Aceclofenac
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 7. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Aceclofenac wird als Bestandteil diverser Medikamente eingesetzt. Es soll schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Vorwiegend wird es somit bei rheumatischen Erkrankungen sowie Gelenkbeschwerden verabreicht. Von einem dauerhaften Gebrauch wird aufgrund der Nebenwirkungen jedoch abgeraten.
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Was ist Aceclofenac?
Das Aceclofenac dient der Linderung akuter Beschwerden. Diese betreffen regelmäßig den Bewegungsapparat des Betroffenen. Allgemeine Schmerzen der Muskeln, Gelenke und Knochen lassen sich mit dem Heilmittel folglich beheben.
Das Aceclofenac weist eine strukturelle Ähnlichkeit zu weiteren Medikamenten auf, die das Fieber senken und Schmerzen sowie Entzündungen hemmen. Verwandte Wirkstoffe dieser Gruppe werden daher zuweilen auch bei kleineren Leiden wie Halsentzündungen eingesetzt – davor ist ohne ärztliche Empfehlung indes zu warnen. Zugelassen ist Aceclofenac in Deutschland allein zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen bei Arthrose, rheumatoider Arthritis und Morbus Bechterew. Bei Bluthochdruck ist der Wirkstoff dagegen keine Behandlungsmöglichkeit; nichtsteroidale Entzündungshemmer können den Blutdruck sogar ansteigen lassen. Aufgrund seiner Unlöslichkeit in Wasser kann die Einnahme lediglich in Form von Filmtabletten zu unterschiedlichen Dosierungen erfolgen.
Das Medikament wird allgemein der Familie der nicht-steroidalen Entzündungshemmer zugerechnet. Als solches greift das Aceclofenac in diverse Prozesse im Körper ein und unterbindet dabei die Produktion der sogenannten Prostaglandine. Dem Aceclofenac verwandte Präparate werden daher auch in der Zahn- oder Hautheilkunde verwendet. Der Gebrauch ist jedoch temporär zu begrenzen.
Chemisch gehört Aceclofenac zu den Arylessigsäure-Abkömmlingen und ist damit eng mit dem Diclofenac verwandt, aus dem es abgeleitet ist. Innerhalb der nichtsteroidalen Entzündungshemmer bildet dieser Zweig eine eigene Untergruppe neben den Propionsäure-Abkömmlingen wie Ibuprofen und Naproxen sowie neben der Acetylsalicylsäure. Allen Vertretern gemeinsam ist die Hemmung der Cyclooxygenasen, jener Enzyme, die den Ausgangsstoff für die Prostaglandine umsetzen. Die einzelnen Wirkstoffe unterscheiden sich jedoch erheblich in der Stärke ihrer Wirkung, in der Verweildauer im Körper und in der Verträglichkeit. Erfahrungen mit einem Vertreter lassen sich deshalb nicht ohne Weiteres auf die anderen übertragen, und umgekehrt gilt eine Eigenschaft der Gruppe nicht selbstverständlich für jeden einzelnen Wirkstoff.
Pharmakologische Wirkung
Schmerzen und Entzündungen im Organismus gehen mit einer erhöhten Produktion der Prostaglandine einher. Dabei handelt es sich um hormonähnliche Fettsäureabkömmlinge, die durch die Organe vermehrt hergestellt werden. Sie sind an chronischen Erkrankungen wie dem Rheuma, der Arthrose oder nicht näher definierbaren Schmerzherden beteiligt.
Das Aceclofenac als Essigsäureverbindung hemmt die Produktion dieser Prostaglandine. Allerdings setzt der erwünschte Prozess zeitverzögert ein. Nach der Einnahme der Tabletten dauert es regelmäßig zwischen anderthalb und drei Stunden an, ehe der Wirkstoff restlos in die Blutbahn gelangt ist und somit seinen Effekt ausspielen kann. Die Frist verzögert sich aber im Zuge der allgemeinen Nahrungsaufnahme. Bereits ein kleiner Snack oder ein Getränk kann die Wirkung für einige Minuten aufschieben.
Das Aceclofenac gelangt daher auf nüchternen Magen am schnellsten in die Blutbahn. Empfohlen wird die Einnahme dennoch zu den Mahlzeiten, weil der Wirkstoff die Magenschleimhaut reizt. Das Präparat wird anschließend im Körper restlos abgebaut. Bei Personen mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion kann die Ausscheidung dagegen verzögert sein. Eine Anreicherung der Substanz in den Nieren oder der Leber ist bei gesunder Organfunktion nicht zu erwarten.
Auf seinem Weg durch den Körper wird Aceclofenac fast vollständig an die Eiweiße des Blutplasmas gebunden. Von dort verteilt es sich auch in die Gelenkflüssigkeit und erreicht damit den Ort, an dem es bei Gelenkerkrankungen wirken soll. Der Umbau findet in der Leber statt; beteiligt ist vor allem das Leberenzym CYP2C9, über das auch ein Teil der Wechselwirkungen des Wirkstoffs zustande kommt. Unter den dabei entstehenden Abbauprodukten befindet sich auch Diclofenac – ein Umstand, der die große Ähnlichkeit des Nebenwirkungsprofils beider Wirkstoffe erklärt und der bei der behördlichen Bewertung der Herz-Kreislauf-Risiken eine wesentliche Rolle gespielt hat. Ausgeschieden werden die Abbauprodukte überwiegend mit dem Urin.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Das Aceclofenac wird hauptsächlich bei länger anhaltenden Schmerzen und Entzündungen im Bereich der Gelenke und Muskeln verabreicht. Diese sollten einen leichten bis durchschnittlich starken Charakter besitzen und somit das Wohlbefinden noch nicht wesentlich beeinflussen.
Die Ursachen dafür können chronisch sein. Erkrankungen wie Rheuma, Arthrose oder Morbus Bechterew gehören daher zu den hauptsächlichen Anlässen der Verschreibung. Seltener kommt eine Anwendung zudem bei Schmerzen in Betracht, die einen konkreten organischen Bezug aufweisen. Umstritten ist die längerfristige Nutzung jedoch immer dann, wenn sich binnen Tagen der konstanten Einnahme keine Besserung verzeichnen lässt.
In diesen Fällen wäre eine weitere Analyse der Ursachen ratsam. Im Rahmen des allgemeinen Gelenkverschleißes wird ebenso – zumindest temporär – das Aceclofenac verabreicht. Doch auch dort vollzieht sich die Linderung bestenfalls in einem zeitlichen Rahmen mehrerer Wochen oder Monate. Eine dauerhafte Heilung der Auslöser der Schmerzen und Entzündungen lässt sich mit dem Präparat alleine oftmals nicht erreichen. In derartigen Fällen wären zusätzliche Therapieformen notwendig.
Aceclofenac ist in Deutschland verschreibungspflichtig und damit nicht frei verkäuflich; über Beginn, Fortführung und Beendigung der Behandlung entscheidet der behandelnde Arzt. Die Wirkung bleibt dabei symptomatisch: Der Wirkstoff dämpft Schmerz und Entzündung, greift aber nicht in den Krankheitsprozess ein, der einer Arthrose oder einer rheumatoiden Arthritis zugrunde liegt. Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen tritt er deshalb neben die krankheitsmodifizierenden Basismedikamente, ohne sie ersetzen zu können. Üblich ist eine Anwendung über den kürzesten Zeitraum, der zur Beherrschung der Beschwerden nötig ist, denn die bekannten Risiken am Magen-Darm-Trakt und am Herz-Kreislauf-System nehmen mit der Dauer der Anwendung zu. Bei älteren Menschen und bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion wird die Anwendung besonders sorgfältig abgewogen.
Verabreichung & Dosierung
Aceclofenac ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID), das zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen bei Erkrankungen wie Arthritis und anderen Muskel- und Skeletterkrankungen eingesetzt wird. Bei der Verabreichung und Dosierung von Aceclofenac sollten folgende Punkte beachtet werden:
Dosierung: Die übliche Dosis für Erwachsene beträgt 100 mg zweimal täglich. Die Tabletten sollten im Ganzen geschluckt und vorzugsweise mit oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um das Risiko von Magenbeschwerden zu verringern.
Leber- und Nierenfunktion: Bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist Vorsicht geboten, und es könnte eine niedrigere Dosis erforderlich sein. Eine regelmäßige Überwachung der Organfunktion ist ratsam.
Herz-Kreislauf-Risiken: NSAIDs, einschließlich Aceclofenac, können das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen, insbesondere bei längerer Anwendung. Bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Herzschwäche, koronarer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und nach einem Schlaganfall – darf Aceclofenac gar nicht mehr angewendet werden; bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes ist eine sorgfältige ärztliche Überwachung wichtig.
Gastrointestinale Risiken: Aceclofenac kann das Risiko von Magengeschwüren, Blutungen und Perforationen erhöhen. Patienten mit einer Vorgeschichte solcher Erkrankungen sollten besonders vorsichtig sein, und die Verwendung von Magenschutzmitteln kann erwogen werden.
Allergien und Asthma: Patienten mit Asthma oder Allergien sollten vorsichtig sein, da NSAIDs Asthmaanfälle oder allergische Reaktionen auslösen können.
Schwangerschaft und Stillzeit: Aceclofenac sollte in der Schwangerschaft, insbesondere im dritten Trimester, und in der Stillzeit vermieden werden.
Die Einnahme von Aceclofenac sollte immer unter ärztlicher Aufsicht und nach individueller Risikoabwägung erfolgen.
Risiken & Nebenwirkungen
Erschwerend kommen die langfristigen Nebenwirkungen des Aceclofenac zum Tragen. Als Mitglied der Familie der nicht-steroidalen Entzündungshemmer kann Aceclofenac bei dauerhaftem Gebrauch Geschwüre im Magenbereich hervorrufen. Auch Wassereinlagerungen im Gewebe stellen sich dann vermehrt ein.
Die Nieren werden zudem nicht mehr ausreichend durchblutet. Sie können ihrer Funktion daher nicht optimal nachgehen. Allerdings treten diese Erscheinungen lediglich in seltenen Situationen auf. Und auch nur bei einem dauerhaften Konsum des Mittels. Kurzfristig können dagegen Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder eine allgemeine Unlust zu verzeichnen sein.
Je nach medizinischer Vorbelastung des Patienten stellen sich in einigen Fällen auch erhöhte Leberwerte im Blutbefund dar. Das Aceclofenac sollte daher ausnahmslos nach Rücksprache mit dem diagnostizierenden und behandelnden Arzt eingenommen werden. Die Verwendung ist zeitlich zu begrenzen.
Die unerwünschten Wirkungen der nichtsteroidalen Entzündungshemmer lassen sich weitgehend aus ihrem Wirkprinzip herleiten. Dieselben Prostaglandine, die Schmerz und Entzündung vermitteln, schützen zugleich die Magenschleimhaut, halten die Durchblutung der Nieren aufrecht und beeinflussen die Funktion der Blutplättchen. Aus diesem Zusammenhang erklärt sich, dass Magenbeschwerden, Wassereinlagerungen, Störungen der Nierenfunktion und eine erhöhte Blutungsneigung als zusammengehörige Gruppe auftreten und nicht als zufällige Einzelbeobachtungen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen schwarz gefärbter Stuhl, blutiges Erbrechen oder anhaltende Schmerzen im Oberbauch, weil sie auf eine Blutung im Magen-Darm-Trakt hinweisen können. Auch ein Hautausschlag mit Blasenbildung, eine Gelbfärbung von Haut oder Augen und eine plötzlich nachlassende Urinmenge sind Anlass für eine ärztliche Abklärung.
Kontraindikationen
Aceclofenac, ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID), hat wie viele Medikamente spezifische Kontraindikationen, die bei der Verschreibung beachtet werden müssen:
Überempfindlichkeit: Patienten, die allergisch auf Aceclofenac oder andere NSAIDs wie Aspirin reagieren, sollten das Medikament nicht einnehmen. Allergische Reaktionen können von Hautausschlägen bis zu schweren anaphylaktischen Reaktionen reichen.
Magen-Darm-Erkrankungen: Bei Patienten mit aktiven oder wiederkehrenden Magen-Darm-Geschwüren, gastrointestinalen Blutungen oder entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa besteht ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Aceclofenac kann solche Zustände verschlimmern.
Schwere Leber- oder Niereninsuffizienz: Aceclofenac wird in der Leber metabolisiert und über die Nieren ausgeschieden. Patienten mit schweren Leber- oder Nierenproblemen sollten das Medikament daher vermeiden, da es das Risiko von Organversagen erhöhen kann.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Bei Patienten mit Bluthochdruck kann Aceclofenac das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Eine Anwendung sollte nur nach sorgfältiger Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Nach einer europäischen Überprüfung der Herz-Kreislauf-Risiken dieser Wirkstoffgruppe darf Aceclofenac seit 2014 bei bestehender Herzschwäche, koronarer Herzkrankheit, peripherer arterieller Verschlusskrankheit und nach einem Schlaganfall gar nicht mehr angewendet werden.
Schwangerschaft und Stillzeit: Besonders im dritten Trimester sollte Aceclofenac vermieden werden, da es die fetale Entwicklung beeinträchtigen kann. Auch in der Stillzeit sollte es nicht verwendet werden, da es in die Muttermilch übergehen kann.
Blutgerinnungsstörungen: Aceclofenac kann die Blutgerinnung beeinflussen, weshalb Patienten mit Blutgerinnungsstörungen oder die Blutverdünner einnehmen, vorsichtig sein sollten.
Vor Beginn der Behandlung mit Aceclofenac ist eine gründliche medizinische Bewertung wichtig, um sicherzustellen, dass es keine Kontraindikationen gibt.
Interaktionen mit anderen Medikamenten
Aceclofenac, ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAID), kann mit verschiedenen Medikamenten interagieren, was die Wirkung sowohl von Aceclofenac als auch der anderen Medikamente beeinflussen kann. Einige der wichtigsten Wechselwirkungen sind:
Antikoagulanzien: Die gleichzeitige Anwendung von Aceclofenac mit blutverdünnenden Medikamenten wie Warfarin kann das Risiko von Blutungen erhöhen, da Aceclofenac die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser Medikamente verstärken kann.
Andere NSAIDs und Kortikosteroide: Die gleichzeitige Anwendung von Aceclofenac mit anderen NSAIDs oder Kortikosteroiden erhöht das Risiko gastrointestinaler Nebenwirkungen wie Geschwüre und Blutungen.
Blutdruckmedikamente: Aceclofenac kann die Wirksamkeit von ACE-Hemmern, Betablockern und Diuretika beeinträchtigen, wodurch der Blutdruck möglicherweise nicht mehr so effektiv kontrolliert wird.
Lithium und Methotrexat: Aceclofenac kann die Konzentration dieser Medikamente im Blut erhöhen, was zu verstärkten Nebenwirkungen und einer möglichen Toxizität führen kann.
Diuretika: Aceclofenac kann die Wirkung von Diuretika beeinträchtigen und das Risiko von Nierenschäden erhöhen, insbesondere bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.
CYP2C9-Inhibitoren: Medikamente, die dieses Leberenzym hemmen, können die Konzentration von Aceclofenac im Blut erhöhen, was das Risiko von Nebenwirkungen steigern kann.
Die aufgeführten Wechselwirkungen folgen im Wesentlichen drei Mustern. Das erste ist die Summierung gleichartiger Risiken: Kommen zu Aceclofenac ein weiteres entzündungshemmendes Mittel, ein Kortisonpräparat oder ein Gerinnungshemmer hinzu, addiert sich die Gefahr einer Blutung im Magen-Darm-Trakt. Das zweite betrifft die Niere: Weil Aceclofenac dort die gefäßerweiternd wirkenden Prostaglandine hemmt, kann es die Wirkung entwässernder und blutdrucksenkender Mittel abschwächen und deren Belastung für die Nierenfunktion verstärken. Das dritte Muster ist der gemeinsame Abbauweg über die Leberenzyme, über den sich die Blutspiegel des Aceclofenac oder des Partnerarzneimittels verschieben können. Diese Systematik erklärt zugleich, warum die Liste der Wechselwirkungen bei den nichtsteroidalen Entzündungshemmern insgesamt sehr ähnlich aussieht.
Es ist wichtig, vor der Einnahme von Aceclofenac den behandelnden Arzt über alle aktuellen Medikamente zu informieren, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.
Alternative Behandlungsmethoden
Wenn Aceclofenac aufgrund von Unverträglichkeit oder Kontraindikationen nicht verwendet werden kann, stehen verschiedene alternative Behandlungsmethoden und Wirkstoffe zur Verfügung:
Andere NSAIDs: Ibuprofen und Naproxen sind gängige Alternativen, die ebenfalls entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Sie können milder für den Magen-Darm-Trakt sein, müssen jedoch auch vorsichtig verwendet werden.
COX-2-Hemmer: Celecoxib ist ein COX-2-spezifischer Inhibitor, der bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für Magen-Darm-Komplikationen eine geringere Reizwirkung auf den Magen-Darm-Trakt haben kann.
Paracetamol: Bei leichteren Schmerzen oder bei Patienten mit einem erhöhten Risiko für Magen-Darm-Komplikationen kann Paracetamol eine schonende Alternative sein.
Physiotherapie: Nicht-medikamentöse Behandlungen wie Physiotherapie und Bewegungstherapie können Schmerzen lindern und die Mobilität verbessern, insbesondere bei muskuloskelettalen Beschwerden.
Lokale Analgetika: Cremes, Gele und Pflaster, die Inhaltsstoffe wie Capsaicin oder Diclofenac enthalten, können direkt auf die schmerzenden Stellen aufgetragen werden, um Schmerzen zu lindern.
Opioid-Analgetika: In Fällen starker Schmerzen, die nicht durch andere Medikamente gelindert werden können, könnten niedrig dosierte Opioide wie Tramadol eine Option sein. Sie bergen jedoch ein hohes Risiko für Abhängigkeit und Nebenwirkungen.
Die Wahl der besten Alternative hängt von der spezifischen Erkrankung, dem Schweregrad der Symptome und den individuellen Patientencharakteristika ab. Ein Arzt sollte konsultiert werden, um die geeignete Behandlungsstrategie zu bestimmen.
Quellen
- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
ISBN: 9783804746541
- Hein, L., Fischer, J. W., Lüllmann, H., Mohr, K.: Taschenatlas Pharmakologie.
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- Diener, H.-C., Baron, R., Maier, C. (Hrsg.): Die Schmerztherapie.
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- Hettenkofer, H.-J., Schneider, M., Braun, J. (Hrsg.): Rheumatologie.
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- Geber, C., Gierthmühlen, J., Klinger, R., Rittner, H. (Hrsg.): Praktische Schmerzmedizin.
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