Lincomycin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 12. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Lincomycin ist ein Antibiotikum, das in Deutschland lediglich zum Einsatz in der Veterinärmedizin zugelassen ist. Es ist vor allem gegen grampositive Bakterien wirksam. In den USA und in Kanada ist es auch für die Behandlung von Menschen zugelassen.
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Was ist Lincomycin?
Lincomycin (chemische Summenformel: C18H34N2O6S) ist ein zur Klasse der Antibiotika zählender Arzneistoff. In Deutschland ist Lincomycin lediglich in der Veterinärmedizin zugelassen. In den USA hingegen wird der Stoff auch beim Menschen angewendet.
Lincomycin zählt zu den Lincosamiden, die alle antibiotisch wirksam sind. Die molare Masse des Stoffes beträgt 406,54 g/mol. Gewonnen wird der Arzneistoff durch Isolierung aus dem Bakterium Streptomyces lincolnensis.
Chemisch betrachtet setzt Lincomycin sich aus Propylprolin und dem Aminozucker Methylthiolincosamid, die über eine Amidbindung verbunden sind, zusammen. Arzneilich wird im Normalfall Lincomycinhydrochlorid Monohydrat verwendet. Lincomycin ist vor allem gegen grampositive Bakterien wirksam.
Lincomycin liegt in Form eines weißen bis gebrochen weißen kristallinen Pulvers vor und riecht nur schwach. In Wasser ist der Arzneistoff löslich. Insgesamt ist der Stoff leicht basisch. Die Injektionslösung ist farblos bis schwach gelb. Der Schmelzpunkt des Hydrochlorid-Monohydrats liegt bei etwa 145 bis 147 Grad Celsius. Der des Monohydrochlorids liegt bei etwa 155 bis 157 Grad Celsius.
Pharmakologische Wirkung auf Körper & Organe
Das Wirkspektrum und die Wirkweise gleichen denen von Clindamycin, das in Deutschland auch für den Einsatz bei Menschen zugelassen ist. Es ist jedoch weniger potent.
Die Wirkung des Lincomycins beruht, wie bei den Makroliden, auf einer Hemmung der Proteinbiosynthese durch Bindung an die 50-S-Untereinheit der bakteriellen Ribosomen.
Grampositive Erreger sind besonders empfindlich gegenüber Lincomycin. Aus diesem Grund ist der Stoff zum Beispiel gut gegen Streptokokken und Staphylokokken wirksam. Je nach Dosierung und Empfindlichkeit des Erregers ist die Wirkung des Stoffes entweder bakteriostatisch oder bakterizid.
Der Wirkstoff reichert sich in den Makrophagen, den "Fresszellen" des Immunsystems an und wird mit diesen zum Ort der Wirkung befördert. Die Metabolisierung des Lincomycins erfolgt in der Leber. Ausgeschieden wird der Stoff zu einem wesentlichen Teil über die Galle und damit über den Kot, daneben aber auch über den Urin.
Im Liquor wird keine ausreichende Konzentration erreicht, um eine Wirkung zu entfalten.
In den übrigen Geweben des Körpers werden dagegen nennenswerte Mengen erreicht. Wie lange Lincomycin im Blut verbleibt, hängt von Nieren und Leber ab: Bei schwer eingeschränkter Nierenfunktion kann sich die Verweildauer verlängern, und bei eingeschränkter Leberfunktion ist sie nach der amerikanischen Produktinformation deutlich länger als bei ungestörter Leberfunktion. Durch eine Blutwäsche lässt sich der Stoff weder über das Blut noch über die Bauchhöhle aus dem Körper entfernen.
Medizinische Anwendung & Verwendung zur Behandlung & Vorbeugung
Bei Betrachtung der medizinischen Verwendung fällt zunächst auf, dass Lincomycin in Deutschland nicht zum Einsatz am Menschen zugelassen ist. Humanmedizinisch findet in Deutschland also keine Verwendung des Stoffes statt. In den USA hingegen wird Lincomycin auch in der Humanmedizin verwendet.
Es lässt sich feststellen, dass der Stoff das gleiche Wirkspektrum wie die Makrolide und der ebenfalls zur Gruppe der Lincosamide zählende Stoff Clindamycin abdeckt, jedoch weniger potent ist als Clindamycin und weniger verträglich als die Vertreter der Makrolide.
In der Veterinärmedizin wird Lincomycin gegen alle dem Wirkstoff gegenüber empfindlichen Bakterien eingesetzt. Generell findet der Einsatz bei diversen bakteriellen Infektionen von Haus- und Nutztieren statt, wobei die Wirksamkeit bei Atemwegsinfektionen am besten ist. In der tierärztlichen Praxis ist Lincomycin ein häufig verordnetes Antibiotikum.
Verabreichung & Dosierung
Die folgenden Angaben beziehen sich auf Länder, in denen Lincomycin auch beim Menschen zugelassen ist; in Deutschland trifft das nicht zu. Lincomycin ist ein Antibiotikum, das zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen verwendet wird, insbesondere wenn diese durch grampositive Erreger wie Staphylokokken und Streptokokken verursacht werden. Bei der Verabreichung und Dosierung von Lincomycin sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten:
Verabreichungsformen: Lincomycin ist sowohl in oraler Form (Tabletten und flüssige Suspension) als auch als Injektionslösung verfügbar. In den USA werden für die Anwendung beim Menschen allerdings nur noch Injektionslösungen vertrieben. Die Wahl der Form hängt von der Schwere der Infektion, der Absorptionsrate und dem Zustand des Patienten ab.
Dosierung: Die Dosierung von Lincomycin muss individuell angepasst werden. Für Erwachsene beträgt die übliche orale Dosis 500 mg alle 6 bis 8 Stunden, während die parenterale Dosis typischerweise 600 mg alle 8 bis 12 Stunden beträgt. Bei schweren Infektionen kann die Dosis erhöht werden.
Behandlungsdauer: Die Dauer der Lincomycin-Behandlung hängt von der Art und Schwere der Infektion ab und wird ärztlich festgelegt; sie soll die vollständige Eradikation der bakteriellen Erreger sicherstellen.
Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen: Lincomycin kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und seltener schwere Darmentzündungen (antibiotikaassoziierte Kolitis) verursachen. Patienten sollten über diese Risiken informiert werden und bei Anzeichen einer Kolitis sofort medizinische Hilfe suchen.
Überwachung: Während der Behandlung mit Lincomycin sollten die Patienten auf Anzeichen einer allergischen Reaktion sowie auf Verbesserungen oder Verschlechterungen ihres Zustands überwacht werden.
Interaktionen mit anderen Medikamenten: Lincomycin kann mit anderen Medikamenten interagieren, insbesondere mit solchen, die ebenfalls die Darmflora beeinflussen oder die Leber belasten. Patienten sollten ihren Arzt über alle anderen Medikamente informieren, die sie einnehmen.
Die genaue Befolgung der Dosierungsanweisungen und die regelmäßige Überprüfung durch medizinisches Fachpersonal sind entscheidend, um die Wirksamkeit von Lincomycin zu maximieren und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Risiken & Nebenwirkungen
Von großer Bedeutung ist die Applikationsart des Lincomycins. Bei Pflanzenfressern darf es nicht peroral verabreicht werden, da dies zu tödlichen Nebenwirkungen führen kann. Pferde, Wiederkäuer, Meerschweinchen, Kaninchen und Hamster können Lincomycin aus diesem Grund nur parenteral appliziert bekommen. Erfolgt bei diesen Tieren eine perorale Gabe, kann es zu einer tödlichen Entzündung des Dickdarms durch gegen Lincomycin resistente Clostridien kommen.
Wird Lincomycin intramuskulär appliziert, kann es zu einer schmerzhaften Schwellung an der Injektionsstelle kommen. Bei der intravenösen Gabe ist zu beachten, dass diese, wenn sie zu schnell durchgeführt wird, eine Thrombophlebitis, einen Blutdruckabfall und einen Herzstillstand auslösen kann.
Bei peroraler Applikation kann es zu einer Magen-Darm-Entzündung mit Erbrechen und blutigem Durchfall kommen.
Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff darf dieser nicht verabreicht werden.
In Deutschland ist Lincomycin nicht zur Behandlung von Menschen zugelassen.
Die wichtigste Gefahr der Anwendung beim Menschen ist eine Entzündung des Dickdarms, die das Antibiotikum selbst auslöst. Sie entsteht, wenn Lincomycin die übrige Darmbesiedlung zurückdrängt und sich dadurch das Bakterium Clostridium difficile vermehren kann; sie reicht im Schweregrad von leichtem Durchfall bis zu einem tödlichen Verlauf und kann noch Wochen nach dem Ende der Behandlung auftreten. Die amerikanische Produktinformation trägt deshalb einen hervorgehobenen Warnhinweis und beschränkt die Anwendung auf schwere Infektionen, bei denen weniger giftige Mittel ungeeignet sind – in erster Linie bei einer Penicillinallergie. Bei leichten bakteriellen Infektionen und bei Infektionen, die nicht von Bakterien herrühren, ist Lincomycin nicht angezeigt. Tritt während der Behandlung ein erheblicher Durchfall auf, wird das Mittel abgesetzt.
Zieht sich die Behandlung über längere Zeit hin, werden nach der amerikanischen Produktinformation regelmäßig die Leber- und Nierenwerte sowie das Blutbild kontrolliert. Unter der Behandlung können sich Keime ausbreiten, gegen die Lincomycin nicht wirkt – nach demselben Dokument vor allem Hefepilze wie die der Gattung Candida. Zur Vorsicht wird außerdem bei Menschen mit Asthma oder mit erheblichen Allergien in der Vorgeschichte geraten. Ältere Patienten mit einer schweren Begleiterkrankung vertragen einen Durchfall nach den Erfahrungen desselben Dokuments schlechter; bei ihnen wird auf Veränderungen der Stuhlgewohnheiten während der gesamten Behandlung besonders geachtet.
Kontraindikationen
Lincomycin, ein Antibiotikum aus der Klasse der Lincosamide, wird zur Behandlung von Infektionen durch grampositive Bakterien verwendet. Es gibt jedoch spezifische Situationen und Zustände, bei denen die Verwendung von Lincomycin kontraindiziert ist. Zu den wichtigsten Kontraindikationen gehören:
Allergie gegen Lincomycin oder Clindamycin: Patienten, die allergische Reaktionen auf Lincomycin oder Clindamycin (ein verwandtes Antibiotikum) gezeigt haben, sollten dieses Medikament nicht verwenden. Zu den Symptomen einer Allergie können Hautausschlag, Juckreiz, Atembeschwerden und schwere allergische Reaktionen wie Anaphylaxie gehören.
Schwere Lebererkrankungen: Da Lincomycin in der Leber metabolisiert und ausgeschieden wird, sollten Patienten mit schweren Lebererkrankungen dieses Medikament mit Vorsicht verwenden oder ganz meiden, um eine zusätzliche Belastung der Leberfunktion zu vermeiden.
Schwere Nierenerkrankungen: Ähnlich wie bei Lebererkrankungen kann die Anwendung von Lincomycin bei Patienten mit schweren Nierenerkrankungen problematisch sein, da die Ausscheidung des Medikaments beeinträchtigt sein könnte.
Colitis ulcerosa oder Enteritis: Patienten, die an entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder einer anderen Form von schwerer Enteritis leiden, sollten Lincomycin meiden, da es das Risiko einer pseudomembranösen Kolitis erhöhen kann. Dies ist eine schwere Entzündung des Dickdarms, die durch Antibiotika verursacht werden kann.
Schwangerschaft und Stillzeit: Während die Auswirkungen von Lincomycin auf Schwangere nicht vollständig geklärt sind, sollte es nur verwendet werden, wenn der Nutzen das potenzielle Risiko für den Fötus überwiegt. Bei stillenden Müttern ist Vorsicht geboten, da das Antibiotikum in die Muttermilch übergehen kann.
Patienten, die Lincomycin verschrieben bekommen, sollten ihren Arzt über alle bestehenden Gesundheitsprobleme, Allergien und aktuell eingenommenen Medikamente informieren, um potenzielle Kontraindikationen zu identifizieren und das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Lincomycin kann mit verschiedenen anderen Medikamenten interagieren, was die Wirksamkeit beeinflussen oder das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen kann. Wichtige Interaktionen, die beachtet werden sollten, umfassen:
Neuromuskulär blockierende Mittel: Lincomycin kann die Wirkung von neuromuskulär blockierenden Mitteln wie Succinylcholin verstärken. Dies ist besonders wichtig bei Patienten, die sich einer Operation unterziehen, da eine verstärkte Blockade zu einer verlängerten Atemlähmung führen kann.
Andere Antibiotika: Die gleichzeitige Anwendung von Lincomycin mit Antibiotika, die an derselben Stelle des Ribosoms angreifen (wie Erythromycin oder Chloramphenicol), kann zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung führen, weil sich die Stoffe dort verdrängen. Es ist ratsam, die Kombination dieser Medikamente zu vermeiden, es sei denn, es gibt spezifische klinische Gründe dafür. Zwischen Lincomycin und Clindamycin besteht zudem eine Kreuzresistenz: Erreger, die gegen den einen Wirkstoff unempfindlich geworden sind, sind es in der Regel auch gegen den anderen; häufig erstreckt sich das auch auf die Makrolide.
Orale Kontrazeptiva: Lange Zeit galt, dass Antibiotika allgemein die Wirksamkeit oraler Kontrazeptiva verringern. Nach heutigem Kenntnisstand gilt das nur für Wirkstoffe, die den Abbau in der Leber beschleunigen; für Lincomycin ist ein solcher Wirkungsverlust nicht belegt. Kommt es unter der Behandlung allerdings zu Erbrechen oder Durchfall, kann die Aufnahme des Verhütungsmittels beeinträchtigt sein; Frauen sollten dann zusätzliche Verhütungsmethoden in Betracht ziehen.
Kaolin-Pektin und Antazida: Die Absorption von Lincomycin kann durch gleichzeitige Einnahme von Produkten, die Kaolin-Pektin oder Antazida enthalten, verringert werden. Es wird empfohlen, einen zeitlichen Abstand von mindestens zwei Stunden zwischen der Einnahme dieser Produkte und Lincomycin zu lassen. Das betrifft nur die Einnahme über den Mund, nicht die Gabe als Spritze oder Infusion.
Patienten, die Lincomycin verschrieben bekommen, sollten ihren Arzt über alle anderen Medikamente informieren, die sie einnehmen, um mögliche schädliche Interaktionen zu vermeiden. Ebenso sollten sie auf ungewöhnliche Symptome oder Nebenwirkungen achten, die auftreten können, wenn Lincomycin zusammen mit anderen Medikamenten verwendet wird. Eine sorgfältige Überwachung durch den Arzt kann dazu beitragen, das Risiko dieser Interaktionen zu minimieren.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Lincomycin aufgrund von Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht geeignet ist, stehen verschiedene alternative Antibiotika und Behandlungsmethoden zur Verfügung, um grampositive bakterielle Infektionen zu behandeln. Diese Alternativen bieten oft ähnliche Wirksamkeit und können je nach spezifischer Infektion und Patientenprofil angepasst werden:
Clindamycin: Trotz seiner chemischen Ähnlichkeit mit Lincomycin kann Clindamycin für einige Patienten, die Lincomycin nicht vertragen, eine Alternative sein. Es hat ein breiteres antibakterielles Spektrum und ist besonders wirksam gegen anaerobe Bakterien. Beruht die Unverträglichkeit dagegen auf einer Überempfindlichkeit, kommt Clindamycin nicht in Betracht: Wer auf den einen der beiden Wirkstoffe überempfindlich reagiert, reagiert in der Regel auch auf den anderen.
Penicilline: Eine breite Palette von Penicillin-Antibiotika, einschließlich Amoxicillin und Penicillin G, kann verwendet werden, insbesondere bei Infektionen durch empfindliche Staphylokokken- und Streptokokkenstämme. Diese Medikamente sind oft die erste Wahl, es sei denn, der Patient hat eine bekannte Allergie gegen Penicillin.
Cephalosporine: Diese Klasse von Antibiotika bietet viele Optionen wie Cefazolin oder Ceftriaxon, die besonders effektiv gegen eine Vielzahl von grampositiven Organismen sind und gut vertragen werden.
Vancomycin: Für schwerere oder resistente Infektionen, besonders bei MRSA (methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), ist Vancomycin eine wirksame Alternative. Es wird auch häufig als Ersatz bei Patienten mit schweren Allergien gegen Beta-Laktam-Antibiotika eingesetzt.
Makrolide: Erythromycin und Azithromycin sind weitere Alternativen, die bei Patienten, die Lincomycin nicht vertragen, eingesetzt werden können. Sie sind besonders nützlich bei Atemwegsinfektionen und von Streptokokken verursachten Hautinfektionen.
Es ist wichtig, dass die Auswahl eines alternativen Antibiotikums auf der Grundlage der spezifischen Erreger, der lokalen Resistenzmuster und der individuellen Patientenverträglichkeit erfolgt. Ärzte sollten bei der Verschreibung dieser Alternativen auch mögliche Kreuzallergien und spezifische Nebenwirkungsprofile berücksichtigen.
Quellen
- Ackermann, G. (Hrsg.): Antibiotika und Antimykotika.
ISBN: 9783804729407
- Frank, U.: Antibiotika am Krankenbett.
ISBN: 9783662583371
- Hof, H., Schlüter, D. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie.
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- Brodt, H.-R. (Hrsg.): Infektionstherapie.
ISBN: 9783132423435
- Freissmuth, M., Offermanns, S., Böhm, S.: Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783662684696

