von Tabak, Alkohol oder anderen Suchtmitteln steht dem Eingriff entgegen, weil er den Erfolg unmittelbar gefährdet; ein Rauchstopp über einen längeren, vom Zentrum festgelegten Zeitraum ist deshalb Voraussetzung. Ausgeprägtes Übergewicht und ebenso ausgeprägtes Untergewicht verschlechtern die Aussichten und werden vor der Aufnahme auf die Warteliste angegangen.
Eine besondere Rolle spielt die Frage, ob der Patient die aufwendige Nachsorge tragen kann. Wer nach der Transplantation Medikamente nicht zuverlässig einnimmt oder Kontrolltermine nicht wahrnimmt, verliert das Organ. Deshalb gehören ein psychologisches Gespräch und die Klärung des sozialen Umfelds fest zur Vorbereitung – nicht als Hürde, sondern weil frühzeitig Unterstützung organisiert werden kann.
Warteliste und Vergabe der Spenderorgane
Für Deutschland und mehrere Nachbarländer werden Spenderorgane über die Stiftung Eurotransplant vermittelt. Wer nach Abschluss aller Voruntersuchungen als geeignet gilt, wird dort auf die Warteliste gesetzt. Die Reihenfolge, in der Lungenangebote gemacht werden, richtet sich nach einem Punktwert, dem sogenannten Lung Allocation Score. Er verbindet zwei Größen: wie dringend der Patient ohne Transplantation auf ein Organ angewiesen ist und welche Aussicht auf Erfolg nach dem Eingriff besteht. Der Kandidat mit dem höchsten Wert erhält das erste Angebot. Daneben müssen Blutgruppe und Organgröße zum Empfänger passen.
Wie lange die Wartezeit dauert, lässt sich im Einzelfall nicht vorhersagen. Sie kann sehr kurz sein oder sich über lange Zeit hinziehen, und sie hängt nicht allein vom Punktwert ab, sondern auch davon, wie viele passende Organe angeboten werden. In dieser Zeit muss der Patient jederzeit erreichbar sein und kurzfristig in das Transplantationszentrum kommen können; eine gepackte Tasche und ein geklärter Transportweg gehören deshalb zur Vorbereitung.
Die Wartezeit wird außerdem genutzt, um den Patienten in möglichst guter körperlicher Verfassung zu halten. Dazu dienen Physiotherapie und angeleitetes Training in dem Umfang, den die Erkrankung zulässt, eine angepasste Ernährung und, wo nötig, eine Sauerstofftherapie. Je besser die Muskulatur und der Ernährungszustand zum Zeitpunkt der Operation sind, desto leichter fällt die Erholung danach.
Formen des Eingriffs
Die Lunge kann auf mehreren Wegen ersetzt werden. Bei der Einzellungentransplantation wird nur ein Flügel ausgetauscht; das kommt vor allem bei Erkrankungen infrage, die keine chronische Infektion mit sich bringen. Bei der Doppellungentransplantation werden beide Flügel ersetzt, in der Regel nacheinander, sodass jeweils eine Seite die Atmung übernimmt, während die andere versorgt wird.
Seltener sind zwei weitere Formen. Bei der Lappentransplantation werden nur einzelne Lungenlappen übertragen – ein Weg, der vor allem dann beschritten wird, wenn ein Spenderorgan für den Brustkorb des Empfängers zu groß ist, etwa bei Kindern oder kleinen Erwachsenen. Ist neben der Lunge auch das Herz irreparabel geschädigt, kann eine kombinierte Herz-Lungen-Transplantation erwogen werden; sie wird nur an wenigen Zentren und in besonderen Situationen durchgeführt.
Während der Operation muss der Kreislauf aufrechterhalten werden, während eine oder beide Lungen nicht arbeiten. Reicht die Beatmung der jeweils anderen Seite dafür nicht aus, wird ein Verfahren zur Unterstützung außerhalb des Körpers eingesetzt, das das Blut mit Sauerstoff anreichert und Kohlendioxid entfernt. Ob eine solche Unterstützung nötig ist, entscheidet sich teils schon in der Planung, teils erst während des Eingriffs.
Nachsorge und Langzeitverlauf
Mit der Entlassung aus der Klinik ist die Behandlung nicht abgeschlossen, sondern geht in eine lebenslange Nachsorge über. Ihr Kern ist die Unterdrückung der Immunabwehr. Üblich ist eine Kombination aus drei Wirkstoffgruppen: einem Calcineurinhemmer, einem Hemmstoff der Zellteilung von Abwehrzellen und einem Kortisonpräparat. Die Auswahl innerhalb dieser Gruppen richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil und wird vom Transplantationszentrum festgelegt. Von den Blutspiegeln dieser Medikamente hängt viel ab: Zu wenig bedeutet Abstoßungsgefahr, zu viel bedeutet Infektions- und Nebenwirkungsrisiko. Deshalb werden sie regelmäßig im Blut gemessen.
Zur Nachsorge gehören außerdem regelmäßige Kontrolluntersuchungen mit Blutabnahmen, Lungenfunktionstests und Bronchoskopien, in den ersten Monaten nach der Operation besonders engmaschig. Viele Zentren geben den Patienten zusätzlich ein kleines Messgerät für zu Hause mit, mit dem sie täglich selbst ihre Atemwerte erfassen. Ein anhaltender Abfall dieser Werte ist oft das erste Zeichen einer Abstoßung oder einer Infektion – und zwar bevor Beschwerden auftreten.
Die wichtigste langfristige Komplikation ist die chronische Funktionsstörung des übertragenen Organs, im Fachjargon chronische Lungenallograft-Dysfunktion. Sie äußert sich in einer anhaltenden Verschlechterung der Lungenfunktion gegenüber dem nach der Operation erreichten Bestwert; Beschwerden sind trockener Husten und zunehmende Atemnot. Etwa die Hälfte der Transplantierten ist innerhalb der ersten fünf Jahre davon betroffen, nach zehn Jahren ein deutlich größerer Anteil. Die häufigste Ausprägung ist das Bronchiolitis-obliterans-Syndrom, bei dem die kleinen Atemwege vernarben und sich verengen. Die Behandlung zielt darauf, das Fortschreiten zu verlangsamen; rückgängig machen lässt sich die Vernarbung nicht.
Auch die dauerhafte Unterdrückung der Immunabwehr hat ihren Preis. Über die Jahre können die Nierenfunktion nachlassen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Osteoporose auftreten. Das Risiko für Hautkrebs und für bestimmte Erkrankungen des lymphatischen Systems ist erhöht, weshalb konsequenter Sonnenschutz und regelmäßige Hautkontrollen empfohlen werden. Diese Folgen sind ein wesentlicher Grund dafür, dass eine Lungentransplantation nur dann erwogen wird, wenn die Erkrankung sonst rasch zum Tod führen würde.
Leben mit der neuen Lunge
Nach dem Klinikaufenthalt schließt sich in der Regel eine Rehabilitation an, in der Atem- und Bewegungstherapie im Mittelpunkt stehen. Viele Patienten erleben dabei zum ersten Mal seit Jahren, dass Belastung nicht sofort zu Atemnot führt. Die Belastbarkeit wächst über Monate weiter; eine Rückkehr in den Beruf ist je nach Tätigkeit und Verlauf möglich.
Im Alltag rückt der Schutz vor Infektionen in den Vordergrund. Dazu gehören sorgfältige Handhygiene, Zurückhaltung gegenüber Menschenansammlungen während der Erkältungssaison und der Kontakt zu offensichtlich Erkrankten. Auch die Küchenhygiene spielt eine Rolle, weil rohe und leicht verderbliche Lebensmittel Keime übertragen können. Vermieden werden außerdem Tätigkeiten mit starker Schimmelbelastung, etwa Arbeiten an Kompost, feuchtem Laub oder in Baustaub, weil Schimmelpilze bei unterdrückter Abwehr schwere Lungeninfektionen auslösen können. Der Impfschutz wird vor der Transplantation überprüft und aufgefrischt; danach sind bestimmte Impfstoffe, die abgeschwächte lebende Erreger enthalten, nicht mehr geeignet. Welche Impfungen möglich und sinnvoll sind, legt das Transplantationszentrum fest – auch für die Menschen im nahen Umfeld, deren Impfschutz mit zum Schutz des Transplantierten beiträgt.
Quellen
- Hoffmann, H., Ludwig, C., Passlick, B. (Hrsg.): Thoraxchirurgie.
ISBN: 9783662591451
- Bösch, D.: Pneumologie.
ISBN: 9783662714430
- Wagner, J. C., Germer, C.-T., Wiegering, A. (Hrsg.): Perioperative Medizin für die Allgemein- und Viszeralchirurgie.
ISBN: 9783662644034
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
- Arastéh, K., Baenkler, H.-W., Bieber, C., et al.: Innere Medizin.
ISBN: 9783132443471
