Cefalexin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 11. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Der pharmakologische Wirkstoff Cefalexin ist ein Antibiotikum, welches zur Behandlung von bakteriellen Infektionen eingesetzt wird. Cefalexin ist oral applizierbar und gehört zur Antibiotikagruppe der Cephalosporine.
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Was ist Cefalexin?
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Als Cephalosporin gehört Cefalexin zu den sogenannten Beta-Laktamen, welche industriell halb-synthetisch hergestellt werden. Innerhalb der Cephalosporine zählt Cefalexin zur ersten Generation. Es handelt sich um ein in Deutschland verschreibungspflichtiges Antibiotikum. Nach der Einnahme einer Tablette mit dem Wirkstoff Cefalexin erfolgt die Resorption rasch über die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes.
Die Halbwertszeit im Blutstrom beträgt etwa 1 Stunde. Cefalexin durchströmt dabei zwar auch die Leberzellen, wird aber nicht, wie viele andere Antibiotika, abgebaut oder in der chemischen Struktur verändert. Aus dem Blutplasma wird Cefalexin deshalb vollständig und unmetabolisiert über die beiden Nieren mit dem Urin ausgeschieden.
Das Molekulargewicht des Antibiotikums Cefalexin beträgt etwa 348 g/mol. Der Wirkstoff Cefalexin besteht aus den chemischen Elementen Kohlenstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel.
Der Weg des Wirkstoffs durch den Körper ist ungewöhnlich einfach. Cefalexin wird aus dem oberen Abschnitt des Magen-Darm-Traktes nahezu vollständig aufgenommen; die Menge, die nach der Einnahme tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt, entspricht fast der eingenommenen Menge. An Bluteiweiße bindet sich nur ein kleiner Teil des Wirkstoffs; der weitaus größere Anteil liegt frei im Blut vor. Eine Umwandlung in andere Stoffe findet nicht statt, und die Ausscheidung erfolgt über die Nieren durch Filtration in den Nierenkörperchen und zusätzliche Absonderung in den Nierenkanälchen. Im Urin liegt der Wirkstoff unverändert vor, und zwar zum ganz überwiegenden Teil der aufgenommenen Menge.
Für die Anwendung hat das zwei Folgen. Zum einen bleibt Cefalexin von den Stoffwechselleistungen der Leber weitgehend unberührt; jene Wechselwirkungen, die bei anderen Arzneistoffen über die Leberenzyme entstehen, spielen hier keine Rolle. Zum anderen hängt die Ausscheidung unmittelbar von der Nierenleistung ab. Nahrung im Magen verzögert die Aufnahme etwas, ohne die aufgenommene Gesamtmenge wesentlich zu verändern.
Pharmakologische Wirkung
Nach der oralen Einnahme verteilt sich der Wirkstoff über das Blutgefäßsystem schnell in allen Organen und Geweben, die Wirkung des Antibiotikums ist daher systemisch.
Cefalexin greift selektiv direkt in die Vermehrung von pathogenen Bakterien ein, indem es sich in der Zellwand einlagert. In der Folge kommt es zu einer Hemmung der Zellwandsynthese dieser Bakterien, die sich deshalb nicht mehr selbstständig teilen können und somit absterben. Denn die Zellwand von pathogenen Bakterien muss intakt sein, damit der Stoffwechsel dieser Krankheitserreger reibungslos funktionieren kann.
Der Aufbau der Zellwand unterscheidet sich dabei zwischen den beiden großen Bakteriengruppen erheblich. Bei grampositiven Bakterien macht die Mureinschicht einen weit größeren Anteil der Zellwand aus als bei gramnegativen, bei denen sie nur eine dünne Lage bildet und zusätzlich von einer äußeren Membran umgeben ist. Der Angriffspunkt des Wirkstoffs hat bei den beiden Gruppen also ein sehr unterschiedliches Gewicht.
Cefalexin blockiert nach seiner Einlagerung in die Zellwand der Bakterien die Synthese von Peptidoglykan; dieses großmolekulare Gerüst aus Zucker- und Eiweißbausteinen ist für die Stabilität der Bakterienzellwand maßgeblich. Genauer beschrieben hemmt Cefalexin wie die übrigen Beta-Lactame die Quervernetzung dieser auch als Mureinschicht bezeichneten Lage. Die Quervernetzung besorgen Enzyme, die Transpeptidasen genannt werden und eine bestimmte Bindung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bausteinen der Peptidketten knüpfen. Cefalexin ahmt genau diese Bindungsstelle nach und besitzt deshalb eine hohe Bindungsbereitschaft für die bakteriellen Transpeptidasen sowie für weitere Eiweiße, die dieselbe Stelle erkennen. Im aktiven Zentrum des Enzyms geht der Wirkstoff eine feste Bindung ein, die nur sehr langsam wieder gelöst wird; deshalb spricht die Pharmakologie von einer nahezu unumkehrbaren Hemmung. Das Antibiotikum Cefalexin sorgt also dafür, dass die strukturelle Integrität der Bakterienzellwand nicht mehr zu Stande kommen kann. Die unmittelbare Folge ist das Absterben der Bakterien in den infizierten Körperarealen. Cefalexin wirkt also durch sein direktes Eingreifen in den Stoffwechsel der krankmachenden Bakterien.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Bei der medizinischen Anwendung wirkt das Breitbandantibiotikum Cefalexin insbesondere gegen sogenannte grampositive Bakterien. Zu diesen Bakterienstämmen gehören beispielsweise Staphylokokken und Streptokokken. Daneben erfasst Cefalexin auch einzelne gramnegative Erreger wie Kolibakterien oder Klebsiellen.
Wie die gebräuchlichen Cephalosporine weist Cefalexin eine Enterokokkenlücke auf, die bei der Behandlung unbedingt beachtet werden muss. Cefalexin wirkt also explizit nicht gegen Enterokokken, da deren Penicillin-Bindeproteine Cephalosporine nur schwach binden.
Die Wirkung von Cefalexin bezieht sich ausschließlich auf Bakterien. Es konnte vielfach nachgewiesen werden, dass Cefalexin weder gegen Mykoplasmen noch gegen Chlamydien oder Methicillin-resistente Staphylokokken (MRSA) irgendeine Wirkung zeigt.
Hauptanwendungsgebiete bei einer oralen Behandlung mit Cefalexin sind bakterielle Infektionen der oberen Atemwege, wie beispielsweise eine Mandelentzündung oder Kehlkopfentzündung. Auch bakteriell bedingte Lungenentzündungen sprechen auf eine Behandlung mit Cefalexin gut an, solange der Wirkstoff oral appliziert werden kann.
Cefalexin ist ausschließlich für die Einnahme über den Mund vorgesehen; eine Gabe per Infusion ist mit diesem Wirkstoff nicht möglich. Weitere typische Anwendungsgebiete sind bakterielle Mittelohrentzündungen, Harnwegsinfekte, welche durch empfindliche Erreger verursacht werden sowie bakterielle Infektionen der Haut.
Auch tiefer im Organismus liegende Infektionsherde der Weichteile und der Knochen sind einer Behandlung mit Cefalexin grundsätzlich zugänglich. Deshalb können beispielsweise auch chronische Entzündungen der Knochen, Osteomyelitis, Gelenkentzündungen oder Phlegmone mit dem Wirkstoff behandelt werden.
Cefalexin diffundiert über den Blutstrom in die Körpergewebe und kann so die krankmachenden Keime, auch bei chronischen Verläufen, an Ort und Stelle abtöten. Bei diesen nicht akuten Infektionen muss jedoch besonders auf Therapiedauer und Dosis geachtet werden, um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden und Resistenzen wirksam vorzubeugen.
Risiken & Nebenwirkungen
Bei bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen gegen Cefalexin darf der Wirkstoff nicht angewendet werden. Dasselbe gilt bei einer Überempfindlichkeit gegen andere Cephalosporine sowie bei plötzlich einsetzenden oder schweren Überempfindlichkeitsreaktionen auf andere Beta-Lactam-Antibiotika wie Penicilline oder Carbapeneme. Es kann, besonders zu Beginn der Behandlung, zu unerwünschten Körperreaktionen und Nebenwirkungen kommen. Die meisten unerwünschten Wirkungen durch Cefalexin beziehen sich auf Störungen des Magen-Darm-Traktes mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall. Ob beim Auftreten solcher Nebenwirkungen das Medikament abgesetzt werden sollte, muss der Arzt im Einzelfall entscheiden.
Weitere bekannte Nebenwirkungen sind außerdem Schwindelgefühle und Störungen des Elektrolythaushalts. Bei einer bestehenden Allergie gegen Penicillin kann es außerdem zu einer Kreuzallergie kommen. Bei Urinuntersuchungen können, durch die Anwesenheit von Cefalexin im Urin, diagnostische Werte vorübergehend verfälscht werden.
Über die Magen-Darm-Beschwerden hinaus sind Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen beschrieben, außerdem eine leichte und vorübergehende Erhöhung zweier Leberwerte, die in der Laborsprache als SGOT und SGPT bezeichnet werden. Schwerwiegender, aber seltener sind drei weitere Ereignisse: eine Entzündung des Darms mit der Bildung von Belägen auf der Schleimhaut, die als pseudomembranöse Enterokolitis bezeichnet wird, schwere Hautreaktionen in Gestalt des Stevens-Johnson-Syndroms und der toxischen epidermalen Nekrolyse (Lyell-Syndrom) sowie der anaphylaktische Schock als schwerste Form der allergischen Reaktion.
Besondere Aufmerksamkeit verlangt eine Hautreaktion mit dem Namen akute generalisierte exanthematische Pustulose. Sie ist im Zusammenhang mit der Behandlung berichtet worden und trat vor allem in der ersten Behandlungswoche auf. Behandelte sollten deshalb auf ihre Anzeichen hingewiesen und im Hinblick auf Hautreaktionen engmaschig beobachtet werden. Treten entsprechende Anzeichen auf, ist die Behandlung unverzüglich zu beenden und eine andere Behandlung in Betracht zu ziehen.
Verabreichung & Dosierung
Cefalexin ist ausschließlich für die Einnahme über den Mund vorgesehen und steht als Filmtablette in zwei Wirkstärken zur Verfügung. In Deutschland sind Präparate mehrerer Anbieter im Handel; sie unterliegen sämtlich der Verschreibungspflicht.
Die Tagesmenge wird nicht auf einmal eingenommen, sondern in mehreren Einzelgaben über den Tag verteilt. Dazu passt die kurze Verweildauer des Wirkstoffs im Blut: Die Hälfte der aufgenommenen Menge hat das Blut bereits nach etwa einer Stunde wieder verlassen. Die genaue Höhe der Tagesmenge und ihre Verteilung legt der behandelnde Arzt fest; sie richtet sich nach Art und Schwere der Infektion sowie nach Alter und Körpergewicht.
Zugelassen ist Cefalexin für leichte bis mittelschwere Infektionen, die durch empfindliche Erreger verursacht werden. Die Zulassungstexte fassen die Anwendungsgebiete in fünf Gruppen: Infektionen der Atemwege, Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, Infektionen der Nieren, der ableitenden Harnwege und der Geschlechtsorgane, Infektionen der Haut und der Weichteile sowie Infektionen der Knochen und Gelenke. Schwere und lebensbedrohliche Infektionen gehören damit ausdrücklich nicht zum Anwendungsbereich; für sie stehen Wirkstoffe zur Verfügung, die in die Vene gegeben werden können.
Wie bei jeder Antibiotikabehandlung gilt, dass die verordnete Behandlungsdauer eingehalten wird, auch wenn die Beschwerden vorher nachlassen. Ein vorzeitiger Abbruch begünstigt einen Rückfall und die Auswahl unempfindlicher Erreger.
Kontraindikationen
Die Gegenanzeigen von Cefalexin lassen sich in drei Punkten zusammenfassen, die sämtlich Überempfindlichkeitsreaktionen betreffen. Nicht angewendet werden darf der Wirkstoff erstens bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Cefalexin selbst, zweitens bei einer Überempfindlichkeit gegen andere Antibiotika aus der Gruppe der Cephalosporine und drittens bei plötzlich einsetzenden oder schweren Überempfindlichkeitsreaktionen auf jede andere Art von Beta-Lactam-Antibiotika, also etwa auf Penicilline oder Carbapeneme. Gemeint ist bei diesem dritten Punkt ausdrücklich die schwere Reaktion bis hin zur Anaphylaxie; eine leichte Unverträglichkeit gegen ein Penicillin schließt die Anwendung nicht in gleicher Weise aus.
Von diesen Gegenanzeigen zu unterscheiden sind die Umstände, unter denen eine Anwendung nach sorgfältiger Abwägung möglich bleibt. Cefalexin ist plazentagängig, gelangt also über den Mutterkuchen zum ungeborenen Kind. Ausreichende Erfahrungen mit der Anwendung beim Menschen während der Schwangerschaft liegen nicht vor; tierexperimentelle Untersuchungen lassen keine schädlichen Auswirkungen auf die Fortpflanzung erkennen. Als Vorsichtsmaßnahme soll Cefalexin in der Schwangerschaft und insbesondere in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten nur nach strenger Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden.
In der Stillzeit geht der Wirkstoff in geringen Mengen in die Muttermilch über. Auch hier ist eine sorgfältige Abwägung vorgesehen, bei der zwei mögliche Nachteile für den Säugling zu berücksichtigen sind: eine Beeinflussung seiner Darmflora mit einer möglichen Besiedelung durch Sprosspilze und eine Sensibilisierung gegen Cephalosporinantibiotika, die sich später als Allergie äußern kann.
Schließlich kann das Auftreten von Nebenwirkungen das Reaktionsvermögen verändern und damit die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr sowie zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Cefalexin wirkt bakterizid, es tötet die Erreger also ab, und zwar während ihrer Vermehrung. Daraus ergibt sich die wichtigste Wechselwirkung: Der Wirkstoff sollte nicht mit Antibiotika kombiniert werden, die das Bakterienwachstum lediglich hemmen, ohne die Erreger abzutöten. Zu diesen bakteriostatisch wirkenden Mitteln zählen die Tetrazykline, Erythromycin, die Sulfonamide und Chloramphenicol. Bei gleichzeitiger Gabe ist ein einander entgegengesetzter Effekt möglich.
Eine zweite Wechselwirkung betrifft die Ausscheidung. Das Gichtmittel Probenecid behindert die Absonderung von Cefalexin in den Nierenkanälchen; bei gleichzeitiger Anwendung stellen sich deshalb höhere und länger anhaltende Wirkstoffmengen im Blutserum und in der Galle ein.
Zwei weitere Punkte betreffen nicht die Wirkung, sondern die Labordiagnostik und erklären den Hinweis auf verfälschte Untersuchungswerte. Verfahren zur Bestimmung des Harnzuckers, die nicht auf Enzymen beruhen, können unter der Behandlung ein falsch positives Ergebnis liefern; der Harnzucker ist deshalb während der Therapie mit einem enzymatischen Verfahren zu bestimmen. Ebenso kann in seltenen Fällen der sogenannte Coombs-Test falsch positiv ausfallen, der auf der Oberfläche roter Blutkörperchen gebundene Antikörper nachweist.
Ein praktisch bedeutsamer Hinweis gilt schließlich der Empfängnisverhütung: Kommt es unter der Behandlung zu Erbrechen oder Durchfall, kann die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel zum Einnehmen beeinträchtigt sein, weil der Wirkstoff der Pille dann nicht vollständig aufgenommen wird.
Alternative Behandlungsmethoden
Kommt Cefalexin nicht in Betracht, richtet sich die Auswahl des Ersatzes nach dem Grund. Liegt eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff selbst oder gegen die Gruppe vor, scheiden die übrigen Cephalosporine und wegen der möglichen Kreuzreaktion auch die Penicilline weitgehend aus. In diesem Fall kommen Antibiotika aus anderen Stoffklassen in Betracht, etwa Makrolide oder Lincosamide, deren Angriffspunkt nicht die Zellwand, sondern die Eiweißherstellung der Erreger ist.
Geht es dagegen um eine Wirkungslücke, bleibt der Ersatz meist innerhalb der Gruppe. Cefalexin gehört zur ersten Generation der Cephalosporine, die vorwiegend grampositive Erreger erfasst. Die höheren Generationen verschieben das Wirkungsspektrum in Richtung der gramnegativen Erreger, verlieren dabei aber teilweise an Wirkung gegen Staphylokokken. Cefaclor steht als ebenfalls oral einsetzbarer Vertreter der zweiten Generation zur Verfügung, Cefuroxim in Form einer Vorstufe zum Einnehmen. Für Erreger, die von keinem oralen Vertreter erfasst werden, bleibt nur der Wechsel auf ein Mittel zum Spritzen oder für die Infusion.
Ein eigener Fall sind die Erreger, die Cefalexin nicht erfasst. Gegen Enterokokken, Mykoplasmen, Chlamydien und Methicillin-resistente Staphylokokken ist von vornherein ein Wirkstoff aus einer anderen Klasse zu wählen. Bei Infektionen mit Enterokokken sind das in der Regel Aminopenicilline, bei Infektionen mit Mykoplasmen oder Chlamydien Makrolide oder Tetrazykline, und bei Methicillin-resistenten Staphylokokken Wirkstoffe, die eigens für diese Erreger vorgesehen sind.
Nicht zu vergessen ist schließlich, dass nicht jede Infektion ein Antibiotikum verlangt. Ein großer Teil der Infektionen der oberen Atemwege wird durch Viren verursacht, gegen die Cefalexin wie jedes Antibiotikum wirkungslos bleibt. Hier beschränkt sich die Behandlung auf die Linderung der Beschwerden.
Quellen
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- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
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