Pramipexol

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Pramipexol gehört zu den Dopaminagonisten. Das Mittel dient zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Pramipexol?

Pramipexol
Pramipexol gehört zu den Dopaminagonisten. Das Mittel dient zur Behandlung der Parkinson-Krankheit.

Bei Pramipexol handelt es sich um einen Arzneistoff aus der Gruppe der Dopaminagonisten. Das bedeutet, dass die Substanz die Wirkung von natürlichem Dopamin nachahmt. Zur Anwendung gelangt das Medikament zur Therapie von Morbus Parkinson. So gilt Pramipexol als Standardpräparat bei Menschen unter 70 Jahren mit dieser Erkrankung. Die deutsche Leitlinie zur Parkinson-Krankheit nennt heute allerdings keine feste Altersgrenze mehr: Bei biologisch jüngeren Patienten sollte erwogen werden, Dopaminagonisten oder MAO-B-Hemmer dem Levodopa vorzuziehen; im Übrigen richtet sich die Wahl nach der Schwere der Symptome, nach Begleiterkrankungen und nach der Verträglichkeit.

Eine positive Eigenschaft von Pramipexol ist, dass sich durch seinen Einsatz die Anwendung des Arzneistoffs Levodopa im anfänglichen Stadium der Parkinson-Krankheit aufschieben lässt. Dies gilt als Vorteil, da Levodopa erhebliche Nebenwirkungen aufweist.

Pramipexol lindert die Bewegungsstörungen der Parkinson-Krankheit, zu denen auch das Zittern gehört. Unabhängig von seiner Dosierung unterliegt Pramipexol stets der Verschreibungspflicht. In Deutschland wurde Pramipexol 1997 von der Arzneimittelfirma Boehringer in Umlauf gebracht. Der Patentschutz lief im Jahr 2009 aus, wodurch mehrere Generika in den Handel gelangen konnten, die Pramipexol als Wirkstoff aufweisen.

Pharmakologische Wirkung

Im Rahmen der Parkinson-Krankheit leiden die betroffenen Personen aus bisher nicht vollständig geklärten Gründen an dem Untergang von Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin freisetzen. Der Mensch kann jedoch auf Dopamin nicht verzichten, weil er es für seine Bewegungsabläufe benötigt. Aufgrund der betroffenen Nervenzellen (Neuronen) in der Substantia nigra leiden die Parkinson-Patienten unter typischen Symptomen wie Zittern, Bewegungsstörungen und Muskelstarre. Im weiteren Verlauf kommt es zum kontinuierlichen Voranschreiten der Parkinson-Krankheit.

Zur Behandlung der Symptome dient Pramipexol, das entweder allein oder gemeinsam mit Levodopa verabreicht wird. Durch Pramipexol lassen sich die Bewegungsstörungen der Patienten lindern. Dabei wird der Dopaminagonist vor allem an D3-Dopaminrezeptoren gebunden, die sich an den Gehirnzellen befinden. Der Bindungsvorgang führt dazu, dass sich die Reize innerhalb des Gehirns von den Neuronen untereinander besser weiterleiten lassen. Auf diese Weise erhält der Patient die Gelegenheit, seine Bewegungen effektiver zu koordinieren und umzusetzen.

Genauer bindet Pramipexol an die Dopaminrezeptoren der sogenannten D2-Familie und dabei bevorzugt an deren Untertyp D3. Am Rezeptor entfaltet es die volle Wirkung, die auch Dopamin selbst auslöst; es ist also kein abgeschwächter Ersatz. Anders als der körpereigene Botenstoff spricht es allerdings nur diese eine Rezeptorfamilie an. Angesprochen werden vor allem die Rezeptoren im Striatum, jenem Bereich des Gehirns, über den Bewegungen gesteuert werden. Eine Nebenwirkung dieses Eingriffs in das Dopaminsystem lässt sich im Blut messen: Der Spiegel des Hormons Prolaktin sinkt, und zwar umso stärker, je höher die Dosis ist.

Liegt noch das Frühstadium der Parkinson-Krankheit vor, basiert die Wirkung von Pramipexol auf seiner Einwirkung auf die Regelkreis-Selbststeuerung. Dabei täuscht der Wirkstoff vor, dass genügend Dopamin vorhanden ist. Die Nervenzellen überanstrengen sich deswegen nicht mehr, indem sie ständig Dopamin herstellen.

Im späten Stadium von Morbus Parkinson sind die meisten dopamin-ausschüttenden Neuronen innerhalb der Substantia nigra bereits abgestorben. Das Pramipexol entfaltet dann seinen Wirkungseffekt unmittelbar an den Nervenzellen des Striatums.

Es wird vermutet, dass sich das Binden von Pramipexol an die D3-Dopaminrezeptoren auch positiv auf das Restless-Legs-Syndrom auswirkt. Neueren Studien zufolge besteht außerdem ein positiver Einfluss des Arzneistoffs auf bipolare Störungen und Depressionen. Für depressive Störungen bei Parkinson-Patienten hat sich das in die deutsche Behandlungsleitlinie niedergeschlagen: Sie empfiehlt, zunächst die dopaminerge Medikation bestmöglich einzustellen und dabei Pramipexol einzusetzen, sofern ein Dopaminagonist für den betreffenden Patienten überhaupt infrage kommt. Ein zugelassenes Anwendungsgebiet ist das nicht. Die Fachinformationen nennen als Anwendungsgebiete allein den Morbus Parkinson und das Restless-Legs-Syndrom; eine bipolare Störung kommt in keiner von ihnen vor.

Die Aufnahme von Pramipexol in die Blutbahn des menschlichen Körpers findet über den Darm statt. Nach ein bis drei Stunden erzielt der Wirkstoff dort seine Höchstmenge. Über die Blut-Hirn-Schranke wird das Pramipexol bis ins Gehirn weitergeleitet. Innerhalb des Körpers erfolgt kein wesentlicher Abbau des Dopaminagonisten. Der weitaus größte Teil des Mittels wird ohne Veränderungen über den Urin aus dem Körper geleitet. Dass die Ausscheidung an der Nierenfunktion hängt, hat eine praktische Folge: Bei nur leicht eingeschränkter Nierenfunktion bleibt die Tagesdosis unverändert, erst bei deutlicherer Einschränkung wird sie verringert, anders verteilt und nach oben begrenzt. Nimmt die Nierenleistung im Verlauf der Behandlung ab, wird die Dosis entsprechend nachgeführt.

Wie gut Pramipexol wirkt, ist in placebokontrollierten Studien mit rund 1800 Behandelten aller Krankheitsstadien untersucht worden. Über etwa sechs Monate blieb die Wirkung in den kontrollierten Studien erhalten, und in offenen Beobachtungen über mehr als drei Jahre fand sich kein Hinweis auf ein Nachlassen. Eine zweijährige Vergleichsstudie gegen Levodopa zeigte das Bild, das die heutige Therapiewahl prägt: Unter Pramipexol traten Bewegungskomplikationen später und seltener auf, unter Levodopa besserte sich die Beweglichkeit stärker. Während der Einstellungsphase waren Halluzinationen und Schläfrigkeit unter Pramipexol häufiger; im weiteren Verlauf der Behandlung bestand kein bedeutsamer Unterschied mehr.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Pramipexol kommt in sämtlichen Stadien der Parkinson-Krankheit zum Einsatz. Dabei kann das Mittel allein oder kombiniert mit Levodopa verabreicht werden. Wichtig ist, dass die Gabe des Mittels kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum erfolgt.

Eine weitere Indikation von Pramipexol stellt das Restless-Legs-Syndrom dar. Das Arzneimittel wird dem Patienten zu dessen Behandlung in mittelschweren und schweren Fällen der Erkrankung zugeführt. Beim Restless-Legs-Syndrom kommt es an den Beinen zu nervlichen Missempfindungen. Diese sind im Ruhezustand noch schlimmer ausgeprägt, wodurch sich die Beine ständig bewegen müssen. Die Beschwerden setzen typischerweise am Abend ein und stören die Nachtruhe. Warum der Wirkstoff beim Restless-Legs-Syndrom hilft, ist nicht abschließend geklärt. Die Fachinformation nennt den Wirkmechanismus für dieses Anwendungsgebiet ausdrücklich unbekannt und verweist lediglich auf Hinweise, dass das dopaminerge System daran beteiligt ist. Die Wirksamkeit setzte in den Studien bereits in der ersten Behandlungswoche ein und war auch nach einem halben Jahr noch nachweisbar. Zur Behandlung des Restless-Legs-Syndroms wird Pramipexol einzeln verabreicht.

Für dieses Anwendungsgebiet liegen vier placebokontrollierte Studien mit etwa tausend Betroffenen vor. Die Beschwerden besserten sich darin deutlicher als unter dem Scheinmedikament, und eine Schlaflaboruntersuchung zeigte weniger der wiederkehrenden Beinbewegungen während der Zeit im Bett. Zugelassen ist Pramipexol beim Restless-Legs-Syndrom allerdings nur für mittelgradige bis schwere Formen und nur bis zu einer Dosis, die deutlich unter der bei Morbus Parkinson üblichen liegt.

Eine Besonderheit dieser Behandlung ist die sogenannte Augmentation. Gemeint ist damit, dass die Beschwerden unter der Behandlung früher am Tag beginnen, stärker werden und auf weitere Gliedmaßen übergreifen. Das Risiko kann mit der Höhe der Dosis steigen. Betroffene sollen vor Behandlungsbeginn darüber aufgeklärt werden und sich melden, wenn sich ihre Beschwerden in dieser Weise verändern; dann wird die Dosis auf das niedrigste wirksame Maß zurückgenommen oder das Mittel abgesetzt.

Die Einnahme von Pramipexol erfolgt in Form von Tabletten. Dabei beginnt der Patient anfangs mit einer niedrigen Dosis. Im weiteren Verlauf steigert sich die Dosierung auf das optimale Maß. Eingenommen werden die Tabletten drei Mal pro Tag. Die Höchstdosis liegt bei 3,3 Milligramm der Base pro Tag. Pramipexol wird als Salz verarbeitet; Fachinformationen geben deshalb jede Dosis zweifach an, einmal bezogen auf die Base und einmal auf die Salzform. Beide Zahlenreihen stehen für dieselbe Wirkstoffmenge. Kommt gleichzeitig Levodopa zur Anwendung, fällt die Pramipexol-Dosis geringer aus. Handelt es sich um Retard-Tabletten, bedarf es nur einer einzigen Einnahme am Tag, denn von diesen Präparaten lässt sich der Wirkstoff den ganzen Tag über freisetzen. Wer bereits die gewöhnlichen Tabletten einnimmt, kann von einem Tag auf den anderen auf Retardtabletten mit derselben Tagesdosis wechseln; anschließend wird die Dosis nach dem Ansprechen angepasst. Zugelassen sind die Retardtabletten allerdings nur für die Parkinson-Krankheit, nicht für das Restless-Legs-Syndrom.

Die Einstellung auf Pramipexol geschieht in beiden Fällen langsam. Die Behandlung beginnt mit einer niedrigen Tagesdosis, die in Abständen von mehreren Tagen erhöht wird, solange keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten und bis die bestmögliche Wirkung erreicht ist. Wird Pramipexol zusammen mit Levodopa gegeben, wird während dieser Steigerung die Levodopa-Dosis verringert, während die übrigen Parkinson-Mittel unverändert bleiben. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann gerade das der Zweck der Kombination sein: Pramipexol soll es erlauben, mit weniger Levodopa auszukommen.


Risiken & Nebenwirkungen

Die Einnahme von Pramipexol kann mit störenden Nebenwirkungen verbunden sein. Nicht bei allen Patienten kommt es zum Auftreten von lästigen Nebeneffekten, da jeder Patient individuell unterschiedlich reagiert. In den meisten Fällen leiden die betroffenen Personen unter unwillkürlichen Gesichtsbewegungen, niedrigem Blutdruck, Schwindelgefühlen, Übelkeit und Schläfrigkeit. Als weitere mögliche Nebenwirkungen kommen Verwirrtheit, Verhaltensauffälligkeiten, Kopfschmerzen, Gedächtnisprobleme, Sehstörungen, Ruhelosigkeit, Schlafprobleme, Müdigkeit, Gewichtsabnahme, Ödeme in den Gliedmaßen, Verstopfung und Erbrechen infrage.

Selten zeigen sich auch Störungen der Libido, plötzliches Einschlafen, Atembeschwerden, Hautausschläge, Juckreiz und Wahnvorstellungen. Da durch die Einnahme von Pramipexol Schlafattacken auftreten können, wird vom Führen von Kraftfahrzeugen sowie risikoreichen Arbeitstätigkeiten abgeraten.

Unter Dopaminagonisten wie Pramipexol können außerdem Impulskontrollstörungen auftreten, etwa krankhafte Spielsucht, gesteigerte Libido und Hypersexualität, zwanghaftes Geldausgeben oder Einkaufen sowie Essattacken. Patienten und Angehörige sollten auf solche Veränderungen achten und sie dem behandelnden Arzt mitteilen. Aus demselben Grund raten die Fachinformationen zur regelmäßigen Aufmerksamkeit für Manie und Delir, also für krankhaft gehobene Stimmung und akute Verwirrtheitszustände. Treten solche Veränderungen auf, wird die Dosis verringert oder das Mittel schrittweise abgesetzt.

Beendet wird eine Pramipexol-Behandlung bei Morbus Parkinson nicht abrupt, sondern schrittweise. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen sind beim plötzlichen Absetzen dopaminerger Mittel Beschwerden beschrieben, die auf ein malignes neuroleptisches Syndrom hindeuten, eine seltene, aber gefährliche Reaktion mit Fieber und Muskelstarre. Zum anderen kann ein Dopaminagonisten-Entzugssyndrom auftreten: Teilnahmslosigkeit, Angst, gedrückte Stimmung, Müdigkeit, Schwitzen und Schmerzen, die auf Levodopa nicht ansprechen. Begrenzte Daten sprechen dafür, dass dieses Risiko bei Patienten mit Impulskontrollstörungen und bei hohen Tagesdosen größer ist. Betroffene werden vor dem Ausschleichen darüber aufgeklärt und dabei engmaschig begleitet; halten die Entzugsbeschwerden an, kann vorübergehend die niedrigste wirksame Dosis wieder gegeben werden.

Weitere Vorsichtsmaßnahmen betreffen das Nervensystem und das Herz. Zu Beginn der Behandlung oder nach einer Dosissteigerung sind gelegentlich Fehlhaltungen des Rumpfes beschrieben worden, etwa eine vorgeneigte Kopf- oder Körperhaltung; sie besserten sich, wenn die Dosis verringert oder das Mittel abgesetzt wurde. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium können in Verbindung mit Levodopa überschießende Bewegungen auftreten, worauf die Levodopa-Dosis verringert wird. Bei schwerer Herz-Kreislauf-Erkrankung ist Vorsicht geboten; weil dopaminerge Mittel den Blutdruck beim Lagewechsel abfallen lassen können, empfiehlt sich gerade zu Beginn eine Kontrolle des Blutdrucks. Augenärztliche Untersuchungen werden in regelmäßigen Abständen angeraten sowie dann, wenn Sehstörungen auftreten. Menschen mit psychotischen Störungen sollen Dopaminagonisten nur erhalten, wenn der zu erwartende Nutzen die Risiken überwiegt; die gleichzeitige Gabe von Antipsychotika wird nach Möglichkeit vermieden.

Bei der zeitgleichen Darreichung von Pramipexol und dem Parkinson-Mittel Amantadin sowie dem Magenpräparat Cimetidin besteht das Risiko von Wechselwirkungen. So behindern diese Medikamente das Ausscheiden des Dopaminagonisten über die Niere. Eine Verringerung der Pramipexol-Dosierung gilt aus diesem Grund als sinnvoll. Dasselbe gilt für weitere Wirkstoffe, die denselben Ausscheidungsweg in der Niere benutzen oder ihn blockieren, darunter Mexiletin, Zidovudin, Cisplatin, Chinin und Procainamid.

Andere Wechselwirkungen sind dagegen wenig wahrscheinlich, weil Pramipexol im Körper kaum umgebaut wird und sich nur in geringem Maß an die Eiweiße des Blutes bindet. Mit Levodopa und Selegilin bestehen keine Wechselwirkungen dieser Art; wird die Pramipexol-Dosis in der Kombinationsbehandlung gesteigert, wird allerdings die Levodopa-Dosis verringert, während die übrigen Parkinson-Mittel unverändert bleiben. Vorsicht ist geboten, wenn zusätzlich beruhigende Arzneimittel oder Alkohol eingenommen werden, weil sich die schläfrig machende Wirkung addieren kann. Die gleichzeitige Gabe von Antipsychotika soll vermieden werden, da sich beide Wirkungen gegenseitig aufheben können.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen unterscheidet sich je nach Anwendungsgebiet. Bei Morbus Parkinson wurden am häufigsten Übelkeit, überschießende Bewegungen, niedriger Blutdruck, Schwindel, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Verstopfung, Halluzinationen, Kopfschmerzen und Müdigkeit berichtet; die Schläfrigkeit nimmt mit steigender Tagesdosis zu, und der Blutdruckabfall tritt vor allem dann auf, wenn die Dosis zu rasch gesteigert wird. Beim Restless-Legs-Syndrom stehen Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit im Vordergrund, wobei Frauen über Übelkeit und Müdigkeit häufiger berichteten als Männer. Die meisten Nebenwirkungen beginnen kurz nach Behandlungsbeginn und bilden sich im weiteren Verlauf oft zurück.

Schwangere und stillende Frauen sollten Pramipexol nicht einnehmen, da die Auswirkungen auf sie und das Kind nicht bekannt sind. Die Fachinformationen führen als Gegenanzeige nur eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile auf. Für Patienten, die eine Blutwäsche erhalten, fehlen Untersuchungen. Als Grund zur Vorsicht gelten daneben ernsthafte Herz- und Gefäßerkrankungen, Wahnvorstellungen sowie psychotische Störungen. Bei einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion muss der Arzt die Pramipexol-Dosis entsprechend anpassen.

Quellen

  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223
  • Deuschl, G., Oertel, W. H., Poewe, W. (Hrsg.): Parkinson-Syndrome und andere Bewegungsstörungen.
    ISBN: 9783132415508
  • Diener, H.-C., Fink, G. R. (Hrsg.): Therapie-Handbuch Neurologie.
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    ISBN: 9783170399662

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