Hydroxycarbamid
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 12. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei Hydroxycarbamid handelt es sich um ein Zytostatikum. Zum Einsatz kommt es bei der Behandlung maligner Bluterkrankungen wie Leukämie. Auch bei HIV-Infektionen fand es zeitweise im Rahmen der antiretroviralen Behandlung Anwendung. Für dieses Anwendungsgebiet besteht keine Zulassung; wegen schwerer Nebenwirkungen wie Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Leberschäden und Nervenschädigungen wird die Kombination mit antiretroviralen Nukleosidanaloga heute nicht mehr empfohlen.
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Was ist Hydroxycarbamid?
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Hydroxycarbamid gehört zu den zytostatisch wirkenden Arzneistoffen. Einsatz findet es schwerpunktmäßig bei der chronisch myeloischen Leukämie (CML). Gelegentlich kommt es außerdem bei der Behandlung der Sichelzellenanämie (Bildung von abnormem Hämoglobin) zum Einsatz; bei HIV-Infektionen wurde es zeitweise zusätzlich zur antiretroviralen Behandlung gegeben.
Im Handel ist Hydroxycarbamid in Form von Kapseln erhältlich. Es handelt sich um einen hydroxylierten Harnstoff, welcher als weißes und kristallines, hygroskopisches Pulver vorliegt und in Wasser löslich ist. Bekannt ist Hydroxycarbamid auch als Hydroxyharnstoff oder Hydroxyurea.
Bei den myeloproliferativen Erkrankungen ist die Behandlung auf Dauer angelegt. Ob der Wirkstoff anschlägt, lässt sich erst nach mehreren Wochen beurteilen; erweist er sich als wirksam, kann die Therapie zeitlich unbeschränkt weitergeführt werden. Schreitet die Erkrankung dagegen deutlich fort, ist die Therapie zu unterbrechen. Ziel der Behandlung ist nicht, die überzähligen Zellen vollständig zu beseitigen, sondern ihre Zahl in einen zuvor festgelegten Bereich abzusenken und dort zu halten. Die Dosis richtet sich daher nicht allein nach Erkrankung und Körpergewicht, sondern wird fortlaufend an die gemessenen Blutwerte angepasst.
Die Behandlung soll erfahrenen Onkologen oder Hämatologen vorbehalten bleiben. Für die Berechnung der Dosis wird das tatsächliche oder das Idealgewicht des Patienten herangezogen, je nachdem, welches der beiden niedriger ist. Die Kapseln werden unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit geschluckt; sie dürfen sich nicht im Mund auflösen.
Pharmakologische Wirkung auf Körper & Organe
Die Wirkung bei der Behandlung von Sichelzellenanämie ist ebenfalls noch nicht geklärt. Hier kommt es wahrscheinlich zu einer Erhöhung der Konzentration an Hämoglobin wie bei einem ungeborenen Kind. Dadurch werden die Faserbildung des abnormen Hämoglobins und somit auch die Verkrümmung der roten Blutkörperchen behindert. Verklumpungen treten seltener auf, sodass das Blut insgesamt flüssiger bleibt.
Der Zusammenhang ist inzwischen genauer beschrieben. Fetales Hämoglobin, abgekürzt HbF, ist jene Form des roten Blutfarbstoffs, die der Körper vor der Geburt bildet. Steigt sein Anteil unter der Behandlung wieder an, beeinträchtigt es die Zusammenlagerung des krankhaften Hämoglobins HbS und behindert so die sichelartige Verformung der roten Blutzelle; Gefäßverschlüsse und der vorzeitige Zerfall der Zellen nehmen ab. Ein höherer HbF-Anteil verlängert zudem die Überlebenszeit der roten Blutkörperchen und hebt den Gesamthämoglobinspiegel, was die Blutarmut dieser Patienten mildert. In allen klinischen Studien wurde unter Hydroxycarbamid ein signifikanter Anstieg des HbF-Werts gegenüber dem Ausgangswert beobachtet.
Der HbF-Anstieg ist allerdings nicht der einzige Weg, auf dem der Wirkstoff bei der Sichelzellenanämie wirkt. Beschrieben sind daneben ein Rückgang der neutrophilen Granulozyten, ein höherer Wassergehalt der roten Blutzellen, eine gesteigerte Verformbarkeit sichelförmiger Zellen und eine veränderte Anheftung der roten Blutzellen an die Gefäßinnenwand. Von diesen Effekten zeigte nicht der HbF-Anstieg, sondern der Rückgang der Neutrophilen den engsten Zusammenhang mit einer geringeren Häufigkeit schmerzhafter Krisen.
Für die Behandlung der bösartigen Bluterkrankungen steht ein anderer Punkt im Vordergrund. Blockiert Hydroxycarbamid die Ribonukleotidreduktase, fehlen der Zelle die Bausteine, aus denen sie ihre DNA aufbaut; diese Blockade gilt als der wichtigste Effekt des Wirkstoffs. Zellen können ihr allerdings ausweichen: Eine Resistenz entsteht häufig dadurch, dass eine Zelle infolge einer Vervielfältigung des zugehörigen Gens mehr Ribonukleotidreduktase bildet.
Nach dem Schlucken wird Hydroxycarbamid gut aufgenommen; bei Einnahme über den Mund gilt es als vollständig verfügbar. Es verteilt sich rasch und breit im Körperwasser, tritt bei höheren Blutspiegeln auch in die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit über und wurde ebenso in der Muttermilch nachgewiesen. In weißen und roten Blutkörperchen reichert es sich an. Ein Teil der aufgenommenen Menge wird auf Wegen umgebaut, die sich nicht vollständig aufklären ließen; unter anderem bauen Enzyme des Darms den Wirkstoff ab. Ausgeschieden wird Hydroxycarbamid überwiegend über die Nieren, und zwar rasch: Der Serumspiegel sinkt innerhalb eines Tages nahezu auf null, und bei täglicher Einnahme reichert sich der Stoff nicht im Körper an.
Medizinische Anwendung & Verwendung zur Behandlung & Vorbeugung
Anwendung findet Hydroxycarbamid bei der Behandlung der chronisch myeloischen Leukämie (kurz: CML, gekennzeichnet durch starke Vermehrung der weißen Blutkörperchen und Granulozyten), bei essentieller Thrombozythämie (starke Vermehrung der Thrombozyten im Blut), bei Polycythaemia vera (Vermehrung aller drei Blutzellreihen im Blut), bei Sichelzellenanämie sowie bei Thalassämie major (keine ausreichende Produktion von normalem HbA1). Früher kam es auch bei der antiretroviralen Therapie bei HIV-Infektionen zum Einsatz.
Zugelassen ist Hydroxycarbamid in Deutschland für die chronisch myeloische Leukämie, die essentielle Thrombozythämie und die Polycythaemia vera mit hohem Risiko für Gefäßverschlüsse; für die Sichelzellkrankheit gibt es ein eigenes Präparat. Bei Thalassämie und bei HIV-Infektionen erfolgt ein Einsatz dagegen außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete.
Hydroxycarbamid muss dabei immer entsprechend den Anweisungen des Arztes eingenommen werden. Bei der Behandlung von CML liegt die anfängliche Dosis für Erwachsene bei 40 mg/kg Körpergewicht am Tag. Je nach Anzahl der weißen Blutkörperchen erfolgt dann eine individuelle Anpassung der Dosis.
Zur Behandlung von Polycythaemia vera liegt die anfängliche Tagesdosis bei 15 bis 20 mg/kg Körpergewicht. Auch hier erfolgt eine individuelle Anpassung, immer in Abhängigkeit der Anzahl der Blutzellen. Die Dosis bei essentieller Thrombozythämie liegt bei 15 mg/kg Körpergewicht täglich und wird in Abhängigkeit der Anzahl der Blutzellen individuell angepasst. Die Wirkung bei älteren Patienten kann unter Umständen stärker sein, weshalb die Dosierung üblicherweise niedriger ist.
Eine Anwendung von Hydroxycarbamid ist bei einer Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, bei schweren Blutbildungsstörungen im Knochenmark, bei einem Mangel an Blutplättchen und weißen Blutkörperchen sowie bei schwerer Blutarmut nicht indiziert.
Bei vorausgegangener gleichartiger Therapie, bei Leber- oder Nierenfunktionsstörung sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Zytostatika aus der Untergruppe der Antimetabolite muss der Arzt Nutzen und Risiko der Anwendung von Hydroxycarbamid sorgfältig gegeneinander abwägen.
Auch während Schwangerschaft und Stillzeit darf Hydroxycarbamid nicht angewendet werden. Eine Behandlung von Kindern ist mit dem Wirkstoff möglich, aber eher selten, da die meisten dieser Erkrankungen bei Kindern nicht vorkommen.
Eine Ausnahme bildet die Sichelzellkrankheit: Das für sie zugelassene eigene Präparat schließt ausdrücklich Kinder über zwei Jahren ein. Seine Zulassung zielt nicht auf die Behandlung eines akuten Anfalls, sondern auf die Vorbeugung – auf die Verhinderung wiederkehrender schmerzhafter Gefäßverschlusskrisen einschließlich des akuten Thoraxsyndroms bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit Krankheitszeichen. Das akute Thoraxsyndrom gilt als häufige und lebensbedrohliche Komplikation der Erkrankung; es zeigt sich durch Brustschmerzen, Fieber oder Atembeschwerden zusammen mit einem frischen Befund in der Röntgenaufnahme des Brustkorbs. Für die übrigen Anwendungsgebiete dagegen sind Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen nicht erwiesen.
Weil Hydroxycarbamid das Erbgut schädigen kann, sind zuverlässige Maßnahmen zur Empfängnisverhütung erforderlich, sobald einer der beiden Partner behandelt wird. Männern wird geraten, während der Behandlung und noch längere Zeit darüber hinaus kein Kind zu zeugen; vor Therapiebeginn soll eine Beratung über das Einfrieren von Samenzellen angeboten werden, weil die Behandlung die Zeugungsfähigkeit unumkehrbar aufheben kann. Bei behandelten Männern wurden ein völliges Fehlen von Spermien sowie eine verminderte Spermienzahl beobachtet; beide Befunde bildeten sich manchmal zurück. Tritt unter der Behandlung dennoch eine Schwangerschaft ein, ist eine genetische Beratung vorgesehen; dasselbe gilt bei Kinderwunsch nach abgeschlossener Therapie.
Risiken & Nebenwirkungen
Gelegentlich kann es bei der Einnahme von Hydroxycarbamid zu Übelkeit und Erbrechen, Unwohlsein, Schüttelfrost, Blutarmut, einem Mangel an Blutplättchen, Hautrötungen an Beinen und Armen, Gesichtsrötung oder fleckig-blasigem Ausschlag kommen.
Auch Erhöhungen der Blutharnstoffwerte, der Leberenzymwerte, der Blut-Bilirubin-Werte, der Blutharnsäurewerte und der Blut-Kreatinin-Werte sind nicht ungewöhnlich.
In seltenen Fällen kommt es zu Kopfschmerzen, Haarausfall, Schwindelgefühl, Fieber, Atemnot, Verwirrung, Wahnvorstellungen, Harnverhalt, Wassereinlagerungen in der Lunge und allergischer Lungenbläschenentzündung. Zu den sehr seltenen Nebenwirkungen gehört eine eingeschränkte Nierenfunktion.
Wird Hydroxycarbamid in Kombination mit virenhemmenden Mitteln eingenommen, können Leberschädigungen oder eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse auftreten.
Bei begleitender oder vorausgegangener begleitender Zytostatika-Therapie oder Strahlentherapie kann es zu einer Verstärkung bestimmter Nebenwirkungen (z. B. Funktionsstörungen des Knochenmarks, Magen-Darm-Beschwerden, Hautrötungen) kommen.
Ein eigenes Problem der Langzeitbehandlung sind Geschwüre am Unterschenkel. Sie sind schmerzhaft und in der Regel schwer zu behandeln; sie können eine Unterbrechung der Behandlung erforderlich machen und heilen nach dem Absetzen des Wirkstoffs meist erst nach einigen Wochen langsam ab. Bei Patienten mit myeloproliferativen Erkrankungen traten unter der Behandlung außerdem Geschwüre und Gewebsuntergänge auf, die durch eine Gefäßentzündung verursacht waren. Beobachtet wurden sie zumeist bei Patienten, die zuvor oder gleichzeitig mit Interferon behandelt worden waren. Wegen des möglicherweise schweren Verlaufs ist in diesen Fällen ein Abbruch der Hydroxycarbamid-Therapie und die Fortsetzung mit einem anderen Arzneimittel vorgesehen.
Bei langfristiger Anwendung wurde über Hautkrebs berichtet. Behandelte sollen deshalb ihre Haut vor Sonnenlicht schützen, sie während der Behandlung und nach deren Ende selbst untersuchen und sie bei den routinemäßigen Kontrollterminen auf Zweitkrebserkrankungen untersuchen lassen. Bei Patienten, die wegen einer myeloproliferativen Erkrankung wie Polycythaemia vera oder Thrombozythämie über längere Zeit behandelt werden, kann sich zudem eine zweite Leukämie entwickeln. Wieweit diese auf die Grunderkrankung und wieweit auf die Behandlung zurückgeht, ist bislang nicht bekannt.
Zu den schwerwiegenden, aber selteneren Ereignissen zählen Erkrankungen des Lungengewebes. Bei Patienten, die wegen myeloproliferativer Neoplasien behandelt wurden, sind unter anderem Lungenfibrose und Lungeninfiltrate berichtet worden; solche Ereignisse können tödlich verlaufen. Treten Fieber, Husten, Atembeschwerden oder andere Beschwerden der Atemwege auf, sind engmaschige Überwachung, Abklärung und Behandlung angezeigt. Ein abruptes Absetzen des Wirkstoffs und eine Behandlung mit Kortikosteroiden gehen mit einem Abklingen dieser Ereignisse einher.
Zu Beginn der Behandlung verändern sich häufig die roten Blutkörperchen: Sie werden größer und ähneln im mikroskopischen Bild jenen bei einer perniziösen Anämie, ohne dass ein Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure vorliegt. Diese Veränderung begrenzt sich selbst. Weil die vergrößerten Zellen einen sich entwickelnden Folsäuremangel verdecken können, ist eine regelmäßige Kontrolle des Folsäurespiegels empfohlen. Hält eine Blutarmut an, ist eine Untersuchung auf einen vorzeitigen Zerfall der roten Blutkörperchen angezeigt; bestätigt sich dieser, soll Hydroxycarbamid abgesetzt werden.
Den Behandlungsverlauf bestimmt vor allem die Hemmung der Blutbildung im Knochenmark. Ein Mangel an weißen Blutkörperchen ist ihr erstes und häufigstes Zeichen; ein Mangel an Blutplättchen und eine Blutarmut treten seltener auf und selten, ohne dass ein Leukozytenmangel vorausgegangen wäre. Eher betroffen sind Patienten, die zuvor bestrahlt oder mit zellgiftigen Arzneimitteln behandelt wurden. Deshalb wird während der gesamten Behandlung in kurzen, individuell festgelegten Abständen ein Blutbild erstellt, das den Hämoglobingehalt, die Aufschlüsselung der weißen Blutkörperchen und die Zahl der Blutplättchen erfasst – auch dann noch, wenn die für den einzelnen Patienten günstigste Dosis bereits gefunden ist. Fallen die Werte zu weit ab, wird die Behandlung unterbrochen, bis sie sich wieder normalisiert haben; die Erholung des Knochenmarks erfolgt in der Regel rasch. Daneben werden Leber- und Nierenfunktion überwacht, und auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist zu achten.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Von der Kombination mit antiretroviralen Nukleosidanaloga wird abgeraten. Berichtet wurden dabei Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Leberschädigungen, zum Teil mit tödlichem Ausgang, sowie schwere Schädigungen der peripheren Nerven. Am häufigsten traten tödliche Leberschäden bei Patienten auf, die Hydroxycarbamid gleichzeitig mit Didanosin und Stavudin erhielten; diese Dreierkombination soll vermieden werden.
Lebendimpfstoffe sollen während der Behandlung nicht verwendet werden. Weil Hydroxycarbamid die natürlichen Abwehrkräfte unterdrücken kann, kann sich das Impfvirus möglicherweise stärker vermehren, und es besteht ein erhöhtes Risiko einer schweren, im Einzelfall tödlich verlaufenden Impfkrankheit. Zugleich kann die Antwort des Immunsystems auf eine Impfung geringer ausfallen. In dieser Frage soll der Rat eines Spezialisten eingeholt werden.
Schmerzen und Beschwerden durch eine Entzündung der Schleimhäute an der Stelle einer gleichzeitigen Bestrahlung lassen sich gewöhnlich mit örtlich wirkenden Betäubungsmitteln und Schmerzmitteln zum Einnehmen beherrschen; bei starker Reaktion kann die Behandlung mit Hydroxycarbamid vorübergehend unterbrochen werden. Auch Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit, die unter der Kombination aus Wirkstoff und Bestrahlung entstehen, bessern sich durch ein vorübergehendes Absetzen. Im Reagenzglas verstärkt Hydroxycarbamid die Zellgiftigkeit von Cytarabin und von Fluoropyrimidinen; ob daraus im Patienten eine verstärkte Giftigkeit oder die Notwendigkeit einer Dosisanpassung folgt, ist ungeklärt.
Eine Besonderheit betrifft nicht die Wirkung, sondern die Messung: Hydroxycarbamid stört Laborverfahren, die mit Enzymen zum Abbau von Harnstoff, Harnsäure und Milchsäure arbeiten. Die entsprechenden Werte können dadurch fälschlich zu hoch ausfallen. Unabhängig davon kann die Behandlung den Harnsäurespiegel im Blut tatsächlich ansteigen lassen, sodass eine harnsäuresenkende Behandlung gegebenenfalls angepasst werden muss.
Quellen
- Engelhardt, M., Mertelsmann, R., Duyster, J. (Hrsg.): Das blaue Buch – Chemotherapie-Manual Hämatologie und Onkologie.
ISBN: 9783662677483
- Berger, D. P., Engelhardt, M., Duyster, J.: Das Rote Buch – Hämatologie und Internistische Onkologie.
ISBN: 9783609512242
- Kreuzer, K.-A. (Hrsg.): Referenz Hämatologie.
ISBN: 9783132400535
- Eucker, J., Scholz, C. W. (Hrsg.): Facharztwissen Hämatologie Onkologie.
ISBN: 9783437212079
- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
ISBN: 9783804746541
