Candida lusitaniae

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Candida lusitaniae sind eine Spezies der Hefe-Gattung Candida, die eigentlich als Kommensale im menschlichen Körper vorkommt, bei Immunschwäche aber auch Infektionen verursachen kann. Vor allem von einer Besiedlung des Darms oder von liegenden Gefäßzugängen aus kann sich eine Fungämie entwickeln, also eine Form der Sepsis (Blutvergiftung). Die opportunistische Pathogenität der Pilzart wurde vor allem in Zusammenhang mit Krebspatienten unter Chemotherapie dokumentiert.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Candida lusitaniae?

Candida lusitaniae
Die ersten Symptome einer Candida-Infektion sind oft relativ unspezifisch und bestehen aus Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Bauchkrämpfen oder aufgeblasenem Gefühl.
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Schlauchpilze oder Ascomycota sind eine Abteilung von Pilzen, die sich in Unterabteilungen wie Saccharomycotina aufgliedert. Zu dieser Unterabteilung zählt die Klasse Saccharomycetes mit Ordnungen wie den echten Hefen, den Saccharomycetales. Einer Familie innerhalb dieser Ordnung ist die Gattung Candida bislang nicht sicher zugeordnet; in den Datenbanken steht dort der Vermerk incertae sedis, also „Stellung ungewiss".

Bei Candida handelt es sich um eine Hefe-Gattung, die sich in unterschiedliche Spezies aufgliedert. Zur Gattung zählen rund 150 Arten. Einige dieser Spezies kommen als Kommensale im menschlichen Körper vor. Andere sind als pathogene Erreger von Pilzinfektionen bekannt.

Die Candida lusitaniae sind eine Spezies der Hefe-Gattung, die seit den 1970er Jahren mit Humanpathogenität assoziiert ist. Die Art wurde zwischen dem Ende der 70er und dem Ende der 90er Jahre aus Patienten mit Pilzsepsis isoliert. Lange Zeit wurde sie ausschließlich als Candida lusitaniae geführt; nach heutiger Systematik trägt sie den Namen Clavispora lusitaniae, unter dem auch ihre geschlechtliche Form beschrieben ist. Wie alle Candida-Zellen wachsen die Zellen der Hefe-Art Candida lusitaniae im Labor als große und runde Kolonien mit weißer bis cremefarbener Färbung. Viele Hefen der Art Candida bereiten erst nach einem Wandel ihres Lebensmilieus Probleme und breiten sich dann aus, wobei sie die Haut durchwachsen und in die Blutbahnen gelangen können. Auch Candida lusitaniae gelten als opportunistische Krankheitserreger dieser Art, die nicht zwingend zu pathogenen Erregern werden.

Vorkommen, Verbreitung & Eigenschaften

Viele echte Hefen wachsen durch Pseudohyphen oder echte Hyphen, die einzelne Septen mit verschiedenen Poren tragen und Zellwände aus überwiegend β-Glucan besitzen. Chitin bilden sie nur an den Knospungsnarben. In ihren Asci bilden sie eine oder mehrere Ascosporen. Asci werden aus Einzelzellen gebildet oder auf Basis von einfachen Ascophoren. Eine mitotische und meiotische Teilung erfolgt im Inneren der intakten Kernhülle.

Candida wird als polymorphe Pilz-Gattung bezeichnet, die in unterschiedlichen Wachstumsformen vorkommt. In der Regel bilden Candida-Arten sogenannte Blastokonidien aus, indem sie Sprossung betreiben. Daneben kommen auch Dauersporen oder sogenannte Chlamydosporen vor, jedoch nicht bei Candida lusitaniae. Chlamydosporen bildet Candida lusitaniae im Unterschied zu manchen anderen Hefepilzen nicht; Pseudohyphen — Ketten länglicher, nach der Sprossung aneinanderhängender Zellen — kommen dagegen vor.

Im Grunde ist Candida eine harmlose Hefe-Gattung, die naturgemäß ideal in dem feuchten Milieu der menschlichen und tierischen Darmschleimhaut und an anderen feucht-warmen Körpergebieten wächst, so beispielsweise im Mund, innerhalb der Speiseröhre, in der Scheide oder auf der Haut.

Unter bestimmten Umständen wird aus der Hefe-Art ein pathogener Krankheitserreger, der sich fortlaufend weiterentwickelt. Die dabei gebildeten Pilzfäden können in die Haut oder Schleimhäute eindringen, sie durchstoßen und Infektionen hervorrufen oder in die Blutbahnen gelangen, wo eine Sepsis entstehen kann.

Eine generalisierte Candida-Infektion betrifft, den aktuellen Wissenschaftserkenntnissen zufolge, fast ausschließlich Menschen mit einem geschwächten Immunsystem oder durchbrochenen natürlichen Barrieren. Ein Defizit des Immunsystems stellt sich physiologischerweise im Alter ein. Allerdings können auch Erkrankungen wie HIV oder Krebs das Immunsystem schwächen.

Candida lusitaniae haben bisher vor allem an solchen Patienten Blutvergiftungen hervorgerufen, deren Immunsystem durch eine bösartige Krebserkrankung und Chemotherapie geschwächt war. Bei immungesunden Patienten eliminiert das Immunsystem die Hefe-Art in der Regel, sobald sie die Blutbahn erreicht und damit noch bevor sie sich extrem vermehren kann.

Candida können mittels Schmierinfektion theoretisch von Wirt zu Wirt übertragen werden. Allerdings handelt es sich bei den meisten Infektionen um endogene Infektionen, die auf Kommensale im eigenen Körper zurückgehen, die außer Kontrolle geraten sind.


Krankheiten & Beschwerden

Die ersten Symptome einer Candida-Infektion sind oft relativ unspezifisch und bestehen aus Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung, Bauchkrämpfen oder aufgeblasenem Gefühl. An der Stelle der primären Infektion mit Candida lusitaniae kann sich Juckreiz einstellen.

Wenn die Erreger die Blutbahnen erreichen und sich durch das Blut im ganzen Körper ausbreiten, liegt eine Candida-Fungämie vor. Dabei handelt es sich um eine Pilzsepsis, bei der die Erreger wiederholt schubweise oder fortlaufend in die Blutbahn eingeschwemmt werden und eine systemische Entzündungsreaktion des gesamten Körpers verursachen. Lange Zeit galt die Gabe von Amphotericin B in Kombination mit Flucytosin als Mittel der Wahl. Da Candida lusitaniae jedoch schon während der Behandlung eine Unempfindlichkeit gegen Amphotericin B entwickeln kann, werden heute bevorzugt Echinocandine wie Caspofungin oder Anidulafungin sowie Fluconazol eingesetzt. Die Empfindlichkeit des jeweiligen Erregers sollte dabei im Labor bestimmt und im Verlauf kontrolliert werden, da auch gegen die neueren Wirkstoffe Resistenzen entstehen können.

Bei immungesunden Menschen interveniert das Immunsystem und macht sich an die Elimination der Krankheitserreger. Die Candida-Pilzsepsis betrifft daher fast ausschließlich Menschen, deren Abwehr geschwächt ist oder deren natürliche Barrieren durchbrochen sind. Die Sepsis durch den Erreger Candida lusitaniae wurde offenbar vermehrt nach einer Chemotherapie beobachtet. Auch die primäre Infektion von Harnwegen, Haut, Lunge, Haaren, Nägeln oder anderen Körperbereichen wird in der Regel nur an immunschwachen Personen beobachtet.

Der Befall ruft die Symptome einer Mykose hervor. Mykosen bleiben typischerweise auf ein Körperteil oder Gewebe beschränkt, während bei systemischen Mykosen mehrere Organsysteme oder der ganze Körper befallen sein können. Mykosen der Schleimhäute sind für Pilze der Gattung Candida typisch. Jene werden in diesem Zusammenhang als „Schwächeparasiten“ bezeichnet, da sie für ein schwaches Immunsystem sprechen.

Die Mykose-Art manifestiert sich als weißer Belag mit Rötung der Schleimhäute als sogenannter Soor. Systemischen Blutvergiftungen mit Candida lusitaniae geht in der Regel eine Besiedlung des Darms oder ein liegender Gefäßzugang voraus. Von dort erreichen die Erreger im Verlauf der Infektion das Blut.

Innerhalb der ersten 20 Jahre nach Identifizierung der Hefe-Art als Krankheitserreger wurden lediglich 30 Fälle einer Sepsis dieser Art dokumentiert.

Namensgebung und Systematik

Der Artname verweist auf Lusitania, den römischen Namen für ein Gebiet, das im Wesentlichen dem heutigen Portugal entspricht – dort arbeiteten die Wissenschaftler, die die Hefe erstmals beschrieben. Der heute gültige Gattungsname Clavispora leitet sich vom lateinischen Wort für Keule ab und bezieht sich auf die keulenförmige Gestalt der Sporen, die in der geschlechtlichen Vermehrungsform entstehen. Erst die Entdeckung dieser Vermehrungsform machte die Umbenennung nötig, denn in der Gattung Candida wurden ursprünglich nur Hefen ohne bekannte geschlechtliche Form geführt.

Die Gattung Candida ist in diesem Sinne keine natürliche Verwandtschaftsgruppe, sondern eine Sammelbezeichnung, die sich am Erscheinungsbild orientiert. Erbgutvergleiche haben gezeigt, dass ihre Arten zum Teil weniger eng miteinander verwandt sind als mit Hefen ganz anderer Gattungen. Candida lusitaniae gehört gleichwohl einer engeren Verwandtschaftsgruppe an, die durch eine Eigenheit ihres genetischen Codes zusammengehalten wird: Ein bestimmtes Codewort der Erbinformation, das bei nahezu allen anderen Lebewesen für den Eiweißbaustein Leucin steht, lesen diese Hefen als Serin. Zu der Gruppe zählen unter anderem Candida albicans, Candida tropicalis, Candida parapsilosis und Candida guilliermondii.

Erbgut und Vermehrung

Für das Verständnis dieser Art ist eine Besonderheit ihres Erbguts entscheidend. Während Candida albicans einen doppelten Chromosomensatz besitzt, jedes Gen also in zwei Ausfertigungen vorliegt, verfügt Candida lusitaniae über einen einfachen Satz. Zudem ist bei ihr ein vollständiger geschlechtlicher Vermehrungsweg beschrieben worden, bei dem sich zwei Zellen unterschiedlicher Paarungstypen vereinigen; in dem daraus hervorgehenden Schlauch reifen anschließend die keulenförmigen Sporen heran.

Der einfache Chromosomensatz hat eine unmittelbare praktische Folge. Verändert sich in einem Gen ein einzelner Baustein, so wirkt sich diese Veränderung sofort aus – es gibt keine zweite, unversehrte Genkopie, die den Ausfall auffangen könnte. Bei Arten mit doppeltem Chromosomensatz muss dagegen häufig beides zugleich verändert sein, ehe sich etwas am Verhalten der Zelle ändert. Fachleute sehen darin einen wesentlichen Grund dafür, dass Candida lusitaniae so auffallend rasch unempfindlich gegen Medikamente werden kann. Aus demselben Grund gilt die Hefe in der Forschung als günstiger Versuchsorganismus: Wer die Wirkung eines einzelnen Gens untersuchen will, muss es nur einmal ausschalten.

Natürliche Lebensräume und Häufigkeit

Die Hefe ist weltweit verbreitet und stammt keineswegs nur aus dem Krankenhaus. Nachgewiesen wurde sie im Verdauungstrakt warmblütiger Tiere, in Milcherzeugnissen, auf Früchten und Fruchtsäften sowie in Böden und Gewässern. Beim Menschen zählt sie zu den Hefen, die den Darm besiedeln können, ohne Beschwerden zu verursachen.

Unter den Hefen, die aus dem Blut angezüchtet werden, gehört Candida lusitaniae zu den selteneren. Beobachtet wird allerdings seit Jahrzehnten eine Verschiebung des Artenspektrums: Der Anteil von Candida albicans geht zurück, während andere Arten der Gattung häufiger nachgewiesen werden. Als Ursachen werden die zunehmende Zahl schwer abwehrgeschwächter Patienten, die häufigere Verwendung von Kathetern und Zugängen sowie der breite vorbeugende Einsatz von Medikamenten gegen Pilze diskutiert, der Arten mit geringerer Empfindlichkeit einen Vorteil verschafft.

Wie bereits beschrieben, gehen die meisten Erkrankungen von solchen körpereigenen Beständen aus. Eine Weitergabe von Mensch zu Mensch spielt eine untergeordnete Rolle, im Krankenhaus jedoch nicht gar keine: Über die Hände des Personals und über medizinische Hilfsmittel können Hefen zwischen Patienten verschleppt werden. Häufungen mehrerer Erkrankungsfälle auf einer Station sind für Candida-Arten insgesamt beschrieben worden.

Zellbau und Angriffspunkte der Medikamente

Wie alle Hefen ist Candida lusitaniae ein Einzeller mit echtem Zellkern und ähnelt im Bau ihrer Zelle menschlichen Zellen weit mehr als Bakterien. Bauteile, die es nur im Pilz gibt, sind entsprechend rar – und genau sie sind die Angriffspunkte der verfügbaren Medikamente.

Der wichtigste davon ist die Zellmembran. Sie enthält bei Pilzen als tragenden Baustein Ergosterol, wo menschliche Zellen Cholesterin einbauen. Amphotericin B und die übrigen Polyene lagern sich an diesen Baustein an und reißen dadurch Löcher in die Membran; die Azole wie Fluconazol hemmen dagegen einen Schritt seiner Herstellung. Ein zweiter Angriffspunkt ist die feste Zellhülle aus langkettigen Zuckerverbindungen, deren Aufbau die Echinocandine unterbinden. Flucytosin schließlich wird von der Pilzzelle aufgenommen und in einen Stoff umgewandelt, der den Aufbau der Erbinformation stört; menschliche Zellen besitzen das dafür nötige Enzym nicht.

Resistenzlage

Kaum eine andere Hefe wird in der Fachliteratur so eng mit dem Thema Unempfindlichkeit verknüpft wie diese. Der Grund liegt in der bereits genannten Fähigkeit, gegen Amphotericin B unempfindlich zu werden, und zwar mitunter innerhalb weniger Tage unter laufender Behandlung.

Der Mechanismus lässt sich aus dem Aufbau der Zellmembran ableiten. Verliert die Hefe durch eine Veränderung in den zuständigen Genen die Fähigkeit, den Membranbaustein Ergosterol in der üblichen Form herzustellen, so findet das Medikament nichts mehr, woran es sich anlagern könnte. Die Zelle baut stattdessen verwandte Stoffe ein und kommt damit zurecht, wenn auch mit Einbußen. Weil der einfache Chromosomensatz solche Veränderungen sofort wirksam werden lässt, genügt eine einzelne Abwandlung. In Laborversuchen erwies sich diese Unempfindlichkeit teilweise als unbeständig und ging nach Absetzen des Wirkstoffs wieder zurück.

Auch gegen Flucytosin sind unempfindliche Stämme beschrieben, und in den vergangenen Jahren wurden vereinzelt Stämme berichtet, die unter Behandlung gegen Echinocandine unempfindlich wurden. Gegenüber Fluconazol sind die meisten Stämme empfindlich. Für die Praxis folgt daraus die bereits weiter oben genannte Konsequenz: Die Empfindlichkeit wird nicht einmalig, sondern im Verlauf wiederholt geprüft, weil ein zu Behandlungsbeginn empfindlicher Stamm dies nicht bleiben muss.

Nachweis im Labor

Der Nachweis erfolgt aus Blutkulturen, aus Urin, aus Atemwegssekreten oder aus Abstrichen, je nachdem, wo die Infektion vermutet wird. Unter dem Mikroskop sind Hefezellen erkennbar; die Art lässt sich so nicht bestimmen, weshalb eine Anzucht erforderlich ist.

Der Keimschlauchtest, mit dem sich Candida albicans rasch abgrenzen lässt, fällt bei Candida lusitaniae negativ aus. Die weitere Bestimmung erfolgte lange über das Muster verwertbarer Zucker und Stickstoffquellen, das in vorgefertigten Testsätzen abgefragt wird. Heute werden zusätzlich die Messung des Eiweißmusters einer Kolonie (Massenspektrometrie) und molekularbiologische Verfahren wie die Polymerase-Kettenreaktion eingesetzt, die einen artspezifischen Erbgutabschnitt vervielfältigen. Weil die Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten bei dieser Art vom Üblichen abweicht, hat die genaue Artbestimmung hier unmittelbare Folgen für die Behandlung – ein Punkt, in dem sich Candida lusitaniae von den meisten anderen selten nachgewiesenen Hefen unterscheidet.

Risikofaktoren, Hygiene und Meldepflicht

Über die bereits genannten Grunderkrankungen hinaus finden sich in Fallsammlungen regelmäßig dieselben begünstigenden Umstände: liegende Katheter und andere Zugänge, künstliche Ernährung über die Vene, längere Aufenthalte auf Intensivstationen, vorausgegangene Eingriffe am Darm, eine Dialyse sowie eine vorangegangene Behandlung mit Antibiotika oder Antimykotika. Auch Neugeborene mit sehr geringem Geburtsgewicht nach einer Frühgeburt zählen zu den gefährdeten Gruppen, weil bei ihnen die Abwehr noch unreif ist und meist mehrere Zugänge liegen.

Als Hefe bildet die Art keine hitzefesten Dauerformen. Gegen Hitze und gegen die gebräuchlichen Verfahren der Desinfektion ist sie empfindlich, sofern das eingesetzte Mittel ausdrücklich auch als gegen Pilze wirksam ausgewiesen ist. Auf trockenen Flächen und auf der Haut hält sie sich dagegen längere Zeit. Händedesinfektion und der sorgfältige Umgang mit Zugängen gelten deshalb als die wirksamsten Gegenmaßnahmen; die Entfernung eines besiedelten Zugangs ist zugleich fester Bestandteil der Behandlung, weil ein Belag auf Kunststoff durch Medikamente allein oft nicht zu beseitigen ist.

Eine namentliche Meldepflicht nach dem deutschen Infektionsschutzgesetz besteht für den Nachweis von Candida lusitaniae nicht. Nachweise aus dem Blut werden gleichwohl im Rahmen der krankenhausinternen Erfassung von Krankenhausinfektionen und in Netzwerken dokumentiert, die die Empfindlichkeit von Pilzen gegenüber Medikamenten überwachen.

Quellen

  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Hof, H., Schlüter, D. (Hrsg.): Duale Reihe Medizinische Mikrobiologie.
    ISBN: 9783132443174
  • Kayser, F. H., Böttger, E. C., Deplazes, P., et al.: Taschenlehrbuch Medizinische Mikrobiologie.
    ISBN: 9783132447936
  • Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
    ISBN: 9783437223228
  • Brodt, H.-R., Simon, C. (Hrsg.): Infektionstherapie.
    ISBN: 9783132423435

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