Lamivudin
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 12. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Der Wirkstoff Lamivudin dient zur Behandlung der Immunschwächekrankheit AIDS sowie von Hepatitis-B-Infektionen. Er zählt zur Arzneimittelgruppe der Virostatika.
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Was ist eine HIV-Infektion?
Bei Lamivudin handelt es sich um einen nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI), der ein chemisches Analogon von Cytidin bildet, das zu den Nukleosiden gehört. Der Arzneistoff wird zur Therapie von HIV-1-Infektionen und dem daraus hervorgehenden AIDS verwendet. Zwar ist das Mittel nicht in der Lage, die Erkrankung zu heilen, sorgt jedoch für eine Verlängerung der Lebenserwartung der Patienten.
Die Herstellung von Lamivudin erfolgt durch den britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline. Die Zulassung für das HIV-Präparat Epivir liegt allerdings seit Langem nicht mehr dort, sondern bei ViiV Healthcare; das Hepatitis-B-Präparat Zeffix wird weiterhin von GlaxoSmithKline geführt. In Deutschland kommt das Virostatikum seit Mitte der 1990er Jahre zur Anwendung. Mittlerweile zählt es zu den am häufigsten verwendeten nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren bei der Behandlung von HIV-Infektionen. Oftmals erfolgt eine Kombination mit Abacavir (ABC), das ebenfalls den NRTI angehört.
Die beiden Anwendungsgebiete sind in Europa als getrennte Präparate zugelassen und werden unterschiedlich stark dosiert; die Menge für die Hepatitis-B-Behandlung liegt unter der für die HIV-Behandlung. Die europäische Produktinformation des Hepatitis-B-Präparats warnt deshalb ausdrücklich davor, diese niedrigere Stärke bei einer gleichzeitig bestehenden HIV-Infektion zu verwenden: Bei einer unerkannten oder unbehandelten HIV-Infektion käme sie einer Einzelstoffbehandlung in zu geringer Höhe gleich, und das Virus würde rasch unempfindlich werden. Dieselbe Produktinformation sieht deshalb vor, allen Patienten vor Beginn einer Hepatitis-B-Behandlung mit Lamivudin eine Beratung und einen Test auf HIV anzubieten und den Test im Verlauf zu wiederholen.
Pharmakologische Wirkung
Der Umbau in die wirksame Form geschieht innerhalb der Zelle und läuft über mehrere Stufen bis zum Triphosphat. Dieses ähnelt einem der Bausteine, aus denen die Erbsubstanz aufgebaut wird. Die reverse Transkriptase des Virus baut es deshalb anstelle des richtigen Bausteins in den entstehenden Erbgutstrang ein – und kann die Kette danach nicht weiterführen. Die europäische Produktinformation beschreibt diesen Kettenabbruch als die wesentliche Wirkweise des Stoffes. Im Reagenzglas hemmt das Triphosphat die Vermehrung von HIV-1 ebenso wie die von HIV-2, auch bei Virusstämmen, die gegen Zidovudin bereits unempfindlich geworden sind; gegenseitige Abschwächungen mit Abacavir, Didanosin, Nevirapin oder Zidovudin wurden dabei nicht beobachtet.
Ein Nachteil von Lamivudin besteht darin, dass das HI-Virus aufgrund seiner hohen Wandlungsfähigkeit rasch eine Unempfindlichkeit gegen den einzelnen Wirkstoff entwickelt. Um diese Resistenz zu vermeiden, wird das Virostatikum mit anderen Wirkstoffen kombiniert. So gelangen im Rahmen der AIDS-Therapie meist drei Wirkstoffe gleichzeitig zum Einsatz.
Die Unempfindlichkeit des HI-Virus gegen Lamivudin geht auf einen einzigen Austausch in der reversen Transkriptase zurück, der als M184V bezeichnet wird und dicht am aktiven Zentrum des Enzyms liegt. Diese Mutation entsteht sowohl im Reagenzglas als auch bei behandelten Patienten. Sie senkt die Empfindlichkeit gegenüber Lamivudin stark ab, schwächt zugleich aber die Vermehrungsfähigkeit des Virus. Innerhalb der Gruppe der nukleosidischen Hemmstoffe bleibt die Kreuzresistenz begrenzt: Zidovudin und Stavudin behalten ihre Wirkung, und auch Abacavir bleibt wirksam, solange nur dieser eine Austausch vorliegt. Ist ein anderes wirksames Mittel derselben Gruppe verfügbar, ist die europäische Produktinformation eindeutig: Dann wird auf dieses gewechselt, statt Lamivudin trotz der Mutation weiterzugeben.
Das Enzym reverse Transkriptase ist auch für das Hepatitis-B-Virus (HBV) wichtig, um sich vermehren zu können. Wird Lamivudin zur Therapie von Hepatitis B verabreicht, führt dies zur Verringerung der Viren sowie zur Entlastung der Leber. Liegt eine chronische Hepatitis B vor, erhält der Patient Lamivudin als Einzelpräparat. Die Dosierung fällt niedriger aus als bei der Behandlung einer HIV-Infektion.
Beim Hepatitis-B-Virus verläuft die Resistenzentwicklung anders. Unter längerer Behandlung treten Virusanteile auf, die als YMDD-Mutanten bezeichnet werden und weniger empfindlich gegenüber Lamivudin sind. Erkennbar wird das an einem erneuten Anstieg der Viruslast und der Leberenzyme im Blut. Lässt sich das Virus im Blut über die ersten Behandlungsmonate hinaus weiter nachweisen, sieht die europäische Produktinformation vor, auf ein anderes Mittel ohne Kreuzresistenz zu wechseln oder ein solches hinzuzufügen.
Die orale Bioverfügbarkeit von Lamivudin wird mit rund 80 Prozent als hoch eingestuft. Einflüsse durch die Aufnahme von Nahrung gibt es kaum. Die Plasmahalbwertszeit des Wirkstoffes ist vergleichsweise lang; die wirksame Form des Stoffes bleibt innerhalb der Zellen darüber hinaus erhalten. Ausgeschieden wird Lamivudin überwiegend unverändert über die Nieren; nur ein kleiner Teil wird zuvor in der Leber umgebaut.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Eingesetzt wird Lamivudin, um das menschliche Immunschwäche-Virus HIV zu bekämpfen, durch das AIDS ausgelöst wird. Dabei sorgt das Virostatikum in manchen Fällen auch dafür, dass die Krankheit erst zu einem späteren Zeitpunkt ausbricht. Grundsätzlich erhöht das Medikament die Lebenserwartung der AIDS-Patienten und verbessert deren Lebensqualität.
Des Weiteren eignet sich Lamivudin zur Therapie von Hepatitis B. So wirkt der Arzneistoff der Gefahr einer Leberzirrhose entgegen. Mitunter ist sogar ein Abheilen der Erkrankung möglich. Für den Fall, dass eine Transplantation der Leber vorgenommen wurde, verringert Lamivudin eine erneute Infektion des Organs mit Hepatitis-B-Viren, die sich noch im Körper befinden.
Bei der chronischen Hepatitis B ist Lamivudin allerdings nicht mehr das Mittel der ersten Wahl. Die europäische Produktinformation sieht einen Behandlungsbeginn nur noch dann vor, wenn ein anderes Virostatikum, gegen das das Virus schwerer unempfindlich wird, nicht verfügbar oder nicht geeignet ist. Wird Lamivudin bei einer Hepatitis-B-Infektion abgesetzt, kann die Leberentzündung akut wieder aufflammen; einzelne Verläufe sind tödlich ausgegangen. Nach dem Absetzen werden die Leberwerte deshalb über mehrere Monate hinweg ärztlich kontrolliert. Das gilt auch dann, wenn Lamivudin wegen einer HIV-Infektion gegeben wurde und zugleich eine Hepatitis B besteht.
Die Darreichung des Virostatikums findet in Form von Tabletten statt. Deren Dosis beträgt zwischen 100 und 300 Milligramm. Ebenso kann eine Lösung eingenommen werden. In der Regel erhält der Patient Lamivudin unabhängig von den Mahlzeiten ein oder zwei Mal am Tag.
Für die HIV-Infektion ist Lamivudin nicht als alleiniges Mittel zugelassen, sondern als Bestandteil einer Kombinationsbehandlung mit weiteren antiretroviralen Wirkstoffen. Nicht jede Zusammenstellung ist dabei geeignet: Die europäische Produktinformation weist darauf hin, dass Lamivudin zusammen mit Tenofovirdisoproxil und Abacavir sowie zusammen mit Tenofovirdisoproxil und Didanosin bei einmal täglicher Gabe auffallend häufig versagt hat und früh zu Unempfindlichkeit führte.
Für Kinder steht neben der Tablette eine Lösung zum Einnehmen zur Verfügung. In einer Studie an Kindern erreichte die Lösung die Virusmenge seltener zuverlässig und ging häufiger mit Unempfindlichkeit einher als die Tablette; die europäische Produktinformation empfiehlt deshalb, wann immer möglich die Tablette zu verwenden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird die Menge angepasst, weil Lamivudin überwiegend über die Nieren ausgeschieden wird; eine Lebererkrankung allein macht eine Anpassung dagegen nicht erforderlich.
Einen Schutz vor der Weitergabe der Erkrankung bietet die Behandlung nicht. Für Lamivudin bei Hepatitis B hält die europäische Produktinformation ausdrücklich fest, dass eine Verringerung des Ansteckungsrisikos für andere nicht belegt ist und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen deshalb bestehen bleiben. Auch die empfohlene Impfung von Neugeborenen gegen Hepatitis B wird durch eine Behandlung der Mutter nicht ersetzt.
Risiken & Nebenwirkungen
Manche Patienten erkranken häufiger an Infektionen. Weitere Nebenwirkungen können Leberfunktionsstörungen, eine entzündete Leber, eine Vermehrung des Enzyms Amylase, Gelenkbeschwerden, Muskelschmerzen und Haarausfall sein. Sehr selten tritt eine Übersäuerung des Blutes durch Milchsäure (Laktatazidose) auf.
Im Falle einer AIDS-Erkrankung zeigt sich häufiger ein Mangel an weißen und roten Blutkörperchen sowie an Blutplättchen. Patienten, die an Hepatitis B erkrankt sind, leiden seltener darunter.
Bei AIDS-Patienten ist zu Beginn der Lamivudin-Therapie mitunter sogar eine Verschlimmerung der Beschwerden möglich. Grund dafür ist eine Reaktion des stärkeren Immunsystems auf Krankheitskeime wie Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten, die sich noch im Körper befinden. Ärzte sprechen dann von einem Immun-Reaktivierungs-Syndrom. In den meisten Fällen bessern sich die Symptome jedoch nach etwa vier Wochen.
Das zu Beginn der Behandlung mögliche Immun-Reaktivierungs-Syndrom kann noch eine zweite Form annehmen. Neben dem Aufflammen vorhandener Infektionen sind im Zuge der wiedererstarkenden Abwehr auch Erkrankungen berichtet worden, bei denen das Immunsystem sich gegen den eigenen Körper richtet, etwa eine Überfunktion der Schilddrüse vom Typ des Morbus Basedow oder eine Leberentzündung durch Autoantikörper. Der zeitliche Abstand zum Behandlungsbeginn ist dabei nach der europäischen Produktinformation weniger einheitlich; solche Erkrankungen können erst viele Monate später auftreten.
Liegt eine Überempfindlichkeit gegen Lamivudin vor, darf keine Therapie mit dem Wirkstoff durchgeführt werden. Bei Einschränkungen der Nierenfunktionen kann das Anpassen der Dosis erforderlich sein. Treten Beschwerden wie Schmerzen an Händen und Füßen, Kribbeln, Taubheitsgefühle, eine Vergrößerung der Leber oder eine Entzündung des Organs auf, muss der behandelnde Arzt Risiko und Nutzen der Therapie gut abwägen.
Gleiches gilt auch für eine Anwendung von Lamivudin während Schwangerschaft und Stillzeit. In Tierversuchen kam es bei Kaninchen vermehrt zu frühen Fruchttoden, bei Ratten dagegen nicht. Für den Menschen liegen inzwischen umfangreiche Daten aus Schwangerschaften vor, sowohl aus dem ersten als auch aus dem zweiten und dritten Drittel; sie ergaben keinen Hinweis auf Fehlbildungen oder auf eine Schädigung von Fetus und Neugeborenem. Die europäische Produktinformation hält ein Fehlbildungsrisiko beim Menschen danach für unwahrscheinlich und lässt die Anwendung in der Schwangerschaft zu, wenn sie medizinisch erforderlich ist. Im Falle einer HIV-Infektion muss die Patientin auf das Stillen ihres Kindes verzichten. Es besteht sonst die Gefahr, dass das HI-Virus mit der Muttermilch auf das Kind übergeht.
Für Kinder unter drei Monaten reichen die vorliegenden Daten nach der europäischen Produktinformation nicht aus, um eine eigene Dosierungsempfehlung auszusprechen. Bei älteren Kindern richtet sich die Dosierung des Medikaments nach deren Körpergewicht sowie dem Verlauf der Erkrankung.
Lamivudin darf nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die Lamivudin selbst oder den nah verwandten Wirkstoff Emtricitabin enthalten. Von der gleichzeitigen Gabe hoch dosierter Cotrimoxazol-Präparate rät die europäische Produktinformation ebenfalls ab, weil dadurch die Lamivudin-Menge im Blut ansteigt.
Zwei weitere Wechselwirkungen nennt dieselbe Quelle. Von der gleichzeitigen Anwendung mit dem Krebsmittel Cladribin wird abgeraten, weil Lamivudin im Reagenzglas dessen Umbau in der Zelle hemmt und Cladribin dadurch an Wirksamkeit verlieren könnte. Zubereitungen, die Sorbit oder verwandte Zuckeralkohole wie Xylit, Mannit, Lactit oder Maltit enthalten, senken die im Blut vorhandene Lamivudin-Menge, und zwar umso stärker, je mehr davon aufgenommen wird; eine dauerhafte gleichzeitige Einnahme wird nach Möglichkeit vermieden.
Selten ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse aufgetreten. Ob sie auf die Behandlung oder auf die HIV-Erkrankung selbst zurückgeht, ist nach der europäischen Produktinformation nicht geklärt; bei entsprechenden Beschwerden oder Laborbefunden wird Lamivudin sofort abgesetzt. Bei fortgeschrittener HIV-Erkrankung und langer Kombinationsbehandlung sind außerdem Fälle von Knochennekrose berichtet worden – einem Absterben von Knochengewebe, für das allerdings mehrere Ursachen infrage kommen. Gelenkschmerzen, Gelenksteifigkeit oder Bewegungseinschränkungen sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.
Unter einer antiretroviralen Behandlung können das Körpergewicht sowie die Blutfett- und Blutzuckerwerte ansteigen. Wie weit das auf die Arzneimittel und wie weit es auf die Rückkehr zu einem besseren Gesundheitszustand und auf die Lebensweise zurückgeht, lässt die europäische Produktinformation offen; sie verweist für die Kontrolle dieser Werte auf die einschlägigen Behandlungsleitlinien. Patienten mit einer chronischen Hepatitis B oder C weisen unter einer Kombinationsbehandlung häufiger auffällige Leberwerte auf und werden entsprechend überwacht.
Nukleosidanaloga können die Kraftwerke der Zelle, die Mitochondrien, in unterschiedlichem Maß beeinträchtigen. Bei Kindern, die vor oder nach der Geburt einem solchen Wirkstoff ausgesetzt waren und selbst nicht mit HIV infiziert sind, sind entsprechende Störungen beschrieben worden; sie betrafen überwiegend Behandlungen, die Zidovudin enthielten. Am stärksten ausgeprägt ist die Wirkung auf die Mitochondrien nach der europäischen Produktinformation bei Stavudin, Didanosin und Zidovudin. Im Vordergrund standen Veränderungen des Blutbilds wie Blutarmut und ein Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen sowie Stoffwechselauffälligkeiten; meist waren sie vorübergehend. Selten traten später neurologische Störungen auf, deren Dauerhaftigkeit bislang offen ist.
Lamivudin geht in die Muttermilch über und erreicht dort ähnliche Werte wie im Blut der Mutter. Im Blut gestillter Säuglinge waren die Werte nach den ausgewerteten Mutter-Kind-Paaren allerdings sehr niedrig und sanken im Lauf der ersten Lebensmonate unter die Nachweisgrenze. Zur Sicherheit bei Säuglingen unterhalb des dritten Lebensmonats liegen keine Daten vor. In Tierversuchen hatte Lamivudin keinen Einfluss auf die Fruchtbarkeit.
Auch unter einer wirksamen Behandlung bleiben Infektionen möglich, die eine geschwächte Abwehr ausnutzen, ebenso weitere Folgen der HIV-Erkrankung. Die europäische Produktinformation hält deshalb fest, dass behandelte Patienten unter der Beobachtung von Ärztinnen und Ärzten bleiben, die in der Behandlung der HIV-Infektion erfahren sind.
Quellen
- Salzberger, B. (Hrsg.): Therapie-Handbuch - Infektionskrankheiten und Impfungen.
ISBN: 9783437238178
- Modrow, S., Truyen, U., Schätzl, H.: Molekulare Virologie.
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- Brodt, H.-R. (Hrsg.): Infektionstherapie.
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- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
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- Suerbaum, S., Burchard, G. D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
ISBN: 9783662613849

