Allobarbital
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Als Allobarbital wird ein medizinischer Wirkstoff bezeichnet. Ihm kommt ein beruhigender und einschläfernder Effekt zu. Eine eigene schmerzstillende Wirkung besitzt der Stoff dagegen nicht; in Kombinationspräparaten diente er dazu, die Wirkung von Schmerzmitteln zu unterstützen. Europaweit unterliegt das Medikament jedoch zahlreichen gesetzlichen Einschränkungen und erlangt somit auch den Status einer Droge.
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Was ist Allobarbital?
Das Allobarbital tritt in Form eines weißen Pulvers auf. Insofern wird es häufig als Tablette oder Kapsel verabreicht. Aufgrund seiner Löslichkeit in Wasser wird es aber in einigen Fällen auch in gelöster Form als Infusion in den Leib des Patienten eingebracht.
Das aus der Familie der Barbiturate stammende Mittel wird seit rund 100 Jahren medizinisch verwendet – gilt heutzutage aber als umstritten. Es wirkt bei wiederholter Anwendung suchtfördernd und kann bei einer einmaligen Überdosierung auch den Tod auslösen. Allgemein kommt dem Allobarbital eine beruhigende Wirkung zu.
Es soll die Tätigkeit des Gehirns sowie des Bewusstseins reduzieren. In der Folge nehmen die Patienten eine erhöhte Müdigkeit wahr und neigen zum Schlaf. Als Beruhigungsmittel vor einer Operation und als Ergänzung der eigentlichen Anästhetika erlangte es daher über Jahrzehnte hinweg einen hohen Stellenwert. Ein eigenständiger schmerzstillender Effekt geht damit jedoch nicht einher.
Chemisch ist das Allobarbital ein Abkömmling der Barbitursäure, die selbst keine dämpfende Wirkung besitzt; erst die beiden Seitenketten am Molekül machen aus ihr einen Wirkstoff. Innerhalb der Barbiturate wird nach der Wirkdauer unterschieden: Die ultrakurz wirksamen Vertreter werden in die Vene gespritzt und leiten binnen Sekunden eine Narkose ein, die kurz und mittellang wirksamen dienten als Schlaf- und Beruhigungsmittel, und die lang wirksamen wie das Phenobarbital werden bis heute gegen Krampfanfälle eingesetzt. Das Allobarbital gehört zur mittleren Gruppe.
Rechtlich ist der Stoff in Deutschland ein Betäubungsmittel: Er steht in Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes und wäre damit grundsätzlich verschreibungsfähig, allerdings nur auf einem besonderen Betäubungsmittelrezept. Eine Ausnahme für Zubereitungen mit geringem Wirkstoffgehalt, wie sie das Gesetz für manche anderen Stoffe derselben Anlage vorsieht, besteht für das Allobarbital nicht.
Pharmakologische Wirkung
Als Barbiturat greift das Allobarbital auf das Nervensystem des Betroffenen zu. Es gelangt durch die Blutbahn in den Kontakt mit den Nervenzellen. Dort wird vorrangig der GABA-Rezeptor besetzt. Dieser bindet die Gamma-Aminobuttersäure, die hier als Neurotransmitter fungiert. Letztgenannte dämpft die Weiterleitung von Reizen zwischen den Nervenzellen.
Das Allobarbital verstärkt diese dämpfende Wirkung. Auf diese Weise erreichen weniger Reize das Denk- und Bewusstseinszentrum des Patienten. Mehr noch: In höheren Mengen vermag das Allobarbital den Rezeptor sogar ohne die Gamma-Aminobuttersäure zu öffnen. Damit wird die Dämpfung weiter verstärkt. Es lässt sich folglich eine Beruhigung und eine allgemein gedämpfte Wahrnehmung erzielen; eine gezielte Ausschaltung von Schmerzen gelingt damit jedoch nicht.
Das Allobarbital diente daher vor allem als Schlaf- und Beruhigungsmittel und wurde zeitweilig auch als Bestandteil von Schmerzmitteln verschrieben. Für die Einleitung einer Narkose werden dagegen sehr kurz wirksame Barbiturate benötigt, zu denen das Allobarbital nicht zählt. Die Wirkdauer des Präparats hält nach der Verabreichung etwa vier bis sechs Stunden an. Bereits vor und kurz nach dieser Frist sind die Effekte aber schon beziehungsweise noch in schwächerer Form wahrnehmbar.
Aus dieser Art der Wirkung am GABA-Rezeptor erklärt sich auch, warum die Barbiturate von den Benzodiazepinen abgelöst wurden. Beide verstärken die Wirkung der Gamma-Aminobuttersäure, doch die Benzodiazepine tun nur das: Ohne den körpereigenen Botenstoff bleiben sie wirkungslos, und ihre Wirkung erreicht dadurch eine natürliche Obergrenze. Die Barbiturate öffnen den Kanal in höheren Mengen selbst und kennen diese Grenze nicht. Genau darin liegt die geringe therapeutische Breite dieser Gruppe: Nimmt die zugeführte Menge weiter zu, dämpft der Stoff schließlich auch jene Zentren im Hirnstamm, die Atmung und Kreislauf steuern.
Ein zweites Merkmal der Gruppe betrifft die Leber. Barbiturate regen dort die abbauenden Enzyme an, auch jene, die sie selbst abbauen. Bei fortgesetzter Anwendung verstoffwechselt der Körper den Stoff deshalb rascher, und die schlafanstoßende Wirkung lässt nach. Die Menge, die zum Atemstillstand führt, steigt dabei jedoch nicht im gleichen Maße mit; wer die nachlassende Wirkung auszugleichen versucht, nähert sich folglich dem gefährlichen Bereich.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Allerdings rückte das Allobarbital in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der Kritik. Seine suchtfördernde Eigenschaft führte dazu, dass eine Verordnung als Schlafmittel in den meisten europäischen Ländern nicht mehr vorgenommen wird. Gerade in den osteuropäischen Nationen kommt es zwar als Beruhigungsmittel nach wie vor zum Einsatz und soll insofern vor den diversen medizinischen Eingriffen eine Angstlinderung des Patienten erzielen.
Ebenso ist eine unterstützende Wirkung der Analgetika möglich. Das Barbiturat dämpft dabei die Wahrnehmung des Betroffenen. Eine kombinierte Verabreichung eines Analgetikums in Verbindung mit dem Allobarbital war daher häufiger zu beobachten. Dennoch befindet sich das letztgenannte Medikament auf dem Rückzug. Es weist zu starke Nebenwirkungen auf.
Zudem kann sein Effekt bei anderen Wirkstoffen risikoärmer erreicht werden. Ein Rückgriff auf dieses Barbiturat wird damit umgangen. Lediglich in einigen wenigen Fällen ist eine Beimischung zu den gebräuchlichen Psychopharmaka zuweilen noch üblich. Hier wird eine Beruhigung des Gehirns und des Bewusstseins angestrebt – auch das aber lediglich in sehr geringen Dosierungen und ausnahmslos in Kombination mit anderen Heilmitteln.
Historisch betrachtet gehört das Allobarbital zur ersten Generation der synthetischen Schlafmittel. Vor deren Einführung standen gegen Schlaflosigkeit nur Zubereitungen zur Verfügung, die entweder unzuverlässig wirkten oder erhebliche Nebenwirkungen hatten; die Barbiturate galten deshalb zunächst als großer Fortschritt. Erst mit der Zeit traten das Abhängigkeitspotenzial, die Gewöhnung und die Häufung schwerer Vergiftungen hervor. Mit den Benzodiazepinen stand ab den 1960er Jahren eine Gruppe zur Verfügung, die bei vergleichbarer Wirkung eine deutlich größere Sicherheitsspanne bot; die Barbiturate wurden als Schlaf- und Beruhigungsmittel daraufhin nahezu vollständig verdrängt.
Verabreichung & Dosierung
Allobarbital, auch bekannt als Allobarbiton, ist ein Barbiturat, das in der Vergangenheit als Sedativum und Hypnotikum verwendet wurde. Es ist wichtig zu betonen, dass Barbiturate aufgrund ihrer schmalen therapeutischen Breite und des hohen Risikos für Abhängigkeit und Überdosierung heute in der Medizin selten verwendet werden und durch sicherere Alternativen wie Benzodiazepine ersetzt wurden.
Bei der Verabreichung von Allobarbital ist größte Vorsicht geboten. Die Dosierung muss individuell angepasst werden, da die Wirkung stark von der individuellen Toleranz und dem Zustand des Patienten abhängt. Typischerweise beginnt die Dosierung bei sehr niedrigen Mengen und wird nur unter medizinischer Aufsicht schrittweise erhöht.
Für therapeutische Zwecke sollte die niedrigstmögliche Dosis verwendet werden, die eine wirksame Sedierung ohne signifikante Nebenwirkungen erreicht. Eine Überwachung der Atmung und der Herzfunktion ist essentiell, da Barbiturate das zentrale Nervensystem stark dämpfen können.
Die Patienten sollten während der Behandlung mit Allobarbital regelmäßig auf Anzeichen von Toxizität sowie auf Entwicklungen einer physischen oder psychischen Abhängigkeit überwacht werden. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören schwere Atemdepression, Bewusstlosigkeit und möglicherweise Tod.
Patienten, die Allobarbital einnehmen, sollten auch bezüglich der Einnahme anderer zentralnervös wirksamer Substanzen, einschließlich Alkohol, beraten werden, da diese die Wirkung von Barbituraten erheblich verstärken und zu gefährlichen Wechselwirkungen führen können.
Es ist wichtig, dass die Verwendung von Allobarbital streng kontrolliert wird und dass Patienten und Betreuer über die richtige Verwendung und mögliche Risiken aufgeklärt werden.
Risiken & Nebenwirkungen
Insgesamt besitzt das Allobarbital zu viel Gefährdungspotenzial. Es kann die Sucht nach Rauschmitteln auslösen oder fördern. In starken Dosierungen wirkt es gesundheitsschädlich bis tödlich. Wegen der geringen therapeutischen Breite liegt die tödliche Menge dabei nicht weit über der wirksamen Menge.
Das Barbiturat darf daher ausnahmslos nach Verschreibung und Anordnung eines Facharztes verwendet werden. Nach der Einnahme lassen sich immer wieder leicht sedierende Nachwirkungen wahrnehmen. Sie können in Form einer erhöhten Müdigkeit oder eines herabgesetzten Bewusstseins auftreten. Auch die motorischen Fähigkeiten werden gehemmt. Das Autofahren sollte in jenen Momenten folglich unterbleiben.
Selten wird dagegen eine Beeinträchtigung des Magen-Darm-Trakts verzeichnet. Schwindelgefühle, Durchfall und Erbrechen wären dafür jedoch die typischen Symptome. Allerdings lässt sich das Allobarbital heute ohnehin nur noch in einigen wenigen Arzneimitteln finden. In Deutschland sind allobarbitalhaltige Fertigarzneimittel inzwischen nicht mehr im Handel.
Gefährlich ist bei den Barbituraten auch das Ende einer längeren Anwendung. Der Körper gewöhnt sich an die dauerhafte Dämpfung und antwortet auf ein plötzliches Absetzen mit einer Gegenreaktion: Unruhe, Zittern, Schlaflosigkeit und Kreislaufbeschwerden bis hin zu Krampfanfällen und Verwirrtheitszuständen sind beschrieben. Der Entzug von Barbituraten zählt damit zu den gefährlichsten überhaupt und wird ausschleichend und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.
Besonders folgenreich ist die Kombination mit Alkohol. Beide Stoffe dämpfen dieselben Zentren, und ihre Wirkungen addieren sich nicht nur, sondern verstärken einander; zahlreiche der historisch beschriebenen tödlichen Vergiftungen mit Barbituraten betrafen solche Mischungen.
Kontraindikationen
Allobarbital, ein Barbiturat, hat spezifische Kontraindikationen, die beachtet werden müssen, um schwere Nebenwirkungen oder gesundheitliche Risiken zu vermeiden. Zu den typischen Kontraindikationen für die Verwendung von Allobarbital gehören:
Akute intermittierende Porphyrie: Barbiturate können akute Porphyrie-Anfälle auslösen, da sie die Synthese von Porphyrinen in der Leber stimulieren können.
Schwere Atemwegserkrankungen: Bei Patienten mit obstruktiven oder restriktiven Atemwegserkrankungen kann Allobarbital eine Atemdepression verstärken, was potenziell lebensbedrohlich ist.
Schwere Lebererkrankungen: Barbiturate werden in der Leber metabolisiert. Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion kann es zu einer erhöhten Toxizität und zu verlängerten Wirkzeiten kommen.
Schwere Nierenerkrankungen: Da Barbiturate auch renal eliminiert werden, können bei Niereninsuffizienz erhöhte Plasmaspiegel auftreten, was das Risiko einer Toxizität erhöht.
Schwangerschaft und Stillzeit: Barbiturate können teratogene Wirkungen haben und sollten daher während der Schwangerschaft vermieden werden. Sie können auch in die Muttermilch übergehen und potenziell schädliche Effekte auf den Säugling haben.
Allergie gegen Barbiturate: Bei bekannter Überempfindlichkeit oder allergischer Reaktion auf Barbiturate oder ihre Bestandteile ist die Anwendung von Allobarbital kontraindiziert.
Myasthenia gravis: Barbiturate können die Muskelkraft weiter schwächen und sind daher bei Patienten mit dieser neuromuskulären Erkrankung kontraindiziert.
In Anbetracht dieser Kontraindikationen ist es unerlässlich, dass eine umfassende medizinische Anamnese und Untersuchung vor der Verschreibung von Allobarbital durchgeführt wird. Darüber hinaus ist es wichtig, die Patienten über mögliche Risiken aufzuklären und sicherzustellen, dass die Anwendung unter strenger medizinischer Überwachung erfolgt.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Die Verwendung von Allobarbital kann zu zahlreichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen, die sowohl die Wirksamkeit von Allobarbital als auch von anderen Arzneimitteln beeinflussen können. Es ist wichtig, solche Interaktionen zu beachten, um unerwünschte Nebenwirkungen und potenziell gefährliche Situationen zu vermeiden:
Zentralnervöse Dämpfung: Die gleichzeitige Anwendung von Allobarbital mit anderen zentral dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Opioiden, Antihistaminika, Benzodiazepinen und Antipsychotika kann die sedierende Wirkung verstärken und zu schwerer Atemdepression führen.
Enzyminduktoren: Bestimmte Medikamente wie Rifampicin und bestimmte Antiepileptika (z.B. Phenytoin, Carbamazepin) können die Enzyme in der Leber induzieren, die für den Abbau von Barbituraten verantwortlich sind. Dies kann zu einer beschleunigten Metabolisierung von Allobarbital führen und seine Wirksamkeit verringern.
Enzyminhibitoren: Umgekehrt können Medikamente, die diese Enzyme hemmen (z.B. Valproinsäure), die Elimination von Allobarbital verlangsamen und das Risiko für Toxizität erhöhen.
Orale Kontrazeptiva und andere Hormontherapien: Allobarbital kann den Metabolismus von Steroidhormonen beschleunigen, was zu einer reduzierten Wirksamkeit dieser Medikamente führen kann.
Antikoagulantien: Barbiturate können die Wirksamkeit von oralen Antikoagulantien (z.B. Warfarin) beeinflussen, indem sie deren Metabolismus entweder beschleunigen oder verlangsamen, was die Gefahr von Blutungen oder Thrombosen erhöht.
Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer): Die Kombination von Allobarbital mit MAO-Hemmern kann zu schweren Hypotonien und anderen kardiovaskulären Problemen führen.
Aufgrund dieser potenziellen Wechselwirkungen ist es entscheidend, dass Ärzte eine vollständige Medikamentenliste des Patienten überprüfen und mögliche Interaktionen sorgfältig abwägen, bevor Allobarbital verschrieben wird. Patienten sollten ebenfalls angehalten werden, keine neuen Medikamente ohne vorherige Rücksprache mit einem Arzt zu beginnen.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Allobarbital aufgrund von Unverträglichkeiten oder Kontraindikationen nicht geeignet ist, gibt es mehrere alternative Behandlungsmöglichkeiten und Wirkstoffe, die für die Behandlung von Schlafstörungen, Angstzuständen oder anderen Erkrankungen, bei denen Barbiturate eingesetzt wurden, verwendet werden können:
Benzodiazepine: Diese Gruppe von Medikamenten ist häufig die erste Wahl bei der Behandlung von Angststörungen und Schlafproblemen. Sie sind im Allgemeinen sicherer als Barbiturate und haben ein geringeres Risiko für tödliche Überdosierung. Beispiele sind Lorazepam, Diazepam und Alprazolam.
Nicht-benzodiazepinische Hypnotika: Für Schlafstörungen können speziellere Medikamente wie Zolpidem, Zaleplon oder Eszopiclon wirksam sein. Diese Substanzen zielen spezifisch auf Schlafmechanismen im Gehirn ab und verursachen weniger Tagesmüdigkeit. In Deutschland sind aus dieser Gruppe Zolpidem, Zopiclon und Eszopiclon zugelassen; Arzneimittel mit Zaleplon haben hier dagegen keine Zulassung mehr.
Antidepressiva: Bestimmte Antidepressiva, besonders solche aus der Klasse der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) oder Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRIs), werden oft zur Behandlung von Angststörungen verwendet. Für Schlafstörungen können auch trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin eingesetzt werden, die eine sedierende Wirkung haben.
Antiepileptika: Medikamente wie Gabapentin und Pregabalin, die ursprünglich zur Behandlung von Epilepsie entwickelt wurden, werden auch zur Behandlung von Angstzuständen verwendet.
Melatoninagonisten: Ramelteon, ein Melatoninrezeptor-Agonist, kann bei Schlafstörungen eingesetzt werden und ist eine gute Alternative für Patienten, bei denen ein geringeres Risiko für Abhängigkeit und Nebenwirkungen gewünscht wird. In Deutschland ist Ramelteon allerdings nicht zugelassen.
Diese Alternativen bieten verschiedene Wirkmechanismen und Profiloptionen, die es ermöglichen, eine Behandlung auf die spezifischen Bedürfnisse und medizinischen Bedingungen des Patienten zuzuschneiden. Es ist wichtig, dass jede Medikamentenumstellung oder -anpassung unter ärztlicher Überwachung erfolgt, um Sicherheit und Effektivität zu gewährleisten.
Quellen
- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
ISBN: 9783804746541
- Graefe, K.-H., Lutz, W., Bönisch, H.: Duale Reihe Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783131692924
- Laux, G., Dietmaier, O.: Praktische Psychopharmakotherapie.
ISBN: 9783437213229
- Ludewig, R., Regenthal, R.: Akute Vergiftungen und Arzneimittelüberdosierungen.
ISBN: 9783804732117
- Marquardt, H., Schäfer, S. G., Barth, H. (Hrsg.): Toxikologie.
ISBN: 9783804736573
