Pindolol
Medizinische Expertise: Dr. med. NonnenmacherQualitätssicherung: Dipl.-Biol. Elke Löbel, Dr. rer. nat. Frank Meyer
Letzte Aktualisierung am: 18. September 2026Dieser Artikel wurde unter Maßgabe medizinischer Fachliteratur und wissenschaftlicher Quellen geprüft.
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Der Wirkstoff Pindolol gehört der Gruppe der Betablocker an. Er dient u. a. zur Therapie von Bluthochdruck.
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Was ist Pindolol?
Pindolol ist ein unselektiver Betablocker. Außerdem zählt er zu den Antiarrhythmika der Klasse II. Anders als Metoprolol, Atenolol oder Bisoprolol besitzt Pindolol eine intrinsische sympathomimetische Aktivität (ISA): Der Wirkstoff blockiert die Beta-Rezeptoren nicht nur, sondern regt sie zugleich schwach an. Die Herzfrequenz in Ruhe fällt deshalb weniger stark ab als unter Betablockern ohne diese Eigenschaft.
Der Arzneistoff senkt den Blutdruck ab. In Europa kommt das Mittel seit 1969 zur Anwendung und wird vor allem in Form von Tabletten verabreicht.
Von manchen älteren Vertretern der Gruppe unterscheidet sich Pindolol in einem weiteren Punkt: Es besitzt keine chinidinartige, membranstabilisierende Eigenschaft. Die Blockade der Beta-Rezeptoren ist zudem nicht unumkehrbar. Sie lässt sich durch Arzneistoffe aufheben, die dieselben Rezeptoren anregen; in der Notfall- und Intensivmedizin werden dafür Substanzen wie Isoprenalin, Dopamin, Dobutamin oder Noradrenalin verwendet.
Betablocker dämpfen die Wirkung der Stresshormone. In bestimmten Lagen ist ein gewisser Grundantrieb des sympathischen Nervensystems jedoch lebenswichtig, etwa bei einer Herzschwäche, bei Störungen der Erregungsleitung im Herzen oder bei einer Verkrampfung der Bronchien. Die intrinsische sympathomimetische Aktivität hebt diesen Grundantrieb nicht vollständig auf. Ein belastbarer Nachweis, dass Pindolol in solchen Lagen sicherer wäre als Betablocker ohne diese Eigenschaft, liegt jedoch nicht vor. In Untersuchungen zur Lungenfunktion nach einer Einzelgabe unterschied sich der Wirkstoff in der Einschränkung der Einsekundenkapazität nicht von anderen nicht-selektiven Betablockern.
Pharmakologische Wirkung
An den Beta-1-Rezeptoren des Herzens dämpft Pindolol den Anstieg von Herzschlagzahl, Blutdruck und Auswurfleistung (Herzminutenvolumen) unter körperlicher Belastung und entlastet so die Pumpfunktion des Herzens. Auf welchem Weg der Blutdruck dauerhaft sinkt, ist nicht abschließend geklärt; die Auswurfleistung in Ruhe senkt Pindolol nur wenig. Darüber hinaus nimmt die Anzahl der Herzschläge ab, was das Wiederherstellen des normalen Rhythmus zur Folge hat.
Als Arzneistoff eignet sich Pindolol weiterhin zu einer lokalen Behandlung am Auge, um den Augeninnendruck abzusenken. Bei diesem Verfahren wird das Mittel in Form von Augentropfen verabreicht. Es ist jedoch bislang unbekannt, auf welche Weise die Blockade der Beta-Rezeptoren diesen positiven Effekt hervorruft. Einige Mediziner gehen davon aus, dass die Herstellung von Kammerwasser im Augeninneren durch Pindolol reduziert wird. Des Weiteren fließt das Kammerwasser, das schon vorhanden ist, besser ab.
Die Darreichung von Pindolol findet oral statt. Die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes liegt bei 95 Prozent, während er nur zu einem kleineren Teil an Bluteiweiße gebunden wird. Die Verstoffwechselung wird über die Leber vorgenommen. Dabei erreicht Pindolol im Durchschnitt eine Plasmahalbwertszeit von vier Stunden. Im Anschluss daran erfolgt das Ausscheiden des Stoffes zu 40 Prozent über die Nieren.
Wie lange Pindolol im Körper verweilt, hängt vom Zustand der Leber ab. Bei einer fortgeschrittenen Lebererkrankung wie einer Leberzirrhose verlangsamt sich der Abbau, und die Spiegel des Wirkstoffs im Blut können deutlich ansteigen. Die Schwankungsbreite zwischen einzelnen Patienten ist dabei erheblich größer als bei Lebergesunden. Eine eingeschränkte Nierenfunktion wirkt sich dagegen nur wenig auf die Verweildauer aus; bei stark eingeschränkter Nierenleistung verschiebt sich allerdings der Anteil, der unverändert über den Urin ausgeschieden wird, nach unten. Bei älteren Patienten schwankt die Verweildauer stärker als bei jüngeren.
Die Aufnahme aus dem Magen-Darm-Trakt wird durch eine gleichzeitige Mahlzeit nicht nennenswert beeinflusst. Auch die blutdrucksenkenden Mittel Hydralazin und Hydrochlorothiazid sowie Acetylsalicylsäure verändern die Aufnahme nicht wesentlich, wenn sie zusammen mit Pindolol eingenommen werden.
Auf die Aktivität des blutdruckregulierenden Enzyms Renin im Blutplasma wirkt sich Pindolol nicht einheitlich aus. Auch das spricht dagegen, die dauerhafte Blutdrucksenkung allein auf diesen Weg zurückzuführen, und passt zu der Beobachtung, dass der Wirkstoff die Auswurfleistung des Herzens in Ruhe nur wenig verändert.
Medizinische Anwendung & Verwendung
Wichtigstes Einsatzgebiet von Pindolol ist Bluthochdruck. Dabei sollen die zu hohen Blutdruckwerte reduziert und der Blutdruck dauerhaft normalisiert werden. Eine weitere Indikation sind Herzschmerzen im Rahmen eines Angina pectoris-Anfalls sowie die koronare Herzerkrankung (KHK). So eignet sich Pindolol zur Verminderung der Herzbelastung. Außerdem werden schnelle Herzrhythmusstörungen durch Pindolol wieder normalisiert.
Durch die Gabe von Augentropfen dient Pindolol auch dazu, einen erhöhten Augeninnendruck, der sich bei einem Glaukom (Grünen Star) zeigt, abzusenken. Dies gilt besonders im Fall eines chronischen Weitwinkelglaukoms, das eine Sonderform des Glaukoms darstellt.
Als Betablocker der Antiarrhythmika-Klasse II kann Pindolol einen dauerhaft zu schnellen Herzschlag von mehr als einhundert Schlägen pro Minute (Tachykardie) verlangsamen.
Im Handel ist Pindolol in Tablettenform erhältlich. Die Einnahme des Mittels findet unabhängig von den Mahlzeiten ein bis drei Mal pro Tag statt.
Am besten belegt ist unter den innerlichen Anwendungen der Bluthochdruck. Pindolol kann dabei für sich allein gegeben werden oder zusammen mit anderen blutdrucksenkenden Mitteln, besonders mit einem harntreibenden Mittel vom Thiazid-Typ. In kontrollierten Untersuchungen senkte der Wirkstoff sowohl den oberen als auch den unteren Blutdruckwert, und zwar im Liegen ebenso wie im Stehen. In offenen Beobachtungen über mehrere Jahre ließ die blutdrucksenkende Wirkung nicht nach.
Eine leichte Gewichtszunahme wurde bei Patienten beobachtet, die nur Pindolol und kein weiteres Mittel erhielten. Sie stand nicht im Zusammenhang mit dem Ausmaß der Blutdrucksenkung und ging nicht mit einem erhöhten Risiko für eine Herzschwäche einher. Wassereinlagerungen traten unter Pindolol allerdings häufiger auf als in den Vergleichsgruppen.
Risiken & Nebenwirkungen
Mitunter können auch eine Verminderung des Tränenflusses, eine Bindehautentzündung, langsamer Herzschlag, Kältegefühle an Armen und Beinen, Mundtrockenheit, Muskelkrämpfe und Muskelschwäche auftreten. Selten zeigen sich eine verstärkte Herzmuskelschwäche oder Durchblutungsstörungen, Potenzschwäche, Atembeschwerden, ein verstärkter Abfall des Blutdrucks, eine Verschlimmerung von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) sowie Ohnmachtsanfälle. Leidet ein Patient unter einer eingeschränkten Nierenfunktion, können sich die Beschwerden zusätzlich verschlechtern.
In den Zulassungsstudien wurden außerdem lebhafte oder ungewöhnliche Träume beschrieben; sie kamen unter Pindolol häufiger vor als unter den aktiven Vergleichsmitteln, unter dem Scheinmedikament dagegen ähnlich oft. Ebenfalls berichtet wurden Gelenk- und Muskelschmerzen, Atemnot, Wassereinlagerungen und ein Missempfinden der Haut. Seltener traten Sehstörungen, Herzklopfen, eine Verlangsamung der Erregungsleitung im Herzen, Ohnmachtsanfälle und ein Brennen der Augen auf.
Bei einem kleinen Teil der Behandelten stiegen die Leberwerte im Blut leicht an, ohne dass sich daraus eine fortschreitende Schädigung entwickelte oder weitere Auffälligkeiten hinzukamen. Über eine offenkundige Leberschädigung wurde in der medizinischen Fachliteratur in mehr als einem Jahrzehnt weltweiter Anwendung nicht berichtet. Gelegentlich fanden sich erhöhte Werte der alkalischen Phosphatase, der Laktatdehydrogenase und der Harnsäure; welche Bedeutung diese Befunde haben, ist ungeklärt.
Liegen bestimmte Gegenanzeigen vor, darf Pindolol nicht zur Anwendung gelangen. Zu diesen Kontraindikationen zählen schwere Erkrankungen am Herz-Reizleitungssystem, eine schwere Herzmuskelschwäche, ein Herz-Kreislauf-Schock, ein verlangsamter Herzschlag von weniger als 50 Schlägen in der Minute sowie ein kürzlich erlittener Herzinfarkt. Weitere Gegenanzeigen sind niedriger Blutdruck, Asthma bronchiale, COPD, eine Übersäuerung des Stoffwechsels oder Ernährungsstörungen an der Augenhornhaut.
Außerdem muss die Gabe von Pindolol sorgfältig geprüft werden, wenn die Funktionen von Leber und Nieren eingeschränkt sind, eine hohe körperliche Belastung oder strenges Fasten erfolgte, ein Phäochromozytom vorliegt oder der Patient unter schwerer Psoriasis (Schuppenflechte) leidet. Gleiches gilt für Schwangerschaft und Stillzeit. Ebenso ist ein sorgfältiges Abwägen der Gabe von Pindolol bei Kindern erforderlich.
Auch Wechselwirkungen mit anderen medizinischen Wirkstoffen sind durch die Einnahme Pindolols möglich. So kann es durch die gleichzeitige Gabe von Insulin oder anderen Stoffen der Diabetes-Therapie zu deren Wirkverstärkung oder -verlängerung kommen. Bei einer gleichzeitigen Darreichung von Pindolol und trizyklischen Antidepressiva, Narkotika, Diuretika, Phenothiazinen, Barbituraten sowie Vasodilatatoren besteht die Gefahr eines Blutdruckabfalls.
Die Herzfrequenz des Patienten kann absinken, wenn Pindolol gleichzeitig mit Herzglykosiden oder Medikamenten, die im Gehirn wirken, wie Clonidin, Methyldopa, Reserpin und Guanfacin zur Darreichung kommt. Wird Clonidin abrupt abgesetzt und zur gleichen Zeit Pindolol eingenommen, ist ein sehr starker Anstieg des Blutdrucks denkbar.
Durch eine zeitgleiche Gabe von nicht-steroidalen Antirheumatika wie Indometacin und dem Betablocker besteht das Risiko, dass der blutdrucksenkende Effekt von Pindolol abgeschwächt wird. Des Weiteren vermindert Pindolol den Wirkeffekt von Adrenalin. In solchen Fällen gilt es, die Adrenalindosis zu erhöhen.
Zusammen mit dem Neuroleptikum Thioridazin steigen die Blutspiegel beider Wirkstoffe an. Auf die Wirkung des Gerinnungshemmers Warfarin und auf die klinische Wirksamkeit von Digoxin hat Pindolol dagegen keinen Einfluss, wenngleich die Digoxinspiegel im Blut vorübergehend leicht abfielen. Mit einer Reihe weiterer blutdrucksenkender Mittel wurde der Wirkstoff erprobt, ohne dass unerwartete Wechselwirkungen aufgetreten sind.
Absetzen, Operationen und Narkose
Pindolol wird nicht abrupt abgesetzt. Nach dem plötzlichen Beenden einer Behandlung mit Betablockern wurde eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Stresshormonen beobachtet. Bei Patienten mit einer Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße kam es dabei zu einer Verschlimmerung der Angina pectoris und in einzelnen Fällen zu einem Herzinfarkt; auch Rhythmusstörungen der Herzkammern sind beschrieben worden. Bei Menschen ohne bekannte Erkrankung der Herzkranzgefäße zeigten sich vorübergehend Zittern, Schwitzen, Herzklopfen, Kopfschmerzen und Unwohlsein.
Als Erklärung wird angenommen, dass der Körper unter der dauerhaften Blockade zusätzliche Beta-Rezeptoren ausbildet und nach dem Wegfall des Betablockers umso stärker auf Adrenalin und Noradrenalin anspricht. Die Dosis wird deshalb schrittweise und unter ärztlicher Kontrolle verringert. Verschlechtert sich dabei die Angina pectoris deutlich oder kommt es zu Beschwerden einer akuten Minderdurchblutung des Herzens, wird die Behandlung zunächst wieder aufgenommen. Da eine Erkrankung der Herzkranzgefäße häufig vorkommt und oft unerkannt bleibt, gilt diese Vorsicht auch für Patienten, die den Wirkstoff nur gegen Bluthochdruck einnehmen.
Vor einer geplanten Operation ist besondere Aufmerksamkeit geboten. Die Blockade der Beta-Rezeptoren schränkt die Fähigkeit des Herzens ein, auf Reize zu antworten, und kann während einer Narkose zu einem anhaltenden Blutdruckabfall oder zu einer verminderten Pumpleistung führen. Ob der Wirkstoff vor dem Eingriff abgesetzt wird, ist im Einzelfall abzuwägen, denn auch das kurz zuvor erfolgte Absetzen bringt Risiken mit sich. Bei einer Notfalloperation ist der Narkosearzt darüber zu unterrichten, dass der Patient einen Betablocker einnimmt. Bei Bedarf lässt sich die Wirkung durch Arzneistoffe abschwächen, die die Beta-Rezeptoren anregen.
Vorsichtsmaßnahmen bei Begleiterkrankungen
Bei Diabetikern kann Pindolol die Warnzeichen einer Unterzuckerung verdecken. Ein schneller Puls und Veränderungen des Blutdrucks, an denen Betroffene eine beginnende Unterzuckerung sonst bemerken, bleiben unter einem Betablocker aus. Das fällt besonders bei einem schwer einstellbaren Diabetes ins Gewicht. Hinzu kommt, dass die Blockade der Beta-Rezeptoren die Freisetzung von Insulin bei erhöhtem Blutzucker vermindert, sodass die Dosis der Diabetesmedikamente angepasst werden muss.
Ähnliches gilt für eine Schilddrüsenüberfunktion: Der beschleunigte Puls, eines ihrer auffälligsten Zeichen, kann unter Pindolol fehlen und die Erkrankung dadurch verschleiern. Wird der Betablocker bei einem entsprechenden Verdacht plötzlich abgesetzt, kann sich der Zustand krisenhaft verschlechtern. Die Behandlung wird deshalb sorgfältig geführt und nicht unvermittelt beendet.
Patienten mit einer schweren allergischen Reaktion in der Vorgeschichte reagieren unter einem Betablocker unter Umständen heftiger, wenn sie erneut mit dem auslösenden Stoff in Berührung kommen. Erschwerend kommt hinzu, dass sie auf die übliche Menge Adrenalin, mit der eine Anaphylaxie behandelt wird, schlechter ansprechen.
Bei einer Herzschwäche, die mit Herzglykosiden und harntreibenden Mitteln gut ausgeglichen ist, kann Pindolol nach sorgfältiger Abwägung und unter Vorsicht angewendet werden; bei einer offen zutage tretenden Herzschwäche gehört es dagegen zu den Mitteln, die nicht in Betracht kommen. Auch eine bislang verborgene Schwäche des Herzmuskels kann sich unter der andauernden Dämpfung bemerkbar machen. Bei den ersten Anzeichen wird ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung gegebenenfalls beendet. Da sowohl Herzglykoside als auch Betablocker die Überleitung zwischen Vorhof und Kammer verlangsamen, steigt bei gleichzeitiger Gabe das Risiko eines zu langsamen Herzschlags.
Bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion ist Vorsicht geboten. Während sich eine schwache Nierenleistung nur geringfügig auf den Abbau auswirkt, kann eine schlechte Leberfunktion die Blutspiegel des Wirkstoffs erheblich ansteigen lassen.
Wirkstoffe, die die Speicher der Stresshormone im Körper entleeren, können die Wirkung eines Betablockers verstärken. Erhält ein Patient Pindolol zusammen mit einem solchen Mittel, ist auf Anzeichen eines zu niedrigen Blutdrucks und eines stark verlangsamten Herzschlags zu achten. Dazu zählen Schwindelgefühle, ein Schwarzwerden vor den Augen beim Aufstehen und Ohnmachtsanfälle.
In der Schwangerschaft wird Pindolol nur angewendet, wenn der erwartete Nutzen das mögliche Risiko für das Kind rechtfertigt; aussagekräftige Untersuchungen an Schwangeren fehlen. Da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte während der Behandlung nicht gestillt werden. Für Kinder und Jugendliche sind Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nicht belegt.
Quellen
- Aktories, K., Flockerzi, V., Förstermann, U., Hofmann, F. (Hrsg.): Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie.
ISBN: 9783437426223
- Marx, N., Erdmann, E. (Hrsg.): Klinische Kardiologie.
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- Pinger, S.: Repetitorium Kardiologie.
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- Nickenig, G. (Hrsg.): Therapie-Handbuch Kardiologie.
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- Geisslinger, G., Gudermann, T., Hinz, B., et al.: Mutschler Arzneimittelwirkungen.
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