Perniziöse Anämie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 21. August 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Erkrankungen des Blutsystems nehmen neben Krankheiten des Lymphsystems einen großen Part in der Medizin ein. Eine perniziöse Anämie kommt sowohl bei sehr jungen als auch bei erwachsenen Menschen vor.
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Was ist eine perniziöse Anämie?
Hinter dem Begriff Anämie verbirgt sich eine Blutkrankheit, welche als Blutarmut auch im umgangssprachlichen Gebrauch bekannt ist. Dies stammt sicherlich daher, dass eine perniziöse Anämie sogar äußerlich sichtbar ist, wenn dieser Zustand nicht behandelt wird.
Die perniziöse Anämie ist eine Erkrankung des blutführenden Systems, welche sich vor allem auf die roten Blutkörperchen bezieht. Die Erkrankung basiert auf einer verminderten Reifung und Einlagerung des roten Blutfarbstoffs in den Erythrozyten. Der zugrunde liegende Vitamin-B12-Mangel wirkt sich jedoch nicht nur auf das Blut aus, sondern schädigt unbehandelt auch das Nervensystem.
Wird eine perniziöse Anämie nicht adäquat therapiert, können die auftretenden Defizite, welche innerhalb der Blutversorgung auftreten, mit einem tödlichen Ausgang verbunden sein. Eine andere Benennung der perniziösen Anämie ist Morbus Biermer.
Ursachen
Der rote Blutfarbstoff kann nur dann gebildet werden, wenn entsprechende Voraussetzungen bestehen. Fehlen die Grundlagen, wie Vitamin B12, ist die Synthese von Hämoglobin nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Tritt eine Unterversorgung mit Vitamin B12 durch eine zu geringe orale Aufnahme ein, kann dies zu einer Beeinträchtigung der sogenannten Hämoglobinsynthese führen.
Eine unzureichende Bereitstellung von Vitamin B12 kann durch Alkoholismus, die Aufnahme von Magenschutzpräparaten sowie durch verschiedene Erkrankungen des Magens und Magenkrebs verursacht werden. Lachgas inaktiviert zudem Vitamin B12 und auch ein vermehrter Verbrauch von Vitamin B12 durch eine Schwangerschaft kann eine perniziöse Anämie bedingen.
Der perniziösen Anämie im engeren Sinn liegt jedoch fast immer eine Autoimmunerkrankung zugrunde. Bei dieser sogenannten Typ-A-Gastritis zerstört das körpereigene Abwehrsystem die Belegzellen der Magenschleimhaut. Damit fehlt der von ihnen gebildete Intrinsic Factor – ein Eiweiß, ohne das Vitamin B12 im letzten Abschnitt des Dünndarms nicht aufgenommen werden kann. Aus demselben Grund entsteht ein Mangel nach einer operativen Entfernung des Magens.
Symptome, Beschwerden & Anzeichen
Der Mangel an Vitamin B12 und die daraus resultierende Blutarmut bildet vielfältige Symptome aus. Abhängig vom Individuum können diese in unterschiedlicher Reihenfolge und Intensität auftreten. Allgemein belastet Patienten eine durchgehende Alltagsmüdigkeit mit einhergehendem Konzentrationsverlust. Selbst leichte, körperliche Tätigkeiten wirken schnell erschöpfend.
Zur Kompensation dehnen sich normale Ruhezeiten über das übliche Maß aus. Gleichzeitig reagiert der Kreislauf empfindlich auf Belastung. Eine generalisierte Unruhe mit erhöhter Herzfrequenz und sichtbarer Blässe ist erkennbar. Seltener kommt Schwindel hinzu.
Rötlich verfärbte, glatte Zungen sind ein weiteres Merkmal der Perniziösen Anämie. Beschwerden im Verdauungstrakt führen zu Bauchschmerzen und Unregelmäßigkeiten bei der Verdauung. Zusätzlich begünstigt der VB12-Mangel eine Reihe psychologischer und neurologischer Auswirkungen, die langfristig kombiniert in Erscheinung treten.
So entwickeln Betroffene Depressionen, geraten oft ins Grübeln und erleben Angstzustände. Missempfindungen im Körper beschreiben Personen häufig als Ameisenlaufen und pelziges Gefühl in verschiedenen Körperregionen. Als typisches Symptom bildet der Mensch eine permanente Gereiztheit des vegetativen Nervensystems aus. Oberflächliches Muskelzucken ohne Bewegungseinfluss auf die Gliedmaßen macht sich gelegentlich bemerkbar.
Theoretisch kann jeder Körperteil zudem von Taubheitsgefühlen betroffen sein. Eine langsam steigende Gangunsicherheit wegen Koordinations- und Gleichgewichtsproblemen erschwert Erkrankten den Alltag. Bei ausgeprägter Anämie kommen in seltenen Fällen Lähmungserscheinungen vor. Diese können sich unter einer rechtzeitig begonnenen Therapie zurückbilden. Wird der Mangel dagegen erst spät erkannt, bleiben die Nervenschäden – die sogenannte funikuläre Myelose – häufig dauerhaft bestehen. Gerade das macht eine frühe Behandlung so dringlich. Personen empfinden die Erkrankung als große, emotionale Belastung bis zur Aufklärung der Ursache, da Symptome einzeln gesehen Ähnlichkeiten mit schwerwiegenden Krankheitsbildern aufweisen.
Diagnose & Verlauf
Die perniziöse Anämie zeigt sich im äußeren Erscheinungsbild der Betroffenen durch eine auffällige Blässe der Haut sowie der Schleimhäute. Außerdem ist das Leistungsvermögen der Patientinnen und Patienten durch eine Blutarmut und eine bestehende Unterversorgung mit Sauerstoff typisch.
Darüber hinaus ist der Verlauf der perniziösen Anämie durch neurologische Auffälligkeiten wie Kribbeln und Taubheit in den Extremitäten sowie Störungen des Gleichgewichts gekennzeichnet. Außerdem verschlechtert sich das Krankheitsbild einer perniziösen Anämie durch Störungen der Sehfähigkeit und Depressionen, demenzielle Defizite und eine gelblich-graue Färbung der Haut.
Weitere Anzeichen sind eine abnorme Glätte der Zungenoberfläche sowie eine zunehmende Neigung zum Kreislaufkollaps. Diese Symptome sind wichtig für die Diagnostik. Diese wird bei der perniziösen Anämie durch eine Untersuchung des Blutes ergänzt. Verschiedene Tests ermöglichen zudem eine eindeutige Differentialdiagnose. Sie umfassen im Zusammenhang mit der Erkrankung die Überprüfung des Gastringehaltes im Blutplasma, den sogenannten Schillingtest und die Bestimmung von speziellen Antikörpern. Der Schillingtest wird heute allerdings nicht mehr durchgeführt, weil die dafür nötige radioaktiv markierte Substanz nicht mehr verfügbar ist. An seine Stelle sind der Nachweis von Antikörpern gegen den Intrinsic Factor und gegen die Belegzellen des Magens sowie die Bestimmung von Holotranscobalamin und Methylmalonsäure getreten. Ergänzend wird der Magen gespiegelt, um die zugrunde liegende Gastritis zu sichern.
Komplikationen
Von Folgeerscheinungen der perniziösen Anämie ist häufig das Herz betroffen. So muss es mehr arbeiten, um Sauerstoff für Organe und Gewebe bereitstellen zu können. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Leistung kann es zu Beschwerden wie Herzgeräuschen, raschen Herzschlag, Herzrhythmusstörungen oder eine Vergrößerung des Herzens kommen.
Im schlimmsten Fall leidet der Betroffene an einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Der Mangel an Cobalamin kann zudem Herzkrankheiten begünstigen. So erhöht sich im Körper die Konzentration der chemischen Substanz Homocystein. Im weiteren Verlauf sind ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall möglich.
Auch die Nervenzellen werden aufgrund der perniziösen Anämie häufig in Mitleidenschaft gezogen. Bemerkbar macht sich dies an neurologischen Beschwerden wie Kribbeln an den Gliedmaßen, Taubheitsgefühle, Schwierigkeiten beim Gehen sowie den Verlust des Gleichgewichts. Der niedrige Cobalaminspiegel hat zudem Auswirkungen auf Geschmackssinn, Geruchssinn und Sehvermögen. Mitunter zeigen sich auch Veränderungen des Geistes wie Gedächtniseinbußen oder Verwirrtheit.
Wann sollte man zum Arzt gehen?
Kopfschmerzen, Schwindel oder Missempfindungen auf der Haut deuten auf einen Vitamin-B12-Mangel hin. Ein Arzt sollte konsultiert werden, wenn sich eine perniziöse Anämie einstellt. Die Krankheit äußert sich durch Koordinationsstörungen, Lähmungen und andere typische Anzeichen einer Blutarmut. Wenn Begleitsymptome wie Sehstörungen oder Depressionen hinzukommen, empfiehlt sich ein Arztbesuch. Der Mediziner kann die Diagnose anhand des Blutbilds oder einer Magenspiegelung stellen und dem Erkrankten gegebenenfalls direkt Vitamin B12 spritzen.
Nachdem die Injektion durchgeführt wurde, bessern sich die Beschwerden meist rasch. Eine einmalige Behandlung genügt jedoch nicht: Da der Körper das Vitamin weiterhin nicht aus der Nahrung aufnehmen kann, muss es dauerhaft ersetzt werden. Im Rahmen der üblichen Nachsorgeuntersuchungen wird sichergestellt, dass keine Nebenwirkungen auftreten. Eine Ernährungsberatung ist dann sinnvoll, wenn dem Mangel tatsächlich eine einseitige Ernährung zugrunde liegt; fehlt dagegen der Intrinsic Factor, lässt sich der Mangel durch die Nahrung allein nicht ausgleichen. Liegt den Beschwerden eine Erkrankung zugrunde, müssen weitere Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt werden. Eine perniziöse Anämie kann beispielsweise als Folge einer Typ-A-Gastritis oder einer parasitären Erkrankung auftreten.
Auch Alkoholismus und Krebs sind mögliche Auslöser, die durch weitergehende Untersuchungen abgeklärt werden müssen. Zuständig sind Internisten, Gastroenterologen, Kardiologen und weitere Fachärzte, je nach Ursache und Art der Symptome. Bei psychischen Auslösern kann außerdem ein Psychologe bzw. ein Psychoonkologe hinzugezogen werden, wenn die perniziöse Anämie im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung auftritt.
Behandlung & Therapie
Die Behandlung der perniziösen Anämie basiert hauptsächlich auf dem Ausgleich des Mangels an Vitamin B12 durch Medikamente. Grundsätzlich verlangen die blutbildenden Organe des Menschen eine stete Zufuhr dieses Vitamins. Nur so kann die Hämoglobinsynthese ermöglicht werden.
Wenn es durch eine chronische Entzündung der Magenschleimhaut zu einer perniziösen Anämie gekommen ist, muss die Verabreichung von Vitamin B12 über die Muskeln erfolgen, da die geschädigte Magenschleimhaut den für die Aufnahme nötigen Intrinsic Factor nicht mehr bildet. Zeigen labortechnische Untersuchungen einen unzureichenden Vorrat an Eisen, muss dieser Mangel zusätzlich aufgefüllt werden, um die Krankheit zu therapieren.
Eine begleitende Behandlung der Gastritis kann sinnvoll sein. Die Aufnahme von Vitamin B12 aus der Nahrung stellt sie jedoch nicht wieder her: Ist die Magenschleimhaut dauerhaft geschädigt, bleibt die Zufuhr über Spritzen oder sehr hoch dosierte Präparate der einzige Weg, den Stoffwechsel mit dem Vitamin zu versorgen.
Aussicht & Prognose
Die Prognose bei perniziöser Anämie hängt vom Einsetzen der Therapie ab. Eine frühzeitig behandelte Anämie hat die besten Heilungsaussichten. Die Erkrankung kann durch erhöhte Vitamin-B12-Zufuhr behoben werden, die Beschwerden lassen nach. Bei einer zu späten Behandlung können irreversible Schäden zurückbleiben. Die Prognose ist ungünstig, eine Aussicht auf vollkommene Heilung gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr. Nicht rechtzeitig gestellte Diagnosen und / oder eine unsachgerechte Behandlung können Depressionen, Abgeschlagenheit sowie neurologische Ausfälle hervorrufen. Im schlimmsten Fall entwickelt sich die perniziöse Anämie lebensbedrohlich. Für eine günstige Prognose muss der Patient die Krankheit ernst nehmen und den Rat seines Hausarztes befolgen.
Die perniziöse Anämie erfordert ein Leben lang die konsequente Zufuhr von Vitamin B12. Der Betroffene kann die Prognose positiv beeinflussen, indem er die verordnete Vitamindosierung genau einhält. Um einer perniziösen Anämie entgegenzuwirken oder vorzubeugen, kann ein Facharzt den Vitaminhaushalt regelmäßig kontrollieren. Dies geschieht in Form von Blutabnahmen. Veränderungen im Blutbild werden rechtzeitig erkannt und lassen sich im frühen Stadium erfolgreich therapieren. Neben der regelmäßigen Vitamin-B12-Zufuhr tragen veränderte Lebensgewohnheiten und eine gesündere Ernährung zu einer günstigen Prognose bei.
Vorbeugung
Die Prophylaxe gegen eine perniziöse Anämie umfasst zunächst eine ausreichende Aufnahme von Vitamin B12 durch eine orale Zufuhr über entsprechende Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel.
Diese Maßnahmen beugen allerdings nur einem ernährungsbedingten Mangel vor; die autoimmun bedingte perniziöse Anämie lässt sich damit nicht verhindern.
Entsteht ein Mehrbedarf an Vitamin B12, sollte dieser ebenfalls durch Vitamin B 12-haltige Präparate ausgeglichen werden. Eine Umstellung der Ernährungsweise ist ebenfalls bedeutsam, um einem ernährungsbedingten Vitamin-B12-Mangel vorzubeugen. Ein gleichzeitig bestehender Mangel an Folsäure wird gesondert behandelt. Dabei ist wichtig, dass ein Vitamin-B12-Mangel niemals mit Folsäure allein behandelt wird: Folsäure kann das Blutbild bessern und den fortschreitenden Nervenschaden dadurch verdecken, während dieser unbemerkt weiter zunimmt. Liegt der Verdacht auf einer Magenschleimhautentzündung vor, ist ein großes Blutbild wichtig, um der Erkrankung vorbeugend entgegen zu wirken.
Nachsorge
Auch nach der Behandlung der perniziösen Anämie sind ständige Nachsorgeuntersuchungen notwendig. Eine Heilung der Erkrankung ist leider nicht möglich, aber sie kann durch dauerhafte Nachsorgemaßnahmen gut beherrscht werden. Die Nachsorge besteht hauptsächlich darin, dass der Patient ein Leben lang regelmäßig Vitamin B12 intramuskulär gespritzt bekommt.
Denn das in der Nahrung vorhandene Vitamin B12 kann vom Dünndarm im Rahmen der Erkrankung nicht mehr resorbiert werden. Ohne eine lebenslange Nachsorge würde daher die perniziöse Anämie immer tödlich enden. Bei der Erstbehandlung der Erkrankung werden innerhalb der ersten drei Wochen hohe Dosen an Vitamin B12 intramuskulär gespritzt.
Danach beginnt die verstärkte Blutbildung, welche wiederum einen sekundären Eisenmangel hervorruft. So besteht die Nachsorge nach der Behandlung der akuten Erkrankung anfangs in der Überwachung des Blutbildes, der Injektionen von Vitamin B12 und einer zusätzlichen Gabe von Eisenpräparaten. Nach dieser Intensivbehandlung muss in der Regel lebenslang alle zwei Monate frisches Vitamin B12 gespritzt werden, um eine erneute Anämie zu verhindern.
Im Rahmen der Nachsorge werden aber auch mögliche irreversible Folgen der perniziösen Anämie wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Störungen ständig überwacht und behandelt. Da die perniziöse Anämie meist auf einer autoimmunologisch bedingten Entzündung der Magenschleimhaut mit einem erhöhten Magenkrebsrisiko beruht, sollte auch der Magen regelmäßig untersucht werden.
Das können Sie selbst tun
Ein Vitamin-B12-Mangel lässt sich in manchen Fällen durch die Ernährung beeinflussen; die perniziöse Anämie im engeren Sinn beruht dagegen auf einer Autoimmunerkrankung und ist nicht selbst verschuldet. Zum Erfolg der Behandlung können die Patientinnen und Patienten dennoch viel beitragen.
Veganer und Vegetarier, die nur geringe Mengen tierischer Nahrungsmittel zu sich nehmen, müssen sich daran gewöhnen, Vitamin B12 regelmäßig und konsequent zu substituieren. Am einfachsten und effizientesten gelingt dies mit Nahrungsergänzungsmitteln. Diese Präparate stehen als Tabletten, Brausetabletten oder oder in Tropfenform zur Verfügung. Da Vitamin B12 in der Leber gespeichert wird, besteht auch die Möglichkeit, sich die Substanz in regelmäßigen Abständen injizieren zu lassen. Diese Möglichkeit eignet sich besonders für Personen, die Schwierigkeiten haben, das Vitamin bei oraler Aufnahme zu resorbieren. Die folgenden Empfehlungen gelten für einen ernährungsbedingten Mangel. Fehlt dagegen der Intrinsic Factor, reichen übliche orale Präparate und angereicherte Lebensmittel nicht aus – das Vitamin muss dann gespritzt oder in sehr hoher Dosierung eingenommen werden.
Neben Nahrungsergänzungsmitteln können auch entsprechend angereicherte Lebensmittel konsumiert werden. Hier ist es aber wichtig auszurechnen, wie viel Vitamin B12 tatsächlich zugeführt wird. Reicht die Menge nicht aus, kann zusätzlich mit Vitamin B12 angereicherte Zahncreme genutzt werden. Diese ist in Bio-Supermärkten und Reformhäusern erhältlich und eignet sich auch hervorragend, um die Versorgung auf Reisen sicherzustellen.
Eine gute natürliche Quelle für Vitamin B12 sind Eier. Ovo- und Ovo-Lacto-Vegetarier können ihren Ei-Konsum erhöhen. Werden ansonsten kaum tierische Lebensmittel verzehrt, dürfte das zusätzlich aufgenommene Cholesterin unbedenklich sein. Gleichzeitig sollte auf eine ausreichende Versorgung mit Eisen geachtet werden, da ein akuter Eisenmangel den Verlauf einer perniziösen Anämie noch verschärft.
Quellen
- Kreuzer, K.-A. (Hrsg.): Referenz Hämatologie.
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- Berger, D. P., Engelhardt, M., Duyster, J.: Das Rote Buch – Hämatologie und Internistische Onkologie.
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- Andreesen, R., Heimpel, H. (Hrsg.): Klinische Hämatologie.
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- Biesalski, H. K., Bischoff, S. C., Pirlich, M., Weimann, A. (Hrsg.): Ernährungsmedizin.
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