Allicin

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Allicin entsteht im Knoblauch (Allium sativum) aus einer enzymatischen Reaktion bei der Zerstörung des pflanzeneigenen Gewebes. Die schwefelhaltige Substanz zersetzt sich schnell in Bestandteile, denen ebenfalls gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. Am bekanntesten ist die ihm zugeschriebene Senkung der Cholesterinwerte und des Blutdruckes, doch werden viele weitere Effekte diskutiert, die direkt oder indirekt zurückzuführen sind auf Allicin.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Allicin?

Allicin
Allicin entsteht im Knoblauch (Allium sativum) aus einer enzymatischen Reaktion bei der Zerstörung des pflanzeneigenen Gewebes.

Allicin ist eine schwefelhaltige Verbindung, die aus der Aminosäure Alliin entsteht, die im Knoblauch enthalten ist. Aminosäuren sind eine Substanzklasse von bioorganischen Stickstoffverbindungen, zu denen auch die Eiweißbausteine gehören.

Wenn das Zellgewebe von Knoblauch zerstört wird, kommt es zu einer Vermischung von Alliin und einem Enzym, das in anderen Zellen lokalisiert ist als Alliin.

Durch die enzymatische Aktivität der „Alliinase“ wird Alliin umgewandelt, wobei Allicin entsteht. So entsteht beim Verzehr von Knoblauch oder schon während der Zubereitung der Wirkstoff, für den das Lauchgewächs bekannt ist. Der intensive Knoblauchgeruch resultiert aus spontan entstehenden Abbauprodukten des Allicins.

Allicin, Alliin und die daraus hergestellten Knoblauchzubereitungen sind daher nicht dasselbe: Im unversehrten Knoblauch liegt nur Alliin vor, Allicin entsteht erst beim Zerkleinern und zerfällt anschließend rasch weiter. Allicin selbst ist kein zugelassener Arzneistoff; im Handel sind Knoblauchzubereitungen, die überwiegend als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden.

Chemisch zählt Allicin zu den Thiosulfinaten, einer Gruppe von Schwefelverbindungen, die für Geruch und Geschmack der Lauchgewächse verantwortlich sind. Es zerfällt bereits bei Raumtemperatur in eine Reihe weiterer schwefelhaltiger Verbindungen, und Wärme beschleunigt diesen Zerfall zusätzlich. Beim Erhitzen kommt ein zweiter Effekt hinzu: Die Alliinase, ohne die aus Alliin gar kein Allicin entsteht, ist ein Eiweiß und verliert ihre Wirksamkeit, wenn der Knoblauch vor dem Zerkleinern gegart wird. Auch die Magensäure setzt dem Enzym zu, weshalb Zubereitungen, die den Magen unversehrt passieren sollen, mit einem säurefesten Überzug versehen werden. Wie viel Allicin ein Erzeugnis tatsächlich freisetzt, hängt daher weniger vom Gehalt der Ausgangspflanze ab als von der Art der Verarbeitung.

Pharmakologische Wirkung

Allicin wirkt im Laborversuch wie ein biologisches Antibiotikum. Die antibakterielle Wirkung erstreckt sich über ein breites Spektrum von Krankheitserregern. Ob sich diese Wirkung auf die Behandlung von Infektionen beim Menschen übertragen lässt, ist bislang nicht belegt.

Darüber hinaus wird Allicin auch ein antimykotischer (pilzabtötender) Effekt zugeschrieben. Da Pilzgewebe aus höher entwickelten Zellen besteht, stellt Allicin ein Zellgift dar, das auch menschlichen Zellen potentiell gefährlich werden kann. In der Praxis ist dies aber zu vernachlässigen, wie unten ausgeführt wird. Die bekannteste dem Stoff zugeschriebene Wirkung besteht jedoch in der Senkung der Blutfettwerte, so soll Allicin besonders die Konzentration des LDL-Cholesterins erniedrigen.

Diese Fraktion der Blutfette ist nach heutigem wissenschaftlichem Kenntnisstand hauptverantwortlich für die Arteriosklerose. Allicin ist eine instabile Verbindung, die im Organismus ein Stoffgemisch generiert. Die biochemischen Effekte der Folgeprodukte sind im Einzelnen noch nicht bekannt, jedoch vermuten Wissenschaftler darin weitere Wirkungen des Knoblauchs.

So soll Allicin indirekt beteiligt sein an der Bekämpfung von Zahnschmerzen und der Blutdrucksenkung. Sogar als Aphrodisiakum stehen Allicin und seine Spaltprodukte in der Diskussion, ausgehend von den Annahmen antiker Ärzte. Die Absenkung des Blutzuckerspiegels sowie eine Steigerung der körperlichen Fitness werden ebenfalls den Derivaten von Allicin zugeschrieben.

Ein gemeinsamer Nenner der beschriebenen Wirkungen liegt in der Reaktionsfreude der Schwefelgruppe: Allicin reagiert mit den Thiolgruppen von Eiweißen, wie sie die Aminosäure Cystein trägt, und legt damit Enzyme still, gleich in welchem Lebewesen sie sitzen. Das erklärt die breite Wirkung gegen Bakterien, Pilze und Zellen im Reagenzglas und zugleich, warum sich diese Wirkung im Körper nicht ohne Weiteres wiederfinden lässt: Der Stoff reagiert bereits mit den nächstbesten schwefelhaltigen Bestandteilen von Blut und Gewebe, ehe er einen Krankheitserreger erreicht. Zwischen dem Befund im Laborversuch und einer arzneilichen Wirkung beim Menschen liegt bei dieser Substanz deshalb ein besonders weiter Weg.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Allicin gilt entsprechend dieser Wirkungen auf den Stoffwechsel als Wirkprinzip von Knoblauchzubereitungen, die traditionell zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen (Arteriosklerose) verwendet werden. Deren Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall vorzubeugen ist die Erwartung, die sich mit der Anwendung des Knoblauchextraktes verbindet. Traditionell verwendet wird Knoblauch auch gegen Bakterien im Magen-Darm-Trakt, deren Wachstum Allicin im Laborversuch hemmen kann. Äußerlich angewendet werden entsprechende Zubereitungen unter anderem bei Nagelpilz und anderen Mykosen erprobt; ein Wirksamkeitsnachweis, der einer arzneilichen Anwendung genügen würde, liegt dafür nicht vor.

Die prophylaktische Wirkung gegen maligne Tumoren (Krebs), die Allicin und dessen Oxidationsprodukten zugeschrieben wird, ist Ausgangspunkt pharmakologischer Forschung. Ziel dabei ist es, Allicin in der Chemotherapie einzusetzen. Das Problem dabei ist, dass Allicin selber spontan zerfällt und daher in nur sehr geringen Dosen den Wirkort im Organismus erreicht.

Daher haben Wissenschaftler versucht, die Freisetzung von Allicin im Organismus zu verzögern. Technologisch ist es im Tierexperiment bereits gelungen, Allicin bis an bestimmte Tumorzellen zu transportieren. Die Ergebnisse geben Anlass zu der Hoffnung, hochwirksame Chemotherapeutika für den Menschen zu entwickeln, basierend auf dem Hauptbestandteil Allicin.

Für die arzneiliche Verwendung ist nicht Allicin selbst maßgeblich, sondern die Knoblauchzwiebel als Ganzes. Die Aufbereitungsmonographie der Kommission E nennt als Anwendungsgebiet die Unterstützung diätetischer Maßnahmen bei erhöhten Blutfettwerten sowie die Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen, also einen unterstützenden Zweck und nicht die Behandlung einer bestehenden Erkrankung. Ob ein Erzeugnis als Arzneimittel oder als Nahrungsergänzungsmittel in den Handel kommt, entscheidet sich in der Praxis über seine Aufmachung und die ausgelobte Zweckbestimmung, nicht über den Allicingehalt.


Verabreichung & Dosierung

Bei der Verabreichung und Dosierung von Allicin, einem bioaktiven Inhaltsstoff des Knoblauchs, sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten. Allicin wird häufig als Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit und zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.

Die Dosierung von Allicin kann variieren, abhängig von der Form des Supplements und der individuellen Gesundheitsziele. Maßgeblich sind die Dosierungsempfehlungen des jeweiligen Produkts, die nicht überschritten werden sollten.

Allicin sollte vorzugsweise zu den Mahlzeiten eingenommen werden, um Magenreizungen zu vermeiden. Bei empfindlichen Personen kann Allicin zu gastrointestinalen Beschwerden wie Sodbrennen, Blähungen oder Durchfall führen. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, die Dosis zu reduzieren oder ein magenschonendes Produkt zu wählen.

Patienten, die blutverdünnende Medikamente wie Warfarin oder Aspirin einnehmen, sollten Allicin mit Vorsicht verwenden, da es die Blutgerinnung beeinflussen und das Blutungsrisiko erhöhen kann. Es ist ratsam, vor der Einnahme von Allicin einen Arzt zu konsultieren, insbesondere wenn andere Medikamente eingenommen werden oder bestehende Gesundheitsprobleme vorliegen.

Schwangere und stillende Frauen sollten die Einnahme von Allicin nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt in Erwägung ziehen, da die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht vollständig geklärt ist.

Die Qualität des Allicin-Präparats ist entscheidend für seine Wirksamkeit. Es sollte darauf geachtet werden, ein Produkt von hoher Qualität und Reinheit zu wählen, das standardisierte Mengen an Allicin enthält. Die Lagerung sollte kühl und trocken erfolgen, um die Stabilität und Wirksamkeit des Allicins zu erhalten.

Risiken & Nebenwirkungen

Allicin kann bei übermäßiger Aufnahme leichte Unverträglichkeiten im Magen-Darm-Bereich hervorrufen. Dasselbe gilt auch für Menschen mit einer spezifischen Unverträglichkeit gegen Allicin. Insbesondere soll dies bei Allergien eine Rolle spielen. Ernste Komplikationen sind dies in der Regel nicht; bei einer Knoblauchallergie sind jedoch schwere allergische Reaktionen möglich.

Eine weitere Nebenwirkung ist aus medizinischer Sicht zu vernachlässigen: Gemeint ist die Entstehung des typischen Knoblauchgeruches durch die Derivate des Allicins. Viele Menschen nehmen dies allenfalls als unangenehm wahr. Betrachtenswert ist ebenfalls der zytotoxische Effekt von Allicin. Allerdings spielt diese zellabtötende Eigenschaft für die menschliche Gesundheit in der Praxis kaum eine Rolle.

Denn die schnelle Zersetzung der Substanz während des Verdauungsvorganges verhindert weitgehend aggressive Reaktionen im Stoffwechsel. Den zugeschriebenen Wirkungen stehen also sehr schwache Nebenwirkungen gegenüber. Deswegen ist Knoblauch seit der Antike ein beliebtes Heilmittel, hauptverantwortlich dafür ist das Allicin.

Zwei Punkte lassen sich am Beispiel des Knoblauchgeruchs gut auseinanderhalten. Der Geruch entsteht nicht durch das Allicin selbst, sondern durch flüchtige Folgeprodukte seines Zerfalls; ein Teil davon wird über die Lunge abgeatmet, weshalb er sich durch Zähneputzen nicht beseitigen lässt. Genau dieser Umstand ist zugleich ein Hinweis darauf, dass die Substanz im Körper tatsächlich umgesetzt wird und nicht unverändert bleibt.

Der zweite Punkt betrifft die Blutgerinnung. Die dem Knoblauch zugeschriebene Hemmung der Blutplättchen fällt im Alltag kaum ins Gewicht; von Bedeutung wird sie erst dort, wo sie mit einer gewollten Gerinnungshemmung oder mit einem bevorstehenden Eingriff zusammentrifft. Das erklärt, warum sie in den Gegenanzeigen eine deutlich größere Rolle spielt als in der Beschreibung der Nebenwirkungen.

Kontraindikationen

Typische Kontraindikationen bei der Verwendung von Allicin betreffen mehrere spezifische Gesundheitszustände und Medikamentenkombinationen, die besondere Vorsicht erfordern. Eine der Hauptkontraindikationen ist eine bekannte Allergie oder Überempfindlichkeit gegen Knoblauch oder andere Bestandteile des Allicin-Präparats. Personen mit einer solchen Allergie sollten Allicin vermeiden, da es allergische Reaktionen auslösen kann, die von Hautausschlägen bis zu schwerwiegenden Anaphylaxien reichen können.

Patienten, die blutverdünnende Medikamente einnehmen, wie Warfarin, Heparin oder Aspirin, sollten Allicin ebenfalls meiden oder nur unter strenger ärztlicher Überwachung verwenden. Allicin kann die Blutgerinnung weiter hemmen und das Risiko für Blutungen erhöhen. Dies gilt auch für Personen, die sich einer bevorstehenden Operation unterziehen müssen oder kürzlich operiert wurden, da das Blutungsrisiko erhöht sein kann.

Schwangere und stillende Frauen sollten Allicin mit Vorsicht verwenden, da die Sicherheit von Allicin während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht ausreichend untersucht ist. Es ist ratsam, vor der Einnahme von Allicin in diesen Lebensphasen einen Arzt zu konsultieren.

Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen, wie Magengeschwüren oder Reizdarmsyndrom, sollten ebenfalls vorsichtig sein. Allicin kann Magenreizungen, Sodbrennen und andere gastrointestinale Beschwerden verstärken.

Diabetiker, die blutzuckersenkende Medikamente einnehmen, sollten Allicin unter ärztlicher Aufsicht verwenden, da es den Blutzuckerspiegel beeinflussen kann. Eine regelmäßige Überwachung des Blutzuckerspiegels ist wichtig, um Hypoglykämie zu vermeiden.

Schließlich sollten Menschen mit niedrigem Blutdruck vorsichtig sein, da Allicin eine blutdrucksenkende Wirkung haben kann. Die Kombination mit blutdrucksenkenden Medikamenten kann zu einer übermäßigen Senkung des Blutdrucks führen.

Insgesamt ist es wichtig, vor der Einnahme von Allicin einen Arzt zu konsultieren, insbesondere wenn bestehende gesundheitliche Probleme oder Medikamente vorliegen.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Allicin, der bioaktive Wirkstoff in Knoblauch, kann mit verschiedenen Medikamenten interagieren, was die Wirksamkeit und Sicherheit der Behandlung beeinflussen kann. Eine wichtige Interaktion besteht mit blutverdünnenden Medikamenten wie Warfarin, Heparin und Aspirin. Allicin kann die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser Medikamente verstärken, was das Risiko für Blutungen erhöht. Diese Interaktion erfordert eine enge Überwachung der Gerinnungsparameter und möglicherweise eine Anpassung der Medikation.

Auch mit blutdrucksenkenden Medikamenten wie ACE-Hemmern, Betablockern und Kalziumkanalblockern kann Allicin interagieren. Da Allicin selbst eine blutdrucksenkende Wirkung hat, kann die gleichzeitige Einnahme zu einer übermäßigen Senkung des Blutdrucks führen, was Schwindel oder Ohnmachtsanfälle verursachen kann.

Diabetiker, die Medikamente zur Blutzuckersenkung einnehmen, sollten ebenfalls vorsichtig sein. Allicin kann den Blutzuckerspiegel senken und die Wirkung von Insulin oder oralen Antidiabetika wie Metformin verstärken. Dies kann das Risiko einer Hypoglykämie erhöhen, weshalb regelmäßige Blutzuckerkontrollen und gegebenenfalls eine Anpassung der Medikation notwendig sind.

Allicin kann auch die Wirkung von antiviralen Medikamenten und bestimmten Chemotherapeutika beeinflussen. Es gibt Hinweise darauf, dass Allicin die Aktivität von Cytochrom-P450-Enzymen in der Leber modulieren kann, was die Metabolisierung und damit die Wirksamkeit und Toxizität anderer Medikamente verändert.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Allicin und Antibiotika ist Vorsicht geboten. Während einige Studien zeigen, dass Allicin die Wirkung bestimmter Antibiotika verstärken kann, sind die Wechselwirkungen nicht vollständig geklärt, und eine ärztliche Beratung ist ratsam.

Insgesamt sollten Patienten, die Allicin einnehmen möchten, ihre Medikation sorgfältig mit ihrem Arzt besprechen, um potenzielle Wechselwirkungen zu vermeiden und die optimale Dosierung sicherzustellen.

Alternative Behandlungsmethoden

Wenn Allicin nicht vertragen wird, gibt es mehrere alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe, die ähnliche gesundheitliche Vorteile bieten können. Für die Unterstützung der Herz-Kreislauf-Gesundheit und die Senkung des Blutdrucks können Omega-3-Fettsäuren eine wirksame Alternative sein. Diese finden sich in Fischölpräparaten und Leinsamenöl und sind bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften und ihre Fähigkeit, Triglyceridspiegel zu senken.

Für antioxidative und immunstärkende Effekte können Präparate mit Vitamin C und Vitamin E nützlich sein. Diese Vitamine helfen, freie Radikale zu neutralisieren und das Immunsystem zu unterstützen. Zink ist ein weiteres essentielles Mineral, das die Immunfunktion stärkt und in vielen Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich ist.

Kurkuma und seinem Bestandteil Curcumin werden ebenfalls entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Kurkumapräparate sind eine beliebte Wahl zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit und zur Linderung von Entzündungen. Sie können als Kapseln oder Pulver eingenommen werden.

Für diejenigen, die nach natürlichen Alternativen zur Unterstützung der Blutzuckerkontrolle suchen, kann Zimtextrakt eine Option sein. Einzelne Studien deuten darauf hin, dass Zimt helfen kann, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und die Insulinsensitivität zu verbessern.

Pflanzliche Sterine und Stanole (Phytosterole) können das LDL-Cholesterin senken und die Herzgesundheit unterstützen. Diese Substanzen sind in speziellen Margarinen, Joghurts und Nahrungsergänzungsmitteln verfügbar.

Schließlich können für die allgemeine Gesundheit und zur Stärkung des Immunsystems auch probiotische Präparate in Betracht gezogen werden. Probiotika fördern eine gesunde Darmflora und können das Immunsystem positiv beeinflussen.

Es ist wichtig, dass Patienten vor der Einnahme neuer Nahrungsergänzungsmittel oder alternativer Behandlungen einen Arzt oder Ernährungsberater konsultieren, um die beste und sicherste Option basierend auf ihren individuellen gesundheitlichen Bedürfnissen zu finden.

Quellen

  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223
  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541
  • Blaschek, W. (Hrsg.): Wichtl - Teedrogen und Phytopharmaka.
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  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Hahn, A., Ströhle, A., Wolters, M.: Ernährung.
    ISBN: 9783804739628

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