Infektiologie

Dr. med. NonnenmacherMedizinische Expertise: Dr. med. Nonnenmacher
Qualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 2. September 2026
Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.

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Infektiologie ist die Lehre der durch Mikroben und Parasiten verursachten Krankheiten. Die Disziplin umfasst Diagnose, Therapie und Prophylaxe des Befalls mit Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten. Aufgabe des Fachgebietes ist auch die Erforschung der Mikroben und Parasiten, des Immunsystems sowie die Entwicklung neuer Therapien und Medikamente.

Inhaltsverzeichnis

Was ist die Infektiologie?

Infektiologie
Infektiologie ist die Lehre der durch Mikroben und Parasiten verursachten Krankheiten.

Infektiologie ist die Wissenschaft der Krankheiten, die durch biologische Entzündungserreger entstehen. Die Erreger sind Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten. Der klinische Infektiologe ist Mediziner und kümmert sich um die Diagnose und die Beseitigung des Befalls mit den verursachenden Lebewesen. Er ist Facharzt und hat eine infektiologische Weiterbildung absolviert: in Deutschland entweder die Zusatz-Weiterbildung Infektiologie oder die Weiterbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Infektiologie.

Die forschende Infektiologie ist den Grundlagenkenntnissen gewidmet. Dieses Teilgebiet ist dominiert von der Mikrobiologie und der Molekularbiologie. Der mikrobiologische Zweig ist weiter spezialisiert in die Bakteriologie, Virologie und Mykologie (Wissenschaft von den Pilzen). Die molekulare und die zelluläre Immunologie sind die Sparten, die der Erforschung der körpereigenen Abwehr dienen. Diese Teilfächer der Infektiologie werden auch von Biochemikern und Biologen behandelt. Innerhalb der Immunologie bildet die Serologie (Untersuchung des Blutplasmas) ein weiteres Spezialgebiet.

In der klinischen Praxis vermischen sich die Disziplinen der Infektiologie. So ist der Medizinische Mikrobiologe von seiner Ausbildung her ein Grundlagenforscher. Oft steht er aber dem Medizinischen Infektiologen zur Seite, wenn es um die Diagnostik geht. Denn der Mikrobiologe kann die Kleinstlebewesen identifizieren, die eine Infektionskrankheit ausgelöst haben.

Behandlungen & Therapien

Bakterielle Infektionen sind ein häufiges Problem, mit dem sich der Infektiologe auseinandersetzen muss. Salmonellen sind oft die Ursache von Durchfällen in den westlichen Industrieländern, während die Cholera vor allem dort verbreitet ist, wo sauberes Trinkwasser und eine geregelte Abwasserentsorgung fehlen. Auch Hirnhaut- und Lungenentzündungen können durch die Einzeller verursacht werden. Die Tuberkulose zählt ebenfalls zu den bakteriellen Entzündungen. Auf dem Vormarsch ist die Borreliose, die durch Zecken übertragen wird. Die Borrelien befallen das Nervensystem und die Gelenke. Zu den Bakterien-Infektionen zählen auch viele Geschlechtskrankheiten.

Zu den viralen Infektions-Krankheiten rechnen die Ärzte den durch Rhinoviren verursachten Schnupfen sowie weitere Atemwegserkrankungen. Anders als viele andere Virusinfektionen gehen Adenovirus-Infektionen häufig mit einer Leukozytose einher, einer Erhöhung der Zahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten) als Reaktion des Immunsystems; das kann die Abgrenzung von einer bakteriellen Infektion erschweren. Die Viren aus dieser Familie sind für grippeähnliche Atemwegsinfekte, Bindehautentzündungen sowie Durchfallerkrankungen verantwortlich; die echte Grippe wird dagegen von Influenzaviren ausgelöst. Auch Kinderkrankheiten wie Mumps, Masern, Windpocken und Kinderlähmung sowie Röteln sind Virusinfektionen. Hochgradig ansteckend sind Virus-Krankheiten, die hämorrhagisches Fieber auslösen. Verursacher sind beispielsweise Ebola-, Lassa- und Gelbfieber-Viren. Gekennzeichnet ist dieses Syndrom durch lebensgefährliche Blutungen.

Mykosen sind Infektionen mit Pilzen, wobei Hefen oder höhere Pilze beteiligt sein können. Die Mediziner unterscheiden zwischen Oberflächen-Mykosen der Haut und systemischen oder invasiven Mykosen, die innere Organe befallen. In den Körper gelangen die Krankheitserreger über die Lunge und können Milz und Leber befallen wie es bei der Histoplasmose (Infektion mit Histoplasma) der Fall ist. Systemische Mykosen können tödlich enden. Zwischen den beiden Gruppen der Mykosen steht der Befall mit Candida albicans. Der Hefepilz besiedelt die Mund- und Darmschleimhaut und auch das Lungen-Epithel (Epithel: Abschlussgewebe).

Oberflächen-Mykosen treten als Dermatomykosen auf der Haut sowie Onychomykosen an den Nägeln auf. Zu den Parasiten des Menschen zählen Protozoen (einzellige Tiere) wie Plasmodium (Malaria-Erreger). Die Mikroben dringen in die Erythrozyten (Rote Blutkörperchen) ein. Auch Vielzeller wie Bandwürmer und der Große Leberegel parasitieren beim Menschen.


Diagnose & Untersuchungsmethoden

Die Diagnose in der Infektiologie beginnt mit dem Patientengespräch. Die geschilderten Symptome wie Fieber, Erschöpfung, Erbrechen oder Durchfall liefern dem Arzt erste Anhaltspunkte zur Krankheitserkennung. Bei der körperlichen Untersuchung wird der Mediziner klassische Entzündungszeichen feststellen (Hitze, Schwellung, Rötung, Schmerz).

Die Blutuntersuchung offenbart eine Vermehrung von Leukozyten und molekularer Entzündungsmarker. Die Identifizierung der Antigene im Blutserum dient der direkten Erkennung der Erreger. Antigene sind Oberflächen-Moleküle der Mikroben, auf die das Immunsystem mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Auch diese hochspezifischen Proteine (Eiweiße) kann der serologische Test nachweisen. Dies ist dann ein Zeichen dafür, dass bereits eine Immun-Antwort stattgefunden hat.

Anhand von Zell-Kulturen erkennt der Mikrobiologe die Infektions-Verursacher. Die Auswertung erfolgt dabei sowohl makroskopisch-optisch als auch mikroskopisch. Biochemische Nachweis-Methoden ergänzen den Sichtbefund. Mit den Antibiotika hat der Infektiologe ein wirksames Mittel zur Beseitigung eines Bakterienbefalls. Die Bereitstellung effizienter Antibiotika ist eine große Herausforderung für die Forschung. Denn Mikroben neigen zur Ausbildung von Resistenzen gegen einzelne oder mehrere der antibakteriellen Medikamente. Daher gleicht die Entwicklung neuer Antibiotika einem ständigen Wettlauf mit der Zeit. Nur für wenige Virus-Infektionen stehen antivirale Medikamente zur Verfügung.

Zur Vorbeugung bakterieller als auch viraler Entzündungen setzen die Ärzte spezifische Aktiv-Immunisierungen (Impfungen) ein. Dabei erhält der Patient abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder einzelne ihrer Bestandteile, worauf das Immunsystem aktiv wird. Die körpereigene Abwehr hat damit die Fähigkeit erworben, auf eine Infektion schnell zu reagieren. Die Passiv-Immunisierung dient der Bekämpfung einer akuten Infektion. Mit einer Injektion werden dem Patienten Antikörper verabreicht. Früher wurden diese Immunglobuline überwiegend aus dem Blut immunisierter Tiere gewonnen. Heute stammen sie in der Regel aus dem Blutplasma immunisierter oder genesener Menschen; tierische Seren kommen nur noch in Ausnahmefällen zum Einsatz.

Gegen Pilzinfektionen helfen Antimykotika. Anwendungsform ist entweder eine Salbe bei Oberflächen-Mykosen oder eine orale Einnahme von Tabletten bei systemischen Mykosen. Manchmal ist auch eine Injektion erforderlich. Lange gab es gegen Parasitosen keine Schutzimpfungen. Inzwischen hat die Weltgesundheitsorganisation zwei Impfstoffe gegen Malaria für Kinder in Gebieten mit mäßiger bis hoher Übertragung empfohlen; gegen die übrigen Parasitosen stehen weiterhin keine Impfungen zur Verfügung. Eingeschränkten Schutz vor Malaria bietet die Chemoprophylaxe, bei einem akuten Befall helfen Medikamente, die aus Inhaltsstoffen des Beifußkrautes entwickelt wurden. Gegen Spulwürmer setzen Mediziner Wurmmittel (Anthelminthika) ein; nur in Ausnahmefällen müssen die Würmer endoskopisch aus dem Gastrointestinal-Trakt (Magen-Darm) entfernt werden.

Geschichte & Entwicklung

Über Jahrhunderte wurden ansteckende Krankheiten auf schlechte Luft, üble Dünste oder ein gestörtes Gleichgewicht der Körpersäfte zurückgeführt. Praktische Gegenmaßnahmen entstanden gleichwohl früh: Die Absonderung Erkrankter und die Quarantäne für ankommende Schiffe wurden im spätmittelalterlichen Europa eingeführt, lange bevor bekannt war, wogegen sie eigentlich schützten.

Einen ersten großen Schritt bedeutete die Impfung gegen die Pocken. Ende des 18. Jahrhunderts zeigte der englische Arzt Edward Jenner, dass eine Übertragung von Kuhpockenmaterial vor der weit gefährlicheren Menschenpockenerkrankung schützt. Aus diesem Prinzip entwickelte sich die aktive Immunisierung. Die Pocken sind bis heute die einzige Infektionskrankheit des Menschen, die durch weltweite Impfprogramme ausgerottet werden konnte; die Weltgesundheitsorganisation erklärte sie 1980 für erloschen.

Im 19. Jahrhundert setzte sich die Erkenntnis durch, dass lebende Kleinstlebewesen die Ursache ansteckender Krankheiten sind. Der französische Chemiker Louis Pasteur widerlegte die Vorstellung, Mikroben entstünden von selbst, und der deutsche Arzt Robert Koch wies nach, dass sich bestimmte Erreger bestimmten Krankheiten zuordnen lassen — 1882 gelang ihm der Nachweis des Tuberkuloseerregers. Die von ihm mitformulierten Bedingungen, unter denen ein Erreger als Ursache einer Krankheit gelten darf, prägen die Infektionsforschung bis heute. Zugleich setzte sich in den Krankenhäusern die Antisepsis durch; der ungarische Arzt Ignaz Semmelweis hatte bereits zuvor gezeigt, dass die Desinfektion der Hände das Kindbettfieber drastisch senkt, war damit aber zunächst auf Ablehnung gestoßen.

Die Behandlung selbst veränderte sich erst im 20. Jahrhundert grundlegend. 1928 beobachtete der britische Bakteriologe Alexander Fleming, dass ein Schimmelpilz das Wachstum von Bakterien hemmt; aus dieser Beobachtung ging das Penicillin hervor, das ab den 1940er Jahren breit verfügbar wurde. Es folgten weitere Wirkstoffgruppen, und Krankheiten, die zuvor häufig tödlich verliefen, wurden behandelbar. Schon Fleming wies allerdings darauf hin, dass Bakterien unempfindlich werden können — eine Warnung, die sich als zutreffend erwiesen hat und die Infektiologie bis heute beschäftigt.

Wo Infektiologen arbeiten

Die klinische Infektiologie ist überwiegend an Krankenhäusern angesiedelt, und zwar häufig nicht als eigene Station, sondern als beratender Dienst. Infektiologinnen und Infektiologen werden von anderen Abteilungen hinzugezogen, wenn eine Infektion unklar bleibt, ungewöhnlich verläuft oder durch einen schwer behandelbaren Erreger verursacht ist. Ein solches Konsil kann darüber entscheiden, ob ein Antibiotikum überhaupt nötig ist, welches infrage kommt und wie lange behandelt werden soll.

Eng damit verbunden ist die Aufgabe, den Antibiotikaeinsatz eines Hauses insgesamt zu steuern. Unter dem Begriff Antibiotic Stewardship haben sich Teams etabliert, die Verordnungen begleiten, hausinterne Empfehlungen erarbeiten und darauf hinwirken, dass möglichst gezielt und nicht länger als nötig behandelt wird. Ziel ist, wirksame Mittel für die Fälle zu erhalten, in denen sie gebraucht werden.

Ein zweiter Arbeitsbereich ist die Hygiene im Krankenhaus, die der Vermeidung von Ansteckungen innerhalb der Einrichtung dient. Sie legt fest, wann Patienten mit bestimmten Erregern abgesondert werden, wie Geräte aufbereitet werden und welche Schutzmaßnahmen das Personal einhält. Im ambulanten Bereich sind infektiologische Schwerpunktpraxen vor allem in der Betreuung chronischer Infektionen tätig, etwa bei HIV oder Hepatitis. Hinzu kommen die Tropenmedizin und die Reisemedizin mit der Beratung vor Auslandsreisen und der Abklärung von Erkrankungen nach der Rückkehr sowie der öffentliche Gesundheitsdienst, der Ausbrüche verfolgt und Schutzmaßnahmen anordnet.

Für bestimmte Krankheiten und Erregernachweise besteht in Deutschland eine gesetzliche Meldepflicht. Sie sorgt dafür, dass Behörden Häufungen frühzeitig erkennen und Infektionsketten unterbrechen können. Die Meldung erfolgt durch Ärzte und Labore an die zuständige Behörde, die von dort aus weiterleitet.

Abgrenzung zu benachbarten Fächern

Die klinische Infektiologie ist an die Innere Medizin angebunden und behandelt Patienten. Die medizinische Mikrobiologie dagegen ist ein Laborfach: Sie weist Erreger nach, bestimmt ihre Eigenschaften und prüft, gegen welche Wirkstoffe sie empfindlich sind. Beide Fächer arbeiten eng zusammen, haben aber verschiedene Aufgaben — der eine sieht den Patienten, der andere die Probe. Die Virologie ist auf Viren spezialisiert und hat mit den molekularen Nachweisverfahren erheblich an Bedeutung gewonnen.

Die Immunologie befasst sich mit der körpereigenen Abwehr und berührt die Infektiologie überall dort, wo eine Abwehrschwäche besteht: Bei Menschen nach Organverpflanzung, unter abwehrunterdrückender Behandlung oder mit angeborenen Abwehrstörungen verlaufen Infektionen anders, und es treten Erreger auf, die einem gesunden Immunsystem nichts anhaben können. Die Krankenhaushygiene wiederum überschneidet sich mit der Infektiologie im Ziel, unterscheidet sich aber im Ansatz: Sie setzt bei Strukturen und Abläufen an, nicht beim einzelnen Krankheitsfall.

Da Infektionen jedes Organ befallen können, bestehen Berührungspunkte zu nahezu allen Fächern — zur Pneumologie bei Erkrankungen der Atemwege, zur Chirurgie bei Wundinfektionen und Abszessen, zur Neurologie bei Entzündungen von Gehirn und Hirnhäuten, zur Pädiatrie bei den Infektionen des Kindesalters und zur Intensivmedizin bei der Sepsis.

Was der Befund bedeutet

Ein Erregernachweis ist nicht in jedem Fall gleichbedeutend mit einer Erkrankung. Der menschliche Körper ist auf Haut und Schleimhäuten dauerhaft von Mikroorganismen besiedelt, ohne dass daraus eine Krankheit entsteht. Wird ein Erreger in einer Probe gefunden, muss deshalb beurteilt werden, ob er tatsächlich die Beschwerden verursacht oder nur zufällig anwesend ist. Diese Unterscheidung zwischen Besiedlung und Infektion ist eine der wichtigsten Aufgaben der klinischen Infektiologie und lässt sich nicht am Laborzettel allein treffen, sondern nur zusammen mit dem Beschwerdebild.

Ebenso wenig schließt ein negatives Ergebnis eine Infektion aus. Antikörper werden vom Immunsystem erst nach einigen Tagen bis Wochen gebildet, sodass ein früh abgenommener Test negativ ausfallen kann, obwohl eine Infektion vorliegt. Eine Anzucht kann misslingen, wenn bereits mit einem Antibiotikum behandelt wurde oder wenn der Erreger im Labor schwer zu kultivieren ist. Umgekehrt können Antikörper eine längst durchgemachte oder durch Impfung erworbene Auseinandersetzung anzeigen, ohne dass eine aktuelle Erkrankung besteht.

Eine Empfindlichkeitsprüfung zeigt, gegen welche Wirkstoffe der nachgewiesene Erreger im Labor empfindlich ist. Sie erlaubt es, von einer zunächst breit angesetzten Behandlung auf ein gezieltes Mittel zu wechseln. Das Laborergebnis sagt allerdings nicht mit Sicherheit voraus, wie die Behandlung im Körper wirkt, denn dabei spielt auch eine Rolle, ob der Wirkstoff den Ort der Infektion überhaupt erreicht.

Risiken & Grenzen

Die größte Herausforderung des Fachs ist die Zunahme unempfindlicher Erreger. Je häufiger Antibiotika eingesetzt werden, desto stärker werden widerstandsfähige Keime begünstigt, denen die übliche Behandlung nichts mehr anhaben kann. Besonders schwierig sind Erreger, die gegen mehrere Wirkstoffgruppen zugleich unempfindlich sind. Deshalb gilt der zurückhaltende und gezielte Einsatz solcher Mittel als eine der wirksamsten Maßnahmen überhaupt; Antibiotika helfen zudem nicht gegen Viren, weshalb sie bei den meisten Erkältungskrankheiten nichts ausrichten.

Auch die Behandlung selbst ist nicht frei von unerwünschten Wirkungen. Antibiotika greifen nicht nur den krankmachenden Erreger an, sondern auch die natürliche Besiedlung des Darms; daraus können Durchfälle entstehen, in ungünstigen Fällen eine schwere Darmentzündung durch Keime, die den frei gewordenen Platz einnehmen. Unverträglichkeitsreaktionen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Belastungen von Leber oder Niere kommen hinzu. Die Entscheidung für eine Behandlung wiegt daher stets den erwarteten Nutzen gegen diese Nachteile ab.

Wie lange behandelt wird, richtet sich nach Erreger, Ort der Infektion und Verlauf und wird ärztlich festgelegt; eine begonnene Behandlung sollte nicht eigenmächtig verändert werden, sobald die Beschwerden nachlassen.

Quellen

  • Suerbaum, S., Burchard, G.-D., Kaufmann, S. H. E., Schulz, T. F. (Hrsg.): Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.
    ISBN: 9783662613849
  • Jung, N., Rieg, S. (Hrsg.): Klinikleitfaden Infektiologie.
    ISBN: 9783437223228
  • Salzberger, B. (Hrsg.): Therapie-Handbuch - Infektionskrankheiten und Impfungen.
    ISBN: 9783437238178
  • Suttorp, N., Mielke, M., Kiehl, W., Stück, B. (Hrsg.): Infektionskrankheiten.
    ISBN: 9783131585813
  • Herold, G.: Innere Medizin 2026.
    ISBN: 9783982116655

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