Naftifin

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 17. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Bei dem Wirkstoff Naftifin handelt es sich um ein Medikament mit antimykotischer Wirkung. Die Substanz zählt zur Gruppe der Allylamin-Derivate. Die Verbindung verfügt auch über eine antibakterielle sowie eine antiphlogistische Wirkung. Dabei ist der antimykotische Effekt des Stoffes Naftifin auf die Reduzierung des Aufbaus von Zellmembranen bei Pilzen zurückzuführen. Aus diesem Grund kommt Naftifin in erster Linie bei äußerlichen Pilzinfektionen zum Einsatz.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Naftifin?

Naftifin
Naftifin ist ein Antimykotikum und kommt zur Behandlung von Pilzinfektionen etwa auf der Haut zur Anwendung.

Das Medikament Naftifin wird im überwiegenden Teil der Fälle als Antimykotikum genutzt, kommt also zur Behandlung von Pilzinfektionen etwa auf der Haut zur Anwendung.

Die Substanz Naftifin ist ein Allylamin-Derivat und zudem ein Breitband-Antimykotikum. Es wird zum Beispiel topisch zur Behandlung gegen Dermatophyten eingesetzt.

Aus chemischer Sicht handelt es sich bei Naftifin um ein Allylamin. Außerdem zählt Naftifin zu den sogenannten aromatischen Kohlenwasserstoffverbindungen. Dabei sind die Verbindungen, die aus Benzolringen bestehen, durch eine Stickstoffbrücke miteinander verbunden. In der Pharmazie kommt in erster Linie das Naftifin-Hydrochlorid zum Einsatz. Diese Substanz verfügt über einen Schmelzpunkt von circa 177 Grad Celsius.

Naftifin als freies Molekül erscheint bei Zimmertemperatur als eine viskose und ölartige Substanz. In Kombination mit Hydrochlorid liegt Naftifin als Feststoff vor.

Pharmakologische Wirkung

Der Wirkstoff Naftifin ist in der Regel bei Pilzerkrankungen äußerlich anzuwenden. Naftifin zählt zur Wirkstoffgruppe der sogenannten Allylamine. Aus diesem Grund hemmt das Medikament ebenso wie andere Arten von Allylaminen ein bedeutsames Enzym bei Pilzen. Bei diesem Enzym handelt es sich um die Squalenepoxidase. In der Folge wird der Aufbau der Zellmembranen der Pilze gehemmt. Dem Pilz fehlt dabei Ergosterol, ein wesentlicher Baustein dieser Membran.

Darüber hinaus sammelt sich ein spezieller Ausgangsstoff, das sogenannte Squalen, im Gewebe des Pilzes an. Durch diesen Stoff wird der überwiegende Teil der Pilze abgetötet. Nach den deutschen Fachinformationen wirkt Naftifin dabei primär fungizid gegen Dermatophyten und Schimmelpilze sowie fungistatisch gegen Hefen.

Grundsätzlich handelt es sich bei Naftifin um ein Antimykotikum mit überaus breitem Erregerspektrum. Aus diesem Grund zeigt Naftifin zum Beispiel gegen Dermatophyten wie Epidermophyton floccosum Wirkung, daneben auch gegen Hefepilze und Schimmelpilze. In Laboruntersuchungen hat sich zudem gezeigt, dass der Stoff Naftifin auch entzündungshemmende Effekte aufweist.

Darüber hinaus beeinträchtigt Naftifin das Wachstum und die Vermehrung von diversen Arten von Bakterien. Dadurch eignet sich das Medikament zur Therapie von Mischinfektionen, die durch Pilze und Bakterien hervorgerufen werden.

Naftifin hemmt im Gegensatz zu den Azol-Antimykotika nicht die Lanosteroldemethylase. Die Azole greifen damit an einer späteren Stufe der Ergosterolbildung an als die Allylamine. Kommt Naftifin zur Therapie von Nagelpilz zum Einsatz, so wird die Substanz mitunter mit Harnstoff kombiniert. Denn Harnstoff führt dazu, dass sich der Nagel aufweicht. Dies verbessert die antimykotische Wirkung des Medikaments. Liegt ein Nagelpilz vor, empfiehlt sich die Anwendung eines Gels mit Naftifin.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Naftifin kommt im Rahmen der örtlich begrenzten Therapie von Infektionen der Haut mit Pilzen zum Einsatz. Mögliche Indikationen stellen zum Beispiel Fußpilz oder Nagelpilz dar.

In Deutschland sind gegenwärtig eine Creme und ein Gel mit dem Wirkstoff Naftifin im Handel; beide sind apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig. Die Dauer der Therapie liegt im Durchschnitt bei circa zwei bis vier Wochen. Liegt ein Nagelpilzbefall vor, sind in der Regel längere Therapiezeiträume nötig, die jedoch sechs Monate nicht überschreiten sollten. Verbessern sich die Beschwerden nicht in den ersten vier Wochen, ist die gestellte Diagnose erneut durch den behandelnden Arzt zu überprüfen.

Besteht eine akut entzündliche Infektion der Haut infolge von Pilzbefall, kommt Naftifin in einigen Fällen gemeinsam mit Zinkoxid oder entzündungshemmenden Glukokortikoiden zum Einsatz. Ziel ist es, die Abheilung der erkrankten Haut zu unterstützen. Nach den deutschen Fachinformationen erweist sich Naftifin bei entzündlichen Dermatomykosen allerdings als ebenso wirksam wie eine Kombination aus Kortikoid und Antimykotikum.

Grundsätzlich kommt ein Einsatz des Wirkstoffs Naftifin infrage, wenn eine Hemmung des Pilzwachstums an Haut- und Nagelbereichen erforderlich ist bzw. die Pilze abzutöten sind. Darüber hinaus ist eine Anwendung des Arzneistoffs auch möglich, wenn auf eine Linderung des Juckreizes im Rahmen von Pilzinfektionen auf der Haut abgezielt wird.

Zudem verringert Naftifin die Abheilungszeit von Infektionen der Haut und Nägel infolge von Pilzbefall. Außerdem ist der Wirkstoff in der Lage, Entzündungsreaktionen, die gemeinsam mit Pilzinfektionen auf der Haut auftreten, zu reduzieren. Die Anwendung des Medikaments Naftifin erfolgt grundsätzlich topisch und lokal. Als Darreichungsformen stehen in Deutschland ein Gel und eine Creme zur Verfügung.


Verabreichung & Dosierung

Bei der Verabreichung und Dosierung von Naftifin, einem topischen Antimykotikum zur Behandlung von Pilzinfektionen der Haut, sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten. Naftifin wird in Form von Cremes oder Gelen auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen. Die Standardanwendung erfolgt in der Regel ein- bis zweimal täglich, abhängig von der Schwere der Infektion und der ärztlichen Anweisung.

Die Behandlung sollte kontinuierlich über einen Zeitraum von mindestens zwei bis vier Wochen erfolgen, selbst wenn die Symptome bereits früher abklingen, um ein Wiederauftreten der Infektion zu verhindern. Bei schwerwiegenderen Pilzinfektionen kann die Behandlungsdauer verlängert werden, was vom Arzt festgelegt wird. Eine regelmäßige Anwendung zur gleichen Tageszeit kann die Effektivität erhöhen.

Es ist wichtig, die betroffene Hautpartie vor der Anwendung zu reinigen und vollständig zu trocknen, da Feuchtigkeit das Wachstum von Pilzen fördern kann. Naftifin sollte nur äußerlich angewendet werden; der Kontakt mit Augen, Mund und Schleimhäuten ist zu vermeiden. Falls die Symptome nach der empfohlenen Behandlungsdauer anhalten oder sich verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Da Naftifin in der Regel gut verträglich ist, treten nur selten Nebenwirkungen auf. Leichte Hautreizungen oder ein brennendes Gefühl an der Applikationsstelle sind möglich. Falls schwerere allergische Reaktionen auftreten, muss die Behandlung abgebrochen und ein Arzt konsultiert werden.

Risiken & Nebenwirkungen

Im Rahmen der Anwendung des Wirkstoffs Naftifin kommen zum Teil unerwünschte Nebenwirkungen vor. So kann es zum Beispiel zu Brennen und Juckreiz auf der Haut kommen. Darüber hinaus sind trockene Hautstellen sowie Ausschläge und Rötungen der Haut möglich.

In den meisten Fällen verschwinden diese Nebeneffekte nach einigen Tagen von selbst. Andernfalls ist dringend der behandelnde Arzt aufzusuchen. In sehr seltenen Fällen kommt es zu Überempfindlichkeitsreaktionen. Bei offenen Wunden sowie erkrankten Schleimhäuten oder Augen ist von einer Therapie mit Naftifin abzusehen. Für Kinder unter zwölf Jahren sind Sicherheit und Wirksamkeit von Naftifin bei Fuß- und Leistenpilz nicht belegt; bei Kindern sollte der Wirkstoff deshalb nur nach ärztlicher Rücksprache angewendet werden.

Kontraindikationen

Typische Kontraindikationen bei der Verwendung von Naftifin betreffen bestimmte Patientengruppen und Bedingungen, die das Risiko unerwünschter Wirkungen erhöhen können. Eine absolute Kontraindikation ist eine bekannte Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Naftifin oder einen der enthaltenen Hilfsstoffe. In solchen Fällen sollte das Medikament nicht angewendet werden, da es zu allergischen Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen oder Hautausschlägen kommen kann.

Naftifin ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt, weshalb es nicht auf offenen Wunden, verletzter Haut oder Schleimhäuten angewendet werden sollte. Die Anwendung auf solchen Hautstellen könnte die Aufnahme des Wirkstoffs in den systemischen Kreislauf erhöhen und zu unerwünschten systemischen Nebenwirkungen führen.

Bei schwangeren oder stillenden Frauen ist Vorsicht geboten, da es keine ausreichenden Studien zur Sicherheit von Naftifin in diesen Bevölkerungsgruppen gibt. Obwohl die systemische Aufnahme bei topischer Anwendung gering ist, sollte das Medikament nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch einen Arzt verwendet werden. Der Kontakt des Säuglings mit behandelten Hautpartien sollte vermieden werden, falls Naftifin während der Stillzeit angewendet wird.

Auch bei Kindern sollte die Anwendung von Naftifin mit Vorsicht erfolgen, da die Sicherheit und Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten nicht umfassend untersucht wurde. In solchen Fällen sollte ein Arzt konsultiert werden, bevor Naftifin verwendet wird.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Naftifin wird hauptsächlich topisch angewendet, und da es kaum systemisch absorbiert wird, sind Interaktionen mit anderen Medikamenten selten. Dennoch gibt es einige Aspekte, die bei der gleichzeitigen Verwendung von Naftifin und anderen Arzneimitteln beachtet werden sollten.

Da Naftifin zur äußerlichen Anwendung bestimmt ist, könnte es zu Wechselwirkungen kommen, wenn gleichzeitig andere topische Präparate auf denselben Hautbereich aufgetragen werden. Die gleichzeitige Anwendung von verschiedenen topischen Medikamenten kann die Wirksamkeit von Naftifin beeinträchtigen oder das Risiko für Hautirritationen und lokale Nebenwirkungen erhöhen. Es wird daher empfohlen, vor der Anwendung von anderen topischen Präparaten, wie Corticosteroiden oder anderen Antimykotika, ärztlichen Rat einzuholen.

Obwohl keine signifikanten systemischen Wechselwirkungen bekannt sind, sollte bei Patienten, die stark immunsuppressive Medikamente wie Kortikosteroide oder andere immunsuppressive Therapien erhalten, Vorsicht walten. Diese Medikamente können das Immunsystem schwächen und so die Heilung von Pilzinfektionen erschweren. Ein belegter Einfluss auf die Wirkung von Naftifin ist damit allerdings nicht verbunden.

Insgesamt gibt es wenig dokumentierte pharmakologische Wechselwirkungen bei Naftifin, was es zu einem gut verträglichen Antimykotikum macht. Dennoch sollte immer eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen, bevor andere Medikamente oder topische Präparate gleichzeitig angewendet werden.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn Naftifin nicht vertragen wird oder kontraindiziert ist, stehen verschiedene alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung, die ebenfalls gegen Pilzinfektionen der Haut wirksam sind.

Ein gängiger alternativer Wirkstoff ist Terbinafin, ein topisches oder orales Antimykotikum, das ebenfalls gegen Dermatophyten, Schimmelpilze und Hefen wirksam ist. Es hat ein ähnliches Wirkungsspektrum wie Naftifin, ist gut verträglich und wird häufig zur Behandlung von Tinea-Infektionen (z. B. Fußpilz) eingesetzt. Clotrimazol und Miconazol sind weitere Alternativen, die als Breitband-Antimykotika häufig zur Behandlung von oberflächlichen Pilzinfektionen verwendet werden. Sie sind in verschiedenen Darreichungsformen wie Cremes, Sprays oder Lösungen erhältlich und wirken sowohl gegen Dermatophyten als auch gegen Hefen.

Für Patienten mit empfindlicher Haut oder Neigung zu allergischen Reaktionen können antimykotische Präparate auf der Basis von Ciclopirox in Betracht gezogen werden. Ciclopirox wirkt durch Hemmung der Enzymaktivität der Pilze und ist in der Regel gut verträglich.

Falls eine topische Behandlung nicht ausreichend ist oder die Infektion schwerwiegender ist, können systemische Antimykotika wie Fluconazol oder Itraconazol zum Einsatz kommen. Diese Wirkstoffe werden oral eingenommen und wirken auch bei hartnäckigen Pilzinfektionen, insbesondere bei Beteiligung größerer Hautflächen oder Nägel.

Die Wahl der Alternativen hängt von der Art der Infektion, dem betroffenen Hautareal und der individuellen Verträglichkeit des Patienten ab. Ein Arzt sollte die geeignete Therapie festlegen.

Häufigkeit der Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Überdosierung

Beide Fachinformationen führen dieselben unerwünschten Wirkungen auf, und sie tun das mit Häufigkeitsangaben. Als sehr selten, also bei weniger als einem von zehntausend Behandelten, gelten Überempfindlichkeit sowie meist vorübergehende örtliche Reizungen, Brennen oder Trockenheit der Haut. Für Kontaktdermatitis und Hautrötung lässt sich aus den vorliegenden Daten keine Häufigkeit abschätzen.

Zu Wechselwirkungen halten beide Fachinformationen übereinstimmend fest, dass solche mit anderen Mitteln bisher nicht bekannt geworden sind. Fälle von Überdosierung oder Vergiftung sind ebenfalls nicht bekannt geworden; eine Behandlung wäre rein symptomatisch, ein besonderes Gegenmittel gibt es nicht.

Hilfsstoffe und die Wahl zwischen Creme und Gel

Creme und Gel unterscheiden sich nicht im Wirkstoff, wohl aber in den Trägerstoffen, und genau daran knüpfen die Fachinformationen eine Entscheidungsregel. Das Gel enthält Propylenglycol und Alkohol; besteht eine Überempfindlichkeit gegen Propylenglycol, soll auf die Creme ausgewichen werden. Die Creme enthält Cetylalkohol, Stearylalkohol und Benzylalkohol; besteht eine Überempfindlichkeit gegen Stearyl- oder Cetylalkohol, soll umgekehrt das Gel verwendet werden. Die eine Darreichungsform ist also der Ausweg für den, der die andere nicht verträgt.

Aus denselben Bestandteilen folgen die Warnhinweise. Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen, Polysorbate können allergische Reaktionen auslösen. Cetyl- und Stearylalkohol können örtlich begrenzte Hautreizungen bis hin zur Kontaktdermatitis hervorrufen, Benzylalkohol leichte örtliche Reizungen und allergische Reaktionen. Weil das Gel Alkohol enthält, darf es nicht ins Auge gelangen, nicht auf Schleimhäute aufgetragen und nicht in offene Wunden gebracht werden; für die Creme nennt die Fachinformation ausdrücklich nur, dass sie nicht ins Auge gebracht werden darf.

Aufnahme in den Körper und Ausscheidung

Von der auf die Haut aufgetragenen Menge gelangen nach den deutschen Fachinformationen nur etwa vier Prozent in den Körper. Die Belastung des Organismus ist entsprechend gering: In Blutplasma und Urin lassen sich lediglich Spuren des Wirkstoffs nachweisen. Naftifin wird nahezu vollständig umgebaut, wobei eine Vielzahl von Abbaustoffen entsteht, die gegen Pilze nicht mehr wirksam sind. Diese werden mit einer Halbwertszeit von zwei bis vier Tagen je zur Hälfte über den Urin und über den Stuhl ausgeschieden.

Die Untersuchungen vor der Zulassung stützen diese Einschätzung. Die an Maus, Ratte und Kaninchen ermittelten Werte für die tödliche Dosis liegen um mindestens das Tausendfache über der Menge, der ein Mensch selbst bei großflächiger Behandlung ausgesetzt sein kann. Auch bei wiederholter Gabe wurde der Stoff gut vertragen, ohne dass sich Schäden an einzelnen Organen zeigten. Eine geringgradige Schädigung des Embryos trat nur in Mengen auf, die für die trächtigen Muttertiere bereits giftig waren. Ein erbgutveränderndes Potenzial ließ sich nicht nachweisen, und bei der Prüfung an hautgesunden Probanden ergaben sich keinerlei Hinweise auf eine Lichtempfindlichkeit der behandelten Haut.

Zulassung, Hersteller und Handelsform

Beide Präparate wurden am 7. Januar 1985 zugelassen, die Zulassung wurde am 2. Dezember 2003 verlängert. Zulassungsinhaberin ist die MEDICE Pharma GmbH & Co. KG in Iserlohn. Beide sind apothekenpflichtig. In der amtlichen Einteilung der Wirkstoffe steht Naftifin unter den Antimykotika zur Anwendung auf der Haut mit dem Code D01AE22.

Angeboten werden Aluminiumtuben mit Schraubverschluss in zwei Größen. Nach dem Anbruch ist der Inhalt noch acht Wochen haltbar. Für die Creme bestehen keine besonderen Lagerungsbedingungen; das Gel darf weder über 25 noch unter 2 Grad Celsius gelagert werden.

Quellen

  • Plewig, G., Ruzicka, T., Kaufmann, R., Hertl, M. (Hrsg.): Braun-Falco's Dermatologie, Venerologie und Allergologie.
    ISBN: 9783662495445
  • Moll, I. (Hrsg.): Dermatologie.
    ISBN: 9783132446045
  • Ackermann, G. (Hrsg.): Antibiotika und Antimykotika.
    ISBN: 9783804729407
  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223
  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541

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