Phenothiazine
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Bei Phenothiazinen handelt es sich um eine Subgruppe der Thiazine. Sie kommen in erster Linie als Neuroleptika zur Anwendung.
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Was sind Phenothiazine?
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Als Phenothiazine werden Derivate des Phenothiazins bezeichnet, die von pharmakologischer Relevanz sind. In der Medizin gelangen sie als Neuroleptika zum Einsatz. Dort sind sie auch als trizyklische Neuroleptika bekannt.
Die Geschichte der Phenothiazine lässt sich bis zum Beginn der organischen Chemie zurückverfolgen. Im Jahr 1865 wurde von dem deutschen Chemiker August Kekulé (1829-1896) die These vorgestellt, dass sich Kohlenstoff-Atome innerhalb von organischen Stoffen in Ringsystemen befinden. Dies war zunächst für die Farbenindustrie von Bedeutung, die ab 1876 die Farbstoffe Thionin und Methylenblau herstellte. Beide verfügten über eine Phenothiazinstruktur. Später unternahm die Medizin den Versuch, mit Methylenblau Erkrankungen wie Depressionen, Kopfschmerzen und Malaria zu behandeln, was jedoch letztlich nicht von Erfolg gekrönt war.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schienen die Phenothiazine in Vergessenheit zu geraten und dienten vorwiegend in der Tiermedizin zur Behandlung von Wurmerkrankungen. Bei Menschen wurde dagegen von Therapien aufgrund einer zu hohen Toxizität abgesehen. Ab den 1940er Jahren begann die medizinische Forschung jedoch, sich wieder verstärkt mit den Phenothiazinen zu beschäftigen. Von dem französischen Pharmaunternehmen Rhône-Poulenc wurden schließlich Phenothiazine entdeckt, die antihistaminische Eigenschaften aufwiesen. Dadurch kam es 1950 zur Neuroleptika-Synthese.
Innerhalb der Gruppe unterscheiden sich die Vertreter erheblich, und zwar nicht nur graduell. Geordnet werden sie nach ihrer neuroleptischen Potenz, also nach dem Verhältnis zwischen antipsychotischer und dämpfender Wirkung. Ein hochpotenter Vertreter drängt Wahn und Sinnestäuschungen bereits in einer Menge zurück, die verhältnismäßig wenig müde macht. Ein schwach potenter Vertreter beruhigt umgekehrt vor allem und erreicht die Psychose erst in weit höherer Dosierung. Die deutschen Fachinformationen benennen diese Einordnung ausdrücklich: Fluphenazin wird dort als hochpotentes Neuroleptikum geführt, Perazin als mittelpotentes, und für Promethazin hält die Fachinformation fest, dass es nur geringe antipsychotische Eigenschaften besitzt.
Für die zu erwartenden Nebenwirkungen ist diese Einordnung aufschlussreicher als die Zugehörigkeit zur Gruppe. Je kräftiger ein Vertreter die Dopamin-Rezeptoren im Streifenkörper des Gehirns blockiert, desto eher kommt es zu Bewegungsstörungen; die Fachinformation zu Fluphenazin führt die extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen genau auf diese Hemmung zurück. Schwächer antipsychotisch wirkende Vertreter machen dafür stärker müde, senken den Blutdruck deutlicher und rufen häufiger Mundtrockenheit und einen trägen Darm hervor. Die Einteilung nach der Seitenkette und die Einteilung nach der Potenz laufen dabei in weiten Teilen parallel: Die Vertreter mit offenkettiger Seitenkette stehen am dämpfenden Ende, die mit Piperazinyl-Seitenkette am antipsychotischen.
Pharmakologische Wirkung
Das Grundgerüst der Phenothiazine besteht aus drei Ringen. Je nach Substitution des Grundgerüstes wird zwischen drei Phenothiazingruppen differenziert. So gibt es Phenothiazine mit aliphatischer Seitenkette, Piperidyl-Seitenkette und Piperazinyl-Seitenkette. Die aliphatischen Phenothiazine weisen starke sedative Effekte auf, während sie im vegetativen Bereich Nebenwirkungen hervorrufen können.
Zu den aliphatischen Phenothiazinen gehören Promazin, Levomepromazin, Chlorpromazin, Triflupromazin, Promethazin sowie Profenamin. Eine mittelstarke beruhigende Wirkung entfalten Piperidyl-Phenothiazine wie Thioridazin, Mesoridazin und Periciazin.
Piperazinyl-Phenothiazine haben dagegen nur schwache sedative und antihistaminische Effekte. Dafür entfalten sie jedoch eine ausgeprägte antiemetische und antipsychotische Wirkung. Zu ihren Vertretern zählen Perazin, Perphenazin, Fluphenazin, Prochlorperazin sowie Trifluoperazin. Die geringe beruhigende Wirkung gilt dabei nicht für jeden Vertreter gleichermaßen: Für Perazin führt die Fachinformation die Sedierung als häufige Wirkung auf.
Weiterhin können Phenothiazine lokal betäubend, anti-adrenerg und ganglienblockierend wirken, womit sie über ein breiteres Spektrum verfügen als andere Neuroleptika.
Der Abbau der Phenothiazine findet in der Leber statt. Die pharmakologische Wirksamkeit der Metaboliten ließ sich bislang noch nicht klären. Die langsame Ausscheidung des Arzneistoffes aus dem Körper erfolgt über die Nieren.
Kennzeichnend für die Gruppe ist eine hohe Fettlöslichkeit. Sie binden stark an Bluteiweiße, verteilen sich weit im Gewebe und überwinden sowohl die Blut-Hirn-Schranke als auch den Mutterkuchen; auch in die Muttermilch treten sie über. Ein erheblicher Teil der geschluckten Menge wird bereits bei der ersten Leberpassage umgebaut, weshalb die erreichten Blutspiegel bei gleicher Dosierung von Mensch zu Mensch weit auseinandergehen.
Auf das Herz wirken mehrere Phenothiazine über denselben Weg. Im Laborversuch blockieren sie die sogenannten HERG-Kanäle, die für die Rückbildung der elektrischen Erregung im Herzmuskel zuständig sind. Daraus ergibt sich die Neigung, die QT-Zeit im EKG zu verlängern und bestimmte Kammerrhythmusstörungen auszulösen. Belegt ist dieser Effekt für einen Teil der Vertreter; für andere fehlen entsprechende Untersuchungen bislang.
Über die Blockade der Dopamin-Rezeptoren steigt unter Phenothiazinen außerdem der Prolaktinspiegel im Blut. Daraus können eine Schwellung der Brustdrüsen, ein Milchfluss und ein Ausbleiben der Regelblutung entstehen. In Langzeituntersuchungen an Mäusen begünstigten Phenothiazine die Entstehung von Brusttumoren, was mit dem erhöhten Prolaktinspiegel in Verbindung gebracht wird; bei einem bereits bekannten Brusttumor ist deshalb Vorsicht geboten.
Medizinische Anwendung & Verwendung
In der Medizin lassen sich die Phenothiazine auf unterschiedlichen Gebieten einsetzen. So dienen sie als Neuroleptika zur Behandlung von Psychosen und nehmen dabei Einfluss auf die Psyche der Patienten. Sie eignen sich besonders zur Therapie der Schizophrenie, um Halluzinationen und Wahnvorstellungen zu bekämpfen.
Darüber hinaus können die Phenothiazine als Beruhigungsmittel (Sedativa) verabreicht werden. Als Antiemetika gehen sie gegen Schwindelgefühle und Erbrechen vor, während sie als Antihistaminika allergische Reaktionen behandeln. Diese Anwendungen verteilen sich allerdings auf unterschiedliche Vertreter und gelten nicht für jedes Phenothiazin: Für Perphenazin und Fluphenazin nennen die deutschen Fachinformationen ausschließlich psychiatrische Anwendungsgebiete, und für Promethazin führen die Fachinformationen der Tabletten und Tropfen Unruhe- und Erregungszustände im Rahmen psychiatrischer Grunderkrankungen als Anwendungsgebiet auf. Die antiallergische Anwendung steht dagegen nur in der Fachinformation der Injektionslösung, und auch dort nur für akute allergische Reaktionen vom Soforttyp, bei denen zugleich eine Sedierung angezeigt ist.
Ein besonders bewährtes Phenothiazin stellt das niederpotente Promethazin dar. So wird es bereits seit Jahrzehnten erfolgreich gegen Erregungs- und Angstzustände verabreicht.
Für Promethazin hat sich die Bewertung allerdings verschoben. Die deutsche Fachinformation beschreibt den Stoff als starkes Antihistaminikum mit ausgeprägt dämpfender, aber nur geringer antipsychotischer Wirkung, das im Tierversuch die Dopamin-Rezeptoren nicht blockiert und deshalb auch den Prolaktinspiegel nicht anhebt. Klinisch wird Promethazin heute vor allem als Beruhigungsmittel bei Unruhe- und Erregungszuständen eingesetzt. Für die Anwendung als Mittel gegen Allergien sieht dieselbe Fachinformation nach heutigem Kenntnisstand nur noch bei der Gabe als Spritze ein günstiges Verhältnis von Nutzen und Risiko.
Auch am anderen Ende der Gruppe ist der Zuschnitt enger geworden. Für Fluphenazin nennt die Fachinformation der Depotspritze als Anwendungsgebiet die Langzeitbehandlung und die Rückfallvorbeugung schizophrener Psychosen, für Perphenazin endogene Psychosen und psychomotorische Erregungszustände psychotischer Herkunft. Eine Anwendung gegen Übelkeit oder gegen Allergien ist in diesen beiden Fachinformationen nicht vorgesehen.
Auch die Darreichungsform unterscheidet die Vertreter. Die meisten Phenothiazine werden geschluckt, als Tablette oder als Tropfen. Daneben gibt es Injektionslösungen für den raschen Wirkungseintritt und mit Fluphenazindecanoat eine ölige Depotspritze, aus der der Wirkstoff über mehrere Wochen hinweg langsam freigesetzt wird. Solche Depotformen dienen der Rückfallvorbeugung, wenn die regelmäßige Einnahme von Tabletten schwerfällt; sie werden in den Muskel gespritzt, keinesfalls in eine Vene oder eine Schlagader.
Risiken & Nebenwirkungen
Zurückzuführen sind diese unerwünschten Wirkungen auf die Blockade der Dopamin-Rezeptoren durch die hochwirksamen Stoffe. Durch Phenothiazine vom Chlorpromazin-Typ ist zudem eine Störung der Wärmeregulation des Körpers möglich. Andere Wirkstoffe dieser Art können wiederum ein Long-QT-Syndrom auslösen, wodurch schwere Herzrhythmusstörungen entstehen, die einen tödlichen Verlauf nehmen können.
Ebenfalls sind durch die Phenothiazine psychische Nebenwirkungen wie Antriebsstörungen, Verarmung des Gefühlslebens und Unruhe im Bereich des Möglichen. Ein Abhängigkeitspotenzial im Sinne einer Sucht besitzen die Phenothiazine dagegen nicht; beim plötzlichen Absetzen höherer Dosen können jedoch Absetzerscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen und Schlaflosigkeit auftreten.
Zur Behandlung gehören deshalb Kontrollen von Herzleistung, Blutbild und Leberfunktion, besonders wenn sie über längere Zeit läuft. Hintergrund ist unter anderem die Gefahr eines starken Abfalls der weißen Blutkörperchen bis hin zur Agranulozytose. Fieber, Halsschmerzen und grippeähnliche Beschwerden in den ersten Behandlungsmonaten sind ein Grund für eine rasche ärztliche Abklärung. Bei Neigung zu Krampfanfällen werden zusätzlich Hirnstrommessungen empfohlen.
Nach längerer Behandlung können Spätdyskinesien auftreten, also andauernde unwillkürliche Bewegungen vorwiegend im Mundbereich. Ihr Risiko wächst mit der Dauer der Behandlung und der Höhe der Dosis; ältere Frauen scheinen besonders gefährdet zu sein. Die laufende Behandlung kann eine beginnende Spätdyskinesie verdecken, sodass sie erst nach dem Absetzen sichtbar wird, und sie bildet sich nicht in jedem Fall wieder zurück.
Phenothiazine senken zudem die Krampfschwelle und können bei entsprechender Veranlagung Krampfanfälle auslösen. Begünstigt wird das durch hohe Anfangsdosen, durch rasches Steigern und durch abruptes Absetzen hoher Mengen. Ein bestehendes Anfallsleiden schließt eine Behandlung nicht aus, solange die krampfhemmende Medikation weitergeführt wird.
Ältere Menschen reagieren empfindlicher: Die anticholinergen Begleiterscheinungen sind stärker, Bewegungsstörungen treten schon bei kleinen Mengen auf, die dämpfende Wirkung ist ausgeprägter und der Blutdruck fällt leichter ab. Für ältere Menschen mit einer Demenz ergaben zwei große Anwendungsstudien unter klassischen Antipsychotika ein leicht erhöhtes Sterberisiko; für Perazin und Perphenazin halten die Fachinformationen ausdrücklich fest, dass sie zur Behandlung von Verhaltensstörungen im Rahmen einer Demenz nicht zugelassen sind. Unter Antipsychotika sind außerdem venöse Thrombosen bis hin zur Lungenembolie berichtet worden.
Die Haut kann unter Phenothiazinen empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren, bis hin zu schweren phototoxischen Reaktionen. Ausgedehnte Sonnenbäder werden deshalb gemieden, oder die Haut wird durch ein Lichtschutzmittel geschützt.
Als seltene, aber lebensbedrohliche Reaktion gilt das maligne neuroleptische Syndrom. Es kündigt sich durch hohes Fieber und Muskelstarre an und geht mit einer Entgleisung der unwillkürlichen Körperfunktionen und mit Bewusstseinstrübung einher. Weil es mit einer Katatonie verwechselt werden kann und eine erneute Gabe eines Neuroleptikums dann lebensgefährlich wäre, ist die Abgrenzung entscheidend. Zur Behandlung gehören das sofortige Absetzen des Arzneimittels und eine Kühlung des Körpers, da fiebersenkende Mittel bei so hohem Fieber möglicherweise nicht anschlagen.
Auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch verändern Phenothiazine das Reaktionsvermögen so weit, dass die Teilnahme am Straßenverkehr, das Bedienen von Maschinen und Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt sein können. Besonders ausgeprägt ist das in den ersten Behandlungstagen und im Zusammenwirken mit Alkohol.
In Einzelfallberichten und einer kontrollierten Studie wurde über Fehlbildungen bei der Anwendung von Phenothiazinen in der Schwangerschaft berichtet; ein ursächlicher Zusammenhang ließ sich in größeren Studien allerdings nicht erhärten. Die Fachinformationen raten dennoch von einer Anwendung im ersten Schwangerschaftsdrittel ab und sehen später eine Behandlung nur bei zwingender Notwendigkeit vor. Neugeborene, die im letzten Schwangerschaftsdrittel gegenüber Antipsychotika ausgesetzt waren, können Bewegungsstörungen und Entzugserscheinungen entwickeln und werden nach der Geburt sorgfältig überwacht. Da Phenothiazine in die Muttermilch übergehen, wird während einer notwendigen Behandlung gegebenenfalls abgestillt.
Im Falle von organischen Nebenwirkungen besteht die Gefahr, dass Nieren und Leber in Mitleidenschaft gezogen werden. Als gesundheitlich bedenklich gilt zudem eine Überdosierung der Phenothiazine. So können dadurch Beschwerden wie Sehstörungen, Zittern, zu niedriger Blutdruck, Herzrasen, Benommenheit, Störungen der Bewegungskoordination, Krampfanfälle, psychomotorische Erregungen und Halluzinationen ausgelöst werden. Einige Betroffene sind sogar ins Koma gefallen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Einige Wechselwirkungen betreffen die Phenothiazine als Gruppe und sind deshalb bei den einzelnen Vertretern gleichermaßen zu bedenken.
Zusammen mit Alkohol und mit zentral dämpfenden Arzneimitteln verstärkt sich die Dämpfung, und der Blutdruck sinkt stärker; bei hohen Dosen kann die Atmung flacher werden. In Verbindung mit Opioiden und anderen Schmerz- und Fiebermitteln nehmen sowohl die schmerzstillende als auch die beruhigende Wirkung zu. Eine durch Polypeptid-Antibiotika ausgelöste Atemschwäche kann durch Phenothiazine verstärkt werden.
Die Blutspiegel trizyklischer Antidepressiva und ihrer Abbauprodukte steigen unter Phenothiazinen stark an, sodass deren Nebenwirkungen zunehmen können. Umgekehrt beschleunigen Antiepileptika wie Barbiturate und Carbamazepin den Abbau der Phenothiazine, während hormonelle Verhütungsmittel ihn bremsen und dadurch erwünschte wie unerwünschte Wirkungen verstärken. Bei starken Rauchern ist die Ausscheidung im Mittel erhöht. Coffein wirkt der antipsychotischen Wirkung möglicherweise entgegen, die Datenlage dazu ist allerdings widersprüchlich.
Gemieden werden Arzneimittel, die ihrerseits die QT-Zeit verlängern oder einen Kaliummangel hervorrufen, etwa bestimmte Antiarrhythmika, Malariamittel und entwässernde Mittel. Blutdrucksenker verlieren teils an Wirkung, während der Kreislauf beim Aufstehen leichter absackt; bei einem Blutdruckabfall werden deshalb keine Kreislaufmittel vom Adrenalin-Typ gegeben. Bei zuckerkranken Menschen, die Insulin benötigen, kann die Stoffwechsellage unter höheren Dosen instabil werden. Steht bei hoher Neuroleptika-Dosierung eine Operation an, wird besonders auf einen Blutdruckabfall geachtet; die Menge des Narkosemittels und anderer dämpfender Stoffe ist unter Umständen zu verringern.
Quellen
- Benkert, O., Hippius, H. (Hrsg.): Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie.
ISBN: 9783662676844
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- Falkai, P., Laux, G., Deister, A., Möller, H.-J. (Hrsg.): Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
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