Prostatektomie
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Die Prostatektomie entspricht einem minimalinvasiven oder vollinvasiven Verfahren zur vollständigen oder anteiligen Entfernung der Prostata. Die Indikation zu einer anteiligen Prostatektomie können Miktionsstörungen stellen, wohingegen bösartige Tumore der Prostata eine vollständige Entfernung erfordern. Bei vollständigen Prostatektomien kann durch Nervenverletzungen während der Operation Impotenz eintreten.
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Was ist die Prostatektomie?
Die Prostata entspricht einer akzessorischen Geschlechtsdrüse und ist an der Spermaproduktion beteiligt. Beim Menschen liegt das Organ unterhalb der Harnblase, wo es den Anfang der Harnröhre bis zum Beckenboden umkleidet. Die exokrine Drüse besitzt Ausführungsgänge in die Harnröhre und enthält bis zu 50 tubuloalveoläre Einzeldrüsen.
In diesen Drüsen entsteht ein Sekret, das in die Harnröhre abgegeben wird und sich bei der Ejakulation mit den Spermien vermischt. Das Prostatasekret trägt einen pH-Wert von 6,4 und erhöht damit die Überlebenschancen von Spermien im sauren Milieu der Vagina. Das Prostatasekret wirkt auf die Spermien außerdem bewegungsauslösend. Unter bestimmten Umständen kann eine anteilige oder vollständige Entfernung der Prostata notwendig werden. Einen derartigen Eingriff bezeichnen Mediziner als Prostatektomie; die Ausschälung des vergrößerten Drüsengewebes unter Erhalt der Kapsel heißt Prostataenukleation. Von der radikalen Prostatektomie wird die Teilentfernung der Prostata unterschieden.
Beide Eingriffe können verschiedenen Operationsverfahren entsprechen. Neben laparoskopischen und endoskopischen Prostatektomien existieren beispielsweise Roboter-assistierte Eingriffe.
Die Prostata eines jungen erwachsenen Mannes hat etwa die Größe einer Kastanie. Sie besteht aus mehreren Zonen, deren Kenntnis für das Verständnis der Eingriffe wesentlich ist: Die periphere Zone bildet den äußeren, dem Enddarm zugewandten Anteil und ist der Ort, an dem die meisten bösartigen Tumoren entstehen; die Übergangszone umgibt die Harnröhre und ist jener Bereich, der im höheren Lebensalter gutartig wächst. Aus dieser Aufteilung erklärt sich, warum die beiden häufigsten Erkrankungen der Drüse ganz unterschiedliche Eingriffe nach sich ziehen: Die gutartige Prostatavergrößerung engt die Harnröhre von innen ein und wird von innen behandelt, während der bösartige Tumor meist außen sitzt und die vollständige Entfernung des Organs erfordert.
Die gutartige Vergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie) ist eine Alterserscheinung und für sich genommen keine Krebsvorstufe. Sie macht sich durch einen abgeschwächten Harnstrahl, häufiges Wasserlassen, nächtliches Aufstehen und das Gefühl der unvollständigen Entleerung bemerkbar. Bleiben die Beschwerden bestehen oder kommen Harnverhalt, wiederkehrende Harnwegsinfektionen, Blasensteine oder ein Rückstau in die Nieren hinzu, wird eine Teilentfernung erwogen. Das Prostatakarzinom dagegen ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Es wächst meist langsam und verursacht im frühen Stadium keine Beschwerden, weshalb es in der Regel nicht durch Symptome, sondern im Rahmen einer Untersuchung auffällt.
Hilfsmittel dieser Untersuchung sind das Abtasten der Drüse über den Enddarm und die Bestimmung des prostataspezifischen Antigens im Blut, eines Eiweißes, das die Drüse bildet und dessen Wert bei Tumoren, aber auch bei gutartiger Vergrößerung und bei Entzündungen erhöht sein kann. Ein auffälliger Befund führt zur Entnahme von Gewebeproben, die allein die Diagnose sichert. Erst deren feingewebliche Beurteilung – ergänzt um bildgebende Verfahren zu der Frage, ob der Tumor die Organgrenze überschritten oder Metastasen gebildet hat – beantwortet, ob und in welcher Form operiert wird.
Funktion, Wirkung & Ziele
Die Operation kann minimalinvasiv erfolgen und damit einer Endoskopie entsprechen. Ein derartiger Eingriff ist als endoskopisch extraperitoneale radikale Prostatektomie (EERPE) bekannt. Eine Kamera im Bereich des Beckens hilft dabei, das Operationsfeld während des Eingriffs genauestens zu überwachen. Allerdings eignet sich das Operationsverfahren fast ausschließlich bei lokal begrenzten Prostatakarzinomen. Auch die laparoskopische Prostatektomie entspricht einer minimalinvasiven Form der Prostatektomie. Bei diesem Eingriff erfolgt der Zugang über fünf Trokare im Bereich des Unterbauchs. Die Samenblasen und Prostata werden bei der Operation mit laparoskopischen Instrumenten freipräpariert und anschließend entfernt.
Blutungen lassen sich mit bipolarer Koagulation stillen. Eine direkte Naht der Anastomose zwischen Urethra und Blasenstumpf ist üblich. Bei Bedarf erfolgt zusätzlich eine Entfernung der iliakalen Lymphknotenpakete. Abhängig von der Indikation im Einzelfall führt der behandelnde Chirurg die Operation transperitoneal oder extraperitoneal ohne Manipulation des Peritoneums aus. Neben teilinvasiven Zugangsverfahren existieren zur Prostatektomie auch offene Zugangswege. Ein Verfahren dieser Art ist die retropubisch radikale Prostatektomie (RRP), bei der der Patient mit gespreizten Beinen auf dem Rücken liegt. Der Chirurg entfernt die Prostata über einen Medianschnitt zwischen Bauchnabel und Symphyse.
Die Prostata präpariert er anschließend frei und versorgt die Gefäßgeflechte mit Durchstechungsnähten. Auch die gleichzeitige Entfernung der Samenblasen und Lymphknoten ist bei diesem offenen Verfahren denkbar. Lange Zeit war diese Art der Prostatektomie weltweit die am häufigsten genutzte; inzwischen hat die roboterassistierte Prostatektomie in vielen Ländern den größten Anteil übernommen. Über den retropubischen Zugang lassen sich zudem große Adenome ausschälen; bei dieser nicht radikalen Variante bleibt die Organkapsel unberührt. Auch die radikal perineale Prostatektomie (RPP) ist eine offene Variante der Prostatektomie. Über einen Schnitt zwischen Anus und Skrotum sucht der Chirurg dabei die Prostata auf und präpariert die Drüse mit urethral eingeführten Metallretraktoren. Eine stark vergrößerte Prostata lässt sich mit diesem Verfahren nicht operieren.
Teilentfernungen der Prostata kommen meist bei benignen Tumorerkrankungen der Drüse zum Einsatz, falls diese mit Beschwerden beim Wasserlassen einhergehen. Ein Verfahren zur Teilentfernung ist zum Beispiel die transurethrale Prostataresektion (TURP), bei der durch die Harnröhre ein chirurgisches Instrument eingeführt wird. Aus der Transitionalzone der Prostata entfernt der Chirurg bestimmte Teile der Drüse mit einer schlingenförmigen Elektrode inklusive HF-Wechselstrom. Die Prostatakapsel bleibt erhalten. Verwandte Verfahren sind die transurethrale Mikrowellenthermotherapie und die photoselektive Vaporisation der Prostata (PVP).
Neben der klassischen Ausschälung durch die Harnröhre haben sich für die gutartige Vergrößerung weitere Verfahren etabliert. Bei der Enukleation mit dem Laser wird das gewucherte Gewebe im Ganzen von der Kapsel gelöst und anschließend zerkleinert abgesaugt; bei der Verdampfung wird es Schicht für Schicht abgetragen. Sehr große Drüsen werden weiterhin offen über einen Bauchschnitt ausgeschält. Allen diesen Verfahren ist gemeinsam, dass die Kapsel und damit der äußere Anteil der Drüse erhalten bleibt – eine Krebsvorsorge ersetzen sie deshalb nicht, denn das verbleibende Gewebe kann weiterhin erkranken.
Die roboterassistierte Prostatektomie ist eine Weiterentwicklung des laparoskopischen Zugangs. Der Operateur führt den Eingriff nicht unmittelbar am Patienten aus, sondern von einer Konsole, die seine Handbewegungen auf die Instrumente überträgt, sie verkleinert und ein Zittern herausfiltert; das Operationsfeld erscheint dabei vergrößert und dreidimensional. Der Roboter operiert nicht selbstständig – jede Bewegung geht vom Chirurgen aus. Vorteile werden vor allem in der feineren Präparation und im geringeren Blutverlust gesehen; ob das Verfahren den übrigen Zugangswegen im Langzeitergebnis überlegen ist, wird weiterhin untersucht.
Bei allen Formen der radikalen Prostatektomie stellt sich die Frage, wie weit die Nervenbündel geschont werden können, die seitlich der Drüse verlaufen. Ein nervenerhaltendes Vorgehen ist möglich, wenn der Tumor die Organgrenze nicht überschritten hat und ausreichend Abstand zu diesen Bündeln besteht. Sitzt der Tumor nahe am Rand, hat die vollständige Entfernung Vorrang. Ob zusätzlich Lymphknoten des Beckens entfernt werden, richtet sich nach der Ausdehnung des Tumors und nach dem feingeweblichen Befund der Gewebeproben.
Die Operation ist nicht die einzige Möglichkeit. Bei kleinen, wenig aggressiven Tumoren kann zunächst abgewartet und der Verlauf engmaschig kontrolliert werden – mit regelmäßigen Blutwerten, Tastuntersuchungen und wiederholten Gewebeproben; behandelt wird erst, wenn Zeichen eines Fortschreitens auftreten. Beim örtlich begrenzten Tumor gilt die Strahlentherapie von außen als gleichwertige Behandlungsmöglichkeit; daneben steht die Bestrahlung von innen mit eingebrachten Strahlenquellen zur Verfügung. Bei fortgeschrittener Erkrankung tritt die Hormontherapie hinzu, die dem Tumor das männliche Geschlechtshormon entzieht. Welcher Weg empfohlen wird, hängt vom Stadium, vom feingeweblichen Befund, vom Alter und von den Begleiterkrankungen ab und wird in vielen Kliniken in einer gemeinsamen Fallbesprechung mehrerer Fachrichtungen festgelegt. Eine ärztliche Zweitmeinung ist möglich und bei einer Entscheidung mit derart dauerhaften Folgen sinnvoll.
Der Ablauf einer radikalen Prostatektomie folgt einem festen Muster. Vor dem Eingriff stehen Blutuntersuchung, das Gespräch mit dem Narkosearzt und die Aufklärung über die zu erwartenden Folgen. Die Operation erfolgt in Vollnarkose und dauert je nach Verfahren mehrere Stunden. Anschließend liegt ein Blasenkatheter, der die Naht zwischen Harnröhre und Blase entlastet und für einige Zeit belassen wird; häufig wird zusätzlich eine Drainage eingelegt. Aufstehen und Gehen werden früh gefördert, weil das Blutgerinnseln vorbeugt; eine medikamentöse Thromboseprophylaxe kommt hinzu. Der Klinikaufenthalt dauert in der Regel einige Tage, bei offenen Verfahren länger als bei minimalinvasiven.
Nach der Operation wird das entfernte Gewebe vollständig feingeweblich untersucht. Dabei zeigt sich, wie weit der Tumor tatsächlich ausgedehnt war und ob er im Gesunden entfernt werden konnte. Ein Tumorrest an der Schnittfläche oder ein Befall der Lymphknoten kann eine ergänzende Behandlung nach sich ziehen. Weil die gesamte Drüse entfernt wurde, sollte das prostataspezifische Antigen im Blut anschließend nicht mehr nachweisbar sein; steigt der Wert im Verlauf wieder an, ist das ein früher Hinweis auf ein Wiederauftreten der Erkrankung – und der Grund, warum dieser Wert die Nachsorge bestimmt.
An den Klinikaufenthalt schließt sich häufig eine Rehabilitation an. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Kontinenz: Der Schließmuskel muss eine Aufgabe übernehmen, die zuvor auch von der Prostata und vom Blasenhals mitgetragen wurde. Angeleitetes Beckenbodentraining unter physiotherapeutischer Anleitung ist deshalb der wichtigste Bestandteil der Nachbehandlung, und es lohnt sich, früh und regelmäßig damit zu beginnen. Bei den Verfahren zur Teilentfernung fällt die Nachbehandlung deutlich kürzer aus; hier steht die Erholung der Harnröhrenschleimhaut im Vordergrund, und Brennen beim Wasserlassen sowie eine leichte Blutbeimengung in den ersten Wochen sind gewöhnlich.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Die Nervenbündel tragen Nervenfasern zur Erektion. Werden diese Fasern versehentlich durchtrennt oder stark gedehnt, so besteht ein Verlust der Erektionsfähigkeit. Neben diesem Verlust der Erektionsfähigkeit (Impotenz) gehört die Harninkontinenz zu den häufigsten Nebenwirkungen radikaler Prostatektomien. Außerdem kann sich der Penis bei den Operationen verkürzen, da die Harnröhre nach der Exzision einzelner Anteile an den abgetrennten Enden verbunden wird. Der Penis wird zum Ausgleich der Harnröhrenverluste ein Stück weit in den Körper gezogen. Die Vorhaut behält meist ihre herkömmliche Form und ist nach der Operation oft zu lang, was chronische Entzündungen der Eichel begünstigen kann.
Eine häufige Nebenwirkung der radikal retropubischen Prostatektomie ist außerdem der Leistenbruch, der eine abermalige Operation erforderlich macht. Neben diesen Nebenwirkungen und Risiken bestehen allgemeine Narkose- und Operationsrisiken. Dazu zählen neben Infektionen Blutungen und Blutergüsse. Schmerzen nach dem Eingriff sind ebenfalls verbreitet. Für Menschen mit Herzkreislauferkrankungen sind gerade offene Verfahren mit Vollnarkose eine starke Systembelastung, die im Extremfall mit einem Herzkreislaufstillstand verbunden sein kann. Auch allergische Reaktionen auf das Narkosemittel zählen zu den allgemeinen Operationsrisiken. Dasselbe gilt für Wundheilungsstörungen oder Kopfschmerzen als Reaktion auf das Anästhetikum.
Wie häufig Inkontinenz und Erektionsstörungen nach einer radikalen Prostatektomie auftreten, hängt stark vom Ausgangsbefund, vom Alter und von der Erfahrung des Operationsteams ab. Eine Belastungsinkontinenz – ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen oder Heben – ist in den ersten Wochen danach die Regel und bessert sich bei den meisten Betroffenen im Verlauf deutlich. Bleibt sie bestehen, stehen abgestufte Behandlungen zur Verfügung, von der weiteren Physiotherapie über eingebrachte Schlingen bis zum künstlichen Schließmuskel. Ähnlich verhält es sich mit der Erektionsfähigkeit: Selbst bei nervenerhaltendem Vorgehen kehrt sie oft erst nach Monaten zurück, und eine früh begonnene Behandlung kann diesen Verlauf unterstützen. Die Beratung dazu gehört in die Nachsorge und wird von vielen Betroffenen zu spät angesprochen.
Ein Punkt, der vor dem Eingriff geklärt sein muss, betrifft die Fortpflanzung. Bei einer radikalen Prostatektomie werden die Drüse und die Bläschendrüsen entfernt und die Samenleiter durchtrennt; ein Samenerguss findet danach nicht mehr statt, und eine natürliche Zeugung ist nicht mehr möglich. Das Orgasmusgefühl bleibt dabei in der Regel erhalten. Besteht noch ein Kinderwunsch, muss das vor der Operation angesprochen werden, weil sich Samenzellen nur vorher einlagern lassen.
Bei den Verfahren zur Teilentfernung liegen die Risiken anders. Der Schließmuskel und die Nervenbündel bleiben hier meist unberührt, sodass Inkontinenz und Erektionsstörungen selten sind. Regelhaft verändert sich dagegen der Samenerguss: Weil der Blasenhals nach dem Eingriff nicht mehr vollständig schließt, gelangt die Samenflüssigkeit beim Höhepunkt in die Blase statt nach außen und wird später mit dem Urin ausgeschieden. Diese trockene Ejakulation ist harmlos, kann aber unerwartet kommen und schränkt die Zeugungsfähigkeit ein. Beim Ausschälen durch die Harnröhre unter Spülung kann es außerdem zum Einschwemmen größerer Flüssigkeitsmengen in den Kreislauf kommen; durch die heute übliche Technik und die verwendeten Spüllösungen ist diese Komplikation selten geworden.
Zu den späteren Folgen zählt eine narbige Verengung im Bereich der Naht zwischen Harnröhre und Blase oder am Blasenhals, die den Harnstrahl erneut abschwächt und einen weiteren, meist kleinen Eingriff erforderlich macht. Wurden Lymphknoten entfernt, kann sich Lymphflüssigkeit im Becken ansammeln; bleibt die Ansammlung klein, wird sie beobachtet, andernfalls abgeleitet. Sehr selten sind Verletzungen des Enddarms oder der Harnleiter. Harnwegsinfektionen treten vor allem so lange auf, wie ein Katheter liegt.
Trotz vollständiger Entfernung der Drüse ist die Erkrankung nicht in jedem Fall dauerhaft beseitigt. Deshalb gehören regelmäßige Kontrollen des Blutwerts über Jahre zur Nachsorge. Steigt er wieder an, stehen weitere Behandlungen zur Verfügung, unter anderem die Strahlentherapie des Operationsgebiets. Nicht zu unterschätzen ist schließlich die seelische Belastung: Inkontinenz und Erektionsstörungen berühren Selbstbild und Partnerschaft unmittelbar. Der offene Umgang damit, die Einbeziehung der Partnerin oder des Partners und der Austausch in einer Selbsthilfegruppe erleichtern vielen Betroffenen die Zeit nach dem Eingriff erheblich.
Quellen
- Gschwend, J. E., Hautmann, R. (Hrsg.): Urologie.
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- Michel, M. S., Thüroff, J. W., Janetschek, G., Wirth, M. (Hrsg.): Die Urologie.
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- Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
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