Amikacin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Amikacin wird als Antibiotikum gegen diverse Erkrankungen der Atemwege, gegen Beschwerden im Bauchraum und auch gegen Infektionen der Niere oder bei Verbrennungswunden und Meningitis eingesetzt. Es handelt sich um ein Reserveantibiotikum mit enger therapeutischer Breite: Weil es Nieren und Gehör schädigen kann, wird der Wirkstoffspiegel im Blut während der Behandlung überwacht.
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Was ist Amikacin?
Amikacin gehört zur Gruppe der Antibiotika, welche auf Aminoglykosid basieren und wirkt vor allem gegen aerobe und gram-negative Bakterien; daneben erfasst es auch Staphylokokken. Die Verabreichung geschieht normalerweise intravenös oder direkt intramuskulär, daneben steht eine Zubereitung zum Inhalieren zur Verfügung. Als Tablette ist Amikacin nicht erhältlich, weil Aminoglykoside aus dem Darm so gut wie nicht aufgenommen werden.
Unter den Aminoglykosiden nimmt Amikacin eine Sonderstellung ein: Es wird von den Enzymen, mit denen Bakterien Gentamicin und Tobramycin unwirksam machen, kaum angegriffen. Deshalb wird es vor allem dann eingesetzt, wenn die Erreger gegen die älteren Vertreter der Gruppe bereits unempfindlich geworden sind. Bei älteren Menschen und bei eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosis angepasst und der Blutspiegel engmaschig kontrolliert werden.
Amikacin ist ein halbsynthetischer Abkömmling des Kanamycins, eines älteren Aminoglykosids, das aus Bodenbakterien der Gattung Streptomyces gewonnen wird. Dem Grundgerüst des Kanamycins wurde eine zusätzliche Seitenkette angehängt, und genau diese Seitenkette ist der Grund für die beschriebene Sonderstellung: Sie sitzt jenen bakteriellen Enzymen im Weg, die das Molekül sonst durch Anhängen kleiner chemischer Gruppen unbrauchbar machen. Entwickelt wurde die Substanz zu einer Zeit, in der die Unempfindlichkeit der Erreger gegen die zuerst eingeführten Aminoglykoside bereits zunahm.
Darin unterscheidet sich Amikacin von den unmittelbar aus Bakterienkulturen gewonnenen Vertretern der Gruppe. Die Eigenschaften, die es mit ihnen teilt – der Wirkmechanismus, die fehlende Aufnahme aus dem Darm, die Anreicherung in Niere und Innenohr –, sind Merkmale der gesamten Gruppe. Die geringere Angreifbarkeit durch bakterielle Enzyme ist dagegen ein Merkmal dieser einen Substanz und lässt sich nicht auf die Gruppe übertragen.
Pharmakologische Wirkung
Als Antibiotikum wirkt Amikacin ausschließlich gegen bestimmte Bakterien und sollte, von Nebenwirkungen abgesehen, keine direkten Auswirkungen auf einzelne Organe hervorrufen. Das auf Aminoglykosid basierende Medikament versucht nach der Verabreichung, direkt in die sogenannte Proteinbiosynthese der krankheitsverursachenden Bakterien einzugreifen.
Diese Synthese wird von Amikacin gestört, sodass die Proteine, welche für den Stoffwechsel notwendig sind, fehlerhaft gebildet werden und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Die Bakterien sind dadurch nicht mehr lebensfähig und auch nicht in der Lage, sich zu vervielfältigen. Über einen relativ kurzen Zeitraum sollte dies zum Absterben der Bakterien führen. Vom eigentlichen Wirkstoff von Amikacin binden sich im Blutkreislauf nur etwa 11 % an Plasmaproteine; der übrige Anteil liegt frei vor und kann ins Gewebe übertreten.
Die Halbwertszeit des Wirkstoffs im Blut beträgt rund drei Stunden. Während dieser Zeit entfaltet Amikacin die beschriebene Wirkung. Danach wird der Wirkstoff größtenteils unverändert mit dem Urin ausgeschieden; ein Teil reichert sich jedoch im Nierengewebe und im Innenohr an, worauf die typischen Nebenwirkungen beruhen. Wie lange die Behandlung mit Amikacin dauert, hängt von der Schwere der Erkrankung ab und variiert daher von Patient zu Patient.
Zwei Eigenschaften bestimmen, wie sich diese Wirkung im Verlauf einer Behandlung verhält. Zum einen hängt die abtötende Wirkung von der erreichten Höchstkonzentration ab und nicht davon, wie lange ein bestimmter Spiegel gehalten wird. Zum anderen hält die Wirkung an, nachdem der Wirkstoff aus der Umgebung der Erreger bereits verschwunden ist – die überlebenden Bakterien nehmen ihr Wachstum erst mit Verzögerung wieder auf.
Die Aufnahme in das Bakterium setzt einen sauerstoffabhängigen Energiestoffwechsel des Erregers voraus. Deshalb bleibt Amikacin gegen Bakterien wirkungslos, die ohne Sauerstoff leben, und seine Wirkung ist auch dort geschwächt, wo im Gewebe wenig Sauerstoff vorliegt oder ein saures Milieu herrscht, etwa im Inneren eines Abszesses. Wird gleichzeitig ein Antibiotikum gegeben, das die Zellwand der Bakterien angreift, so erleichtert dies den Eintritt in die Zelle; darauf beruht die häufige Kombination mit Antibiotika aus anderen Gruppen.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Verabreicht wird Amikacin fast immer intravenös oder intramuskulär. Daneben gibt es eine Zubereitung, die bei bestimmten Infektionen der Lunge inhaliert wird. Das Medikament selbst wird bei einer Vielzahl unterschiedlicher Krankheiten eingesetzt: In erster Linie dient Amikacin als Mittel gegen durch Bakterien hervorgerufene Atemwegsinfekte, außerdem können diverse Infektionen im Bauchraum (wie in häufigen Fällen die Peritonitis) bekämpft werden.
Auch infizierte Verbrennungswunden zählen zu den Einsatzgebieten des Antibiotikums. Bei einer Meningitis oder einer Endokarditis wird Amikacin ebenfalls eingesetzt, in der Regel gemeinsam mit einem weiteren Antibiotikum. Amikacin wird außerdem bei septischen Infektionen der Niere und des gesamten Urogenitalsystems eingesetzt, wenn andere, speziell auf diese Organe zugeschnittene Medikamente keine Linderung bewirken. Bei einer allgemeinen Bakteriämie oder einer Sepsis wird Amikacin ebenfalls eingesetzt.
Bei Infektionen der Lunge mit nichttuberkulösen Mykobakterien aus dem Mycobacterium-avium-Komplex ist die Zubereitung zum Inhalieren für Erwachsene ohne Mukoviszidose zugelassen, denen nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Über die zugelassenen Anwendungsgebiete hinaus wird Amikacin außerdem bei mehrfach resistenter Tuberkulose eingesetzt. Bei Neu- und Frühgeborenen ist wegen der noch unreifen Nierenfunktion besondere Vorsicht geboten; hier gelten eigene Dosierungsschemata mit längeren Abständen zwischen den Gaben, und der Blutspiegel wird kontrolliert. Nicht angewendet werden darf das Medikament, wenn eine Überempfindlichkeit gegen Antibiotika besteht, welche auf Aminoglykosid basieren. Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Verabreichung von Amikacin ebenfalls nicht anzuraten, da der Wirkstoff auf das ungeborene Kind übergeht und in die Muttermilch gelangt; beim Kind kann er das Innenohr schädigen.
Verabreichung & Dosierung
Amikacin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Aminoglykoside, das zur Behandlung von schweren bakteriellen Infektionen eingesetzt wird, insbesondere wenn diese durch gramnegative Bakterien verursacht werden. Bei der Verabreichung und Dosierung von Amikacin sind mehrere wichtige Aspekte zu beachten:
Dosierung und Verabreichungsweg: Die Dosierung von Amikacin muss individuell angepasst werden, basierend auf dem Gewicht, dem Alter, der Nierenfunktion des Patienten und der Schwere der Infektion. Amikacin wird in der Regel intravenös verabreicht, manchmal auch intramuskulär. Die Standarddosierung für Erwachsene liegt häufig bei 15 mg pro kg Körpergewicht pro Tag. Lange Zeit wurde diese Tagesmenge auf zwei oder drei Einzelgaben verteilt. Heute wird stattdessen die einmal tägliche Gabe der gesamten Tagesmenge bevorzugt, weil sie die bakterientötende Wirkung verstärkt und Nieren und Innenohr weniger belastet.
Überwachung der Nierenfunktion: Da Amikacin primär über die Nieren ausgeschieden wird und nephrotoxisch sein kann, ist es entscheidend, die Nierenfunktion vor und während der Behandlung regelmäßig zu überprüfen. Dies umfasst Bluttests zur Überwachung der Kreatinin-Clearance.
Therapeutisches Drug Monitoring (TDM): Um die Effektivität zu maximieren und toxische Nebenwirkungen zu minimieren, sollte der Serumspiegel von Amikacin regelmäßig überprüft werden. Ziel ist es, einen Spitzenwert (peak level) kurz nach der Verabreichung und einen Tiefstwert (trough level) kurz vor der nächsten Dosis zu messen.
Dauer der Therapie: Die Behandlungsdauer mit Amikacin hängt von der Art und Schwere der Infektion ab, sollte jedoch aufgrund der Risiken von Nebenwirkungen so kurz wie möglich gehalten werden.
Nebenwirkungen: Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Nierenschäden, Hörverlust und Gleichgewichtsstörungen. Patienten sollten auf Symptome wie Hörverlust oder Gleichgewichtsprobleme hin überwacht werden, und bei Anzeichen dieser Nebenwirkungen sollte eine Anpassung der Therapie in Betracht gezogen werden.
Die genaue Beachtung dieser Richtlinien ist entscheidend, um die Wirksamkeit von Amikacin zu maximieren und das Risiko von schwerwiegenden Nebenwirkungen zu minimieren.
Risiken & Nebenwirkungen
Zu den häufigen Nebenwirkungen von Amikacin zählen diverse Störungen des Gastrointestinaltrakts, wozu besonders ein andauerndes Gefühl von Übelkeit und als Folge dessen Erbrechen zählen. Weiterhin kann die Verabreichung des Medikaments mittelschwere Kopfschmerzen und eine Beeinträchtigung des Hörvermögens verursachen.
Eine temporäre Nierenschädigung zählt ebenso wie ein Defekt peripherer Nerven zu den Nebenwirkungen von Amikacin. Weniger häufig kommt es außerdem zu Atemproblemen sowie zu anhaltenden Krämpfen und Muskelzuckungen.
Weiterhin sind einige Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt: Die erwähnte Verschlechterung des Hörvermögens kann verstärkt werden, wenn neben Amikacin auch Zytostatika mit Platinanteil oder Schleifendiuretika verabreicht werden. Patienten, welche Muskelrelaxanzien einnehmen, klagen bei der gleichzeitigen Einnahme von Amikacin außerdem über eine deutlich verlängerte (unerwünschte) Wirkdauer des Medikaments.
Kontraindikationen
Amikacin, als Aminoglykosid-Antibiotikum, ist sehr wirksam gegen eine Reihe schwerer bakterieller Infektionen, kann aber auch signifikante Nebenwirkungen haben. Daraus resultieren bestimmte Kontraindikationen, bei denen Amikacin vermieden oder mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden sollte:
Allergische Reaktionen: Patienten, die in der Vergangenheit allergische Reaktionen auf Aminoglykoside gezeigt haben, sollten Amikacin nicht verwenden, da das Risiko schwerer allergischer Reaktionen besteht.
Niereninsuffizienz: Da Amikacin über die Nieren ausgeschieden wird, ist es bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert oder es muss eine sorgfältige Anpassung der Dosierung und regelmäßige Überwachung der Nierenfunktion erfolgen, um eine Akkumulation des Medikaments und eine damit verbundene Toxizität zu vermeiden.
Schwangerschaft: Amikacin gelangt über den Mutterkuchen zum ungeborenen Kind und kann dessen Innenohr schädigen; als Folge ist eine bleibende Schwerhörigkeit möglich. Es sollte während der Schwangerschaft nur verwendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das Risiko rechtfertigt.
Stillzeit: Amikacin wird in die Muttermilch ausgeschieden und kann beim gestillten Baby zu Nebenwirkungen führen. Die Anwendung bei stillenden Müttern sollte vermieden werden, es sei denn, der Nutzen überwiegt die potenziellen Risiken.
Neuromuskuläre Erkrankungen: Bei Patienten mit Erkrankungen wie Myasthenia gravis oder Parkinson-Krankheit kann Amikacin die Symptome verschlimmern, da es die neuromuskuläre Übertragung beeinflussen kann.
Gehörschäden: Patienten mit vorbestehendem Gehörschaden sollten Amikacin mit Vorsicht verwenden, da es ototoxisch wirken und bestehende Hörprobleme verschärfen kann.
Eingeschränkte Ausscheidung: Die Nierenfunktion begrenzt die Anwendung nicht nur wegen der möglichen Schädigung des Organs, sondern auch deshalb, weil sie den einzigen nennenswerten Weg darstellt, auf dem der Wirkstoff den Körper wieder verlässt. Lässt die Ausscheidung nach, steigt der Spiegel im Blut, und mit ihm steigen beide Hauptrisiken. Bei einer Dialyse wird der Wirkstoff aus dem Blut entfernt, was bei der zeitlichen Planung der Gaben zu berücksichtigen ist.
In allen diesen Fällen ist es wichtig, dass die Entscheidung zur Verwendung von Amikacin nach einer sorgfältigen Abwägung der potenziellen Risiken und Vorteile durch den behandelnden Arzt getroffen wird.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Amikacin, als potentes Aminoglykosid-Antibiotikum, kann mit verschiedenen anderen Medikamenten interagieren, was die Wirksamkeit beeinflussen und das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann. Hier sind einige bedeutende Medikamenteninteraktionen, die bei der Verwendung von Amikacin zu beachten sind:
Andere nephrotoxische Medikamente: Die gleichzeitige Anwendung von Amikacin mit anderen Medikamenten, die ebenfalls die Nierenfunktion beeinträchtigen können (wie Vancomycin, NSAIDs, Cyclosporin, und ACE-Hemmer), erhöht das Risiko einer Nierenschädigung. Es ist wichtig, die Nierenfunktion engmaschig zu überwachen, wenn solche Kombinationen notwendig sind.
Ototoxische Medikamente: Medikamente, die das Gehör schädigen können, wie andere Aminoglykoside, Schleifendiuretika (z.B. Furosemid), und Cisplatin, können das Risiko einer Hörverschlechterung oder eines Hörverlusts erhöhen, wenn sie zusammen mit Amikacin verabreicht werden.
Muskelrelaxanzien und Anästhetika: Amikacin kann die Wirkung von Muskelrelaxanzien und bestimmten Anästhetika verstärken, was zu einer verlängerten oder verstärkten neuromuskulären Blockade führen kann. Dies ist besonders während chirurgischer Eingriffe von Bedeutung.
Antikoagulantien: Es gibt Berichte, dass Aminoglykoside die Wirkung von Antikoagulantien wie Warfarin verstärken können, was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen könnte. Überwachung der Blutgerinnungsparameter wird empfohlen.
Vitamin-K-Antagonisten: Bei oral gegebenen Aminoglykosiden wie Neomycin kann die Darmflora verändert und dadurch die Bildung von Vitamin K vermindert werden, was die Wirkung von Warfarin verstärkt. Amikacin wird ausschließlich gespritzt oder inhaliert und hat diesen Effekt nicht.
Die Kenntnis dieser Interaktionen ist entscheidend für die sichere Anwendung von Amikacin. Ärzte müssen sorgfältig prüfen, welche anderen Medikamente ein Patient einnimmt, und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen oder alternative Behandlungen in Betracht ziehen, um das Risiko unerwünschter Wirkungen zu minimieren.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Amikacin aufgrund von Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht geeignet ist, stehen verschiedene alternative Behandlungsmöglichkeiten und Wirkstoffe zur Verfügung, die je nach Art der Infektion und Erreger ausgewählt werden können:
Andere Aminoglykoside: Wenn die spezifische Unverträglichkeit nicht eine allgemeine Klasse der Aminoglykoside betrifft, können andere Aminoglykoside wie Gentamicin oder Tobramycin in Betracht gezogen werden. Diese bieten ähnliche Wirkspektren, aber jedes hat sein eigenes Profil bezüglich Nebenwirkungen und Dosierung.
Fluorchinolone: Diese Gruppe von Breitspektrum-Antibiotika, zu denen Ciprofloxacin und Levofloxacin gehören, ist wirksam gegen eine Vielzahl gramnegativer Bakterien. Fluorchinolone kommen vor allem bei schweren Harnwegs- und Atemwegsinfektionen in Betracht, haben jedoch potenzielle Nebenwirkungen wie Tendinitis und QT-Verlängerung. Seit einem Rote-Hand-Brief aus dem Jahr 2019 sollen sie bei leichten bis mittelschweren Infektionen nur noch dann eingesetzt werden, wenn die sonst üblichen Antibiotika ungeeignet sind, weil sie in seltenen Fällen lang anhaltende Schäden an Sehnen, Muskeln, Gelenken und Nerven verursachen können.
Cephalosporine: Diese Klasse von Antibiotika bietet breite Anwendungsmöglichkeiten und ist bei vielen bakteriellen Infektionen wirksam. Dritte und vierte Generation Cephalosporine, wie Ceftriaxon und Ceftazidim, haben eine gute Abdeckung gegen viele gramnegative Bakterien.
Carbapeneme: Bei schweren oder multiresistenten Infektionen können Carbapeneme wie Meropenem oder Imipenem verwendet werden. Sie haben ein sehr breites Wirkspektrum und sind oft wirksam, wenn andere Antibiotika versagen.
Sulfonamide: Trimethoprim-Sulfamethoxazol ist ein weiteres Antibiotikum, das bei einer Vielzahl von Infektionen wirksam ist, insbesondere bei solchen, die durch Staphylokokken und einige gramnegative Bakterien verursacht werden.
Die Auswahl der geeigneten Alternative hängt von der spezifischen Infektion, den lokalen Resistenzmustern und den individuellen Patientenfaktoren ab. Bei der Auswahl einer alternativen Therapie ist es wichtig, die Risiken, mögliche Nebenwirkungen und die Wirksamkeit der verfügbaren Antibiotika sorgfältig abzuwägen.
Quellen
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