Schröpfen

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 4. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Das Aufsetzen von Schröpfköpfen zur Behandlung von Erkrankungen kannten schon die Ärzte des Altertums (Ägypten, Mesopotamien). In der traditionellen chinesischen Medizin wird das Schröpfen seit Jahrtausenden angewendet. Nach der antiken Säftelehre entstehen Erkrankungen, wenn die Körperflüssigkeiten aus dem Gleichgewicht geraten; mithilfe des Schröpfens sollen sie wieder ausbalanciert werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Schröpfen?

Schröpfen
Das Schröpfen ist ein traditionelles therapeutisches Verfahren der Alternativmedizin. Es soll bei diversen Beschwerden, akuten und chronischen Schmerzen sowie zur Vorbeugung von Krankheiten helfen.

Das Schröpfen ist ein traditionelles therapeutisches Verfahren der Alternativmedizin. Es soll bei diversen Beschwerden, akuten und chronischen Schmerzen sowie zur Vorbeugung von Krankheiten helfen. Je nach medizinischer Indikation wird eine der drei Schröpf-Techniken (trockenes oder blutiges Schröpfen sowie Schröpf-Massage) eingesetzt.

Die Schröpfköpfe sind kugelige Gefäße unterschiedlicher Größe aus Glas, deren kreisrunde Öffnungen auf die Haut gesetzt werden. Seit etwa 2000 werden neben den traditionellen gläsernen Saugglocken häufig auch Gefäße aus biokompatiblem Silikon appliziert. Der Unterdruck wird über eine Vakuumpumpe oder einen Gummiball vergrößert oder verringert. Der Vorteil der modernen Schröpfköpfe besteht darin, dass sie sogar zur Behandlung schwer oder kaum erreichbarer Hautregionen eingesetzt werden können. Beim klassischen Schröpfen wird die Luft in den 6 bis 10 Gläsern mithilfe brennender Wattebäusche erhitzt. Beim Aufsetzen saugen sie sich sofort fest und kühlen auf der Haut ab.

Auch Kälte kann beim trockenen Schröpfen angewendet werden. Verschiedene klinische Studien untersuchen die Wirksamkeit der traditionellen Ausleitungstherapie vor allem bei Nackenverspannungen, Karpaltunnelsyndrom und Arthrose des Kniegelenks. Sie berichten überwiegend von einer kurzfristigen Schmerzlinderung; wegen kleiner Teilnehmerzahlen und der beim Schröpfen kaum möglichen Verblindung gilt die Beweislage jedoch als schwach. Gemäß der traditionellen chinesischen Medizin, die die Behandlungsmethode auch schon seit Jahrtausenden kennt, löst das Anbringen der Gläser Blockaden innerhalb des Körpers, sodass die Lebensenergie (Chi) wieder frei fließen kann und so Erkrankungen und Schmerzen gelindert werden.

Das Schröpfen (vor allem das blutige Schröpfen) sollte vom Patienten unter keinen Umständen selbst durchgeführt werden. Außerdem empfiehlt es sich, zuvor mit dem behandelnden Arzt über den Wunsch nach einer derartigen Behandlung zu sprechen. Das Schröpfen erfolgt oft zusammen mit anderen Naturheilverfahren.

Über Jahrhunderte war das Schröpfen fester Bestandteil der europäischen Heilkunde. Hippokrates und später Galen beschrieben es ausführlich; in der Säftelehre stand es neben dem Aderlass und den abführenden Mitteln unter den ausleitenden Verfahren, die einen Überschuss oder ein Verderben der Körpersäfte beheben sollten. Ausgeführt wurde es im mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa nicht von den studierten Ärzten, sondern von Badern und Barbieren; das Schröpfglas gehörte zu den Zeichen ihres Handwerks. Als im 19. Jahrhundert die Zellularpathologie die Säftelehre als Krankheitsmodell ablöste, verlor das Verfahren seine theoretische Grundlage und verschwand weitgehend aus der akademischen Medizin.

Erhalten blieb es in der Volksmedizin und in mehreren außereuropäischen Traditionen: in der traditionellen chinesischen Medizin, wo es zum festen Bestand der äußeren Anwendungen zählt, und in der islamisch geprägten Heilkunde als „Hidschama“, dem blutigen Schröpfen. In die deutschen Naturheilverfahren holte es im 20. Jahrhundert unter anderem der Wiener Arzt Bernhard Aschner zurück, der die ausleitenden Verfahren systematisch neu beschrieb. Eine breite öffentliche Aufmerksamkeit erhielt das Schröpfen 2016, als bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro mehrere Sportler – vor allem Schwimmer – mit den auffälligen kreisrunden Malen auf Rücken und Schultern antraten und die Bilder um die Welt gingen.

In Deutschland wird das Schröpfen von Heilpraktikern angeboten, von Ärztinnen und Ärzten mit einer Zusatzweiterbildung in Naturheilverfahren und – in Gestalt der Schröpfkopfmassage – auch in Praxen für Physiotherapie. Zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehört es nicht; die Kosten trägt in aller Regel der Patient selbst. Einzelne Krankenkassen erstatten naturheilkundliche Anwendungen freiwillig im Rahmen ihrer Satzung, private Versicherungen und Zusatztarife je nach Vertrag. Wer eine Behandlung erwägt, sollte die Kostenfrage deshalb vorher klären.

Eine Behandlung beginnt mit einem Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente; gerade Mittel, die die Blutgerinnung beeinflussen, sind hier von Bedeutung. Anschließend betrachtet und tastet der Behandler den Rücken ab und wählt die Stellen aus, an denen die Gläser sitzen sollen. Der Patient liegt dabei bequem auf dem Bauch, die Haut wird gereinigt und vor dem blutigen Schröpfen zusätzlich desinfiziert. Die aufgesetzten Gläser bleiben nur kurze Zeit auf der Haut. Abgenommen werden sie nicht durch Abziehen, sondern indem der Behandler die Haut am Rand des Glases leicht eindrückt und so Luft einströmen lässt. Danach folgt eine Ruhephase im Warmen. Auf die Male, die anschließend tagelang sichtbar bleiben, wird der Patient vorher hingewiesen.

Funktion, Wirkung & Ziele

Beim Schröpfen werden die zuvor erhitzten Gläser mit der Öffnung nach unten auf das zu behandelnde Hautareal aufgesetzt. Durch den dadurch oder durch eine zusätzliche Absaugvorrichtung erzeugten Unterdruck wird an der betreffenden Stelle oder über den kutiviszeralen Reflex in dem der Stelle zugeordneten Organ eine bestimmte Reaktion ausgelöst.

Außerdem hinterlässt der Unterdruck später ein deutlich erkennbares Hämatom, das nach einigen Tagen wieder verblasst. Beim blutigen (nassen) Schröpfen wird die Aufsatz-Stelle zuerst desinfiziert und leicht mit einer Lanzette eingeritzt. Durch das Applizieren des Schröpfkopfes wird dann ein wenig Blut abgezogen. Die Methode kommt häufig bei akuten starken Schmerzen zur Anwendung. Außerdem sollen mit ihr Schadstoffe und Gewebe-Schlacken über die Lymphflüssigkeit ausgeleitet werden. Das Blut wird verdünnt, seine Fließgeschwindigkeit erhöht. Der Stoffwechsel wird angeregt. Diese Wirkannahmen stammen aus dem traditionellen Erklärungsmodell der Ausleitungsverfahren und sind wissenschaftlich nicht belegt. Trockenes Schröpfen erfolgt, wenn der Patient chronische Erkrankungen hat. Außerdem wird es vorbeugend angewendet. Die Hautpartie soll dabei besser durchblutet, das Immunsystem angeregt werden.

Mithilfe der Schröpfkopf-Massage oder Saugmassage werden noch zusätzliche Massage-Effekte erzielt. Die Hautpartie wird mit einem Massageöl oder einer durchblutungsfördernden Schröpfsalbe eingerieben. Dann setzt der Heilpraktiker oder Arzt den speziellen Kunststoff-Schröpfkopf mit abgerundetem Rand und Gummiball auf die Haut. Durch Hin- und Herbewegen wird die Hautdurchblutung stark angeregt. Die gesundheitsfördernde Wirkung einer derartigen Behandlung soll noch stärker sein als bei der herkömmlichen Massage. Schröpfen soll Verspannungen lösen und durch die Erzeugung eines Gegenreizes Schmerzen lindern; die Blutgefäße sollen erweitert, der Abfluss der Lymphe angeregt werden.

Muskeln und Hautgewebe werden besser durchblutet und mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bei Stress soll das Schröpfen entspannend und entkrampfend, bei starker Müdigkeit belebend wirken. Auch ein Anstieg der weißen Blutkörperchen, die Bakterien und Gewebereste aus entzündeten Stellen abtransportieren, wird der Behandlung zugeschrieben; belegt ist beides nicht. Geschröpft wird meist auf dem Rücken, da sich dort viele Reflexzonen befinden. Sie sind mit den entsprechenden Organen über Reizleitungen verbunden. Ideale Schröpf-Punkte sind außerdem Hauterhebungen, Dellen in der Oberhaut und Hautverhärtungen: Sie werden als Zeichen einer Fehlfunktion gedeutet.

Die Schröpfköpfe dürfen jedoch nicht auf Knochen, Teile der Halswirbelsäule, Wunden, Warzen, Hautausschläge, Muttermale, Sonnenbrand, Krampfadern und akute Entzündungen aufgebracht werden. Anwendungsbereiche der traditionellen Ausleitungstherapie sind: Kopfschmerzen bis hin zur Migräne, rheumatische Erkrankungen, Hexenschuss, Ischias, Bluthochdruck und Hypotonie, chronische Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Asthma, Knie- und Bandscheibenerkrankungen, Karpaltunnelsyndrom, Magen-Darm und Leber-Galle-Probleme, Erkältungskrankheiten mit Fieber, Depressionen und nervöse Erschöpfung. In diesen Fällen soll das Schröpfen die Beschwerden lindern und ihnen auch vorbeugen helfen.

Für die tastbaren Verhärtungen in Haut und Muskulatur, die als bevorzugte Schröpfpunkte gelten, ist in der Naturheilkunde der Ausdruck Gelose oder Myogelose gebräuchlich. Die Vorstellung, über solche Hautbezirke ein Organ zu erreichen, geht auf die Beobachtung des britischen Neurologen Henry Head um 1900 zurück: Haut und innere Organe werden teilweise aus denselben Rückenmarkssegmenten versorgt, weshalb ein erkranktes Organ Schmerz oder Überempfindlichkeit in ein bestimmtes Hautgebiet ausstrahlen kann. Diese nach ihm benannten Head-Zonen sind für die Diagnostik anerkannt. Dass sich der Weg auch umkehren und ein Organ über einen Reiz auf der zugehörigen Hautzone gezielt behandeln lässt, ist damit jedoch nicht gezeigt; es bleibt eine Annahme des traditionellen Erklärungsmodells.

Aus heutiger Sicht werden für die berichtete Wirkung mehrere Faktoren diskutiert. Der Unterdruck zieht Haut, Unterhaut und die darunterliegenden Bindegewebshüllen der Muskeln mechanisch an und steigert die Durchblutung im behandelten Bezirk sichtbar. Hinzu kommt das Prinzip des Gegenreizes: Ein zweiter, kontrolliert gesetzter Reiz kann die Wahrnehmung eines bestehenden Schmerzes für eine Weile in den Hintergrund treten lassen. Schließlich wirken die Zuwendung des Behandlers, die Ruhe der Sitzung, die Erwartung des Patienten und die deutlich sichtbaren Spuren auf der Haut als Teil des Behandlungserlebnisses. Welchen Anteil die einzelnen Faktoren am Ergebnis haben, lässt sich beim gegenwärtigen Stand der Untersuchungen nicht auseinanderhalten.

Vom Schröpfen abzugrenzen sind mehrere verwandte Verfahren, mit denen es leicht verwechselt wird. Beim Aderlass wird über eine Punktion einer Vene Blut aus dem Kreislauf entnommen, es geht also nicht um einen örtlichen Reiz. Die Blutegeltherapie setzt lebende Tiere an, deren Speichel gerinnungshemmende Stoffe enthält – hier soll neben dem Blutentzug ausdrücklich auch das abgegebene Sekret wirken. Das Baunscheidtieren erzeugt mit feinen Nadeln und einem hautreizenden Öl eine künstliche Hautrötung. Beim aus Ostasien stammenden Schaben der Haut mit einem stumpfen Werkzeug entstehen ganz ähnliche Male wie beim Schröpfen, allerdings durch Streichdruck statt durch Sog. Von der Akupunktur unterscheidet sich das Schröpfen dadurch, dass die Haut beim trockenen Schröpfen unverletzt bleibt und der Reiz flächig statt punktförmig gesetzt wird; in der Praxis werden beide Verfahren häufig nacheinander in derselben Sitzung angewendet. Gegenüber der klassischen Massage schließlich kehrt sich die Richtung der Krafteinwirkung um: Statt Druck von außen wirkt Zug nach außen.

Unabhängig vom gewählten Verfahren gilt, dass eine Schröpfbehandlung die Abklärung der Beschwerden nicht ersetzt. Halten Rückenschmerzen, Nackenschmerzen oder Kopfschmerzen an, verändern sie ihren Charakter oder kommen weitere Beschwerden hinzu, gehört die Ursache ärztlich untersucht, bevor über eine begleitende Anwendung entschieden wird.


Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Normalerweise wird das Schröpfen gut vertragen. Allerdings sollte es bei bestimmten Erkrankungen nicht angewendet werden. Die Schröpfköpfe dürfen nicht auf Tumore, sonnenverbrannte Hautpartien, frische Wunden und verbrannte Hautpartien appliziert werden.

Außerdem sollten Patienten mit Tuberkulose, Anämie, Diabetes mellitus, Blutgerinnungsstörungen, koronaren Herzerkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Krebs, Dehydrierung, Neigung zu Ohnmachten, Hautentzündungen und bestrahlter Haut (Krebsbehandlung) auf die Behandlung verzichten. Dasselbe gilt für Frauen in der Schwangerschaft und während der Menstruation. Blutiges Schröpfen ist kontraindiziert, wenn der Patient Blutgerinnungshemmer einnehmen muss, sich vor kurzem einer Operation unterziehen musste oder eine Bluterkrankung hat.

Bei Personen mit sehr sensibler Haut kann es durch die große Hitze der Schröpfgläser zur Bildung von Narben kommen. Zu starker Unterdruck kann eventuell Blasen hervorrufen. Blutiges Schröpfen führt mitunter zu Narben und in bestimmten Fällen zu Wundheilungsstörungen.

Die Gefahr durch die Hitze geht dabei nicht allein vom erwärmten Glas aus, sondern auch von der offenen Flamme selbst: Herabtropfender brennender Alkohol oder ein herausfallender Wattebausch können die Haut oder die Unterlage in Brand setzen. Aus diesem Grund haben viele Behandler das Feuerschröpfen zugunsten von Saugglocken mit Pumpe oder Gummiball aufgegeben, bei denen der Unterdruck ohne Hitze erzeugt und zudem genauer dosiert werden kann.

Beim blutigen Schröpfen wird die Haut eröffnet, weshalb hier dieselben Hygieneanforderungen gelten wie bei jedem anderen Eingriff, der Blut zum Fließen bringt. Lanzetten sind Einmalartikel, die Schröpfköpfe müssen entweder verworfen oder sicher aufbereitet werden, und der Behandler trägt Handschuhe. Wird davon abgewichen, ist die Übertragung von Krankheitserregern über Blutreste denkbar, unter anderem der Erreger von Hepatitis B und der HI-Viren. Die kleinen Wunden sollten anschließend sauber gehalten und nicht aufgekratzt werden, damit keine Infektion entsteht.

Wie bei anderen reizsetzenden Verfahren kann es während oder kurz nach der Sitzung zu einer Kreislaufreaktion kommen – mit Schwindel, Übelkeit, Schwitzen und Blässe bis hin zur Ohnmacht. Betroffen sind vor allem ängstliche oder nüchterne Patienten und häufiger das blutige als das trockene Schröpfen. Deshalb wird nach der Behandlung eine Ruhephase eingehalten und der Patient nicht unbeaufsichtigt gelassen. Besondere Vorsicht gilt dem Aufstehen von der Liege, bei dem ein Kreislaufkollaps am ehesten droht.

Die kreisrunden Male sind selbst keine Verletzung und verblassen von allein. Sie werden allerdings regelmäßig für Spuren von Gewalteinwirkung gehalten – in Schulen, Kindergärten und Notaufnahmen hat das schon zu entsprechenden Verdachtsmeldungen geführt. Wer geschröpft wurde, sollte dies bei einer ärztlichen Untersuchung deshalb von sich aus erwähnen. Auf sehr dünner oder vorgeschädigter Haut, etwa im hohen Alter oder unter langfristiger Kortisonbehandlung, kann der Sog kleine Einrisse verursachen; bei Neigung zu wulstiger Narbenbildung hinterlässt vor allem das blutige Schröpfen dauerhafte Spuren, und an den behandelten Stellen kann die Haut vorübergehend dunkler bleiben.

Der bedeutsamste Schaden entsteht jedoch meist nicht durch das Verfahren selbst, sondern dadurch, dass es an die Stelle einer notwendigen Abklärung oder Behandlung tritt. Anhaltendes Fieber, ungewollter Gewichtsverlust, nächtliche oder in ein Bein ausstrahlende Schmerzen, Lähmungen, Gefühlsstörungen oder eine plötzliche Verschlechterung gehören ärztlich untersucht und nicht geschröpft. Ebenso wenig darf eine verordnete Therapie – etwa bei Bluthochdruck, Diabetes mellitus oder einer rheumatischen Erkrankung – zugunsten einer Schröpfbehandlung abgesetzt werden.

Schröpfsets mit Saugglocken aus Kunststoff oder Silikon werden inzwischen frei im Handel und über das Internet angeboten. Sie senken zwar die Verbrennungsgefahr, nehmen dem Verfahren aber nicht seine übrigen Risiken: Auch mit einer Pumpe lässt sich zu stark saugen, und über die Auswahl der Stellen, die Beurteilung der Haut und die Frage, ob überhaupt geschröpft werden darf, entscheidet weiterhin die Erfahrung des Behandlers. Für das blutige Schröpfen sind solche Sets ohnehin nicht gedacht.

Quellen

  • Kraft, K., Stange, R. (Hrsg.): Lehrbuch Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783830453338
  • Melchart, D., Brenke, R. (Hrsg.): Naturheilverfahren.
    ISBN: 9783794526154
  • Beer, A.-M., Adler, M. (Hrsg.): Leitfaden Naturheilverfahren für die ärztliche Praxis.
    ISBN: 9783437319365
  • Focks, C. (Hrsg.): Leitfaden chinesische Medizin.
    ISBN: 9783437550584
  • Wancura-Kampik, I.: Segment-Anatomie.
    ISBN: 9783437579738

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