Neck-Dissection
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 3. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Unter einer Neck-Dissection wird eine operative Ausräumung der Halslymphknoten sowie des angrenzenden Gewebes verstanden. Das Verfahren dient zur Behandlung von Lymphknotenmetastasen im Halsbereich.
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Was ist eine Neck-Dissection?
Der Begriff Neck-Dissection stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Halspräparation. Gemeint ist damit eine chirurgische Methode, in deren Rahmen der Operateur die Lymphknoten in der Kopf-Hals-Region entfernt, weil ein primärer Tumor vorliegt. Wie viele Lymphknotenbereiche dabei ausgeräumt werden, hängt von der gewählten Form des Eingriffs ab.
Auf diese Weise soll verhindert werden, dass sich die Tumorzellen noch weiter im Körper verbreiten. Unterschieden wird in der Medizin zwischen einer prophylaktischen sowie einer therapeutischen Neck-Dissection. Von einer prophylaktischen Neck-Dissection ist die Rede, wenn die Lymphknoten auch dann entfernt werden, wenn sich keine Metastasen an ihnen nachweisen ließen. Durch dieses Vorgehen operiert der Chirurg Mikrometastasen heraus, die nicht sichtbar sind. Konnte der Nachweis der Tochtergeschwülste dagegen erbracht werden, handelt es sich um eine therapeutische Neck-Dissection.
Verständlich wird der Eingriff nur über den Lymphabfluss des Kopf-Hals-Bereichs. Die Lymphe aus Mundhöhle, Rachen, Kehlkopf, Nase, Nasennebenhöhlen und den Speicheldrüsen fließt über ein dichtes Netz von Bahnen in Lymphknotengruppen, die vor allem entlang der großen Halsgefäße liegen. Streut ein bösartiger Tumor, sind diese Knoten deshalb in aller Regel die erste Station. Die Neck-Dissection setzt genau dort an: Sie behandelt nicht den Primärtumor, sondern das Gebiet, in das er absiedelt. Der Tumor selbst wird in einem eigenen Operationsschritt entfernt, meist in derselben Sitzung.
Wie weit ausgeräumt wird, richtet sich danach, welche Lymphknotengruppen nach Lage und Art des Primärtumors befallen sein können und was die Voruntersuchungen ergeben haben. Ob ein oder beide Halsseiten operiert werden, hängt ebenfalls vom Primärtumor ab: Liegt er nahe der Mittellinie oder überschreitet er sie, kommt eine beidseitige Ausräumung in Betracht, weil die Lymphe dann in beide Richtungen abfließen kann.
Von der Neck-Dissection zu unterscheiden ist die Entnahme eines einzelnen auffälligen Lymphknotens zur feingeweblichen Untersuchung. Diese dient allein der Klärung einer Diagnose und ist ein wesentlich kleinerer Eingriff, während die Neck-Dissection ein zusammenhängendes Gebiet mit allen darin liegenden Knoten entfernt.
Die radikale Form des Eingriffs wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts beschrieben. Seither ist die Entwicklung darauf gerichtet, das Ergebnis bei der Tumorbehandlung zu halten und zugleich so wenig gesundes Gewebe wie möglich mitzuentfernen – die funktionellen und selektiven Formen sind aus diesem Bemühen hervorgegangen.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die Metastasen zeigen sich oftmals bei Krebskrankheiten, die in der Region von Kopf und Hals auftreten. Mitunter leiden die betroffenen Personen auch unter Tumoren an den Harnwegen, im Bauchraum oder in der Brustregion wie einem Bronchialkarzinom. Zu den häufigsten Tumorerkrankungen, die zur Bildung von Tochtergeschwülsten führen, gehören bösartige Speicheldrüsentumore, ein Kehlkopfkarzinom, Rachenkrebs, bösartige Tumore in der Nase oder den Nasennebenhöhlen sowie Neoplasien innerhalb der Mundhöhle wie ein Zungengrundkarzinom oder ein Tonsillenkarzinom. In den meisten Fällen ist eine Neck-Dissection mit einer anschließenden Bestrahlungstherapie des primären Tumors sowie der Lymphabflussregionen im Halsbereich verbunden.
Vor dem Eingriff steht eine ausführliche Abklärung. Dazu gehören das Abtasten des Halses, die Ultraschalluntersuchung, die eine Vergrößerung und die innere Struktur von Lymphknoten sichtbar macht, sowie eine Schnittbilduntersuchung mit Computertomografie oder Magnetresonanztomografie, die auch tief liegende Knoten und das Verhältnis zu Gefäßen und Muskeln zeigt. Bei unklarem Befund kann Gewebe oder Zellmaterial aus einem verdächtigen Knoten mit einer feinen Nadel gewonnen werden. Ist der Primärtumor nicht bekannt, wird der obere Luft- und Speiseweg in Narkose gespiegelt und an mehreren Stellen Gewebe entnommen (Biopsie); diese Spiegelung mehrerer Abschnitte in einer Sitzung wird als Panendoskopie bezeichnet.
Auf dieser Grundlage legt in der Regel eine interdisziplinäre Tumorkonferenz fest, ob und in welchem Umfang operiert wird. Beteiligt sind daran neben den operierenden Fachrichtungen üblicherweise die Strahlentherapie, die internistische Onkologie, die Radiologie und die Pathologie. Zu klären ist dabei auch, ob eine Operation überhaupt der richtige erste Schritt ist: Bei manchen Tumoren des Rachens und des Kehlkopfs kann die Behandlung stattdessen mit einer Strahlentherapie oder einer kombinierten Strahlen- und Chemotherapie beginnen.
Ein Teil der Tumoren, die zu Halslymphknotenmetastasen führen, steht in Zusammenhang mit Rauchen und Alkohol. Bei Tumoren des Rachenraums spielen außerdem Humane Papillomviren eine Rolle. Diese Unterscheidung ist für die Neck-Dissection selbst nicht entscheidend, wohl aber für die Einschätzung des Krankheitsverlaufs und für die Frage, welche Behandlung sich anschließt.
Ärzte unterscheiden zwischen unterschiedlichen Formen der Neck-Dissection. Dies sind die radikale, die funktionelle, die selektive sowie die suprahyoidale Neck-Dissection, die verschiedene Operationstechniken aufweisen. Die radikale Neck-Dissection beinhaltet das Entfernen von sämtlichen Lymphknoten und Lymphgefäßen im Halsbereich samt benachbartem Gewebe. Außerdem werden oftmals auch bedeutende Nerven und Blutgefäße herausoperiert, was wiederum ein höheres Risiko von Komplikationen hervorruft. Diese radikale Operationsmethode gelangt in erster Linie zur Anwendung, wenn ein stark ausgeprägter Befall der Lymphknoten mit Metastasen besteht.
Weniger radikal ausgeprägt ist die funktionelle Neck-Dissection. So bleiben Strukturen wie der Nervus accessorius, die Vena jugularis interna sowie die Muskeln erhalten. Die funktionelle Neck-Dissection wird durchgeführt, wenn die Lymphknotenmetastasen nicht fixiert sind.
Von einer selektiven Neck-Dissection ist die Rede bei einer Ausräumung von einzelnen Halsabschnitten. Dabei werden von einigen primären Tumoren nur bestimmte Lymphknotenbereiche befallen. Aus diesem Grund unterteilen die Ärzte die Halslymphknotenregionen in sechs spezielle Levels. Vorgenommen wird eine selektive Neck-Dissection bei Lymphknotenmetastasen, die sich nicht nachweisen lassen.
Diese Levels folgen anatomischen Grenzen. Level I umfasst die Knoten unter dem Kinn und unter dem Unterkiefer, Level II bis IV die Gruppen entlang der inneren Drosselvene – von oben unter dem Unterkieferwinkel über den mittleren Abschnitt bis hinunter zum Schlüsselbein. Level V bezeichnet das hintere Halsdreieck hinter dem Kopfnicker-Muskel, Level VI das mittlere Kompartiment vor Luftröhre und Kehlkopf. Weil jeder Primärtumor bevorzugte Abflusswege hat, lässt sich anhand seiner Lage vorhersagen, welche Levels gefährdet sind: Tumoren der Mundhöhle streuen vor allem in die Levels I bis III, Tumoren des Rachens und des Kehlkopfs eher in die Levels II bis IV, Tumoren der Schilddrüse zuerst in Level VI. Auf dieser Zuordnung beruht die selektive Neck-Dissection, die nur die betroffenen Levels ausräumt und die übrigen belässt.
Eine weitere Form stellt die suprahyoidale Neck-Dissection dar. Sie kommt in erster Linie bei Mundbodenkarzinomen, Karzinomen an der Lippe oder Zungenkrebs zur Anwendung. Das Zungenbein (Os hyoideum) markiert die Grenze dieser Ausräumung.
Bei kleinen Tumoren mit unauffälligem Halsbefund wird zudem abgewogen, ob überhaupt operiert werden muss. Möglich ist dann eine engmaschige Beobachtung des Halses mit regelmäßigen Ultraschallkontrollen, in geeigneten Fällen auch die gezielte Entnahme des ersten im Abflussgebiet liegenden Lymphknotens, der stellvertretend untersucht wird. Fällt dieser unauffällig aus, kann auf die vollständige Ausräumung verzichtet werden.
Vor der Neck-Dissection erhält der Patient eine Vollnarkose. Im Anschluss daran nimmt der Operateur einen Einschnitt am Kopfnicker-Muskel vor. Dieser ist in der seitlichen Halsregion angesiedelt. Auf einer oder beiden Seiten des Halses entfernt der Chirurg die Lymphknoten sowie die Lymphgefäße. Die Anzahl der entfernten Lymphknoten und Gefäße hängt von deren Befall ab. In manchen Fällen kann auch eine operative Erweiterung in Richtung Schlüsselbein erforderlich sein. Falls nötig, operiert der Mediziner weitere Anteile des Gewebes im angrenzenden Bereich heraus. Dazu können Drüsen, Nerven, Gefäße, Muskeln oder andere Lymphknoten gehören.
Im Falle einer radikalen Neck-Dissection entfernt der Operateur zusätzlich anatomische Strukturen wie den Musculus sternohyoideus (Brustbein-Zungenbein-Muskel), den Musculus sternothyroideus (Brustbein-Schildknorpel-Muskel), den Musculus omohyoideus (Schulter-Zungenbein-Muskel), den Musculus sternocleidomastoideus (Kopfnicker-Muskel), die Vena jugularis interna (innere Drosselvene), den Nervus accessorius sowie die Glandula submandibularis (Unterkieferspeicheldrüse). Dies führt zu einem umfangreichen Verlust an Gewebe, durch den der Patient auch funktionell eingeschränkt wird. Treten Komplikationen auf, können weitere operative Maßnahmen erforderlich sein.
Am Ende der Operation werden Drainagen eingelegt, die Wundsekret und Blut ableiten und die Weichteile an die Unterlage saugen; sie bleiben so lange liegen, bis die Fördermenge deutlich zurückgegangen ist. Die Dauer des Krankenhausaufenthalts richtet sich nach dem Umfang des Eingriffs und danach, was gleichzeitig am Primärtumor geschehen ist.
Das entfernte Gewebe geht vollständig in die Pathologie. Dort wird nicht nur festgestellt, ob überhaupt Metastasen vorlagen, sondern auch, wie viele Lymphknoten befallen waren, in welchen Levels sie lagen und ob Tumorgewebe die Kapsel eines Knotens durchbrochen hat. Dieser Befund ist der eigentliche Ertrag des Eingriffs für die weitere Planung: Er bestimmt mit, ob sich eine Strahlentherapie des Halses anschließt und ob diese mit einer medikamentösen Behandlung kombiniert wird.
Danach folgt eine strukturierte Nachsorge. Sie ist in den ersten Jahren nach der Behandlung besonders engmaschig, weil ein Rückfall am Hals in dieser Zeit am häufigsten auftritt, und stützt sich auf die körperliche Untersuchung, die Spiegelung und den Ultraschall des Halses. Zur Nachsorge gehört ebenso die Behandlung der Folgen des Eingriffs – Beweglichkeit der Schulter, Schlucken, Sprechen und die Versorgung der Narbe.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Handelt es sich um eine oberflächliche Entfernung der Lymphknoten zu diagnostischen Zwecken, gelten die negativen Begleiterscheinungen als geringer ausgeprägt und werden allgemeinen Operationsrisiken zugerechnet. Erfolgt jedoch ein umfangreicher Eingriff, bei dem tiefsitzende Lymphknoten herausoperiert werden, steigt die Gefahr von schweren Beeinträchtigungen. Kommen jedoch schonende Operationsmethoden zur Anwendung und verfügt der Chirurg über ausreichend Erfahrung, lässt sich das Risiko minimieren.
Zu den allgemeinen Operationsrisiken zählen u. a. Wundheilungsstörungen, Blutungen, Nachblutungen, die Bildung von Narben, Entzündungen, Sensibilitätsstörungen auf der Haut sowie Wundverhalt, der eine weitere Operation erfordern kann.
Des Weiteren sind durch eine Neck-Dissection Verletzungen von größeren Halsgefäßen im Bereich des Möglichen. In seltenen Fällen treten lebensbedrohliche Blutungen auf, die durch eine Bluttransfusion behandelt werden müssen. In erster Linie muss dabei die Blutungsquelle operativ verschlossen werden. Zu den Risiken des Eingriffs zählen außerdem Schäden an den tiefen Halsnerven. Diese rufen wiederum Ausfälle im Gesicht, an den Stimmbändern, der Zunge, dem Arm oder dem Zwerchfell hervor. Werden im Rahmen der Neck-Dissection größere Mengen an Gewebe entfernt, hat dies mitunter auffällige Formveränderungen zur Folge.
Welcher Nerv betroffen ist, entscheidet über die Art der Beschwerden. Am folgenreichsten ist eine Schädigung des Nervs, der den Kopfnicker- und den Kapuzenmuskel versorgt: Sie führt zu einer herabhängenden Schulter, zu Schmerzen und dazu, dass der Arm nicht mehr über die Waagerechte gehoben werden kann – das sogenannte Schulter-Arm-Syndrom. Wird der Unterkieferast des Gesichtsnervs verletzt, hängt der Mundwinkel auf der betroffenen Seite herab. Eine Schädigung des Zungennervs beeinträchtigt die Beweglichkeit der Zunge und damit Sprechen und Schlucken. Verletzungen des Nervus vagus können über dessen Ast zum Kehlkopf eine Lähmung der Stimmbänder und damit anhaltende Heiserkeit verursachen. Ist der Nervus phrenicus betroffen, steht das Zwerchfell auf der betroffenen Seite höher, was die Atmung beeinträchtigen kann. Eine Verletzung des sympathischen Grenzstrangs am Hals äußert sich als Horner-Syndrom mit hängendem Oberlid, verengter Pupille und eingesunkenem Augapfel.
Eine Besonderheit ist der Ductus thoracicus, der große Lymphsammelstamm, der auf der linken Seite in der Nähe des Venenwinkels endet. Wird er verletzt, tritt milchig getrübte Lymphflüssigkeit in die Wunde aus, erkennbar am Drainagesekret. Eine solche Chylusfistel verschließt sich häufig unter Ernährungsumstellung und fortgesetzter Ableitung von selbst, kann aber einen erneuten Eingriff nötig machen.
Der Verlust von Lymphbahnen bleibt außerdem nicht ohne Folgen für den Abfluss. Schwellungen im Gesicht, am Kinn und am Hals sind nach der Operation häufig; halten sie an, spricht man von einem Lymphödem, das mit manueller Lymphdrainage und Kompression behandelt wird. Werden auf beiden Halsseiten große Venen entfernt, kann der Blutabfluss aus dem Kopf vorübergehend erheblich gestört sein, was zu ausgeprägten Schwellungen führt. Taubheitsgefühle am Ohrläppchen und an der seitlichen Halshaut entstehen durch die Durchtrennung kleiner Hautnerven und bilden sich nur zum Teil zurück.
Eine Wundinfektion ist wie bei jeder Operation möglich; sie wird wahrscheinlicher, wenn gleichzeitig Schleimhaut von Mundhöhle oder Rachen eröffnet wurde, weil dann Speichel in das Operationsgebiet gelangen kann. Aus einer solchen Verbindung kann sich eine Speichelfistel entwickeln, die längere Behandlung erfordert. Wurde der Hals bereits vor der Operation bestrahlt, heilen die Wunden schlechter, und alle Wundkomplikationen treten häufiger auf.
Im Anschluss an die Neck-Dissection muss der Patient Hals und Kopf schonen und auf ruckartige Bewegungen verzichten. In der Wundgegend sollte das Waschen und Rasieren vorübergehend unterbleiben.
Ein Teil der Beeinträchtigungen lässt sich gezielt behandeln. Bei Beschwerden im Bereich der Schulter beginnt möglichst früh eine Physiotherapie, die die verbliebene Muskulatur kräftigt und die Beweglichkeit erhält; ganz ausgleichen lässt sich der Ausfall des betroffenen Nervs damit allerdings nicht. Bei Schluckstörungen und bei Veränderungen der Stimme kommt logopädische Behandlung hinzu. Wichtig ist, solche Beschwerden anzusprechen, statt sie als unvermeidliche Folge hinzunehmen – vieles davon lässt sich lindern, wenn es früh angegangen wird.
Quellen
- Lenarz, T., Boenninghaus, H.-G.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.
ISBN: 9783642211300
- Schwenzer, N., Ehrenfeld, M. (Hrsg.): Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.
ISBN: 9783135935041
- Schwenzer, N., Ehrenfeld, M. (Hrsg.): Zahnärztliche Chirurgie.
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- Schmoll, H.-J. (Hrsg.): Kompendium Internistische Onkologie.
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- Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
ISBN: 9783132431874
