Lorazepam
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 12. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Lorazepam ist ein Stoff aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wird als Anxiolytikum, Sedativum, Hypnotikum, Antikonvulsivum und Muskelrelaxans eingesetzt. Weiterhin wird Lorazepam in der Drogenszene missbräuchlich verwendet. Es unterliegt ab einer Wirkstoffmenge von über 2,5 mg pro Einheit dem Betäubungsmittelgesetz.
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Was ist Lorazepam?
Lorazepam ist ein als Feststoff vorliegender Arzneistoff, der zur Gruppe der Benzodiazepine zählt und eine anxiolytische, sedierende, antikonvulsive, hypnotische und muskelrelaxierende Wirkung entfaltet. Die Anwendungsgebiete umfassen hauptsächlich Angst- und Panikstörungen. Zudem wird Lorazepam zur Therapie des Status epilepticus und zur Prophylaxe epileptischer Anfälle eingesetzt. Bei Schlafstörungen erfolgt die Anwendung von Lorazepam nur selten.
Die chemische Summenformel des Lorazepams lautet C15H10Cl2N2O2. Der Schmelzpunkt des Stoffes liegt bei etwa 166-168 Grad Celsius. Die letale Dosis 50 liegt bei der Ratte bei oraler Applikation bei 4500 mg x kg^-1. Bei intraperitonealer Applikation liegt sie bei der Ratte bei 1810 mg x kg^-1. Die molare Masse des Lorazepams beträgt 321,16 g x mol^-1.
Bei Lorazepam liegt, wie bei allen Benzodiazepinen, die Gefahr eines Missbrauchs vor. Präparate mit Wirkstoffmengen von über 2,5 mg Lorazepam pro Einheit fallen daher unter das Betäubungsmittelgesetz. Lorazepam ist verschreibungspflichtig.
Pharmakologische Wirkung
Die Dauer der Wirkung ist beim Lorazepam mittellang: die Wirkung hält für fünf bis neun Stunden an. Im Speziellen ist die Wirkdauer von der Dosierung und von Art und Menge des Mageninhalts abhängig. Die Halbwertszeit des Stoffes ordnet ihn bei normaler Leberfunktion in die mittlere Gruppe der Benzodiazepine ein; eine schwere Leberfunktionsstörung kann sie verlängern. Aufgrund dieser Wirkdauer ist Lorazepam gut für die Behandlung von Panikstörungen geeignet.
Im Abbau liegt der praktisch wichtigste Unterschied zu langwirksamen Vertretern der Gruppe wie Diazepam: Lorazepam wird zu einem Abbauprodukt umgesetzt, das kaum noch wirksam ist, und eine Nierenschwäche verändert seine Verfügbarkeit nicht wesentlich. Nur eine schwere Leberfunktionsstörung greift deutlich in den Abbau ein.
Trotz der mittellangen Halbwertszeit kann bei der Anwendung als Schlafmittel ein Nachhang am folgenden Tag auftreten, vor allem bei höherer Menge und bei zu kurz bemessener Schlafzeit. Für eine ausreichend lange Schlafphase sollte deshalb gesorgt sein. Ergänzend erhalten Behandelte genaue Verhaltenshinweise für den Alltag, die ihre jeweilige Lebenssituation berücksichtigen, etwa die Berufstätigkeit.
Lorazepam ist in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Der Stoff bindet dann an spezifische Rezeptoren im Gehirn. Durch die Bindung an den Membranrezeptor wird die Wirkung des Neurotransmitters GABA verstärkt. GABA wirkt insgesamt hemmend - durch die Gabe von Lorazepam wird diese Wirkung verstärkt und der Erregungszustand des Nervensystems wird insgesamt herabgesetzt.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Die Dosierung des Lorazepams ist abhängig vom jeweiligen Anwendungsgebiet und liegt in der Regel zwischen 0,25 mg und 7,5 mg täglich. Bei der Anwendung von Lorazepam ist die Dosierung immer individuell auf den Patienten abzustimmen. Vor allem bei älteren und geschwächten Patienten besteht die Gefahr einer zu starken Sedierung. Bei älteren Menschen ist zudem das Risiko eines Sturzes erhöht.
Bei Personen unter 18 Jahren wird Lorazepam vor allem zur Therapie epileptischer Anfälle verwendet, um mehrere aufeinanderfolgende Anfälle zu verhindern. Bei höheren Dosierungen, vor allem nach intravenöser Gabe, tritt häufig eine anterograde Amnesie auf. Der Patient ist dann nicht mehr in der Lage, sich an Dinge, die während der Wirkzeit geschahen, zu erinnern. Dieser Effekt ist erwünscht und wird bei unangenehmen therapeutischen Eingriffen genutzt. Außerhalb solcher Eingriffe ist die Erinnerungslücke dagegen eine unerwünschte Wirkung.
Zu den Indikationen des Lorazepams zählen die Behandlung von Panikattacken, die Behandlung von schweren Angst- und Panikstörungen, die Behandlung des akuten Deliriums (in Kombination mit Haloperidol), die Behandlung schwerer Faszikulationen (unwillkürliche Muskelzuckungen), die Notfallbehandlung des Status epilepticus, die Behandlung der akuten Katatonie und die Behandlung der Epilepsie, wenn andere Antiepileptika nicht wirksam sind.
Weiterhin wird Lorazepam als Prämedikation vor einigen diagnostischen und therapeutischen Eingriffen verabreicht und zur Anxiolyse bei Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Auch in der Suchttherapie wird Lorazepam verwendet.
Die zugelassenen Anwendungsgebiete sind enger gefasst als die vorstehend genannten Einsatzbereiche. Für die Injektionsform führen die amerikanischen Produktinformationen allein die Behandlung des Status epilepticus und die Beruhigung vor einer Narkose auf; die Behandlung der Katatonie, des Delirs und der Faszikulationen gehört nicht dazu. Auch die deutschen Fachinformationen der Tablettenpräparate fassen das Anwendungsgebiet enger. Sie führen die symptomatische Kurzzeitbehandlung von Angst-, Spannungs- und Erregungszuständen samt der dadurch bedingten Schlafstörungen sowie die Beruhigung vor diagnostischen und vor und nach operativen Eingriffen auf. Diesen Angaben stellen sie einen Hinweis voran: Nicht jeder Angst-, Spannungs- oder Erregungszustand und nicht jede Schlafstörung bedarf einer Behandlung mit Arzneimitteln; häufig sind solche Zustände Ausdruck körperlicher oder seelischer Belastungen, die sich auf anderem Weg beeinflussen lassen.
Als Gegenanzeigen nennen die Fachinformationen eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, gegen andere Benzodiazepine oder gegen einen der sonstigen Bestandteile sowie eine Abhängigkeit von Arzneimitteln oder Drogen in der Vorgeschichte. Besondere Vorsicht ist darüber hinaus geboten bei Myasthenia gravis, bei Störungen der Bewegungskoordination durch Erkrankungen des Rückenmarks oder des Kleinhirns (Ataxien), bei einer akuten Vergiftung mit Alkohol oder mit anderen dämpfenden Arzneimitteln und bei Störungen der Atemfunktion wie dem Schlafapnoe-Syndrom und der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Bei schwerer Leberschwäche kann sich unter Benzodiazepinen eine hepatische Enzephalopathie verschlechtern, also eine Hirnfunktionsstörung infolge der Lebererkrankung.
Risiken & Nebenwirkungen
Besonders gefährlich ist die gleichzeitige Anwendung mit Opioiden und mit Alkohol: Sie erhöht das Risiko für starke Benommenheit, für eine Dämpfung der Atmung, für Bewusstlosigkeit und für einen tödlichen Ausgang. Dosis und Dauer einer solchen Kombination sind deshalb zu begrenzen.
Eine gleichzeitige Verschreibung von Benzodiazepinen und Opioiden kommt daher nur für Behandelte in Betracht, für die es keine andere Möglichkeit gibt. Wird sie dennoch für notwendig gehalten, werden die niedrigste wirksame Menge gewählt und der Zeitraum so kurz wie möglich gehalten. Die Betroffenen werden engmaschig auf Anzeichen einer gedämpften Atmung und einer übermäßigen Beruhigung hin beobachtet; über diese Anzeichen werden sie selbst und, soweit vorhanden, ihre Bezugspersonen ausdrücklich aufgeklärt. Berichte über Todesfälle liegen vor allem aus Situationen vor, in denen Benzodiazepine zusammen mit anderen dämpfenden Mitteln missbräuchlich verwendet wurden – mit Opioiden, mit weiteren Benzodiazepinen, mit Alkohol oder mit illegalen Substanzen.
Nicht jede Wechselwirkung verstärkt die Wirkung. Theophyllin und Aminophyllin, die bei Atemwegserkrankungen eingesetzt werden, können die beruhigende Wirkung der Benzodiazepine abschwächen. Probenecid, ein Mittel gegen erhöhte Harnsäurewerte, verlängert dagegen die Verweildauer des Lorazepams im Körper; seine Wirkung kann dann früher einsetzen und länger anhalten, weshalb die Menge bei gleichzeitiger Anwendung verringert wird. Valproinsäure erhöht die Konzentration des Lorazepams im Blut und verzögert seine Ausscheidung, sodass auch hier weniger gegeben wird. Mit Clozapin zusammen können ausgeprägte Dämpfung, übermäßiger Speichelfluss und Störungen der Bewegungskoordination auftreten.
Auch ohne die Kombination mit Opioiden oder Alkohol kann es unter Benzodiazepinen zu einer Atemdepression kommen, also zu einer Dämpfung der Atmung, die tödlich verlaufen kann. Berichtet wurde außerdem über schwere allergische Sofortreaktionen (Anaphylaxie) und über Schwellungen im Bereich von Zunge, Kehlkopf oder Kehldeckel (Quincke-Ödem), die bereits nach der ersten Gabe auftreten können. Eine solche Schwellung kann die Atemwege verschließen und ist ein Notfall; wer sie unter einem Benzodiazepin erlebt hat, sollte den Wirkstoff nicht erneut erhalten.
Bei der Behandlung mit Lorazepam können diverse Nebenwirkungen auftreten. Zu diesen zählen starke Müdigkeit, eingeschränktes Reaktionsvermögen, Schläfrigkeit, Libidoverlust, Hypotonie (niedriger Blutdruck), Muskelschwäche, Hautreaktionen und Mundtrockenheit.
Nach den deutschen Fachinformationen ist Verwirrtheit eine häufige Nebenwirkung, Impotenz und Anorgasmie sind gelegentliche. Für Gangunsicherheit, Sehstörungen, eine Erhöhung der Leberwerte, Konzentrationsstörungen, Agranulozytose und Selbstmordgedanken lässt sich die Häufigkeit aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen. Beschrieben sind ferner Psychosen, Muskelkrämpfe und ein Abfall des Hämoglobins.
Die Fachinformationen führen darüber hinaus weitere unerwünschte Wirkungen auf: verlängerte Reaktionszeiten, Bewegungsstörungen vom extrapyramidalen Typ, Zittern, Doppeltsehen und verschwommenes Sehen, undeutliche Sprache, Gleichgewichtsstörungen, Enthemmung und Euphorie, allergische Hautreaktionen und Haarausfall sowie Verstopfung, einen Anstieg der Leberwerte und eine Gelbsucht. An den Atemwegen kommen eine Dämpfung der Atmung, deren Ausmaß von der Menge abhängt, Atempausen und eine Verschlechterung einer bestehenden Schlafapnoe oder einer obstruktiven Lungenerkrankung vor. Genannt werden außerdem eine Störung der Ausschüttung des wasserrückhaltenden Hormons, ein zu niedriger Natriumspiegel im Blut (Hyponatriämie) und eine erniedrigte Körpertemperatur.
Zu gegenteiligen (paradoxen) Reaktionen wie Wut und Aggressivität, Angst, Erregungszuständen oder Aufgeregtheit kann es ebenfalls kommen; wie oft das geschieht, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht abschätzen. Damit ist vor allem bei Kindern und bei älteren Menschen zu rechnen; sie sind ein Grund, die Behandlung zu beenden. Weitere Nebenwirkungen sind möglich. Die Teilnahme am Straßenverkehr, das Bedienen schwerer Maschinen und das Arbeiten ohne sicheren Halt sollten nicht oder nur nach ärztlicher Rücksprache ausgeführt werden.
Bei Menschen mit einer Depression muss damit gerechnet werden, dass die niedergedrückte Stimmung unter der Behandlung hervortritt oder sich verstärkt. Benzodiazepine können in dieser Gruppe außerdem bestehende Selbsttötungsabsichten zum Vorschein bringen; eine Behandlung ohne gleichzeitige angemessene antidepressive Therapie ist deshalb nicht angezeigt. Zu Beginn wird die Reaktion auf das Mittel ärztlich überprüft, um eine für den Einzelnen zu hohe Menge früh zu erkennen. Das gilt besonders für Kinder, für ältere Menschen und für Menschen in geschwächtem Allgemeinzustand: Sie können empfindlicher auf Lorazepam ansprechen und werden während der Behandlung häufiger kontrolliert.
Die Therapie mit Lorazepam sollte nicht abrupt beendet werden, da ansonsten Zittern, Schweißausbrüche, Herzrasen und Erregungszustände auftreten können, die bis hin zum lebensbedrohlichen Krampfanfall führen können. Angst, innere Unruhe und Schlafstörungen können dabei vorübergehend stärker wiederkehren, als sie vor der Behandlung waren; ebenso eine Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Berührung. Eine schrittweise Verringerung der Dosis beugt dem vor.
Entzugserscheinungen können bereits nach wenigen Tagen täglicher Einnahme auftreten, wenn die Behandlung endet – zunächst meist in Form von Schlafstörungen und vermehrtem Träumen. Nach längerer Daueranwendung kann ein plötzliches Absetzen oder eine rasche Verringerung der Menge ein schweres, mitunter lebensbedrohliches Entzugssyndrom auslösen: mit Bauch- und Muskelkrämpfen, Erbrechen, Schwitzen, Zittern und Krampfanfällen, in schweren Fällen auch mit einem Delirium, Halluzinationen, Manie, Psychose und Selbsttötungsabsichten. Krampfanfälle treten häufiger bei Menschen mit einem bestehenden Anfallsleiden auf sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die die Krampfschwelle senken, etwa bestimmter Antidepressiva. Berichtet wurden ferner Kopfschmerzen, Angst, Unruhe, Verwirrtheit und Reizbarkeit, Wahrnehmungsstörungen, eine übersteigerte Geräuschwahrnehmung, Ohrgeräusche, Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Gliedmaßen, unwillkürliche Bewegungen, Panikattacken, Herzklopfen und ein Verlust des Kurzzeitgedächtnisses.
Lorazepam kann zu einer Abhängigkeit führen. Das gilt nicht nur für den Missbrauch hoher Mengen, sondern auch für den üblichen Dosisbereich, und die Gefahr besteht bereits nach wenigen Wochen täglicher Einnahme. Deshalb gilt der Grundsatz, die niedrigste wirksame Dosis so kurz wie möglich anzuwenden; eine über kurze Zeiträume hinaus fortgesetzte Anwendung kommt nur bei zwingender Indikation und nach ärztlicher Abwägung von Nutzen und Abhängigkeitsrisiko in Betracht. Bei einer Langzeittherapie können kognitive Defizite auftreten, die nach dem Absetzen der Medikation jedoch reversibel sind. Es besteht die Gefahr des Missbrauchs.
Das Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Dauer der Einnahme und mit der Höhe der Menge. Höher ist es bei Menschen mit Alkohol- oder Arzneimittelmissbrauch in der Vorgeschichte sowie bei ausgeprägten Persönlichkeitsstörungen. Daneben gibt es Hinweise darauf, dass die beruhigende Wirkung der Benzodiazepine mit der Zeit nachlässt, sich also eine Gewöhnung einstellt. Ebenso wächst die Gefahr von Entzugserscheinungen mit Einnahmedauer und Menge; durch eine allmähliche Verringerung lassen sie sich meist vermeiden. Weil Präparate dieser Gruppe entwendet werden können, gehört zur Aufklärung auch der Hinweis auf eine sichere Aufbewahrung und auf die ordnungsgemäße Entsorgung nicht verbrauchter Reste.
In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Lorazepam nicht oder nur bei absoluter Notwendigkeit eingesetzt werden, da es das Kind im Mutterleib schädigen kann. Weiterhin können bei einem Säugling Entzugserscheinungen auftreten, wenn die Mutter nahe des Zeitpunkts der Geburt mit Lorazepam behandelt wurde.
Eine Überdosierung äußert sich gewöhnlich als Dämpfung des Zentralnervensystems unterschiedlichen Grades. Bei leichter Ausprägung stehen Benommenheit, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Teilnahmslosigkeit, Gangunsicherheit, undeutliche Sprache, ein schlaffer Muskeltonus und ein Abfall des Blutdrucks im Vordergrund. Bei schwerer Vergiftung können Atmung und Kreislauf zentral gedämpft werden, es kann zur Bewusstlosigkeit kommen, und Todesfälle sind vorgekommen; eine intensivmedizinische Überwachung ist dann erforderlich. In der Abklingphase wurden ausgeprägte Erregungszustände beobachtet. An eine Vergiftung mit mehreren Stoffen zugleich ist stets zu denken; die bekannt gewordenen Fälle betrafen überwiegend Lorazepam zusammen mit Alkohol oder anderen Arzneimitteln.
Die Behandlung besteht vor allem aus unterstützenden und auf die Beschwerden gerichteten Maßnahmen unter Überwachung der Lebensfunktionen. Mit Flumazenil steht ein Gegenspieler der Benzodiazepine zur Verfügung; er ist allerdings nur ein Baustein einer umfassenden Behandlung, und in diesem Zusammenhang können Krampfanfälle auftreten. Eine Blutwäsche hilft bei Lorazepam kaum weiter – der Stoff lässt sich auf diesem Weg nur in geringem Maß entfernen.
Quellen
- Benkert, O., Hippius, H. (Hrsg.): Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie.
ISBN: 9783662676844
- Laux, G., Dietmaier, O.: Praktische Psychopharmakotherapie.
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- Falkai, P., Laux, G., Deister, A., Möller, H.-J. (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
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- Soyka, M. (Hrsg.): Suchtmedizin.
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- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
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