Viszeralchirurgie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 5. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Die Viszeralchirurgie befasst sich mit operativen Eingriffen am Bauchraum und den darin befindlichen Organen. Sie wird auch Bauch- oder Abdominalchirurgie genannt. Ihren Namen hat sie vom lateinischen Wort "viscera" für "Eingeweide".

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Viszeralchirurgie?

In der Viszeralchirurgie eines Krankenhauses liegen Patienten, bei denen Operationen an den Bauchorganen, also beispielsweise am Magen, der Speiseröhre, der Leber, dem Verdauungstrakt und so weiter vorgenommen werden müssen.

Dazu zählen ebenfalls Transplantationen von Organen, die Wiederherstellung nach einem Unfall, die Entfernung von gut- oder bösartigen Tumoren, die Behandlung von Entzündungen, Diagnostik usw. Auch Erkrankungen der die Organe umgebenden Gewebestrukturen gehören ins Aufgabengebiet der Viszeralchirurgie. Die Weiterbildung zum Viszeralchirurgen dauert sechs Jahre im Gebiet Chirurgie. Davon entfallen vier Jahre auf die Viszeralchirurgie sowie je ein halbes Jahr auf die Notfallaufnahme und die Intensivmedizin; bis zu einem Jahr kann in anderen Gebieten abgeleistet werden. Deutschlandweit nicht einheitlich ist die Trennung zwischen den Weiterbildungen "Allgemeinchirurgie" und "Viszeralchirurgie".

Während die allgemeinchirurgische Abteilung eines Krankenhauses jedoch sämtliche operativen Eingriffe am ganzen Körper einschließt, geht es auf viszeralchirurgischen Stationen vor allem um Operationen im Bauchraum. Außerdem haben sich viszeralchirurgische Stationen häufig spezialisiert, zum Beispiel auf die Tumor- und/oder Metastasentherapie, auf Eingriffe am Darm, an der Speiseröhre, Transplantationen oder einen sonstigen Teilbereich. Dabei sind auch Spezialisierungen auf sehr konkrete Bereiche möglich. So haben einige Kliniken zum Beispiel Darm- oder Pankreaskrebszentren und Ähnliches.

Die Viszeralchirurgie ist eine von mehreren Facharztkompetenzen innerhalb des Gebiets Chirurgie. Daneben stehen die Allgemeinchirurgie, die Gefäßchirurgie, die Herzchirurgie, die Kinder- und Jugendchirurgie, die Orthopädie und Unfallchirurgie, die Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie sowie die Thoraxchirurgie. Das Gebiet Chirurgie ist in der Musterweiterbildungsordnung der Bundesärztekammer weit gefasst: Es umfasst Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation chirurgischer Erkrankungen, Verletzungen und Verletzungsfolgen sowie angeborener und erworbener Fehlbildungen an Gefäßen, an den inneren Organen einschließlich des Herzens und an den Stütz- und Bewegungsorganen. Die Viszeralchirurgie ist im Wesentlichen der Ausschnitt daraus, der die Organe des Bauchraums betrifft; hinzu kommen die hormonbildenden Organe am Hals. Verbindlich sind dabei nicht die Musterregeln selbst, sondern die Weiterbildungsordnungen der Landesärztekammern, die sich an diesem Muster ausrichten.

Neben den Kenntnissen, die der Weiterbildungskatalog auflistet, verlangt die Ordnung eine bestimmte Zahl selbst durchgeführter Eingriffe und Untersuchungen. Genannt sind unter anderem 20 Blinddarmentfernungen, 35 Gallenblasenentfernungen, 30 Eingriffe am Dickdarm, 40 Operationen an einem Leistenbruch, je 50 Bauchschnitte und Bauchspiegelungen sowie 80 Assistenzen bei Eingriffen höheren Schwierigkeitsgrades. Der Katalog bleibt dabei nicht auf den Bauchraum beschränkt: Er verlangt außerdem 25 Eingriffe an der Schilddrüse, davon 20 Schilddrüsenresektionen. Für die Nebenschilddrüsen verlangt der Katalog dagegen nur die Indikationsstellung und die Nachbehandlung, nicht den Eingriff selbst. Auf der Facharztweiterbildung kann eine 24-monatige Schwerpunktweiterbildung Spezielle Viszeralchirurgie aufbauen, die auf Eingriffe höheren Schwierigkeitsgrades zielt, etwa an der Speiseröhre, am Magen und an den hormonbildenden Organen, und die Mitwirkung in interdisziplinären Tumorkonferenzen ausdrücklich einschließt. Diese Staffelung erklärt, warum aufwendige Eingriffe an Krankenhäusern mit entsprechender Ausstattung und Erfahrung gebündelt werden.

Behandlungen & Therapien

Viszeralchirurgische Eingriffe sind typischerweise Blinddarmentfernungen, Lebertransplantationen, die Entfernung von Tumoren oder Metastasen im Bauchraum, Magenoperationen, Gallenblasenentfernungen usw. Auch durch Unfälle kann es zu Traumata an Organen kommen, die operativ wieder rekonstruiert werden müssen. Schon von Geburt an vorhandene Fehlbildungen von Organen im Bauchraum werden ebenfalls in der Viszeralchirurgie behandelt.

Einen großen Teil der viszeralchirurgischen Arbeit machen Brüche der Bauchwand aus, in der Fachsprache Hernien. Dabei tritt Bauchfell und mitunter auch Darm durch eine Lücke in der Bauchwand nach außen. Am häufigsten liegt diese Lücke in der Leiste; daneben gibt es Brüche am Nabel, in der übrigen Bauchwand und im Bereich einer früheren Operationsnarbe. Die Weiterbildungsordnung führt Leisten-, Bauchwand- und Narbenhernien eigens auf und verlangt, dass die Eingriffe auch minimal-invasiv beherrscht werden. Behandelt wird ein Bruch, indem die Lücke verschlossen und die Bauchwand meist zusätzlich durch ein Kunststoffnetz verstärkt wird; ob offen oder über kleine Zugänge operiert wird, hängt von Lage und Größe des Bruchs sowie von Vorerkrankungen ab.

Ein zweites, wenig beachtetes Arbeitsgebiet liegt am Enddarm. Die operative Versorgung von Abszessen neben dem After, die Behandlung von Fisteln und Fissuren sowie Eingriffe an Hämorrhoiden gehören ebenfalls zum Fach und sind in der Weiterbildungsordnung als eigene Fertigkeiten aufgeführt. Auch hier gilt, dass nur ein Teil der Betroffenen überhaupt operiert wird; die Entscheidung hängt vom Ausmaß der Beschwerden und vom Stadium ab, und in frühen Stadien stehen andere Behandlungswege im Vordergrund.

In manchen Fällen, wenn eine antibiotische Behandlung nicht angeraten ist oder nicht mehr ausreichen würde, kann es auch bei Entzündungen zu einem chirurgischen Eingriff kommen. Hierbei wird das entzündliche Gewebe herausgeschnitten und so entfernt. Da Entzündungen überall im Körper möglich sind, kann auch jedes Organ im Bauchraum betroffen sein.

Ein häufiges Beispiel ist die Entzündung des Wurmfortsatzes am Blinddarm. An ihrer Behandlung lässt sich der Wandel des Fachs gut ablesen, denn die Entfernung erfolgt heute überwiegend über kleine Zugänge statt über einen Bauchschnitt. Ein zweites Beispiel ist die Divertikulitis, die Entzündung von Ausstülpungen der Dickdarmwand. Sie wird nicht in jedem Fall operiert; die Entscheidung hängt vom Ausmaß der Entzündung und vom bisherigen Verlauf ab. Kommt es zu einem Durchbruch, zu einer Abkapselung von Eiter oder zu wiederholten schweren Schüben, wird der betroffene Darmabschnitt entfernt. Auch die Entzündung der Bauchspeicheldrüse gehört in dieses Feld, wobei ein Eingriff dort nicht die Entzündung selbst behandelt, sondern ihre Folgen, etwa abgestorbenes Gewebe oder eine Ansammlung von Flüssigkeit. Gemeinsam ist diesen Fällen, dass die Operation nicht am Anfang steht, sondern dann erwogen wird, wenn die Entzündung Schaden anrichtet, der sich anders nicht beheben lässt.

Oft muss ein Viszeralchirurg Eingriffe am Magen vornehmen. Hierbei können unter anderem Magenkarzinome, Magendurchbrüche oder ein Magengeschwür die Ursachen sein, die eine Operation erfordern. Beim Karzinom besteht die operative Therapie wenn möglich in der Entfernung, beim Magendurchbruch wird die Perforation übernäht. Beim Magengeschwür ist eine Operation heute allerdings die Ausnahme: Im Vordergrund stehen säurehemmende Medikamente und die Beseitigung des Bakteriums Helicobacter pylori; chirurgisch behandelt werden vor allem Komplikationen wie ein Durchbruch oder eine nicht stillbare Blutung.

Viszeralchirurgische Eingriffe am Darm stellen zum Beispiel die Entfernung von bösartigen Tumoren oder Polypen dar, sowie von echten oder unechten Divertikeln. Als "echt" werden Divertikel, also Ausstülpungen, dann bezeichnet, wenn sie sowohl die Schleimhaut als auch die Muskelschicht der Darmwand betreffen. "Unechte" Divertikel sind solche, bei denen sich nur die Schleimhaut ausstülpt. Auch ein Darmverschluss kann je nach Ursache operativ behandelt werden. Sollte eine Medikamentengabe nicht indiziert sein, was zum Beispiel bei mechanischen Ursachen wie einem Verwachsungsstrang der Fall ist, kann, meist minimal-invasiv, operiert werden.

Zu den Eingriffen am Darm gehört auch die Anlage eines künstlichen Darmausgangs. Dabei wird ein Darmabschnitt durch die Bauchdecke nach außen geleitet, sodass der Stuhl in einem Beutel aufgefangen wird. Ein solches Stoma kann vorübergehend angelegt werden, um eine frisch genähte Verbindung im Darm zu entlasten, und wird dann in einem zweiten Eingriff zurückverlegt; es kann aber auch dauerhaft nötig sein. Anlage und Rückverlegung sind in der Weiterbildungsordnung ausdrücklich als eigene Fertigkeit aufgeführt, und zur Nachsorge gehört die Anleitung im Umgang mit der Versorgung, die meist von eigens geschulten Pflegekräften übernommen wird.

Ein weiteres Feld sind die chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, also Morbus Crohn und die Colitis ulcerosa. Sie werden zunächst mit Medikamenten behandelt; die Chirurgie kommt ins Spiel, wenn Engstellen, Fisteln oder ein Durchbruch auftreten oder wenn die medikamentöse Behandlung nicht mehr trägt. Weil beide Erkrankungen über Jahrzehnte verlaufen und wiederholte Eingriffe nach sich ziehen können, wird dabei so sparsam wie möglich entfernt: Jeder verlorene Darmabschnitt fehlt bei einer späteren Operation.

Auch Erkrankungen der Galle werden mittels viszeralchirurgischer Eingriffe behandelt. Hierzu gehören beispielsweise Gallengangskarzinome und Gallensteine. Verursachen Gallensteine Beschwerden, so wird je nach Fall die gesamte Gallenblase inklusive der Steine entfernt. Beim Gallengangskarzinom kann, je nach Grad der Erkrankung und Metastasenbildung, zu einer chirurgischen Entfernung geraten oder davon abgeraten werden. Erkrankungen der Milz, die einen chirurgischen Eingriff erfordern können, sind unter anderem der Milzinfarkt oder die Milzruptur.

Beim Milzinfarkt kommt es zur Unterversorgung der Milz durch einen Verschluss der Arteria lienalis, einer Schlagader in der Bauchhöhle. Hierbei kann bei einem vollständigen Infarkt die operative Entfernung der Milz notwendig werden. Häufig wird ein Milzinfarkt heute jedoch zunächst ohne Operation behandelt, um die Milz und ihre Aufgaben für die Abwehr zu erhalten; operiert wird vor allem bei Komplikationen wie einer Vereiterung oder einer Blutung. Eine Milzruptur, also ein Riss der Milz, wird in den meisten Fällen durch stumpfe Gewalteinwirkung auf den Bauch verursacht. Je nach Grad der Verletzung kann konservativ behandelt werden. Bei schwereren Fällen können Eingriffe bis hin zur Entfernung der Milz aber nötig werden.

Nicht jeder viszeralchirurgische Eingriff hat die Erkrankung eines einzelnen Organs zum Anlass. Bei ausgeprägter Adipositas werden Operationen am Magen und am Dünndarm vorgenommen, die das Fassungsvermögen des Magens verkleinern oder den Weg des Speisebreis verändern; auch diese sogenannte bariatrische Chirurgie ist Teil des Fachgebiets. Sie kommt erst in Betracht, wenn andere Maßnahmen über einen längeren Zeitraum erfolglos geblieben sind, und setzt eine dauerhafte Nachsorge voraus, weil sich nach dem Eingriff die Aufnahme von Nährstoffen verändert.

Ein anderer Anlass ist die Refluxkrankheit. Fließt Magensäure ständig in die Speiseröhre zurück und reichen Medikamente nicht aus, kann der obere Magenanteil operativ um den unteren Abschnitt der Speiseröhre gelegt werden, um den Verschluss zu verstärken; die Weiterbildungsordnung führt diesen Eingriff unter dem Namen Fundoplicatio auf. Häufig besteht dabei zugleich ein Zwerchfellbruch, der im selben Eingriff versorgt wird.

Einen eigenen Bereich bilden schließlich die Notfälle. Die Weiterbildungsordnung nennt dafür ausdrücklich den Darmverschluss, die Blutung, die Bauchfellentzündung, den Riss der Milz und den Durchbruch eines Hohlorgans. Solche Eingriffe erfolgen ungeplant, oft nachts und ohne die Vorbereitung, die einer geplanten Operation vorausgeht; entsprechend höher sind die Risiken. Für die schwersten Verläufe steht mit der Vakuumtherapie des offenen Bauches ein Verfahren zur Verfügung, bei dem die Bauchdecke zunächst nicht endgültig verschlossen wird, um wiederholt nachsehen und spülen zu können.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

Neben Eingriffen zur Behandlung von Krankheitsbildern zählen auch diagnostische chirurgische Eingriffe zum Aufgabengebiet eines Viszeralchirurgen. Hier wird, so oft es geht, versucht, minimal-invasive Methoden einzusetzen, wie die laparoskopische Chirurgie, auch "Knopfloch-Chirurgie" oder Bauchspiegelung genannt.

Dabei werden nur sehr kleine Schnitte gesetzt (ca. 0,3 - 2 cm), durch die dünne Schläuche mit einer vorne angebrachten Kamera in den Bauchraum bzw. zum zu untersuchenden Organ geschoben werden. Zur Erleichterung des Zugriffs wird dafür üblicherweise der Bauchraum mit Gas angefüllt. Dies ermöglicht einen größeren Handlungsspielraum um die Organe herum. Das Bild der Kamera wird auf einen Bildschirm übertragen. So können Ärzte Organe direkt ansehen und dann über Diagnose und Behandlung beraten. Kleinere Eingriffe können ebenfalls mittels einer Laparoskopie vorgenommen werden, da nicht nur Kameras, sondern auch kleine Operationswerkzeuge an Schläuchen durch die kleinen Schnitte eingeführt werden können.

Diese Art chirurgischer Eingriffe ist für den Organismus deutlich schonender als andere Verfahren der konventionellen Chirurgie, wie beispielsweise Bauchschnitte. Bei diesen wird ein großer Schnitt an der Bauchdecke vorgenommen, was zu einer höheren Komplikationsrate führt. Durch die große Wunde erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für Entzündungen, die Heilung dauert länger und auch das allgemeine Trauma für den Körper ist größer. In manchen Fällen sind Bauchschnitte jedoch immer noch nötig, beispielsweise bei Eingriffen an "versteckter" liegenden Organen, wie der Bauchspeicheldrüse.

Auch die Operabilität zum Beispiel eines Gallengangskarzinoms kann oft erst beim Eingriff selbst beurteilt werden, sodass eine "Probelaparotomie" ausgeführt wird. Somit stellt in einem solchen Fall der Bauchschnitt einen Bestandteil des Diagnoseverfahrens dar, auch wenn die Therapie - sofern sich der Tumor als operabel erweist - umgehend in Form der chirurgischen Entfernung des Tumors erfolgen kann. Um die Operabilität zu beurteilen, wird heute häufig zunächst eine diagnostische Bauchspiegelung durchgeführt; so lässt sich eine große Bauchöffnung vermeiden, wenn sich der Tumor als nicht entfernbar erweist.

Zur Diagnostik gehört über die Bauchspiegelung hinaus ein erheblicher Anteil an nicht operativen Untersuchungen, die Viszeralchirurginnen und Viszeralchirurgen selbst durchführen. Die Weiterbildungsordnung verlangt unter anderem 400 Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums, 100 Duplexuntersuchungen der Bauchgefäße und 50 Notfallsonografien, die nach einem Unfall binnen Minuten klären sollen, ob freie Flüssigkeit im Bauch liegt. Hinzu kommen je 50 Magenspiegelungen und Darmspiegelungen sowie Spiegelungen des Enddarms. Der Grund für diese Breite liegt auf der Hand: Wer über eine Operation entscheidet, soll den Befund selbst gesehen und nicht nur beschrieben bekommen haben.

Für Patientinnen und Patienten steht vor einem geplanten Eingriff die Aufklärung über Nutzen, Alternativen und Risiken, dazu ein Vorgespräch mit der Anästhesie über die Narkose. Je nach Eingriff kommen Blutuntersuchungen, eine Schnittbildaufnahme des Bauchraums oder eine Spiegelung hinzu; bei Tumoren wird das Vorgehen zuvor in einer Tumorkonferenz mit Onkologie, Radiologie und Pathologie abgestimmt.

Nach der Operation hat sich das Vorgehen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Statt langer Bettruhe und langsamen Kostaufbaus wird heute angestrebt, Betroffene früh aufstehen zu lassen und die Ernährung zügig wieder aufzunehmen, weil das Kreislauf, Atmung und Darmtätigkeit unterstützt. Wie lange der Aufenthalt dauert, hängt weniger von der Größe des Schnitts ab als von der Grunderkrankung und vom Verlauf. Bei Tumoroperationen schließt sich in der Regel eine Nachsorge an, die gemeinsam mit der Onkologie festgelegt wird und über Jahre reicht.

Quellen

  • Henne-Bruns, D. (Hrsg.): Chirurgie.
    ISBN: 9783132431874
  • Schwarz, N. T.: Allgemein- und Viszeralchirurgie essentials.
    ISBN: 9783132447523
  • Pommer, A., Zirngibl, H., Hasenberg, T. (Hrsg.): Klinikleitfaden Allgemeinchirurgie Viszeralchirurgie.
    ISBN: 9783437211492
  • Billmann, F., Keck, T. (Hrsg.): Facharztwissen Viszeralchirurgie.
    ISBN: 9783662728826
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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