Noscapin

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Der Arzneistoff Noscapin wird aus dem Schlafmohn gewonnen. Er findet Anwendung in der Linderung von Hustenreiz.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Noscapin?

Noscapin
Der Arzneistoff Noscapin wird aus dem Schlafmohn gewonnen. Er findet Anwendung in der Linderung von Hustenreiz.

Bei Noscapin handelt es sich um ein Antitussivum. Das bedeutet, dass der Wirkstoff zur Behandlung von Husten dient. Gewonnen wird das Alkaloid Noscapin aus dem Schlafmohn (Papaver somniferum), der der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) angehört und aus dem sich ebenfalls Opium herstellen lässt.

Als Opium-Auszug war Noscapin bereits dem französischen Pharmazeuten und Chemiker Antoine Baumé (1728-1804) bekannt. Im Jahr 1817 gelang es seinem Landsmann Pierre-Jean Robiquet (1780-1840), den Wirkstoff aus Opium zu isolieren. Aus chemischer Sicht stellt die Substanz ein Methoxy-Derivat des Alkaloids Hydrastin dar. In Deutschland wird Noscapin als Monopräparat unter dem Namen Capval® angeboten.

Aus demselben Milchsaft stammt ein zweiter, weit bekannterer Hustenstiller: Codein. Beide Stoffe wirken gegen Reizhusten, gehören chemisch aber verschiedenen Familien an. Codein ist ein Phenanthren und damit nahe mit Morphin verwandt; im Körper wird es durch ein Leberenzym in Morphin umgewandelt, das die eigentliche Wirkung trägt. Noscapin ist demgegenüber ein Isochinolinderivat und nicht morphinähnlich. Die Fachinformation des deutschen Noscapin-Präparats stellt beide Stoffe ausdrücklich einander gegenüber: Bei vergleichbarer Wirkstärke gegen Husten seien von Noscapin wenige und andere Nebenwirkungen bekannt. Ein weiterer Unterschied betrifft die Berechenbarkeit der Wirkung: Codein wird erst im Körper in seine wirksame Form umgewandelt, und wie gut das gelingt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei langsamen Verwertern bleibt die Wirkung mitunter aus, bei besonders schnellen entstehen schon bei üblichen Mengen so hohe Morphinspiegel, dass eine Vergiftung droht. Noscapin wirkt dagegen als solches und ist von dieser erblichen Verschiedenheit nicht betroffen. Schmerzen lindert es allerdings nicht, während Codein in der Medizin sowohl gegen Husten als auch gegen Schmerzen eingesetzt wird.

Der Unterschied zeigt sich auch im Recht. Codein ist in der Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt, wenn auch mit einer Ausnahme für Zubereitungen mit geringem Gehalt. Noscapin steht in keiner der drei Anlagen des Gesetzes und ist damit kein Betäubungsmittel. Erfasst sind dort neben dem Schlafmohn auch das Opium und mehrere seiner Alkaloide, unter ihnen das Codein; gerade das Noscapin gehört nicht dazu. Verschreibungspflichtig ist Noscapin dennoch: Die Arzneimittelverschreibungsverordnung führt den Stoff in ihrer Anlage 1 ohne Ausnahme. Praktisch heißt das: Für Noscapin genügt ein gewöhnliches Rezept. Codeinhaltige Zubereitungen sind von den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften über Verschreibung und Abgabe nur dann ausgenommen, wenn ihr Gehalt unter den im Gesetz genannten Grenzen bleibt und sie keinen weiteren Stoff der Anlagen enthalten; werden sie für betäubungsmittel- oder alkoholabhängige Menschen verschrieben, gelten die Vorschriften gleichwohl.

Pharmakologische Wirkung

Noscapin zählt zu den Antitussiva, auch Hustenstiller genannt. Antitussiva besitzen die Eigenschaft, das Hustenzentrum, das sich innerhalb des Hirnstamms befindet, zu hemmen. Das Gleiche gilt für die sensiblen Rezeptoren der Lunge. Sinnvoll ist der Einsatz von Antitussiva wie Noscapin jedoch nur dann, wenn es sich um einen trockenen Husten ohne Schleimabsonderung handelt. Denn durch das Hemmen des Hustenzentrums lässt sich der Schleim nicht abhusten, was unter Umständen das Verschlimmern des Infekts zur Folge haben kann.

Noscapin entfaltet seine Wirkung auch peripher. So wirkt der Stoff erweiternd auf die Bronchien. Noscapin weist zudem keine schmerzstillenden Eigenschaften auf. Weil es nicht an den Opioidrezeptoren angreift und nicht morphinartig wirkt, gehört es nicht zu den Opioiden. Zudem werden keine euphorisierenden Wirkungen ausgelöst, sodass kein Suchtpotential vorhanden ist.

Anders als die morphinartigen Opioide unterdrückt Noscapin die Atmung nicht. Ein weiterer Vorteil des Mittels ist, dass die Nebenwirkung einer Verstopfung, die häufig mit der Einnahme von Opioiden verbunden ist, sich nicht einstellt.

Noscapin hemmt die Enzyme CYP2C9 und CYP2C19. Werden gleichzeitig Arzneimittel angewendet, die überwiegend oder ausschließlich über diese Enzyme abgebaut werden, kann deren Wirkung verstärkt oder abgeschwächt werden; bei gerinnungshemmenden Mitteln vom Warfarin-Typ wie Phenprocoumon wurde in Einzelfällen eine verlängerte Blutgerinnungszeit beobachtet. Die in neueren Untersuchungen beschriebenen antitumoralen Effekte des Noscapins beruhen dagegen nicht auf dieser Enzymhemmung, sondern darauf, dass sich der Stoff an das Spindeleiweiß Tubulin bindet und dadurch die Zellteilung stört.

Die Plasmahalbwertszeit von Noscapin hängt von der Darreichungsform ab und fällt für die Dragees länger aus als für Saft und Tropfen. Die Bioverfügbarkeit ist individuell variabel und beträgt etwa 30 Prozent.

Nach dem Schlucken wird Noscapin rasch aufgenommen, wobei die Tropfen schneller anfluten als Dragees und Saft. Abgebaut wird der Stoff vorrangig in der Leber. Die Abbauprodukte verlassen den Körper zum größeren Teil über den Darm und zum kleineren über die Nieren; unverändert wird nur ein sehr geringer Anteil ausgeschieden.

Eine Besonderheit unterscheidet Noscapin von den morphinartigen Hustenstillern zusätzlich: Die Selbstreinigung der Atemwege durch die Flimmerhärchen der Schleimhaut wird nicht beeinträchtigt. Auch eine verstopfende Wirkung auf den Darm ist für den Stoff nicht beschrieben. Die Fachinformation hält in ihrem pharmakologischen Abschnitt zugleich fest, dass ein Suchtpotential und weitere von den Opiumalkaloiden bekannte Nebenwirkungen bisher nicht beobachtet wurden – eine Formulierung, die eine Beobachtungslage beschreibt und keinen Nachweis des Gegenteils liefert. Für das Reaktionsvermögen gilt diese Entwarnung nicht: In ihrem Abschnitt zur Verkehrstüchtigkeit hält dieselbe Fachinformation fest, dass Noscapin Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen beeinträchtigen kann.

Medizinische Anwendung & Verwendung

Eingesetzt wird Noscapin zur Behandlung von unproduktivem nächtlichem Reizhusten. Damit ist Husten ohne Schleim gemeint. Der Husten stellt keine eigenständige Erkrankung dar, sondern wird durch bestimmte Ursachen hervorgerufen. Dabei kann es sich um eine akute oder chronische Bronchitis, die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder Keuchhusten (Pertussis) handeln. Mitunter sind auch anatomische Veränderungen oder Tumore für die Entstehung von Reizhusten verantwortlich.

Noscapin gilt zudem als sinnvoll, wenn durch den Husten eine erhebliche Belastung von Herz und Kreislauf hervorgerufen wird. Dazu gehört zum Beispiel das Risiko, dass ein Aneurysma durch den intensiven Husten zu platzen droht. Eingenommen wird Noscapin oral in Form von Dragees oder Saft. Die gängige Dosis liegt bei Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren bei drei Dragees pro Tag, während Kinder über 12 Jahren und erwachsene Menschen drei Mal am Tag 2 Dragees einnehmen. Für Babys über sechs Monate und Kleinkinder bis zu einem Alter von fünf Jahren stehen andere Darreichungsformen wie Saft oder Tropfen zur Verfügung, die sich besser für sie eignen.

In den Noscapin-Dragees sind normalerweise jeweils 25 Milligramm Noscapin vorhanden. Der Saft enthält in 5 Gramm 25 Milligramm Noscapin. Wie viel ein Erwachsener erhält, legt die Fachinformation für jede der drei Zubereitungen gesondert fest; vorgesehen sind dabei jeweils mehrere über den Tag verteilte Gaben. Wie lange das Antitussivum eingenommen werden muss, richtet sich nach dem Krankheitsverlauf.

Da Noscapin in Deutschland der Verschreibungspflicht unterliegt, ist das Mittel hierzulande nur gegen die Vorlage eines Rezepts in der Apotheke zu bekommen.

Wie lange behandelt wird, richtet sich nach dem Verlauf. Hält der Husten trotz Behandlung länger an, sieht die Fachinformation eine weitere ärztliche Abklärung der Ursache vor, denn hinter einem hartnäckigen Reizhusten kann eine behandlungsbedürftige Grunderkrankung stehen.

Die drei Darreichungsformen unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch in ihren Hilfsstoffen, was für einzelne Patientengruppen von Bedeutung ist. Die Dragees enthalten Laktose und Saccharose und eignen sich deshalb nicht für Menschen mit einer erblichen Fructose-Unverträglichkeit, einer Galactose-Unverträglichkeit, einem vollständigen Lactase-Mangel, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einem Saccharase-Isomaltase-Mangel. Der Saft enthält Sorbitol, das Magen-Darm-Beschwerden verursachen und leicht abführend wirken kann, sowie Propylenglycol und die Konservierungsstoffe Methyl- und Propyl-4-hydroxybenzoat, die Überempfindlichkeitsreaktionen und auch Spätreaktionen auslösen können. Menschen mit einer erblichen Fructose-Unverträglichkeit dürfen den Saft nicht einnehmen. Die Tropfen enthalten Alkohol in einer Menge, die nach Angabe der Fachinformation keine wahrnehmbaren Auswirkungen hat, und sollen nicht unverdünnt eingenommen werden.

In den Dragees und im Saft liegt der Wirkstoff nicht frei, sondern an einen Ionenaustauscher aus der Gruppe der Polystyrolsulfonsäureharze gebunden vor. Die Zulassungen der drei Zubereitungen stammen aus dem Dezember 2005, Zulassungsinhaber ist ein Unternehmen im hessischen Heppenheim, und die geltende Fachinformation trägt den Stand Juli 2023.

Das zugelassene Anwendungsgebiet des deutschen Präparats beschränkt sich auf den unproduktiven Reizhusten. Die Untersuchungen zur Bindung an das Spindeleiweiß und zur Störung der Zellteilung stammen demgegenüber aus der Grundlagenforschung. Eine Anwendung gegen Tumorerkrankungen ist damit nicht verbunden; die beschriebenen Effekte begründen kein zweites Anwendungsgebiet.


Risiken & Nebenwirkungen

Unerwünschte Nebenwirkungen zeigen sich bei der Einnahme von Noscapin nur selten. Am häufigsten sind Benommenheit und Kopfschmerzen zu verzeichnen. In manchen Fällen kann es auch zu Juckreiz, Hautreaktionen und Schwindelgefühlen kommen. Gelegentlich tritt in der Gesichts- und Halsregion ein Quincke-Ödem auf, das sich durch Schwellungen bemerkbar macht. Weitere denkbare Nebeneffekte sind Schmerzen im Oberbauch, Atemnot sowie ein Gefühl der Beklemmung. Wird Noscapin zu hoch dosiert, sind Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen möglich.

Die Fachinformation ordnet diese Beschwerden Häufigkeitsstufen zu. Zu den häufigen zählen Kopfschmerzen und Benommenheit. Gelegentlich treten Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen auf, in derselben Häufigkeitsstufe außerdem die Nesselsucht. Selten sind Halluzinationen, Atemnot und Brustschmerzen, sehr selten überschießende allergische Reaktionen mit Hautausschlag und Hautrötung. Die Stufen sind dabei festgelegt: Als häufig gilt, wenn zwischen einer von hundert und einer von zehn behandelten Personen betroffen ist, als gelegentlich zwischen einer von tausend und einer von hundert, als selten zwischen einer von zehntausend und einer von tausend und als sehr selten weniger als eine von zehntausend.

Eine eigene Schilderung widmet die Fachinformation heftigen, krampfartigen Schmerzen im Bauch, in der Brust oder im Rücken, die bei einzelnen Patienten innerhalb weniger Stunden nach der Einnahme auftreten können und von Atemnot und Übelkeit begleitet sind. Nach der Darstellung der Fachinformation klingen sie in der Regel von selbst wieder ab.

Für den Fall einer Überdosierung gibt es keinen spezifischen Gegenstoff. Die Behandlung richtet sich allein nach den Beschwerden. Darin liegt ein bemerkenswerter Unterschied zu den Opioiden, deren Vergiftungszeichen sich mit einem Gegenspieler wie Naloxon aufheben lassen.

Auf eine Einnahme von Noscapin muss verzichtet werden, wenn beim Patienten eine Überempfindlichkeit gegen den Arzneistoff besteht. Gleiches gilt für eine Allergie gegen Bestandteile des Antitussivums wie Methyl-Hydroxybenzoat. Als nicht sinnvoll gilt die Darreichung von Noscapin bei ausgeprägter Schleimbildung. So wird das Abhusten des Schleims durch den Wirkstoff verhindert. Die Fachinformation führt diesen Punkt nicht nur als unzweckmäßig, sondern ausdrücklich unter den Gegenanzeigen. Neben der Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der übrigen Bestandteile ist das dort die einzige weitere Eintragung; für die Schwangerschaft verweist sie auf ihren eigenen Abschnitt zu Schwangerschaft und Stillzeit. Für Kinder, die jünger als sechs Monate sind, eignet sich die Gabe von Noscapin nicht.

Hinter dieser Altersgrenze steht keine bekannte Gefahr, sondern eine Lücke in den Erfahrungen: Für die ersten Lebensmonate liegen nach Angabe der Fachinformation keine ausreichenden Daten vor. Ähnlich verhält es sich mit dem Ausschluss in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft. Tierexperimentelle Untersuchungen zur Fortpflanzungsfähigkeit wurden für Noscapin nicht durchgeführt. Untersuchungen auf Genveränderungen und auf strukturelle Veränderungen der Chromosomen verliefen dagegen ohne Befund, und eine ältere, auf Reagenzglasversuchen beruhende Sorge um die Verteilung der Chromosomen bestätigte sich in Untersuchungen an Eizellen der Maus nicht. Langzeituntersuchungen zur Frage einer krebserregenden Wirkung liegen nicht vor.

Von der Einnahme Noscapins ist außerdem während des ersten Schwangerschaftsdrittels abzusehen. So lässt sich eine eventuelle Fehlgeburt durch das Antitussivum nicht eindeutig ausschließen. Auch im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel soll Noscapin nicht angewendet werden, da für diesen Zeitraum keine ausreichenden Daten vorliegen. In der Stillzeit gehen nur geringe Mengen in die Muttermilch über; eine Gefährdung des Säuglings ist nach Angabe der Fachinformation unwahrscheinlich.

Für Säuglinge ab einem Alter von sechs Monaten gilt Noscapin nach der Fachinformation als geeignet. Sie nennt diesen Punkt in einem Atemzug mit dem Fehlen einer Atemdepression, also gerade mit jener Eigenschaft, die bei den morphinähnlichen Hustenstillern den Ausschlag für Zurückhaltung gibt.

Nach der Einnahme von Noscapin sollte der Patient darauf verzichten, Autos oder andere Kraftfahrzeuge zu steuern. Gleiches gilt für die Bedienung komplizierter Maschinen oder elektrischer Werkzeuge, da durch das Mittel das Reaktionsvermögen negativ beeinflusst werden kann.

Darüber hinaus sind Wechselwirkungen zwischen Noscapin und anderen Medikamenten möglich. Daher empfiehlt es sich, das Antitussivum nicht zusammen mit schleimlösenden Präparaten zu verabreichen, da sonst ein Sekretstau droht. Ebenfalls nicht sinnvoll ist eine gemeinsame Gabe mit Opioiden, Schlafmitteln, Neuroleptika, Antidepressiva, Beruhigungsmitteln und Alkohol. Die Fachinformation begründet diese Einschränkung ausdrücklich mit grundsätzlichen Überlegungen und nicht mit beobachteten Zwischenfällen. An der Empfehlung ändert das nichts; für die Einordnung des Risikos ist der Unterschied jedoch bedeutsam, denn eine gemessene Verstärkung der dämpfenden Wirkung ist damit nicht belegt.

Für die Wechselwirkung mit gerinnungshemmenden Mitteln vom Warfarin-Typ zieht die Fachinformation eine praktische Folgerung: Während und nach einer gleichzeitigen Behandlung sollen die Gerinnungswerte engmaschig überwacht werden. Dazu dient der INR-Wert, der die Gerinnungsfähigkeit des Blutes abbildet. Auch bei anderen Arzneimitteln, die überwiegend über dieselben Leberenzyme abgebaut werden, wird eine sorgfältige Überwachung und nötigenfalls eine Anpassung ihrer Dosis empfohlen. Ein früher vermuteter Einfluss auf ein weiteres Leberenzym, das CYP3A4, ergab sich lediglich aus Reagenzglasversuchen und bestätigte sich in klinischen Daten nicht.

Die Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen fällt nach der Fachinformation zu Beginn der Behandlung, nach einer Dosiserhöhung und nach einem Wechsel des Präparats stärker aus, ebenso im Zusammentreffen mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln.

Quellen

  • Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783437426223
  • Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
    ISBN: 9783804746541
  • Herdegen, T. (Hrsg.): Kurzlehrbuch Pharmakologie und Toxikologie.
    ISBN: 9783132453470
  • Vogelmeier, C. F. (Hrsg.): Therapie-Handbuch Pneumologie.
    ISBN: 9783437238147
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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