Metoclopramid
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 17. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Metoclopramid (MCP) ist ein Medikament, das auf den Magen-Darm-Trakt wirkt. Metoclopramid mindert Übelkeit und Erbrechen und steigert die Magenaktivität. Es ist in verschiedenen Formen erhältlich, etwa als Tabletten, als Tropfen oder als Zäpfchen. Die hoch konzentrierten Tropfen sind in Deutschland allerdings seit 2014 nicht mehr verkehrsfähig; die EU-Kommission widerrief damals die Zulassungen für die höher konzentrierten flüssigen Zubereitungen zum Einnehmen und Injektionslösungen sowie für die höher dosierten Zäpfchen.
Inhaltsverzeichnis |
Was ist Metoclopramid?
Metoclopramid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament vor allem gegen Übelkeit und Erbrechen. Wegen seiner schwerwiegenden Nebenwirkungen auf das Bewegungssystem sollte die Anwendung nicht länger als 5 Tage andauern.
Bei Kindern unter einem Jahr und bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (insbesondere Darmverschluss, Magen- und Darmbluten, Epilepsie) darf Metoclopramid nicht angewendet werden.
Pharmakologische Wirkung
Metoclopramid gehört zu den Dopamin-Antagonisten. Dopamin kann als körpereigener Botenstoff Erbrechen auslösen, indem es an seine Bindungsstellen im Brechzentrum im Hirnstamm bindet.
Metoclopramid verhindert die Bindung von Dopamin an seine Bindungsstelle (Rezeptor). Dadurch werden durch Dopamin vermittelte Effekte aufgehoben. Rezeptoren für Dopamin befinden sich vor allem im Gehirn. Hier vermittelt Dopamin auch noch andere Vorgänge wie etwa die Steuerung willkürlicher Bewegungen. Über diesen Wirkmechanismus lassen sich einige Nebenwirkungen von Metoclopramid erklären.
Weitere Bindungsstellen für Dopamin finden sich im Magen-Darm-Trakt, wo es dazu beiträgt, die Verdauung zu verlangsamen. Außerdem beeinflusst Metoclopramid auch die Rezeptoren von Serotonin, einem weiteren körpereigenen Botenstoff. Bindungsstellen für Serotonin befinden sich ebenfalls im Gehirn, aber auch im Magen-Darm-Trakt. Hier verstärkt Metoclopramid die Magenaktivität und verkürzt die Passagezeit der Nahrung.
Zusätzlich erhöht Metoclopramid die Konzentration eines bestimmten Hypophysenhormons, des Prolaktins. Dieses Hormon reguliert unter anderem die Milchproduktion in der Brustdrüse. Metoclopramid wird durch die Nieren wieder aus dem Blut gefiltert und anschließend über den Urin ausgeschieden. Bei verminderter Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) muss daher auf die Dosierung geachtet werden.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Metoclopramid ist ein verschreibungspflichtiges Medikament. Es wirkt gegen Übelkeit und Erbrechen. Dementsprechend wird Metoclopramid bei Übelkeit unterschiedlichster Ursachen eingesetzt:
bei Reiseübelkeit, Migräne, Medikamentenunverträglichkeit, Schädel-Hirn-Trauma und nach Operationen. Allerdings ist die Wirkung bei Übelkeit durch Chemotherapie und nach Operationen begrenzt, weshalb hier auch andere Medikamente zum Einsatz kommen.
Früher wurde Metoclopramid außerdem zur Verbesserung der Magenentleerung eingesetzt, etwa unterstützend bei einem Reizmagen oder bei Sodbrennen. Der Einfluss auf die Magenentleerung wird weiterhin genutzt, um den Wirkeintritt anderer Medikamente zu beschleunigen. Aus diesem Grund wird Metoclopramid bei akuter Migräne häufig mit einem oralen Schmerzmittel kombiniert.
Die Anwendungsgebiete von Metoclopramid sind allerdings deutlich enger geworden. Nach einer europäischen Überprüfung entschied die EU-Kommission am 20. Dezember 2013, die Anwendungsgebiete Magen-Darm-Motilitätsstörungen einschließlich Gastroparese, Refluxkrankheit und Reizmagen zu streichen, weil für sie kein ausreichender Wirksamkeitsbeleg vorlag; für das akute chemotherapiebedingte Erbrechen wird Metoclopramid seither ebenfalls nicht mehr empfohlen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte setzte diese Entscheidung im April 2014 um. Bei Erwachsenen zugelassen bleiben die Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen nach einer Chemotherapie, die Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen nach einer Strahlentherapie und nach Operationen sowie die symptomatische Behandlung von Übelkeit und Erbrechen einschließlich der Beschwerden bei akuter Migräne.
Verabreichung & Dosierung
Bei der Verabreichung und Dosierung von Metoclopramid, einem Medikament zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, sind mehrere wichtige Punkte zu beachten. Metoclopramid ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich, einschließlich Tabletten, Flüssigkeiten und Injektionen.
Die übliche Dosierung für Erwachsene beträgt 10 mg bis zu dreimal täglich vor den Mahlzeiten. Für Kinder und Jugendliche wird die Dosierung nach dem Körpergewicht berechnet, in der Regel 0,1 bis 0,15 mg pro Kilogramm Körpergewicht, bis zu dreimal täglich. Es ist wichtig, die maximale Tagesdosis von 30 mg nicht zu überschreiten, um das Risiko von Nebenwirkungen zu minimieren.
Metoclopramid sollte nur für kurze Zeiträume angewendet werden, in der Regel nicht länger als fünf Tage, da die langfristige Anwendung das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen wie tardive Dyskinesie erhöht, eine potenziell irreversible neurologische Störung. Bei Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion muss die Dosierung angepasst werden.
Patienten sollten über mögliche Nebenwirkungen informiert werden, darunter Müdigkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden. Schwere Nebenwirkungen wie unkontrollierbare Muskelbewegungen, Krämpfe oder neurologische Symptome sollten sofort gemeldet werden.
Metoclopramid sollte mit Vorsicht bei Patienten mit bestimmten Erkrankungen wie Parkinson-Krankheit, Epilepsie oder Magen-Darm-Perforationen angewendet werden. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten müssen berücksichtigt werden, insbesondere mit Arzneimitteln, die das zentrale Nervensystem beeinflussen.
Regelmäßige Überwachung und eine gründliche Anamnese sind entscheidend, um die sichere und effektive Anwendung von Metoclopramid zu gewährleisten.
Risiken & Nebenwirkungen
Da Metoclopramid auf einen vielfältig ausgebildeten Rezeptor wirkt, sind auch seine Nebenwirkungen vielschichtig. Sehr häufig führt Metoclopramid zu Müdigkeit; daneben kann es zu Schwindel kommen. Patienten äußern mitunter auch Kopfschmerzen.
Weitaus schwerwiegender sind Nebenwirkungen, die die Bewegungskoordination betreffen; sie treten häufig auf, besonders bei Kindern und jungen Erwachsenen und bei Überschreiten der empfohlenen Dosis. Patienten leiden dann unter Zittern, Muskelkrämpfen und unwillkürlichen Bewegungen. Besonders gefürchtet sind die Spätdyskinesien, Bewegungsstörungen, die nach langem Gebrauch von bestimmten Medikamenten eintreten. Betroffene führen permanent Kaubewegungen aus, schneiden unwillkürlich Grimassen und bewegen plötzlich ihre Arme und Beine heftig, ohne es zu wollen. Spätdyskinesien können irreversibel sein, das heißt, dass sie nach Absetzen des auslösenden Medikaments nicht wieder nachlassen. Gefährdet sind dafür vor allem ältere Patienten und Patienten mit langer Behandlungsdauer.
Aus diesem Grund empfiehlt die EMA, die europäische Medikamentenbehörde, die Anwendung von Metoclopramid noch kritischer zu betrachten. Außerdem sollen wegen der Gefahr der Spätdyskinesien Anwendungen länger als 5 Tage vermieden werden. Aufgrund des erhöhten Prolaktinspiegels kann es auch bei nicht schwangeren Frauen zur Milchsekretion kommen. Bei Frauen kann es gelegentlich zu Störungen der Regelblutung kommen. Bei Männern kann es zur Vergrößerung der Brustdrüse kommen. Treten Nebenwirkungen auf, ist unverzüglich ein Arzt um Rat zu fragen. Bei schweren Nebenwirkungen sollte das Medikament sofort abgesetzt werden.
Metoclopramid darf bei Kindern erst ab einem Jahr eingesetzt werden; zwischen einem und 18 Jahren ist es nur als Zweitlinienmittel zugelassen, und zwar zur Vorbeugung von verzögert auftretender Übelkeit und verzögert auftretendem Erbrechen nach einer Chemotherapie sowie zur Behandlung von bereits aufgetretener Übelkeit und bereits aufgetretenem Erbrechen nach Operationen. In der Schwangerschaft kann Metoclopramid angewendet werden, wenn dies aus klinischer Sicht notwendig ist; gegen Ende der Schwangerschaft soll es vermieden werden. In der Stillzeit wird es nicht empfohlen. Metoclopramid darf bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen nicht eingesetzt werden. Dazu gehören Darmverschlüsse durch Verlegung des Darms, Blutungen im Magen-Darm-Trakt (durch Magengeschwüre, Tumoren o.ä.), Epilepsie und die Parkinson-Krankheit sowie eine Spätdyskinesie in der Vorgeschichte.
Kontraindikationen
Typische Kontraindikationen für die Verwendung von Metoclopramid umfassen mehrere medizinische Bedingungen und Umstände, bei denen das Medikament nicht sicher angewendet werden kann. Eine der Hauptkontraindikationen ist das Vorliegen von gastrointestinalen Störungen, wie mechanischer Darmverschluss, Magen-Darm-Blutungen oder eine Perforation im Magen-Darm-Trakt, da Metoclopramid die Motilität des Verdauungssystems erhöht und diese Zustände verschlimmern könnte.
Patienten mit einer bekannten Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Metoclopramid oder einen seiner Inhaltsstoffe sollten das Medikament ebenfalls nicht verwenden. Außerdem ist Metoclopramid kontraindiziert bei Patienten mit Phäochromozytom, einem hormonproduzierenden Tumor der Nebennieren, da es zu gefährlichen Blutdruckspitzen führen kann.
Neurologische Erkrankungen wie Epilepsie und Parkinson-Krankheit stellen weitere Kontraindikationen dar, da Metoclopramid die neurologischen Symptome verschlimmern und das Risiko von Krampfanfällen erhöhen kann. Auch Patienten mit Tardiver Dyskinesie, einer durch Langzeitanwendung von Antipsychotika oder von Metoclopramid selbst verursachten Bewegungsstörung, sollten Metoclopramid nicht einnehmen, da es diese Erkrankung verschlechtern kann.
Zusätzlich ist die Anwendung von Metoclopramid bei Kindern unter einem Jahr kontraindiziert, da sie ein höheres Risiko für Nebenwirkungen wie extrapyramidale Symptome haben. Bei älteren Kindern und Jugendlichen sollte das Medikament nur unter strenger Indikationsstellung und Überwachung verwendet werden.
Schließlich sollten auch schwangere oder stillende Frauen Metoclopramid nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und unter ärztlicher Aufsicht verwenden, da es in die Muttermilch übergehen und das ungeborene Kind beeinflussen kann.
Zwei weitere Gegenanzeigen der Fachinformationen betreffen den roten Blutfarbstoff: eine Methämoglobinämie, die in der Vorgeschichte bereits unter Metoclopramid aufgetreten ist, und ein Mangel am Enzym NADH-Cytochrom-b5-Reduktase. Bei einer Methämoglobinämie liegt das Eisen im Blutfarbstoff in einer Form vor, die keinen Sauerstoff mehr binden kann. Tritt sie auf, muss Metoclopramid unverzüglich und dauerhaft abgesetzt und eine Behandlung eingeleitet werden, etwa mit Methylenblau. Untersagt ist die Anwendung ferner bei einem Tumor, dessen Wachstum von Prolaktin abhängt, denn Metoclopramid hebt den Prolaktinspiegel an.
Beschrieben ist außerdem das maligne neuroleptische Syndrom, und zwar sowohl bei der Kombination mit Neuroleptika als auch unter Metoclopramid allein; zeigen sich entsprechende Anzeichen, wird das Mittel sofort abgesetzt. Nach der Gabe in die Vene wurde über schwerwiegende Wirkungen auf Herz und Kreislauf berichtet, darunter ein Kreislaufkollaps, ein stark verlangsamter Herzschlag, ein Herzstillstand und eine Verlängerung der QT-Zeit. Besondere Vorsicht gilt deshalb bei Störungen der Erregungsleitung, bei einem nicht ausgeglichenen Elektrolythaushalt und bei langsamem Puls, vor allem bei älteren Patienten. Die Bewegungsstörungen außerhalb der Pyramidenbahn treten in der Regel zu Beginn der Behandlung auf und können bereits nach einer einzigen Gabe entstehen. Metoclopramid ist dann unverzüglich abzusetzen; nach dem Absetzen klingen sie im Allgemeinen vollständig ab, gelegentlich ist eine gezielte Behandlung der Beschwerden nötig.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Metoclopramid kann mit einer Vielzahl von Medikamenten interagieren, was zu veränderten Wirkungen oder erhöhten Nebenwirkungen führen kann. Eine bedeutende Wechselwirkung besteht mit zentralnervösen Medikamenten, insbesondere solchen, die Dopaminrezeptoren beeinflussen.
Metoclopramid kann bei gleichzeitiger Anwendung von Antipsychotika das Risiko von extrapyramidalen Nebenwirkungen erhöhen. Umgekehrt können Medikamente wie Levodopa, die bei Parkinson-Krankheit eingesetzt werden, in ihrer Wirkung abgeschwächt werden, da Metoclopramid die Dopaminwirkung im Gehirn blockiert. Levodopa und Metoclopramid heben sich in ihrer Wirkung gegenseitig auf; die Kombination ist deshalb kontraindiziert.
Die gleichzeitige Anwendung von Metoclopramid und Sedativa oder Alkohol kann die sedierende Wirkung verstärken, was zu verstärkter Müdigkeit und verminderter Aufmerksamkeit führen kann. Zusammen mit serotonerg wirkenden Arzneimitteln wie den SSRI kann das Risiko für ein Serotonin-Syndrom steigen.
Anticholinergika, die oft zur Behandlung von Magen-Darm-Störungen verwendet werden, können die prokinetische Wirkung von Metoclopramid abschwächen. Zudem kann Metoclopramid die Resorption von Medikamenten beeinflussen, die im Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden, indem es die Magenentleerung beschleunigt.
Eine wichtige Wechselwirkung besteht auch mit Medikamenten, die das QT-Intervall verlängern, wie bestimmte Antidepressiva und Antiarrhythmika. Die gleichzeitige Anwendung kann das Risiko für schwerwiegende Herzrhythmusstörungen erhöhen.
Patienten, die Cyclosporin einnehmen, sollten ebenfalls vorsichtig sein, da Metoclopramid die Konzentration dieses Medikaments im Blut erhöhen kann, was zu einer erhöhten Toxizität führen kann. Schließlich kann die gleichzeitige Anwendung von Metoclopramid und Digoxin die Wirksamkeit von Digoxin verringern, da Metoclopramid die Resorption dieses Herzmedikaments beeinträchtigen kann.
Weil Metoclopramid den Mageninhalt schneller weiterbefördert, kann sich auch die Aufnahme anderer Arzneistoffe verändern. Die Fachinformationen nennen dafür unter anderem empfängnisverhütende Tabletten, für die zusätzliche Maßnahmen empfohlen werden, ferner Cimetidin, Paracetamol, verschiedene Antibiotika und Lithium. Anticholinergika und Abkömmlinge des Morphins wirken der Darmbewegung entgegen und heben die Wirkung von Metoclopramid insoweit auf. Wird Metoclopramid in die Vene gespritzt, kann es die Dauer einer Muskelerschlaffung durch Mivacurium oder Suxamethonium verlängern, weil es das dafür zuständige Enzym im Blutplasma hemmt. Starke Hemmstoffe des Enzyms CYP2D6 wie Fluoxetin und Paroxetin können den Metoclopramidspiegel ansteigen lassen.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Metoclopramid nicht vertragen wird, stehen mehrere alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung, um Übelkeit und Erbrechen zu behandeln. Ein weit verbreitetes Alternativmedikament ist Ondansetron, ein Serotonin-5-HT3-Rezeptor-Antagonist, der besonders wirksam bei durch Chemotherapie oder Operation verursachter Übelkeit ist. Ondansetron hat ein günstiges Nebenwirkungsprofil und wird häufig in der klinischen Praxis eingesetzt.
Ein weiteres alternatives Medikament ist Domperidon, das ähnlich wie Metoclopramid die Magen-Darm-Motilität fördert, jedoch weniger die Blut-Hirn-Schranke durchdringt und somit ein geringeres Risiko für zentrale Nebenwirkungen wie extrapyramidale Symptome hat. Domperidon ist besonders nützlich bei Patienten, die Metoclopramid aufgrund dieser Nebenwirkungen nicht einnehmen können.
Promethazin, ein Antihistaminikum, das auch antiemetische Eigenschaften besitzt, kann ebenfalls verwendet werden. Es wirkt sedierend und kann besonders bei Übelkeit und Erbrechen aufgrund von Reisekrankheit oder vestibulären Störungen hilfreich sein.
Für Patienten, die natürliche Behandlungsansätze bevorzugen, können Ingwerpräparate in Betracht gezogen werden. Ingwer hat sich in mehreren Studien als wirksam gegen Übelkeit erwiesen und ist eine gut verträgliche Option.
Andere Medikamente wie Scopolamin, ein Anticholinergikum, können speziell bei Reisekrankheit angewendet werden. Es wird oft als Pflaster hinter dem Ohr appliziert und bietet langanhaltende Wirkung gegen Übelkeit.
Zuletzt können bei bestimmten Formen der Übelkeit auch nicht-medikamentöse Ansätze wie Akupunktur oder Akupressur wirksam sein. Diese Methoden können insbesondere bei Schwangerschaftsübelkeit oder funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eine hilfreiche Ergänzung sein.
Quellen
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