Chemoprophylaxe
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Ist eine Chemoprophylaxe indiziert, verabreichen die Mediziner dem Patienten ein Virustatikum oder ein Antibiotikum, um einer drohenden Infektion vorzubeugen. Mit der Vergabe dieser Medikamente soll verhindert werden, dass sich Krankheitserreger im Körper festsetzen und ausbreiten. Von der Therapie unterscheidet sich die Prophylaxe dadurch, dass sie einsetzt, bevor eine Erkrankung ausgebrochen ist.
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Was ist die Chemoprophylaxe?
Den Medizinern stehen verschiedene Formen der Prophylaxe zur Verfügung: nach Mikroorganismus, Einsatzzeitpunkt und Indikation. Die Chemoprophylaxe umfasst medikamentöse Schutzmaßnahmen, meist in Form von Tabletten. Impfungen zählen nicht dazu; sie gehören zur Immunprophylaxe, weil sie nicht den Erreger selbst angreifen, sondern die körpereigene Abwehr darauf vorbereiten. Die Medikamente sollen verhindern, dass sich die Erreger im menschlichen Organismus festsetzen und ausbreiten.
Die Medikamente töten die Erreger im Blut ab oder hemmen ihre Vermehrung, sofern die Erreger nicht gegen die eingesetzte Substanz resistent sind. Manche Infektionen, etwa Malaria, lassen sich durch Tabletten nicht mit letzter Sicherheit verhindern; die Mittel unterdrücken aber die Vermehrung der Erreger und damit meist den Ausbruch der Krankheit. Mit der zunehmenden Anzahl der Erregerresistenzen verbleibt bei einigen Infektionskrankheiten ein Restrisiko, da kein kompletter medikamentöser Schutz existiert. Die Vergabe des richtigen Medikamentes hängt von individuellen Faktoren der Patienten wie Gesundheitszustand, Alter, Vorerkrankungen, Resistenzen und eventuell vorhandenen Allergien gegen einzelne Bestandteile der Substanzen ab.
Funktion, Wirkung & Ziele
Eine derartige Infektion kann zum Beispiel im Krankenhaus bei Kontakt mit unzureichend sterilen Geräten wie einer Spritze eintreten. Zudem muss ein Übertreten der Infektionserkrankung auf andere Personen verhindert werden. Diese Prophylaxe-Art erfolgt in Form von Anti-Virus-Medikamenten oder Antibiotika. Auch eine Impfung ist möglich, wenn bei dem Patienten durch einen Tierbiss die Gefahr von Tollwut besteht. Die perioperative Chemoprophylaxe senkt bei chirurgischen Eingriffen und Operationen das Risiko einer Entzündung größerer Wundfelder und eines Einschwemmens von Krankheitserregern (Keime, Bakterien) in die Blutbahn. Die Malariaprophylaxe erfolgt nach Indikationszeitpunkt, um der Ansteckung mit der Malariainfektion vorzubeugen. Die Expositionsprophylaxe zielt darauf, den Kontakt mit dem Erreger von vornherein zu vermeiden, bei Malaria etwa durch Schutz vor Mückenstichen; sie kommt ohne Medikamente aus. Bei der Stand-by-Medikation führen Reisende ein Malariamittel mit sich, das sie nur im Verdachtsfall und nur dann einnehmen, wenn kein Arzt erreichbar ist; eine vorbeugende Dauerwirkung hat sie nicht.
Patienten, die wiederholt unter Infektionserkrankungen der Harnwege leiden, werden mit Antibiotika behandelt. Die Chemoprophylaxe wird bei verschiedenen Krankheitsbildern und Erregern eingesetzt: Tuberkulose, Malaria, Meningitis, Pertussis (Keuchhusten) und Meningokokken. Meningokokken-Erkrankungen (Neisseria meningitidis) treten durch Ansiedlung der Erreger im Nasen-Rachenraum auf. Menschen mit einem gesunden Immunsystem zeigen bei Vorliegen dieser Erreger keine klinischen Symptome. Der Körper ist in der Lage, diese Erreger eigenständig abzubauen. Die Erreger sterben außerhalb des Infektionsherdes rasch ab, daher sind für eine Übertragung und Ansteckung ein sehr enger zwischenmenschlicher Kontakt und die Übertragung oropharyngealer Sekrete notwendig. Die Erkrankung verläuft in Form einer Meningitis und ist in der Regel durch eine Sepsis gekennzeichnet.
Bei besonders schweren Fällen kann es zu einem septischen Schock kommen. Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Fieber und ein schweres Krankheitsgefühl sind die Begleiterscheinungen. Die Mortalitätsrate ist insbesondere bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen hoch. Die Meningitis kann zu irreversiblen Hirnschäden führen. Septische Krankheitsverläufe können in schweren Fällen andauernde Behinderungen, begrenzte Nekrosen und eine ausgedehnte Gangrän der Gliedmaßen verursachen. Eine Meningitis kann zu Hirnlähmungen, Krampfanfällen, Hemiplegie, Schädigungen des Innenohrs, Taubheit, eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten und Hydrocephalus führen.
Die Letalität beläuft sich in Deutschland auf 1 Prozent bei Vorliegen einer Meningitis, bei einem zusätzlichen septischen Verlauf erhöht sich die Sterblichkeitsrate auf 13 Prozent, im Fall des Waterhouse-Friderichsen-Syndroms auf 33 Prozent. Durch regelmäßige Impfungen bereits im Kindesalter wurde die Keuchhusten-Erkrankung durch den Erreger Bordetella pertussis weitgehend eingedämmt. Alle vier bis sechs Jahre ist jedoch zyklisch ein Anstieg von Pertussis zu verzeichnen. Im Jahr 2013 wurde eine Meldepflicht eingeführt. Die Ansteckung mit dem Erreger erfolgt durch die Atemwege, die Vermehrung führt über die Schleimhäute. Eine große Anzahl von Toxinen verschlechtert die Abwehrkraft des Immunsystems. Die Krankheit zeichnet sich durch Husten, Fieber und Schwäche aus.
Das krankheitstypische Keuchen kommt aufgrund der plötzlichen Einatmung gegen eine verengte Stimmritze (Glottis) zustande, wenn sich der Anfall dem Ende zuneigt. Tuberkulose ist eine Infektionserkrankung, die weltweit verbreitet ist. Sie wird durch Mykobakterien verursacht und befällt hauptsächlich die Lunge. Eine Ausbreitung auf weitere Organe und die Atemwege ist möglich. Sie zählt weltweit zu den häufigsten tödlich verlaufenden Infektionskrankheiten. Die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion wie bei gewöhnlichen Erkältungen. Bei Nachweis von Keimen im Auswurf liegt eine offene Tuberkulose vor. Sind äußere Körpersekrete Überträger der Keime, sprechen Mediziner von einer potentiell offenen Tuberkulose.
Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren
Als Medikamente wurden lange Chinin, Chloroquin, Mefloquin, Hydroxychloroquin, Atovaquon und Proguanil genannt. Chloroquin und Hydroxychloroquin taugen nach heutigem Kenntnisstand in den meisten Malariagebieten nicht mehr zur Vorbeugung, weil die Erreger dort weitflächig dagegen resistent sind; welches Mittel infrage kommt, hängt vom Reiseziel ab und wird reisemedizinisch festgelegt. Die Meningokokken-Infektion wurde lange mit Penicillin G behandelt; heute wird zunächst ein Cephalosporin der dritten Generation wie Ceftriaxon oder Cefotaxim gegeben. Wurde mit Penicillin G behandelt, erhalten die Patienten vor Entlassung aus dem Krankenhaus zusätzlich Ciprofloxacin, Rifampicin oder Ceftriaxon, weil Penicillin G die Erreger im Nasen-Rachen-Raum nicht zuverlässig beseitigt. Eine Eradikation von Keuchhusten ist bis heute nicht möglich, da auch geimpfte Menschen erkranken können. Zur Grundimmunisierung stehen azelluläre Impfstoffe zur Verfügung, die gereinigte Bestandteile (Antigene) des Erregers enthalten. Die Chemoprophylaxe erfolgt mit Makrolid-Antibiotika. Tuberkuloseerkrankungen werden mit speziell für diese Erreger eingesetzten Medikamenten behandelt, die deshalb den Namen Antituberkulotika tragen.
Die Vergabe erfolgt in Form einer Primärprophylaxe, meist mit dem Wirkstoff Isoniazid; die Dosierung richtet sich nach Alter und Körpergewicht und wird ärztlich festgelegt. Die Einnahme prophylaktischer Medikamente kann dazu führen, dass die Erreger gegen das eingesetzte Mittel unempfindlich werden, was eine spätere Behandlung erschwert. Amtliche Empfehlungen zur Einnahme chemoprophylaktischer Medikamente bestehen für einzelne, klar umgrenzte Situationen. Eine davon betrifft Arbeitnehmer, die regelmäßig in Kontakt mit Geflügel kommen und bei denen die Gefahr besteht, sich mit der Geflügelpest oder der Geflügelgrippe zu infizieren.
Den Arbeitgebern wird empfohlen, ihren Arbeitnehmern eine Chemoprophylaxe mit Neuraminidasehemmern zu ermöglichen. Möglich ist auch vorbeugende Behandlung mit Oseltamivirphosphat (Tamiflu) als Schutz gegen die Vogelgrippe und Influenza, wenn nicht ausreichend Influenzaimpfstoff zur Verfügung steht.
Abgrenzung & Begriffsklärung
Der Wortbestandteil „Chemo“ führt Laien häufig in die Irre, weil er an die Chemotherapie bei Krebserkrankungen denken lässt. Gemeint ist etwas anderes: „chemisch“ steht hier lediglich im Gegensatz zur Immunprophylaxe und bezeichnet die Vorbeugung mit einem Arzneistoff, der unmittelbar auf den Erreger wirkt, statt die körpereigene Abwehr zu schulen. Mit der Krebsbehandlung hat die Chemoprophylaxe nichts zu tun.
Ebenso wichtig ist die Unterscheidung von der Behandlung. Eine Therapie richtet sich gegen eine bereits bestehende, nachgewiesene oder klinisch vermutete Erkrankung; die Prophylaxe setzt davor an. Die Grenze verläuft nicht immer scharf: Wird nach einem Erregerkontakt vorbeugend behandelt, obwohl die Erreger möglicherweise bereits in den Körper gelangt sind, spricht man von Postexpositionsprophylaxe — der Sache nach eine sehr frühe Behandlung, die den Ausbruch verhindern soll. Davon zu trennen ist die Sekundärprophylaxe, bei der nach einer durchgemachten Erkrankung deren Wiederauftreten verhindert werden soll; ein klassisches Beispiel ist die langfristige Vorbeugung nach rheumatischem Fieber.
Von der medikamentösen Vorbeugung abzugrenzen sind schließlich die nichtmedikamentösen Verfahren. Die Expositionsprophylaxe, die weiter oben am Beispiel des Mückenschutzes genannt ist, vermeidet den Erregerkontakt; Hygienemaßnahmen, Absonderung Erkrankter und der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel oder Wasserquellen wirken auf demselben Weg. Sie stehen nicht in Konkurrenz zur Chemoprophylaxe, sondern ergänzen sie — und sie bleiben auch dann wirksam, wenn ein Erreger gegen die verfügbaren Medikamente unempfindlich geworden ist.
Abwägung & Verordnung
Eine Chemoprophylaxe wird nicht nach Wunsch verabreicht, sondern nach Abwägung. Der behandelnde Arzt berücksichtigt dabei, wie wahrscheinlich eine Ansteckung im konkreten Fall ist, wie schwer die drohende Erkrankung verlaufen kann, wie gut das infrage kommende Mittel gegen den vermuteten Erreger wirkt, mit welchen unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist und wie lange die Einnahme erforderlich wäre. Je harmloser eine Erkrankung verläuft und je unwahrscheinlicher die Ansteckung, desto weniger rechtfertigt sich die vorbeugende Einnahme.
In die Entscheidung fließen persönliche Umstände ein: Alter, Schwangerschaft und Stillzeit, Funktionsstörungen von Leber und Niere, bekannte Überempfindlichkeiten sowie andere dauerhaft eingenommene Arzneimittel, mit denen es zu gegenseitigen Beeinflussungen kommen kann. Von besonderer Bedeutung sind Patienten mit geschwächter Abwehr — etwa unter Immunsuppression nach einer Organtransplantation oder während einer Krebsbehandlung. Bei ihnen können Erreger gefährlich werden, die einem gesunden Immunsystem nichts anhaben, weshalb hier vorbeugende Gaben deutlich häufiger vorgesehen sind als bei sonst Gesunden.
Alle für die Chemoprophylaxe eingesetzten Substanzen sind verschreibungspflichtig. Welches Mittel gewählt wird und über welchen Zeitraum es eingenommen wird, legt der Arzt fest; bei Reisen geschieht dies in der reisemedizinischen Beratung, die das Reiseziel, die Reisezeit, die Art der Unterkunft und die geplanten Aktivitäten einbezieht. Eine Beratung möglichst lange vor der Abreise ist deshalb sinnvoll, weil manche Maßnahmen bereits vor dem Aufenthalt beginnen und weil ergänzende Impfungen Zeit brauchen, um zu wirken.
Weitere Anwendungsfelder
Über die weiter oben genannten Krankheitsbilder hinaus ist die medikamentöse Vorbeugung in mehreren Bereichen fest etabliert.
Bei der Umgebungsprophylaxe erhalten enge Kontaktpersonen eines Erkrankten vorbeugend ein Medikament, um die Weitergabe der Erreger zu unterbrechen. Sie kommt vor allem bei Erkrankungen zum Tragen, die schwer verlaufen und in engem Kontakt übertragen werden, etwa im Haushalt oder in Gemeinschaftseinrichtungen. Wer als enge Kontaktperson gilt, wird nicht vom Betroffenen selbst bestimmt, sondern anhand fachlicher Kriterien durch den Arzt und die zuständige Gesundheitsbehörde festgelegt; für die meldepflichtigen Erkrankungen ist dieses Vorgehen behördlich geregelt. Entscheidend ist dabei, dass die Gabe zeitnah zum Kontakt erfolgt — später verabreicht verliert sie ihren Sinn.
Ein zweites Feld ist die Vorbeugung rund um Eingriffe. Die perioperative Gabe eines Antibiotikums, die weiter oben erwähnt ist, zielt darauf, eine Wundinfektion und das Einschwemmen von Keimen in die Blutbahn zu verhindern. Sie ist nicht bei jeder Operation vorgesehen, sondern richtet sich nach der Art des Eingriffs und dem Keimgehalt des Operationsgebiets. Eine eigene Rolle spielt die Vorbeugung der Endokarditis, der Entzündung der Herzinnenhaut: Bei Menschen mit bestimmten Vorschädigungen oder mit künstlicher Herzklappe kann vor Eingriffen, bei denen Keime aus der Mundhöhle in die Blutbahn gelangen können, eine vorbeugende Gabe vorgesehen sein. Die Empfehlungen hierzu sind im Lauf der Zeit deutlich enger gefasst worden und beschränken sich heute auf klar umrissene Risikogruppen.
Ein drittes Feld betrifft Verletzungen und Kontakte im Gesundheitswesen sowie im Alltag: Nach Stichverletzungen mit gebrauchten Kanülen, nach Bissverletzungen oder nach anderen Kontakten mit möglicherweise infektiösem Material wird geprüft, ob eine vorbeugende Gabe angezeigt ist. Je nach Erreger kommen dabei Arzneimittel, eine Impfung, die Gabe fertiger Antikörper oder eine Kombination daraus in Betracht — etwa bei Hepatitis B, Tetanus, Tollwut oder HIV.
Grenzen, Risiken & Nebenwirkungen der Vorbeugung
Die vorbeugende Einnahme teilt alle unerwünschten Wirkungen, die dem jeweiligen Wirkstoff eigen sind — mit dem Unterschied, dass sie ein Mensch auf sich nimmt, der nicht krank ist. Genau darin liegt die besondere Zurückhaltung: Bei einem Erkrankten steht der zu erwartende Nutzen fest, bei einem Gesunden ist er eine Wahrscheinlichkeit.
Häufig beschrieben werden Beschwerden des Magen-Darm-Trakts wie Übelkeit und Durchfall, außerdem Kopfschmerzen, Hautausschlag und bei einzelnen Substanzgruppen eine erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut. Antibiotika greifen zudem in die Darmflora ein; als Folge kann es zu anhaltenden Durchfällen kommen, in ungünstigen Fällen zu einer Besiedlung mit Clostridium difficile. Auch Pilzinfektionen der Schleimhäute treten nach längerer Antibiotikagabe gehäuft auf. Hinzu kommen mögliche allergische Reaktionen sowie Beeinflussungen anderer Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommen werden.
Der schwerwiegendste Einwand gilt jedoch nicht dem einzelnen Anwender, sondern der Allgemeinheit. Jede Gabe eines antimikrobiellen Mittels übt einen Auswahldruck aus, unter dem unempfindliche Erregerstämme im Vorteil sind. Die Antibiotikaresistenz ist damit eine unmittelbare Folge des Gebrauchs, und die vorbeugende Anwendung an Gesunden steht dabei besonders in der Kritik, weil ihr Nutzen im Einzelfall ungewiss bleibt. Aus diesem Grund werden die Empfehlungen regelmäßig überprüft und eingeschränkt, sobald sich der Nutzen einer Maßnahme als geringer erweist als angenommen.
Schließlich ist die Grenze der Methode selbst zu beachten: Kein vorbeugend eingenommenes Medikament bietet vollständigen Schutz. Wer trotz Einnahme Beschwerden entwickelt, die zur befürchteten Erkrankung passen, sollte diese ärztlich abklären lassen und die eingenommene Vorbeugung dabei erwähnen — sie kann das Krankheitsbild abschwächen und den Nachweis des Erregers erschweren. Die Vorstellung, mit der Tabletteneinnahme sei die Sache erledigt, ist der häufigste Denkfehler im Umgang mit der Chemoprophylaxe; die begleitenden Maßnahmen zur Vermeidung des Erregerkontakts behalten ihre Bedeutung.
Quellen
- Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
ISBN: 9783437223228
- Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
ISBN: 9783662613849
- Hof, H., Schlüter, D. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie.
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- Holtmann, H., Holtmann, J., Lommen, J.: Medizinische Mikrobiologie, Hygiene und Infektiologie.
ISBN: 9783437414718
- Herold, G.: Innere Medizin 2026.
ISBN: 9783982116655
