Gardnerella vaginalis

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 1. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Gardnerella vaginalis ist ein stäbchenartiges Bakterium, das zur Scheidenflora gehört. Besiedelt es in hoher Keimzahl die Vagina, kann es eine bakterielle Vaginose herbeiführen, der unter Umständen eine Entzündung der Scheide (Kolpitis) folgt. Benannt ist der Keim nach einem seiner Entdecker, dem US-amerikanischen Gynäkologen Herman L. Gardner (1912-1982). In geringem Vorkommen ist das Bakterium verhältnismäßig harmlos und tritt bei rund 40 Prozent aller Frauen auf. Entsteht aber eine Fehlbesiedlung der Scheide, werden die schützenden Elemente der vaginalen Flora geschwächt. Gardnerella vaginalis kann so mit weiteren krankheitserregenden Bakterien zum oberen Genitaltrakt gelangen und in der Gebärmutter sowie den Eierstöcken Infektionen bewirken. Diese sind mit einem unangenehmen Geruch des Scheidenausflusses verbunden. Die Entzündungen können bis zur Unfruchtbarkeit führen. Besondere Gefahr geht von den Bakterien in der Schwangerschaft und während der Geburt aus.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Gardnerella vaginalis?

Gardnerella vaginalis
Gardnerella vaginalis gilt als hauptsächlicher Auslöser einer bakteriellen Vaginose. Das Bakterium wächst am besten bei wenig Sauerstoff, kommt aber auch mit Sauerstoff zurecht; es lebt fakultativ anaerob.
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Die pathogenen Bakterien unter Führung des Leitkeims Gardnerella vaginalis bilden einen dichten Biofilm auf der Oberfläche der Scheidenwand. Dieser Belag zerstört das Gleichgewicht der bestehenden Vaginalflora; der typische unangenehme Geruch geht von den darin lebenden Begleitbakterien aus. Einer bakteriellen Vaginose liegt oft auch zu großer psychischer Stress zu Grunde. Ein wichtiger Risikofaktor ist ebenso Geschlechtsverkehr.

Der charakteristische gräulich-weiße Ausfluss, der sehr dünnflüssig sein kann, macht sich jedoch nur bei knapp der Hälfte der betroffenen Frauen bemerkbar. Die Bakterienanhäufung kann ein Jucken und Reizungen der umliegenden Haut hervorrufen.

Während einer Schwangerschaft vermag die bakterielle Vaginose verfrühte Wehen, einen vorzeitigen Sprung der Fruchtblase und sogar eine Frühgeburt auszulösen. Dies geschieht unter Umständen durch untypische biochemische Reaktionen zwischen dem Fötus und der Gebärmutter, die mit der bakteriellen Fehlbesiedlung zusammenhängen. Es wird vermehrt Prostaglandin produziert, das in der Geburtsmedizin als Wehenauslöser Verwendung findet.

Vorkommen, Verbreitung & Eigenschaften

Gardnerella vaginalis gilt als hauptsächlicher Auslöser einer bakteriellen Vaginose. Nach heutigem Verständnis ist die bakterielle Vaginose allerdings keine Infektion mit einem einzelnen Erreger, sondern eine Störung der Scheidenflora, an der neben Gardnerella vaginalis weitere anaerobe Bakterien beteiligt sind. Der alleinige Nachweis von Gardnerella vaginalis belegt daher noch keine Erkrankung, denn der Keim ist auch bei beschwerdefreien Frauen nachweisbar. Das Bakterium wächst am besten bei wenig Sauerstoff, kommt aber auch mit Sauerstoff zurecht; es lebt fakultativ anaerob. In der Scheidenflora ist es eines von vielen Bakterien, aber ein sehr wichtiges. Die große Vielfalt der Kleinstorganismen im vaginalen Raum setzt sich zu einem beträchtlichen Teil aus Laktobazillen zusammen. Sie bewahren dort wesentlich das biologische Gleichgewicht. Die Laktobazillen sind Produzenten der Milchsäure, womit sie den pH-Wert auf 3,8 bis 4,4 senken. Er liegt somit unter regulären Bedingungen deutlich im sauren Bereich. Bisher sind rund 200 verschiedene Stämme von Milchsäurebakterien im Bereich der Scheide festgestellt worden.

Normalerweise befinden sich krankheitsauslösende Bakterien in der Minderheit. Mit ihrer geringen Anzahl beeinflussen sie die Scheidenflora nur wenig. Zu ihnen gehören neben den anaeroben auch die aeroben Bakterien, für die Sauerstoff die Lebensgrundlage ist. Manche Keime besiedeln die Vagina nur zeitweise, andere leben dort dauerhaft, ohne schädliche Wirkungen auszulösen.

Die Gesamtheit der Mikroorganismen sorgt dafür, dass die Vagina vor Krankheiten geschützt ist. Mit der dichten Besiedlung des Geländes ist für Krankheitserreger praktisch kein Platz. Darüber hinaus bietet der niedrige pH-Wert schlechte Wachstumsbedingungen für schädliche Keime. Ändern sich diese Bedingungen, nimmt die Aktivität der Krankheitserreger aber unter Umständen plötzlich sehr stark zu. Die Scheidenflora verliert dann ihren natürlichen Schutz. Schädliche Bakterien können sich ausbreiten und entzündliche Erkrankungen herbeiführen.

Das Bakterium Gardnerella vaginalis vermehrt sich unter diesem veränderten Klima besonders stark. Die Vervielfältigung kann bei einem Faktor von 100 liegen, bei manchen anaeroben Erregern sogar bei 1000. Die Zahl der Laktobazillen nimmt dagegen deutlich ab. Dieses plötzliche gravierende Missverhältnis bringt die verschiedenen Infektionskrankheiten im weiblichen Genitalbereich hervor.

Kommt es zu einer bakteriellen Vaginose, müssen nicht zwangsläufig die charakteristischen Beschwerden auftauchen. Krankheitsanzeichen können wirksam mit Antibiotika behandelt werden. Zunehmend beliebt sind auch natürliche Mittel, um das Ungleichgewicht der Scheidenflora zu beseitigen. In Ratgebern werden verschiedene Hausmittel wie Milch, Oregano-Öl, Schwarztee, Teebaumöl oder Zitronenwasser empfohlen, die in die Scheide eingebracht werden sollen. Ein Wirksamkeitsnachweis liegt dafür nicht vor; Öle und Säuren können die gereizte Schleimhaut zusätzlich belasten. Gute Erfahrungen sollen Patientinnen ebenso mit Ascorbinsäure (Vitamin C) und probiotischen Joghurts gemacht haben. Über spezielle Vaginalzäpfchen können zudem Laktobazillusstämme oder geeignete Säuresubstanzen eingeführt werden, mit deren Hilfe der pH-Wert im Scheidenbereich gesenkt wird. Ein Wirksamkeitsnachweis liegt für diese Hausmittel jedoch nicht vor; Öle und Säuren können die gereizte Schleimhaut zusätzlich belasten.


Krankheiten & Beschwerden

Früher wurden gegen Gardnerella vaginalis Scheidenspülungen und desinfizierende Zäpfchen empfohlen. Von Scheidenspülungen wird heute allerdings abgeraten: Sie schwemmen die schützenden Laktobazillen aus und begünstigen eine bakterielle Vaginose eher, als dass sie ihr vorbeugen. Jedoch sollte die Vaginalhygiene nicht übertrieben werden, da auch damit das natürliche Gleichgewicht der Flora gestört werden kann. Gut geeignet ist eine Seife auf natürlicher Basis ohne Duftstoffe.

Vorsicht beim Sex kann ebenfalls vor unliebsamen Infektionen schützen, besonders in Fällen häufig wechselnder Geschlechtspartner, denn die bakterielle Vaginose kann mittels Schmier- und Kontaktinfektion weitergegeben werden. Die entsprechenden Erreger befallen auch männliche Intimbereiche wie etwa die Harnröhre.

Frauen sind zudem bei größerem psychischem Stress in der Gefahr, sich über die Vagina bakteriell zu infizieren. Auch wenn das Immunsystem geschwächt oder nicht in Balance ist, kann es zu entsprechenden Beeinträchtigungen kommen. Nach Schätzungen ist jede fünfte Frau mindestens einmal im Leben von einer bakteriellen Vaginose betroffen. Dies geschieht vor allem in Zeiten hormoneller Schwankungen beziehungsweise Umbrüche. Frauen in der Menstruation und den Wechseljahren sowie Schwangere sind diesbezüglich besonders anfällig.

Systematik und Namensgeschichte

Gardnerella vaginalis wurde Mitte der 1950er-Jahre von Herman L. Gardner und seinem Mitarbeiter Charles D. Dukes als Ursache eines bis dahin ungeklärten Scheidenausflusses beschrieben. Die beiden Ärzte hielten den Keim für einen Verwandten der Haemophilus-Bakterien und nannten ihn Haemophilus vaginalis. Weil er sich in seinen Ansprüchen von dieser Gattung deutlich unterschied, wurde er später zu den Corynebakterien gestellt und als Corynebacterium vaginale geführt. Erst um 1980 erhielt er mit Gardnerella eine eigene Gattung, benannt nach seinem Entdecker. In älteren Büchern und Befunden sind die früheren Namen noch anzutreffen.

Die Gattung Gardnerella wird heute zur Familie der Bifidobacteriaceae gerechnet, zu der auch die Bifidobakterien der Darmflora gehören, und damit in eine Verwandtschaftsgruppe, die mit den Enterobakterien oder den Laktobazillen nichts zu tun hat. Molekulargenetische Untersuchungen haben inzwischen gezeigt, dass sich hinter dem, was lange als eine einzige Art galt, mehrere eigenständige Arten verbergen. Neben Gardnerella vaginalis im engeren Sinne sind weitere Arten der Gattung beschrieben worden, die sich mit den üblichen Labormethoden nicht auseinanderhalten lassen. Ob sich diese Arten in ihrer krankmachenden Wirkung unterscheiden, ist Gegenstand laufender Untersuchungen; in der ärztlichen Praxis wird bislang weiterhin von Gardnerella vaginalis gesprochen.

Bau und Anzucht

Gardnerella vaginalis ist ein kleines, vielgestaltiges Stäbchen, das keine Sporen bildet, keine Geißeln besitzt und sich nicht aus eigener Kraft fortbewegen kann. Eine Besonderheit betrifft die Zellwand: Sie ist nach dem Bauplan grampositiver Bakterien aufgebaut, dabei aber so dünn, dass sich der Farbstoff der Gramfärbung schlecht hält. Im Präparat erscheint der Keim deshalb je nach Bedingungen einmal blau, einmal rot; man bezeichnet ihn als gramvariabel. Für die mikroskopische Beurteilung eines Abstrichs ist das wichtig, denn Gardnerella vaginalis lässt sich dadurch nicht allein anhand der Färbung von den ebenfalls beteiligten gramnegativen Begleitkeimen unterscheiden.

Die Anzucht im Labor gelingt nur auf angereicherten Nährböden. Üblich sind Medien mit menschlichem Blut, auf denen der Keim kleine Kolonien mit einem schmalen Hof aufgelöster roter Blutkörperchen bildet. Bemerkenswert ist, dass er menschliche rote Blutkörperchen auflöst, die von Schafen dagegen unbehelligt lässt – ein Merkmal, das früher zur Unterscheidung von anderen Keimen genutzt wurde. Bebrütet wird in einer sauerstoffarmen, mit Kohlenstoffdioxid angereicherten Atmosphäre.

Krankheitsentstehung

Ausgangspunkt der Störung ist die Anheftung an die oberste Zellschicht der Scheidenwand. Gardnerella vaginalis haftet dort besonders fest und bildet die Grundlage des Belags, in den sich anschließend weitere Bakterien einlagern. Für die Abwehr und für Medikamente ist ein solcher Belag schwer zu durchdringen, was erklärt, weshalb die Beschwerden nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung häufig wiederkehren.

Der Keim verfügt über mehrere Werkzeuge, mit denen er die Schleimhaut angreift. Er bildet ein Zellgift, das Poren in die Hüllen menschlicher Zellen schlägt und diese zum Platzen bringt; auf Zellen anderer Säugetiere wirkt es kaum. Daneben stellt er Enzyme her, die den Schleim abbauen, der die Schleimhaut normalerweise überzieht. Beides schwächt die natürliche Barriere und erleichtert es weiteren Bakterien, sich anzusiedeln.

Der auffällige Geruch entsteht nicht durch Gardnerella vaginalis selbst, sondern durch die begleitenden Bakterien: Sie bauen Eiweißbausteine zu flüchtigen Aminen ab, die an Fisch erinnern. Weil diese Verbindungen erst im alkalischen Milieu freigesetzt werden, verstärkt sich der Geruch, sobald eine basische Flüssigkeit hinzukommt – etwa nach dem Geschlechtsverkehr durch Sperma oder während der Menstruation durch Blut.

Bemerkenswert ist, dass die Fachsprache von einer Vaginose und nicht von einer Vaginitis spricht. Der Unterschied ist kein sprachlicher Zufall: Bei einer Entzündung wandern Abwehrzellen in großer Zahl in das Gewebe ein, und die Schleimhaut rötet sich. Beides fehlt hier meist. Im Sekret finden sich nur wenige weiße Blutkörperchen, und die Scheidenwand sieht bei der Untersuchung häufig unauffällig aus. Erst wenn zusätzlich eine Entzündung hinzutritt, ändert sich dieses Bild.

Ein charakteristisches Bild ergibt sich unter dem Mikroskop: Zellen der Scheidenwand sind dann so dicht mit Bakterien besetzt, dass ihre Ränder verwaschen wirken. Diese Gebilde werden Schlüsselzellen genannt und gelten als der aussagekräftigste mikroskopische Befund.

Warum die Laktobazillen in bestimmten Lebensabschnitten zurücktreten, hängt mit dem Hormonhaushalt zusammen. Unter dem Einfluss von Östrogen lagert die Scheidenwand vermehrt Glykogen ein, eine Speicherform des Zuckers. Die Laktobazillen leben davon und bilden daraus die Milchsäure, die den sauren Schutz aufbaut. Ist wenig Östrogen vorhanden – vor der Pubertät, während des Stillens und nach den Wechseljahren –, steht ihnen weniger Nahrung zur Verfügung, sie werden seltener, und der pH-Wert steigt. Auch die Blutung während der Menstruation hebt den pH-Wert vorübergehend an. Damit fällt genau jener Schutz weg, der andere Bakterien sonst in Schach hält.

Nachweis und Diagnostik

In der Praxis wird die Beurteilung nicht am Erregernachweis festgemacht, sondern an einer Zusammenschau mehrerer Befunde. Herangezogen werden der dünnflüssige, gleichmäßige Ausfluss, ein erhöhter pH-Wert des Scheidensekrets, der Fischgeruch nach Zugabe einer alkalischen Lösung sowie die genannten Schlüsselzellen im Nativpräparat. Treffen mehrere dieser Kennzeichen zusammen, gilt eine bakterielle Vaginose als hinreichend gesichert.

Ein zweites Verfahren beurteilt einen gefärbten Abstrich danach, in welchem Verhältnis die verschiedenen Bakterienformen zueinander stehen: Überwiegen die langen Stäbchen der Laktobazillen, spricht das für eine unauffällige Flora; treten kleine Stäbchen und gebogene Formen in den Vordergrund, spricht das für eine Störung. Dieses Punktesystem wird vor allem in Untersuchungen eingesetzt, weil es besser vergleichbare Ergebnisse liefert als das bloße Betrachten.

Die Anzucht des Keims spielt in der Routine dagegen kaum eine Rolle und wird in Empfehlungen ausdrücklich nicht verlangt. Auch molekularbiologische Tests, die das Erbmaterial nachweisen und die Keimmenge bestimmen, haben sich außerhalb von Untersuchungsreihen nicht als Standard durchgesetzt. Wichtig ist die Abgrenzung gegen andere Ursachen von Ausfluss und Beschwerden: gegen eine Infektion mit Hefepilzen, die eher mit weißlich-krümeligem Ausfluss und starkem Juckreiz einhergeht, gegen Chlamydien und Erreger der Gonorrhoe sowie gegen eine Besiedlung mit Geißeltierchen, die einen schaumigen, gelblichen Ausfluss verursachen können.

Begleitkeime, Behandlung und Rückfälle

Gardnerella vaginalis tritt bei einer Störung der Scheidenflora fast nie allein auf. Regelmäßig finden sich daneben stäbchenförmige und gebogene Bakterien, die ohne Sauerstoff leben, sowie Mykoplasmen. Diese Begleitkeime sind an der Geruchsbildung und an der Entzündungsreaktion beteiligt; die Zusammensetzung schwankt von Fall zu Fall erheblich.

Behandelt wird mit Antibiotika, die gegen sauerstoffmeidende Bakterien wirken – vor allem mit Metronidazol aus der Gruppe der Nitroimidazole und mit Clindamycin aus der Gruppe der Lincosamide. Beide Wirkstoffe können örtlich in die Scheide eingebracht oder als Tablette eingenommen werden. Ein erheblicher Teil der Behandelten erkrankt innerhalb einiger Monate erneut, was auf den zurückbleibenden Belag und auf das Ausbleiben einer stabilen Laktobazillenflora zurückgeführt wird. Ob sich dies durch die Gabe von Milchsäurebakterien als probiotische Zubereitung dauerhaft verhindern lässt, wird untersucht; einheitliche Ergebnisse liegen bisher nicht vor.

Bedeutung über die Beschwerden hinaus

Die Störung der Scheidenflora ist nicht nur wegen ihrer unmittelbaren Beschwerden von Bedeutung. Fehlt der schützende Säuremantel, können Erreger leichter aufsteigen und Entzündungen des Gebärmutterhalses oder der oberen Geschlechtsorgane verursachen. Beschrieben ist außerdem ein erhöhtes Risiko, sich mit sexuell übertragbaren Erregern anzustecken, darunter HIV. Vor Eingriffen wie einer Ausschabung oder einem Kaiserschnitt wird eine bestehende Vaginose beachtet, weil sie das Risiko nachfolgender Wundinfektionen erhöhen kann.

Als begünstigende Umstände gelten neben den bereits genannten unter anderem Rauchen sowie das Tragen einer Spirale. Ein Zusammenhang mit der Sexualität ist gut belegt, ohne dass die bakterielle Vaginose damit zu den klassischen Geschlechtskrankheiten zählt: Sie tritt auch bei Frauen auf, die keinen Geschlechtsverkehr haben, und die Mitbehandlung männlicher Partner hat sich in Untersuchungen nicht durchgängig als hilfreich erwiesen.

Quellen

  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Weyerstahl, T., Stauber, M. (Hrsg.): Gynäkologie und Geburtshilfe.
    ISBN: 9783131253446
  • Kaufmann, M., Costa, S. D., Scharl, A. (Hrsg.): Die Gynäkologie.
    ISBN: 9783642209222
  • Hof, H., Dörries, R. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie.
    ISBN: 9783132423558
  • Neumeister, B., Geiss, H. K., Braun, R. W., Kimmig, P. (Hrsg.): Mikrobiologische Diagnostik.
    ISBN: 9783137436027

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